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Vereinte Nationen befürchten erneute Exekution

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Salva
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Vereinte Nationen befürchten erneute Exekution

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 7. Apr. 2016, 22:54

07.04.2016 | Singapur: Vereinte Nationen befürchten erneute Exekution und fordern ein unverzügliches Moratorium

Die Vereinten Nationen befürchten, dass in Kürze der 31-jährige Jabing Kho in Singapur gehängt wird und versuchen die Exekution noch kurzfristig aufzuhalten.


Nachdem am letzten Dienstag das Berufungsgericht in Singapur den Antrag des zum Tode Verurteilten Jabing Kho auf eine Urteilsumwandlung ablehnte, versuchen die Vereinten Nationen durch Druck auf die Regierung die Hinrichtung noch aufzuhalten und sich auch insgesamt durch das Aussprechen eines Moratoriums von der Todesstrafe abzuwenden.

Jabing Kho war bereits im Jahr 2010 wegen Mordes in Singapur zum Tode verurteilt worden. Die Todesstrafe war zum damaligen Zeitpunkt das obligatorisches Strafmaß für Mord, bis im Jahr 2012 das Strafgesetz geändert wurde und gesetzlich auch das Aussprechen einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe ermöglichte. Im Jahr 2013 wurde das Todesurteil von Jbing Kho in Folge dessen in eine Gefängnisstrafe und 24 Stockhiebe umgewandelt. Im Januar letzten Jahres entschied das Berufungsgericht jedoch erneut, das Todesurteil aufrechtzuerhalten. Nachdem am vergangen Dienstag das Berufungsgesuch abgelehnt wurde, befürchten die Vereinten Nationen, dass Jabing Kho nun in Kürze gehängt werden könne.

Die Vereinten Nationen kritisieren auch die insgesamt wieder gestiegene Anzahl an Hinrichtungen in Singapur während der letzten Jahre: Nachdem im Rahmen eines Moratoriums im Zeitraum 2011 bis 2013 keine Hinrichtungen stattfanden, wurden zwischen 2011 und 2013 gab, wurden im Jahr 2014 bereits erneut zwei Menschen exekutiert. Im letzten Jahr wurden vier Männer hingerichtet, einer wegen Mordes und drei wegen Drogendelikten. Die Vereinten Nationen fordern daher ein unverzügliches Moratorium.

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