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England: Gauner in der Facebook-Falle

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England: Gauner in der Facebook-Falle

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 30. Sep. 2015, 22:24

Entflohener Häftling in England: Gauner in der Facebook-Falle

Bild
Hotel Cley Hall: Zwei Nächte entspannen

Douglas W. floh aus dem Gefängnis - und checkte mit seiner Frau in einem Hotel ein. Dann wurde ihm ein Facebook-Eintrag zum Verhängnis.

Douglas W. wollte einfach mal raus. Seine Frau treffen. Entspannen. Und das fernab vom Alltag im Gefängnis. Der 26-Jährige verbüßt eine Haftstrafe im North Sea Camp in der britischen Grafschaft Lincolnshire. Ein offener Strafvollzug, viermal täglich kontrollieren Wärter die Anwesenheit der Insassen. 64 Monate hatten Richter dem Straftäter W. aufgebrummt - wegen eines bewaffneten Überfalls.

Ende August reservierte W., wie mehrere britische Medien berichten, ein Zimmer für sich und seine Frau im Hotel Cley Hall im nahen Spalding. Gemeinsam checkte das Paar ein, für zwei Nächte zu jeweils 110 Pfund. Wie W. die Wärter linkte, sei noch nicht bekannt, sagte ein Ermittler. Dass er sie linkte, steht fest. Denn niemand im Gefängnis bemerkte seine Abwesenheit.

Die Bilder von der Minibar

Als echter Gauner hatte er offenbar auch gleich die passende Idee, wie er die Zeche prellen konnte. Seine Frau beschwerte sich beim Hotelmanager, dass ihr Mann sich den Knöchel verstaucht habe, als ein Hotelstuhl im Zimmer zusammengebrochen sei. Ihr Mann sei ins Krankenhaus gefahren.

Der offenbar verängstigte Hotelmanager befürchtete Schadensersatzforderungen und erließ dem Paar die Rechnung. Damit alles echt wirkte, marschierte W. kurz darauf mit einer Bandage auf. Inzwischen aber war der Hotelmanager stutzig geworden, so berichtete es ein Ermittler. Er klickte sich durch Facebook. Und sah Fotos von W. und Gattin an der Minibar des Hotels.

Und nicht nur das. Der Hotelier sah auch, dass W. sein Zuhause angegeben hatte: das Gefängnis. Er sei mal einen Tag raus, hatte W. unter das Minibar-Bild geschrieben. Der Hotelmanager rief die Polizei.

Die Beamten fuhren W. zurück ins Kittchen. So richtig gelohnt haben dürfte sich der Trip nicht. Die Richter gaben ihm noch einmal 15 Monate obendrauf.

Quelle: Spiegel
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