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Frau im Waldviertel in Lieferwagen gesperrt und vergewaltigt

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Jason Darkstone
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Frau im Waldviertel in Lieferwagen gesperrt und vergewaltigt

#1

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Mi, 2. Aug. 2017, 19:29

25-Jährige verletzt nach Stunden gefunden, Tatverdächtiger in Haft

Krems/Zwettl – Im Waldviertel ist am Samstag offenbar eine 25-Jährige entführt, in einen Lieferwagen gesperrt und vergewaltigt worden. Die Frau sei am Sonntag verletzt gefunden worden, berichtete der "Kurier" am Dienstag, der mutmaßliche Täter befinde sich seit Montagabend in Haft.

Die Frau war dem Bericht zufolge in einem See im Bezirk Zwettl schwimmen gewesen. Als sie nicht heimkehrte, machten sich Angehörige und Freunde Sorgen und suchten nach ihr. Da ihr Rucksack auf einem Steg bei dem Teich entdeckt wurde, wurde ein Badeunfall befürchtet, und eine großangelegte Suchaktion mit Tauchern, Polizeihubschraubern und Rettungshunden eingeleitet.

Währenddessen sei die Frau in einem Lieferwagen angekettet und geknebelt gewesen. Die Nacht über soll sich der Entführer mehrmals an ihr vergangen haben.

"Wir haben sie, sie lebt und ist bei Bewusstsein", soll der erste Funkspruch nach stundenlanger Suche gelautet haben. Dem Bericht zufolge war der Frau die Flucht gelungen. Sie habe traumatisiert gewirkt, Würgemale und Blutergüsse aufgewiesen und angegeben, beim Schwimmen von einem Mann angesprochen worden zu sein. Zuerst habe man normal geplaudert, dann sei sie in den Lieferwagen gezerrt worden.

Tatverdächtig soll ein 45-Jähriger Österreicher sein. Die Kremser Staatsanwältin Susanne Waidecker bestätigte am Nachmittag Ermittlungen in dem Fall, hielt sich aber unter Hinweis auf kriminaltaktische Gründe bedeckt. Weitere Details waren daher nicht zu erfahren. Informationen soll es demnach "in den nächsten Tagen" geben.
Online Standard

Sieht für mich verdammt nach einer sehr geplanten Tat. Vielleicht war es auch nicht das erste Mal, dass der Täter so was getan hat. Oder es war schon das erste Mal, aber halt gut durchdacht.
Würde mich nicht wundern, wenn man hier einen (angehenden) Serientäter aus dem Verkehr gezogen hätte.
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Frau im Waldviertel in Lieferwagen gesperrt und vergewaltigt

#2

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Mi, 2. Aug. 2017, 19:42

Der Kurier berichtet etwas ausführlicher.
NÖ: 25-Jährige entführt und vergewaltigt
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Frau wurde entführt, vergewaltigt und war stundenlang vermisst. Großangelegte Suchaktion in Gutenbrunn. Verdächtiger nach Martyrium gefasst.

Als eine 25-Jährige nach dem Schwimmen am Samstag im Edlesbergersee nahe Gutenbrunn im Bezirk Zwettl (NÖ) nicht mehr nach Hause kam, waren Angehörige und Freunde besorgt und begannen mit der Suche. Ihr Rucksack lag noch auf einem Steg. Von ihr fehlte aber jede Spur. Auch ein Unfall beim Schwimmen wurde nicht ausgeschlossen.

Was folgte, war eine groß angelegte Suchaktion, bei der in der Nacht auf Sonntag insgesamt rund 100 Feuerwehrleute, Einsatzkräfte mit Feuerwehrzillen, die Rettungshundestaffel, Tauchgruppe Nord und der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera beteiligt waren. „Wir haben das weitläufige Gebiet systematisch abgesucht“, erzählt ein Feuerwehrmann.
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Während die Suchtrupps die Wälder rund um den See durchkämmten, war die Frau in Wahrheit in den Fängen eines brutalen Vergewaltigers. Der Mann soll sein Opfer beim Baden am See entführt und in einem Lieferwagen eingesperrt haben. Dort wurde sie angekettet, geknebelt und geschlagen. Die Nacht über soll er sich mehrmals an der wehrlosen Frau vergangen haben. Laut Polizei handelt es sich um einen der schwerwiegendsten Fälle seit Langem.

Erbitterter Kampf

„Wir haben sie, sie lebt und ist bei Bewusstsein“ – dieser erste Funkspruch sorgte nach stundenlanger Suche für Erleichterung. Allerdings zeigte sich erst kurze Zeit später, was sie offenbar durchmachen musste. Die 25-Jährige wurde mit schweren Verletzungen vom erbitterten Kampf gefunden. So weit es ging, konnte sie zum Vorfall befragt werden.

Die Ermittlungsgruppe für Sittlichkeitsdelikte des Landeskriminalamtes übernahm die Erhebungen und konnte auf Grund der Angaben der Frau den Tatverdächtigen Montagabend ausforschen und festnehmen. „Um die weiteren Ermittlungen nicht zu gefährden, gibt es derzeit keinerlei Informationen“, sagt dazu die leitende Staatsanwältin von Krems, Susanne Waidecker.

Peiniger

Bei dem mutmaßlichen Peiniger handelt es sich um einen 45 Jahre alten Österreicher. Am Dienstag war die Einvernahme und die Handy-Auswertung noch im Gange. Es wird überprüft, ob der Mann eventuell einen Komplizen hatte. Zu diesem Zweck gab es am Dienstag auch Hausdurchsuchungen.

Details will die Staatsanwaltschaft erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
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Frau im Waldviertel in Lieferwagen gesperrt und vergewaltigt

#3

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Do, 3. Aug. 2017, 19:08

Na das ist mal ein starkes Stück. Der mutmaßliche Täter hat bereits 30 ! Vormerkungen wegen sexueller Delikte. Das kann ja auch nicht ganz mit rechten Dingen zugehen. Der Frau hätte dieses Erlbenis erspart werden können, wenn da etwas strenger vorgegangen werden würde. Aber es muss halt immer erst etwas ganz Schlimmes passieren :dislike:
Aber ich vermute mal, dass er zumindest keine Tötungsabsichten hatte, was mich bei der restlichen Vorgehensweise eher verwundert. So hat die Arme wenigstens nicht das Leben verloren...
Entführer wegen 30 Sexualdelikten vorgemerkt
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Mutmaßlicher Vergewaltiger wurde schon mehrfach wegen sexueller Belästigung verfolgt. Der Mann ist nicht geständig. U-Haft verhängt.

Der 45-jährige Schlosser Erich L. dürfte ein wandelndes Pulverfass gewesen sein, das am vergangenen Wochenende schließlich hochging. Der mutmaßliche Entführer, Vergewaltiger und Peiniger einer 25-jährigen Krankenschwester aus dem Waldviertel hatte bereits 30 polizeiliche Vormerkungen wegen Sexualdelikten. Unter anderem soll er Schülerinnen der landwirtschaftlichen Fachschule unweit seines Hauses in Gaming (Bezirk Scheibbs) aufgelauert und sich vor den Mädchen entblößt und onaniert haben – nicht nur ein Mal.

Die Polizei ist sich sicher, dass sie einen brandgefährlichen Triebtäter aus dem Verkehr gezogen hat. So gefährlich, dass sein schmuckes Anwesen im Zuge der Hausdurchsuchung auch auf menschliche Überreste abgesucht wurde. Die Arbeit der Tatortspezialisten war am Mittwoch in und rund um das Haus immer noch nicht abgeschlossen. Wegen der Brisanz des Falles verhängte die Staatsanwaltschaft Krems eine Informationssperre.

Mittlerweile wurde über den 45-Jährigen die U-Haft verhängt. Die Einvernahme des Mannes durch die Haftrichterin dauerte mehr als zwei Stunden.

Familienvater

Erich L. ist seit der Trennung von seiner Frau vor rund zehn Jahren allein stehend. Die beiden erwachsenen Kinder sind zusammen mit der Mutter ausgezogen. Nachbarn beschreiben den Mann als verschlossen und extrem zurückgezogen. Der 45-Jährige soll vergangenen Samstag, wie berichtet, am Edlesbergersee im Bezirk Zwettl eine 25-jährige Krankenschwester beim Baden entführt und in einem Lieferwagen in sein Haus ins 70 Kilometer entfernte Gaming verschleppt haben. Während ein Hubschrauber, Einsatztaucher und Suchmannschaften die Gegend nach der Abgängigen durchkämmten, soll die Frau die ganze Nacht über einem unvorstellbarem Martyrium ausgesetzt gewesen sein. Sie wurde angekettet, geknebelt und die Nacht über mehrfach missbraucht.

"Ich habe mich immer gewundert warum die Scheiben des Lieferwagen mit silberner Folie zugeklebt sind. Sonntagvormittag ist er damit weggefahren und hat noch freundlich gewinkt", schildert eine Nachbarin. Zu dem Zeitpunkt lag das Opfer gefesselt im Laderaum. Erich L. fuhr mit der 25-Jährigen zurück an den Edlesbergersee wo er sie aus dem Wagen warf und die Verletzte kurz darauf von den Suchtrupps gefunden wurde. "Wir haben sie, sie lebt und ist bei Bewusstsein" lautet der erste Funkspruch.

Kennzeichen

Zum Glück konnte das Opfer Angaben zum Fahrzeug und Fragmenten des Kennzeichens machen. Ermittler des Landeskriminalamtes konnten den Verdächtigen daher rasch aus dem Verkehr ziehen.

Seither laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Es gilt zu klären, ob der 45-Jährige auch für andere Straftaten in Frage kommt und ob er eventuell einen Mitwisser oder Komplizen hatte. Die Ermittlungen sind noch lange nicht abgeschlossen, heißt es bei der Polizei. Erich L. sitzt mittlerweile in der Justizanstalt Krems.

Verdächtiger nicht geständig

Am Donnerstag hat die Polizei erste Details zum Tathergang veröffentlicht. Ein 45-Jähriger soll die junge Frau in ein Haus entführt und sich mehrmals an ihr vergangen haben. Der Beschuldigte zeigte sich laut Exekutive nicht geständig. Ermittlungen zu eventuellen weiteren Straftaten laufen.

Die 25-Jährige war am Samstagabend nach einem Aufenthalt an einem Badesee im Bezirk Zwettl abgängig gemeldet worden. Eine eingeleitete Suchaktion blieb vorerst ohne Erfolg. Die Frau wurde Sonntagmittag in der Nähe des Sees verletzt gefunden. Sie gab an, von einem Unbekannten entführt und vergewaltigt worden zu sein.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Niederösterreich (Bereich Sexualdelikte) ergaben, dass die Frau am Samstag gegen 12.00 Uhr von einem Mann unter dem Vorwand einer Panne zu einem Kleintransporter gelockt worden sei. Dort habe der Täter das Opfer gefesselt und in eine Kiste gesperrt. Anschließend sei der Beschuldigte mit der Frau zu einem Haus - laut Medienberichten handelt es sich um sein Wohnhaus im Bezirk Scheibbs - gefahren, wo er sie ihren Angaben zufolge gefesselt festhielt und mehrfach vergewaltigte. Am Sonntag soll der 45-Jährige das Opfer wieder zu dem Badesee gebracht und freigelassen haben.

Aufgrund der Angaben des Opfers und umfangreicher Ermittlungen konnte ein einschlägig vorbestrafter 45-Jähriger als Beschuldigter ausgeforscht werden, teilte die Polizei mit. Das Gericht genehmigte die von der Staatsanwaltschaft Krems an der Donau angeordnete Festnahme und die Durchsuchung seines Anwesens und seiner Fahrzeuge. Der Mann wurde am Montag kurz vor 16.00 Uhr von Beamten des Landeskriminalamtes Oberösterreich, Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität, im Bezirk Grieskirchen festgenommen.

Der 45-Jährige wurde am Mittwochnachmittag in die Justizanstalt Krems eingeliefert. Am frühen Donnerstagnachmittag war die Einvernahme noch im Laufen, eine Entscheidung über die von der Staatsanwaltschaft beantragte U-Haft stand noch aus.

Die Frau wurde am Sonntag wegen ihrer Verletzungen und ihres psychischen Zustands in das Landesklinikum Zwettl gebracht. Sie konnte der Polizei zufolge das Spital mittlerweile wieder verlassen.
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