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Spanien: Das älteste Mordopfer der Welt

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sweetdevil31
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Spanien: Das älteste Mordopfer der Welt

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 29. Mai. 2015, 09:01

http://www.bild.de/news/ausland/homo-ne ... .bild.html



Vor 430 000 Jahren erschlagen
Das ist das älteste Mordopfer der Welt

Bild
Die beiden Löcher in der Stirn sind deutlich zu erkennen. Forscher sind sich deshalb sicher: Dieser Mann wurde vor rund 430 000 Jahren erschlagen

Stück für Stück hatten die Wissenschaftler die Knochen des Schädels zusammengesetzt. Dann entdeckten sie an der Stirn, oberhalb von Nase und linkem Auge, zwei nebeneinanderliegende Löcher, fast rechteckig …
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Burgos (Nordspanien) – Das ließ nur eine Schlussfolgerung zu: Dieser Urmensch wurde erschlagen. Er ist das älteste Mordopfer der Welt!

Der Fundort: die Höhle „Sima de los Huesos“ (Knochenhöhle) in der Sierra de Atapuerca im Norden Spaniens. Sie gehört zu einem Höhlensystem in den Bergen, in dem schon vor Jahrzehnten frühzeitliche Knochen von Tieren und Menschen entdeckt wurden. Seit 1990 werden sie wissenschaftlich erforscht.

In der Sima de los Huesos, die nur über einen 13 Meter tiefen, senkrechten Schacht erreichbar ist, fanden Wissenschaftler mehr als 5000 Fossilien. Die Gebeine und Knochensplitter gehören zu einer Gruppe von mindestens 28 Individuen der Gattung Homo heidelbergensis und ist die größte Ansammlung hominider Fossilien, die weltweit entdeckt wurde.

Seit 2007 ist auch die Paläontologin Nohemi Sala vom Zentrum für Evolution und Verhaltensforschung in Madrid vor Ort. Mit ihrem Team arbeitet sie an „Cranium 17“ (Schädel 17): „Wir haben ihn fast vollständig zusammengesetzt“, sagte sie im Gespräch mit BILD. „Es fehlen nur noch einige wenige Teile.“

Doch das, was sie sahen, war eine Sensation: „Es war faszinierend: Wir hatten erstmals den Beweis für eine Gewalttat dokumentiert.“

Denn: Von einem Unfall könnten die Verletzungen an der Stirn nicht herrühren, ist die Paläontologin überzeugt. „Dafür sind die Bruchstellen zu ähnlich. Jede ist etwa zwei Zentimeter lang und sehr tief und sie liegen unmittelbar nebeneinander.“

Das heißt: Der Angreifer holte zwei Mal mit der rechten Hand aus, um zuzuschlagen.

Womit – das wissen die Forscher allerdings nicht. „Eine entsprechende Waffe konnten wir bisher nicht finden. Klar ist nur: Die Schläge waren tödlich, denn es gibt keine Hinweise auf einen beginnenden Heilungsprozess.“

Nur einmal gab es einen ähnlichen Fund, wo die Forscher einen Mord nicht ausschließen wollten: „Shanidar 3 Neandertal“, dessen Fossilien in der Shanidar-Höhle im Nordirak entdeckt wurden, hatte schwere Verletzungen über der neunten Rippe. Doch der Mann war erst Wochen später gestorben – und außerdem komme auch ein Jagdunfall als Ursache infrage.

Außer „Cranium 17“ fanden die Wissenschaftler in der Höhle kein weiteres Mordopfer. Doch bei ihren Untersuchungen konnten sie jetzt das Rätsel der Höhle selbst lösen: Sie war wohl ein Friedhof – die Leichen wurden durch den Schacht hinabgeworfen.
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Re: Das älteste Mordopfer der Welt

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 29. Mai. 2015, 09:03

Fazit: Menschen haben sich auch schon vor 430 000 Jahren wie Tiere benommen...
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