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Mailand: Model betäubt, entführt und im Darknet versteigert

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sweetdevil31
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Mailand: Model betäubt, entführt und im Darknet versteigert

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 6. Aug. 2017, 06:11

Model betäubt, entführt und im Darknet versteigert

05.08.2017 17:12
Ein Brite hat in Mailand eine 20-Jährige unter Drogen gesetzt und eingesperrt. Dann bot er sie für 300'000 Euro im Darknet an.
Sechs Tage dauerte das Martyrium der 20-Jährigen. Die Britin war am 11. Juli für ein Fake-Fotoshooting von Paris nach Mailand geflogen. Dort sollte sie in Nähe des Mailänder Hauptbahnhofs fotografiert werden.

Als sie zur Adresse des vermeintlichen Studios ging, wurde sie von einem Mann angegriffen. Er spritzte ihr die Droge Ketamin und fesselten sie mit Handschellen an Händen und Füssen. Darauf hievte er die Frau in einer Reisetasche in den Kofferraum und fuhr zu einem abgelegenen Gebäude, wo er sie einsperrte.

300'000 Euro in Bitcoins


Zwei Tage nach der Entführung wollte der 30-Jährige das Model im Darknet für sexuelle Dienste versteigern. 300'000 Euro verlangte er «La Stampa» dafür mindestens in Bitcoins.

Am 17. Juli kam die Frau dann unter merkwürdigen Umständen frei. Sie gab den Ermittlern an, der Entführer habe sie gehen lassen, weil er erfuhr, dass sie einen kleinen Sohn habe. Mütter seien laut den Regeln seiner Darknet-Gruppe «The Black Death» tabu.

Berüchtigte Darknet-Gruppe


Einen Tag später wurde der Entführer, ein in Polen geborener Brite, verhaftet. Die Ermittler suchen nun nach möglichen Komplizen.

Die Darknet-Gruppe «The Black Death» ist berüchtigt. Über ihre Seite können laut Berichten neben Sex-Sklaven auch Waffen, Mörder und Drogen bestellt werden. Allerdings ist unklar, ob es die Seite wirklich (noch) gibt und ob die Angebote echt sind.
20min

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Jason Darkstone
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Mailand: Model betäubt, entführt und im Darknet versteigert

#2

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » So, 6. Aug. 2017, 10:44

Die Darknet-Gruppe «The Black Death» ist berüchtigt. Über ihre Seite können laut Berichten neben Sex-Sklaven auch Waffen, Mörder und Drogen bestellt werden. Allerdings ist unklar, ob es die Seite wirklich (noch) gibt und ob die Angebote echt sind.
Da ja die Entführung echt war, scheint das schon ein Hinweis auf die Echtheit der Gruppe zu sein. Da könnten verdeckte Ermittler doch schon mal Nachforschung betreiben. Was ja auch wahrscheinlich getan wird.
Die Frau hatte unglaubliches Glück im Unglück, dass diese Verbrecher doch einen gewissen Kodex haben.

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Mailand: Model betäubt, entführt und im Darknet versteigert

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 7. Aug. 2017, 05:59

Jede Sekunde hatte ich Angst um mein Leben

06.08.2017 23:20
Sie wurde unter Drogen gesetzt, entführt und als Sexsklavin im Darknet angeboten. Jetzt hat sich das britische Model Chloe Ayling erstmals zu Wort gemeldet.
Das britische Model Chloe Ayling hat sich nach ihrer mutmasslichen Entführung in Mailand erstmals zum Vorfall geäussert. «Ich habe um mein Leben gefürchtet, jede Sekunde, jede Minute, jede Stunde», erzählt das Model vor ihrem Zuhause im Süden Londons der «Daily Mail». «Den britischen und italienischen Behörden bin ich unglaublich dankbar für alles, was sie für meine Sicherheit getan haben. Ich bin nach vier Wochen gerade erst zu Hause angekommen und hatte noch keine Zeit, meine Gedanken zu ordnen.»

Am 10. Juli soll die 20-Jährige von L. H., einem in Grossbritannien wohnhaften Polen, entführt worden sein. Sie sei nach Mailand gekommen und unter dem Vorwand eines Fotoshootings zu einem Haus geführt worden, so die Polizei. Dort sei sie von zwei Männern überwältigt worden. Der Geständige habe sie zudem im Darknet als Sexsklavin zum Kauf angeboten. Zugleich sei versucht worden, vom Agenten des Models ein Lösegeld von 300'000 Dollar zu erpressen.

Injektion in den Arm

«Eine Person mit schwarzen Handschuhen kam von hinten, legte eine Hand auf meinen Nacken und die andere über meinen Mund, damit ich nicht schreien kann», beschreibt die 20-Jährige in ihrer Aussage gegenüber der Polizei. «Eine zweite Person mit Sturmmaske gab mir eine Injektion in meinen rechten Arm. Ich glaube, ich verlor das Bewusstsein.» Gemäss ersten Ermittlungen der Polizei wurde sie mit Ketamin betäubt.

Als sie aufwachte, habe sie gemerkt, dass sie sich in einem Kofferaum eines Autos befände. Die Männer fuhren mit ihr in die Nähe von Turin. «Ich bin in einer Tasche aufgewacht, mit Handschellen um Hand- und Fussgelenke und Klebeband über dem Mund. Ich konnte nur durch ein kleines Loch atmen.»

(...)
Vollständiger Bericht + Fotos 20min

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Mailand: Model betäubt, entführt und im Darknet versteigert

#4

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Mo, 7. Aug. 2017, 12:23

Unglaublich, was diese Frau durchstehen musste. Alleine gefesselt und geknebelt in einer Tasche transportiert zu werden und nicht zu wissen, was nun mit ihr geschieht. Nicht auszumalen :(
Wenn sie auch "glimpflich" davon kam, dann wird sie das wohl nie vergessen können.

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Mailand: Model betäubt, entführt und im Darknet versteigert

#5

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Mi, 9. Aug. 2017, 19:25

Es gibt anscheinend einige Ungereimtheiten.
Anscheinend ist zwar tatsächlich eine Entführung begangen worden, aber der Hintergrund ein anderer.

Das Model, das fast als Sexsklavin versteigert wurde

Bild
Die 20-jährige Britin Chloe Ayling wurde in Mailand entführt und sollte im Darknet verkauft werden

Jetzt ist sie wieder zurück in ihrer Heimat. Das britische Model Chloe Ayling sprach vor ihrem Reihenhäuschen in Südlondon gegenüber Reportern von einer "schrecklichen Erfahrung", die sie durchgemacht habe. "Ich habe um mein Leben jede Sekunde, jede Minute gefürchtet", sagte sie. "Ich bin nach vier Wochen gerade erst zu Hause angekommen und hatte noch keine Zeit, meine Gedanken zu ordnen. Ich kann aber nicht mehr sagen, bevor ich nicht mit der Polizei hier gesprochen habe."

Details hat Ayling allerdings schon der italienischen Polizei erzählt, die jetzt ihren Weg in britische Gazetten fanden. Sie sei am 11. Juli nach Mailand zu einem angeblichen Mode-Shooting eingeladen worden. Daraus wurde ein Hinterhalt. "Von hinten hielt mir jemand den Mund zu. Eine zweite Person spritzte etwas in meinen rechten Arm." Sie verlor das Bewusstsein und wachte "in einer Tasche auf, geknebelt und gefesselt".

Der Schwarze Tod

Eine ganze Woche lang dauerte das Martyrium der 20-Jährigen. Ihre Entführer hatten sie in ein Bauernhaus verschleppt und geplant, das Model im Darknet, dem geheimen Teil des Internets, zu versteigern. Etwa 250.000 Euro sollte sie einbringen. Einer ihrer Entführer, der in Großbritannien lebende Pole Lukasz Herba, habe ihr gegenüber damit geprahlt, Mitglied der Organisation Black Death, Schwarzer Tod, zu sein und mit der Versteigerung von Frauen Millionen verdient zu haben. Mindestens drei Mädchen pro Woche, berichtete Ayling, werden in arabische Länder verkauft. "Und wenn jemand genug von ihnen hat, werden sie weitergereicht. Wenn keiner mehr Interesse hat, werden sie an Tiger verfüttert."

Die Britin wurde schließlich überraschend freigelassen, weil sie einen zweijährigen Sohn hat. Die italienische Polizei fand eine Erklärung von Black Death: "Ein Fehler wurde bei Ihrer Ergreifung gemacht, besonders wenn man berücksichtigt, dass Sie eine junge Mutter sind, die unter keinen Umständen in eine Entführung gelockt werden sollte." Lukasz Herba begleitete Ayling zum britischen Konsulat in Mailand, um sie dort freizulassen, und wurde wenig später verhaftet.

Möglicherweise ein Fantast

Jetzt bemüht sich die italienische Polizei herauszufinden, was an der bizarren Geschichte wirklich dran ist. Lorenzo Bucossi, der zuständige Kommissar, sagte, dass es zwar Beweise für die Existenz einer Organisation namens Black Death gebe, aber keine Indizien, dass sie auch Straftaten begangen habe. Auszuschließen sei nicht, dass es sich bei Herba um einen Fantasten handelt. "Aber er ist sicherlich eine gefährliche Person", sagte Bucossi.
Onlinestandard

Anderswo wird vermutet, dass die Entführer eigentlich "nur" ein Lösegeld erpressen wollten, was sie dann ja auch versucht haben. Aber all das andere soll nur geschehen sein, um Druck auszuüben.
Mal schauen, was dabei rauskommt.

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