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Salzburg: Leiche am Kapuzinerberg

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Salva
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Salzburg: Leiche am Kapuzinerberg

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 8. Sep. 2015, 15:40

08. September 2015 - 13:37 Uhr

Spaziergängerin findet Skelett im Steinschlag-Gitter

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Im steilen, nördlichen Bereich des Kapuzinerberges oberhalb der Linzergasse wurde die skelettierte Leiche entdeckt

Salzburg – Ein Hund einer Spaziergängerin hat am Montagabend auf dem Kapuzinerberg eine skelettierte Leiche entdeckt. Die Fundstelle liegt im Stadtteil Schallmoos oberhalb des Rockhauses, in der Gerichtsmedizin wird jetzt versucht, die Todesursache und die Identität zu ermitteln.

Die Leiche lag in einem Fangzaun in der Nähe eines steilen Pfades abseits der geteerten Wanderwege. Nach der Spurensicherung durch die Kriminalpolizei haben speziell ausgebildete Feuerwehrmänner die Leiche geborgen. »Der Fundort ist da, wo der Kapuzinerberg eigentlich am steilsten ist, direkt oberhalb ist eine Felswand«, so Armin Barbeck von der Berufsfeuerwehr im ORF. Die Leiche sei im Geröllschütz hängen geblieben, im Großen und Ganzen skelettiert und teilweise noch bekleidet. Nach Auskunft von Irene Stauffer von der Polizei ist die Leiche jetzt in der Gerichtsmedizin, dort wird versucht, die Todesursache und in weiterer Folge die Identität der Person festzustellen. Anschließend wird die Polizei Vermissten-Dateien durchforsten. Ob es sich um einen Unfall oder ein Verbrechen handelt, lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Quelle: Berchtesgadener Anzeiger
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Eagle
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Re: Salzburg: Leiche am Kapuzinerberg

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 9. Sep. 2015, 16:54

Toter am Kapuzinerberg: Österreichweite Suche

Die Polizei überprüft jetzt österreichweit Abgängigkeitsanzeigen, um die Identität jener skelettierten Leiche zu klären, die am Montag auf dem Kapuzinerberg in der Stadt Salzburg gefunden worden war.

Die ersten Ermittlungen der Polizei zur skelettierten Leiche auf dem Kapuzinerberg ergaben keinen Treffer ergeben, sagte die Salzburger Polizeisprecherin Irene Stauffer. In Salzburg gebe es keinen Vermissten, der mit den bisher von den Gerichtsmedizinern vorgelegten Daten der Leiche übereinstimmen. Der Tote dürfte ja zwischen 25 und 35 Jahre alt gewesen und innerhalb des letzten Jahres im steilen Gelände in das Fangnetz gestürzt sein.

Unwegsames auf dem Kapuzinerberg in der Stadt Salzburg
Bild ORF

Gemeldete Fälle werden unter die Lupe genommen

Die Kriminalisten versuchen jetzt mit österreichweiten Fahndungsmaßnahmen, die Identität des bislang unbekannten Mannes zu klären. Mit den ersten Daten aus der Gerichtmedizin überprüft die Polizei Abgängigkeitsanzeigen aus allen Bundesländern. Im Bundeskriminalamt werden sämtliche Informationen in der Vermisstendatei zusammengeführt und gefiltert.

Derzeit sind österreichweit 129 Männer im Alter zwischen 25 und 35 Jahren länger als eine Woche abgängig gemeldet - sagt Generalmajor Gerhard Lang vom Bundeskriminalamt: „Das ändert sich täglich. Und die Zahl wäre viel größer, wenn wir nur die ersten sieben Tage hernehmen, da ständig Anzeigen über vermisste Personen in Österreich gemacht werden, diese sich aber innerhalb weniger Tage wieder auflösen, weil die Personen zurückkommen oder sich der Sachverhalt anders aufklärt.“ Gibt es in der Vermisstenfahndung länger keinen Treffer, wird die Suche über Interpol weltweit ausgedehnt.

US-Spezialistin in Salzburg zu Gast

Mit Methoden, den Todeszeitpunkt festzustellen, befasst sich auch die Bodyfarm der Universität Knoxville in Tennessee (USA). Dieses Freiluftlabor ist eine Ausbildungsstätte für FBI-Agenten und Gerichtsmediziner. Eine Professorin der Bodyfarm war am Mittwoch in der Salzburger Gerichtsmedizin zu Gast. Der Todeszeitpunkt „spielt eine Rolle bei der Rekonstruktion der Ereignisse, bei der Rekonstruktion der Umstände, die zum Tod geführt haben“, betont Fabio Monticelli von der Gerichtsmedizin Salzburg. „Aber insbesondere, um Alibis überprüfen zu können, müssen wir den genauen Todeszeitpunkt überprüfen. Deswegen sind diese Studien wichtig: Wie kann man von der Leiche auf den Todeszeitpunkt schließen?“

Die Anthropologin Giovanna Vidoli von der Universität Knoxville beschreibt ihre Methoden so: „Wir legen Leichen unter unterschiedlichen Bedingungen im Freien aus und beobachten und dokumentieren dann den Verwesungsprozess. Einerseits dient das der Fortbildung von Kriminalisten und FBI-Agenten, andererseits der Forschung.“

Viele Faktoren zu berücksichtigen

Diese Forschungserkenntnisse können dazu beitragen, den Todeszeitpunkt einzugrenzen und sind daher besonders interessant für die Gerichtsmediziner, sagt Fabio Monticelli: „Die Temperatur ist der wichtigste Faktor. Dann kommt noch Feuchtigkeit dazu, Luftbewegung, ist die Leiche bedeckt oder nicht, ist es ein schattige Zone oder in der Sonne?“

US-Forscher unterstützen die Gerichtsmediziner in Salzburg, um besser Todeszeitpunkte feststellen zu können. Sie bilden auch FBI-Agenten weiter.

Auch Insekten können wertvolle Hinweise liefern und werden deshalb ebenfalls erforscht: „Bei der Verwesung spielen Insekten wie Fliegen oder Käfer eine große Rolle, um festzustellen, wann jemand gestorben ist. Je nachdem, ob sie noch im Larvenstadium sind oder bereits voll entwickelt.“ Vielleicht können die Erkenntnisse der Bodyfarm zur Klärung des Falls am Kapuzinerberg beitragen.

http://salzburg.orf.at/news/stories/2730748/

Eagle
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Re: Salzburg: Leiche am Kapuzinerberg

#3

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 14. Sep. 2015, 16:16

09.09.15 Salzburg

Polizei geht von Unfall aus - Skelettierte Leiche in Salzburg ist männlich


Salzburg - Am 07. September wurde von der Polizei Salzburg eine skelettierte Leiche aufgefunden. Nun hat die Polizei nähere Erkenntnisse darüber gewonnen, wie die Person zu Tode kam:

Bild
© picture alliance / dpa

Der Kapuzinerberg in Salzburg.

Am Dienstag, den 07. September wurde die Polizei Salzburg von einer Frau über eine vermutliche Leiche informiert. Zusammen mit der Frau wurde der Fundort am Kapuzinerberg aufgesucht und tatsächlich eine bereits stark skelettierte Leiche aufgefunden. Die Bergung der Leiche, die sich im Schutzgitter gegen Steinschlag befand, gestaltete sich schwierig.

Wie salzburg24.at berichtete hatte die Passantin, die mit ihrem Hund spazieren war, bei dem Schutzgitter an der Nordseite des Berges unter Geröll und Laub Knochenteile, eine Jeans und Sportschuhe gefunden.

Die Pressemitteilung der Landesdirektion Tirol:

Am 8. September 2015 wurde die Obduktion der Leiche vom Kapuzinerberg in der Gerichtsmedizin Salzburg durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass es sich um eine männliche Person handelt, zwischen 25 und 35 Jahren alt, circa 165 bis 175 Zentimeter groß. Wie lang die Leiche tatsächlich am Kapuzinerberg lag, ist derzeit noch unklar. “Laut Gerichtsmedizin maximal ein Jahr, es kann aber durchaus erst heuer passiert sein", so Polizeisprecherin Eva Wenzl gegenüber salzburg24.at.

Als wesentlicher Befund konnten mehrere Knochenbrüche festgestellt werden. Die sich mit einem Sturz aus großer Höhe in Einklang bringen lassen. Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht festgestellt werden. Derzeit gehen die Ermittler von einem Unfallgeschehen aus. Jetzt werden weitere Erhebungen zur Identifizierung des unbekannten Toten geführt.

http://www.rosenheim24.de/news/deutschl ... 11342.html

Eagle
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Re: Salzburg: Leiche am Kapuzinerberg

#4

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 14. Sep. 2015, 16:20

Rätselraten um Leiche vom Kapuzinerberg
Akt.: 10. September 2015, 15:32

Bild

Bei der bereits skelettierten Leiche, die am Montag am Kapuzinerberg in der Stadt Salzburg gefunden wurde, handelt es sich vermutlich um keinen Salzburger. Bevor absolute Gewissheit erlangt wird, seien aber noch weitere Nachforschungen nötig, heißt es. Indes hat die Polizei am Donnerstag Bilder der Kleidung des Mannes veröffentlicht und bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Falles.

Ermittler des Landeskriminalamtes Salzburg untersuchten am Mittwich erneut den Fundort der skelettieren Leiche am Kapuzinerberg. Sie fanden den zweiten Turnschuh des Mannes, der etwa 100 Meter weit abgestürzt war, in felsigem Gelände. Gegenstände die Hinweise auf die Identität des Mannes geben könnten, wurden nicht gefunden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand könnte es sich um einen Jogger handeln, der in diesem Bereich vor ca. einem Jahr oder einigen Monaten abgestürzt ist. Auch Suizid kann könne nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei am Nachmittag in einer Aussendung mit.

Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe

Das Landeskriminalamt Salzburg bittet um zweckdienliche Hinweise zur Identitätsfeststellung des Mannes unter der Nummer 059 133 50 3333.

Bild
Jacke des Toten am Kapuzinerberg./Polizei Salzburg Jacke des Toten am Kapuzinerberg./Polizei Salzburg ©

Absturz am Kapuzinerberg: Wer war der Mann?

Nach aktuellem Ermittlungsstand handelt es sich allerdings um keinen Salzburger. Man habe die Abgängigkeitsanzeigen überprüft. Darin gab es keine Übereinstimmungen, die mit dem Verunglückten vom Kapuzinerberg in Verbindung gebracht werden könnten, bestätigte die Polizei auf Anfrage von SALZBURG24. Absolute Sicherheit, dass der Mann nicht aus Salzburg war, gibt es dadurch aber noch nicht. Falls niemand das Fehlen des Verunglückten gemeldet hat, gibt es auch keine Aufzeichnungen dazu.

Hoffen auf Aufschlüsse

Nun wird die DNA des Mannes in die Datenbank eingespeist. Ein langwieriger, manueller Prozess, bei dem man die Dauer nicht abschätzen kann. Währenddessen hofft die Polizei, doch noch Hinweise aus der Bevölkerung zu bekommen. “Vielleicht meldet sich noch wer”, so Polizeisprecherin Eva Wenzl.

Quelle: http://www.salzburg24.at/leiche-vom-kap ... er/4449318

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Re: Salzburg: Leiche am Kapuzinerberg

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 14. Sep. 2015, 16:34

Hinweise auf ein Fremdverschulden konnten nicht festgestellt werden. Derzeit gehen die Ermittler von einem Unfallgeschehen aus.
Und woher wollen die Ermittler wissen, dass der Mann nicht "verunfallt" wurde? Wie im Fall Tanja Gräff...

Wenn der Tote nicht aus dem Salzburger Raum stammen soll, muss er ja von irgendwo anders hergekommen sein. Wenn es ein Wanderer bzw. Tourist war, müsste auch jemand darüber Bescheid gewusst haben, wo er sich in etwa aufgehalten hatte oder wohin er wollte. Zudem muss er ja auch irgendwo gewohnt haben. In einem Hotel oder in einer Pension z.B. oder auch bei Freunden, eventuell. Jedenfalls müsste er vermisst worden sein. Erst recht, wenn es sich um einen jüngeren Mann handelt.
Wenn er keine Papiere, Geldbeutel, Schlüssel usw. bei sich hatte, wo sind diese Dinge dann geblieben? Oftmals werden die auch von den Tätern mitgenommen und anderweitig entsorgt oder gar als Trophäen oder zur Erinnerung behalten. Für mich ist noch alles offen. Um eine Straftat auszuschließen, ist es diesen Meldungen zufolge noch zu früh, wie ich meine.
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Salzburg: Leiche am Kapuzinerberg

#6

Ungelesener Beitrag von loraflora » Mo, 26. Nov. 2018, 18:42

Eagle hat geschrieben:
Mi, 9. Sep. 2015, 16:54

US-Forscher unterstützen die Gerichtsmediziner in Salzburg, um besser Todeszeitpunkte feststellen zu können. Sie bilden auch FBI-Agenten weiter.
Eagle hat geschrieben:
Mi, 9. Sep. 2015, 16:54

Eine Professorin der Bodyfarm war am Mittwoch in der Salzburger Gerichtsmedizin zu Gast.

Nicht eine Meldung seit mehr als drei Jahren ....


:raised_eyebrow:

Salva hat geschrieben:
Mo, 14. Sep. 2015, 16:34

Wie im Fall Tanja Gräff...

In den letzten drei Jahren wurden, inklusive diesem, mindestens drei Tote am Kapuzinerberg gefunden.

Der seit dem Electric Love Festival vermisste 22-jährige Oberösterreicher ist Freitagnachmittag tot in der Stadt Salzburg entdeckt worden. Suchhunde fanden ihn auf dem Kapuzinerberg.


https://salzburg.orf.at/news/stories/2785906/

In Salzburg vermisster Mann tot am Kapuzinerberg gefunden

47-jähriger wurde seit 23. April vermisst - Zwei Suchaktionen waren zunächst ohne Erfolg verlaufen

Ein seit 23. April in der Stadt Salzburg abgängiger Mann ist tot. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurde die Leiche des 47-jährigen Deutschen am 14. Mai am Kapuzinerberg gefunden. Der Mann dürfte im unwegsamen Gelände abgestürzt sein.

https://www.news.at/a/in-salzburg-vermi ... en-6368986


Der Kapuzinerberg, mitten in der Stadt, dürfte doch ein stark von Fußgängern frequentiertes Gebiet sein und auch hier verwundert wieder, daß keine Gerüche wahrgenommen wurden.
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