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Gizzeria: Italiener soll Frau zehn Jahre lang als Sex-Sklavin gehalten haben

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sweetdevil31
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Gizzeria: Italiener soll Frau zehn Jahre lang als Sex-Sklavin gehalten haben

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 28. Nov. 2017, 05:34

Italiener soll Frau zehn Jahre lang als Sex-Sklavin gehalten haben

27. November 2017 17:39 Uhr
Es ist kaum zu ertragen, was einer jungen Frau im Süditalien passiert ist. Ein 52-Jähriger soll die Rumänin zehn Jahre lang in einem völlig verdreckten Kellerverlies wie eine Sklavin gehalten und schwerst misshandelt haben.
Es muss ein unvorstellbares Martyrium gewesen sein, dass eine Frau in Gizzeria, einer kleinen Ortschaft in Süditalien, in den letzten zehn Jahren erlebt hat. Per Zufall entdeckten Polizisten die mit Blutergüssen übersäte 29-Jährige vergangene Woche in einem verwahrlosten Kellerverlies einer abgelegenen Baracke, wie mehrere italienische Medien berichten. Und nicht nur sie: Neben der an ein provisorisches Bett geketteten Rumänin stießen die Beamten zudem auf ein dreijähriges, unterernährtes und nur mit einem Hemd bekleidetes Mädchen in dem völlig verdreckten Loch, in das sie ein 52-Jähriger vor einer Dekade eingesperrt und fortan schwerst misshandelt haben soll.

Demnach war die Frau einst im Alter von 19 Jahren nach Gizzeria in Kalibrien gekommen, um sich um die kranke Frau ihres späteren Peinigers zu kümmern. Als diese verstorben sei, soll Aloisio Francesco Rosario G., so der Name des inzwischen in Haft sitzenden Mannes, die junge Pflegerin wie eine Sklavin in das Verlies gesperrt und dort fast täglich gedemütigt, geschlagen und vergewaltigt haben, schreibt unter anderem die "Corriere della Sera". Kontakt zur Außenwelt sei der Frau von Beginn an untersagt worden, zuletzt habe sie sich ein Jahr nicht waschen dürfen, heißt es. Besonders schwere Verletzungen, die er seinem Opfer zufügte, soll der Tatverdächtige angeblich mit seiner Angelausrüstung zugenäht haben.

Gestank in Baracke nur mit Atemmasken auszuhalten


Während ihres Martyriums wurde die Frau zweimal schwanger, die Kinder - die bereits erwähnte Dreijährige sowie ein neunjähriger Sohn - musste sie den Berichten zufolge ohne medizinische Hilfe ganz allein in dem Kellerraum zur Welt bringen, wo es laut Polizei weder Strom und Wasser noch sanitären Einrichtungen gab. Dafür habe es in der Behausung vor Insekten nur so gewimmelt, überall hätten abgelaufene Lebensmittel und Abfall rumgelegen. Der Gestank war demnach so heftig, dass es die Beamten nur mit Atemschutzmasken im Inneren aushielten.

Diese waren der verstörende Szenerie kurz zuvor durch Zufall auf die Spur gekommen. So flog der 52-Jährige im Zuge einer ganz normalen Verkehrskontrolle auf, in die er mit dem Neunjährigen geraten war. Weil der Junge in völlig verdreckter Kleidung auf dem Beifahrersitz saß und auf die Beamten den Eindruck machte, in einem schlechten Gesundheits- und Ernährungszustand zu sein, hakten die Polizisten nach - zum Glück für die 29-Jährige und ihre beiden Kinder, wie sich wenig später herausstellte.

Denn obwohl Aloisio Francesco Rosario G. angab, keinen festen Wohnsitz zu haben, blieben die Carabinieri hartnäckig und bestanden darauf, sich ein genaues Bild über die familiäre Situation zu machen. So kam es, dass sie der 52-Jährige zu der abgeschiedenen Baracke führte, wo sie letztlich die Horror-Entdeckung machten.

Mutmaßlicher Peiniger bestreitet die Taten


Wie gelähmt und mit geschundenem Körper habe die 29-Jährige neben ihrer unterernährten Tochter auf einem Bett gelegen, das nur aus einem Eisengestell und mehreren Kartons bestand, berichtet "Corriere della Sera". Im Verlies hätten mehrere Kübel gestanden, die der Gefangenen und ihren Kindern, die die Taten vermutlich mit ansehen mussten, offenbar zum Verrichten ihrer Notdurft dienten. "In 30 Arbeitsjahren habe ich so etwas noch nie erlebt", sagte der leitende Oberstaatsanwalt, Salvatore Curcio, der Zeitung.

Während die Mutter und die beiden Kinder nach einem Krankenhausaufenthalt in die Obhut sozialer Einrichtungen übergeben wurden, kam der Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Dem 52-Jährigen, der die Taten bestreiten soll, werden Misshandlung, Sklaverei sowie mehrfacher schwerer sexueller Missbrauch vorgeworfen. Ein Unbekannter ist der Italiener der Justiz und Polizei jedenfalls nicht. Einem anderen Medienbericht zufolge war Aloisio Francesco Rosario G. bereits 1995 wegen Entführung, Misshandlung und sexuellen Missbrauchs einer 23-Jährigen zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Bis 1999 saß der Mann seine Strafe auch ab, ehe man ihn wegen guter Führung vorzeitig entließ.
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#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 29. Nov. 2017, 18:12

Ein extrem krasses Beispiel dafür, was Personen, die über einen längeren Zeitraum hinweg vermisst werden, zustoßen kann! Wer weiß, wieviele von ihnen ein ähnliches Schicksal erdulden müssen und zwar jetzt, in diesem Moment.
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