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Das Horror-Ehepaar aus Höxter | Prozess

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sweetdevil31
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Höxter: Frau stirbt nach langen Misshandlungen in Gefangenschaft | Prozess

#121

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 12. Jul. 2017, 06:29

Letzter Beitrag der vorhergehenden Seite:

Staatsanwalt bewertet Beweislage neu

11.07.2017, 23:15
Überraschende Entwicklung im Prozess um das „Horrorhaus“ von Höxter: Die Staatsanwaltschaft rückt im Fall einer Frau aus Bad Gandersheim vom Vorwurf des Mordes durch Unterlassen ab. Ein Gutachten hatte erhebliche Zweifel an diesem Vorwurf geweckt.
(...)

Die Staatsanwaltschaft hatte den Tod von Susanne F. bisher als Mord durch Unterlassen gewertet. Am Dienstag nun präsentierte ein Gutachter vor dem Landgericht Paderborn seine Obduktionsergebnisse - und das änderte die rechtliche Einschätzung des Anklägers.

„Vollendeter Mord durch Unterlassen - der Nachweis ist im Fall von Susanne F. nicht zu führen“, räumt Oberstaatsanwalt Ralf Meyer ein. Er geht nach dem Gutachten von einem versuchten Mord durch Unterlassen aus. Diese neue Einschätzung könnte am Ende unter Umständen zu einer Milderung der Strafe führen.

(...)

Susanne F. sei an den Folgen eines Schädelhirntraumas gestorben, das sie sich wohl bei einem Sturz zugezogen habe, führt der Gutachter in seinem Vortrag aus. Hinzu sei eine Unterkühlung gekommen. „Es ergeben sich keine Anhaltspunkte für ein Verhungern oder Verdursten“, stellt er fest.

(...)

Selbst wenn die beiden Angeklagten Susanne F. früher ins Krankenhaus gebracht hätten, wäre ihr Tod nicht zwingend zu verhindern gewesen, führt der Gutachter aus. Nur dann wäre die Tat aber juristisch gesehen ein Mord durch Unterlassen gewesen, sagt Oberstaatsanwalt Meyer später. Denn dafür müsse der Nachweis geführt werden, dass Susanne F. mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei sofortiger Einweisung in ein Krankenhaus überlebt hätte.

War es ein Selbstmordversuch?

Der Gutachter macht allerdings auch klar: Die gesamte körperliche Verfassung von Susanne F. sei geschwächt gewesen. Sie habe eine Vielzahl älterer Hämatome gehabt, an Oberarmen und Handgelenken seien Spuren von Fesselungen gefunden worden. In der Schlussphase ihres Lebens habe sich Susanne F. wohl auch selbst verletzt. Er ließ offen, ob ein gesunder Mensch in der gleichen Weise gefallen und gestürzt wäre.

Für ihre Verteidiger hat der 26. Verhandlungstag jedenfalls einen erfolgreichen Verlauf genommen: „Der Vorwurf des vollendeten Mordes ist vom Tisch“, sagt der Anwalt von Wilfried W.
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Höxter: Frau stirbt nach langen Misshandlungen in Gefangenschaft | Prozess

#122

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 13. Jul. 2017, 21:55

Der Gutachter [...] ließ offen, ob ein gesunder Mensch in der gleichen Weise gefallen und gestürzt wäre.

[...]

Für ihre Verteidiger hat der 26. Verhandlungstag jedenfalls einen erfolgreichen Verlauf genommen: „Der Vorwurf des vollendeten Mordes ist vom Tisch“, sagt der Anwalt von Wilfried W.
Wie zynisch! Da wird eine Frau so lange gefoltert und missbraucht, bis sie, vielfach verletzt, nur noch ein Schatten ihrer selbst ist und sich wahrscheinlich suizideren wollte, weil sie das alles nicht länger ertragen konnte und dann hat sie auch noch das Pech und stürzt quasi zu Tode was zur Folge hat, dass ihr(e) Peiniger glimpflicher davon kommen als sie es zweifellos verdient hätten.

"Versuchter Mord durch Unterlassen"
(§§ 212, 211, 22, 23, 13... StGB)
Selbst wenn die beiden Angeklagten Susanne F. früher ins Krankenhaus gebracht hätten, wäre ihr Tod nicht zwingend zu verhindern gewesen, führt der Gutachter aus. Nur dann wäre die Tat aber juristisch gesehen ein Mord durch Unterlassen gewesen, sagt Oberstaatsanwalt Meyer später. Denn dafür müsse der Nachweis geführt werden, dass Susanne F. mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei sofortiger Einweisung in ein Krankenhaus überlebt hätte.
Susanne F. würde sehr wahrscheinlich noch leben, wenn sie diesen beiden Figuren nie begegnet wäre. Aber das ist eine reine Spekulation, weil sie in diesem Zeitraum natürlich auch bei einem Unfall im Haushalt oder Straßenverkehr usw. zu Tode gekommen sein konnte. Und hätte sie ein Bierchen oder ein leckeres Likörchen getrunken, wäre sie auch noch selbst Schuld an ihrem Tod! Überhaupt: warum ist Susanne F. nicht einfach in irgendeiner Ecke dieser Horror-Hütte liegen geblieben, wenn sie doch so schwach und verletzt war? Hätte sie das getan, hätte sie nicht stürzen können, ergo wäre sie jetzt nicht tot!
Ich kann diesen Juristen :shit: drehen und wenden wie ich will... am Ende kommt es immer so rüber, als ob das Opfer hier seine jetzige Situation selbst verschuldet hat und nur weil Frau F. geboren ist, sitzen diese beiden Schwachmaten überhaupt vor Gericht! Also...: Freispruch für das Höxter-Horror-Paar! Manchmal hasse ich diesen ganzen Mist. :symbols_over_mouth:
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Höxter: Frau stirbt nach langen Misshandlungen in Gefangenschaft | Prozess

#123

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Fr, 14. Jul. 2017, 03:05

Ja ich hasse es auch.
Als läge es in der Verantwortung eines Opfer den Prozess der Angst zu steuern..
Hingegen sichert man kriminellen zu, um diesen Prozess ja ach überhaupt keinen blassen Schimmer zu haben.

Was stimmt da nicht..soein Gutachten kann es doch garnicht geben..da muss ein anderes her..das Recht hat doch jeder Täter..so also auch die Opfer?
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Höxter: Frau stirbt nach langen Misshandlungen in Gefangenschaft | Prozess

#124

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 14. Jul. 2017, 17:21

Gutachter hält Wilfried W. für voll schuldfähig

14.07.2017, 16:19 Uhr
Im Prozess um das "Horrorhaus" von Höxter hält der Gutachter Prof. Michael Osterheider den Angeklagten Wilfried W. laut seinem vorläufigen Gutachten für voll schuldfähig.
Das bestätigte Sprecher Bernd Emminghaus vom Landgericht Paderborn am Freitag. Danach lägen außerdem die Voraussetzungen für eine anschließende Sicherungsverwahrung vor. Folgt das Gericht dieser Einschätzung, könnte Wilfried W. nach Verbüßen der Strafe in Sicherungsverwahrung kommen. Mehrere Medien hatten am Freitag von dem vorläufigen Gutachten berichtet.
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Höxter: Frau stirbt nach langen Misshandlungen in Gefangenschaft | Prozess

#125

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 19. Jul. 2017, 05:06

Höxter-Prozess: Anklage lässt Vorwurf fallen

18.07.2017, 18:38 Uhr
Im Prozess um das sogenannte Horrorhaus von Höxter ist der Staatsanwalt auch im Fall des zweiten Opfers vom Vorwurf eines vollendeten Mords durch Unterlassen abgerückt.
"Ich gehe im Fall von Anika W. nach dem Gutachten nur noch von einem versuchten Mord durch Unterlassen aus", sagte Oberstaatsanwalt Ralf Meyer am Dienstag am Rande des Prozesses vor dem Landgericht Paderborn.

Zuvor hatte ein Gutachter erklärt, im Fall der 33 Jahre alten Anika W. aus Uslar im Solling lasse sich keine sichere Aussage zur Todesursache machen. In der vergangenen Woche hatte Meyer bereits eingeräumt, dass auch beim Opfer Susanne F. aus Bad Gandersheim der Nachweis eines vollendeten Mords durch Unterlassen nicht mehr zu führen sei.
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Das Horror-Ehepaar aus Höxter | Prozess

#126

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 15. Aug. 2017, 20:03

Polizist im Höxter-Prozess: "Geschockt" von Aussage

15.08.2017, 15:09 Uhr

Die Befragung von Angelika W. zu den tödlichen Misshandlungen von Höxter war nach eigener Aussage selbst einem erfahrenen Kripobeamten zu viel.
"Ich musste die Vernehmung kurz unterbrechen und den Raum verlassen", sagte der 56 Jahre alte Polizist am Dienstag vor den Landgericht Paderborn aus. Der Ermittler schilderte im Prozess um das sogenannte Horror-Haus die ersten Vernehmungen der Angeklagten nach ihrer Festnahme im Frühjahr 2016.

Zuerst habe Angelika W. alle Schuld auf sich genommen. Sie wolle ihren Ex-Mann Wilfried W. nicht belasten, soll die 48-Jährige zu dem Vernehmungsbeamten gesagt haben. "Zuerst wirkte sie eingeschüchtert", sagte der Beamte. Als sie dann aber erfahren habe, dass Wilfried W. alle Vorwürfe abstreite, sei es aus ihr herausgesprudelt.

Bei Details zum Verschwinden eines der Opfer habe die Angeklagte eindeutig Täterwissen offenbart. "Ich sollte raten, wie und wo sie die Leiche von Anika W. entsorgt hatten", sagte der Polizist aus. Dann habe sie geschildert, dass die Leiche zuerst in einer Tiefkühltruhe gelagert und später in einem Ofen verbrannt wurde.

(...)
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#127

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Mi, 6. Sep. 2017, 12:26

Es gibt Neuigkeiten.

http://www.nw.de/nachrichten/thema/der_ ... nheit.html


Zitat aus obigem Link:
Laut Osterheider leidet Wilfried W. an einer sadistischen und dissozialen Persönlichkeitsstörung. Menschen mit dieser Eigenschaft verhalten sich aggressiv und impulsiv, zeigen sich verantwortungslos und missachten die sozialen Normen. Wegen mangelnder Empathie berühren sie die Gefühle anderer Menschen nicht, Schuldgefühle sind ihnen fremd.

Ich warte nun noch auf eine Stellungnahme bezüglich Habgier..
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#128

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 8. Sep. 2017, 20:37

Laut Osterheider leidet Wilfried W. an einer sadistischen und dissozialen Persönlichkeitsstörung.
War ja nicht anders zu erwarten. Jemand, der seine sieben Sinne beisammen hat, wäre zu solchen Taten erst gar nicht fähig. Beinahe schon verwunderlich ist, dass der Gutachter Prof. Osterheider WW trotz dieser Diagose für voll schuldfähig hält.
Für mich läuft das auf eine Unterbringung in einer forensischen Abteilung hinaus und/ oder Sicherungsverwahrung.
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#129

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Di, 12. Sep. 2017, 22:27

@Salva
Ich denke auch, man weiss inzwischen wie eiskalt dieser Typ ist. Sadismus ist ja auch so gut wie grnicht therapierbar.
Frag mich nur was der noch so verbirgt.

http://www.nw.de/nachrichten/thema/der_ ... ozess.html
Weiter sagte die Beamtin aus, dass Wilfried W. eine besondere emotionale Intelligenz aufweise.
ähm..das ist wohl etwas falsch betitelt.
siehe wiki https://de.wikipedia.org/wiki/Emotionale_Intelligenz

Da wäre doch meiner Ansicht nach eine einfache Erklärung wie beispielsweise.."der Tatverdächtige konnte perfekt an das Gefühlsleben seiner Opfer _andocken_", viel bezeichnender gewesen.
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Das Horror-Ehepaar aus Höxter | Prozess

#130

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Di, 12. Sep. 2017, 22:38

Eine Kriminaloberkommissarin sagte noch dass dieser Mann sehr manipulativ sei.
Sehr gut dass dies nun bestätigt ist.
Und dass Angelika überrascht war dass er doch so gut schreibren konnte wundert mich nicht. Ich denke er war auch sehr aktiv, was alles an Angelika vorbeiging..

Dass dieser Mann PAter werden will ist der Hammer..der verarscht die Welt!
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#131

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 13. Sep. 2017, 20:29

Lastlove hat geschrieben:Dass dieser Mann PAter werden will ist der Hammer..der verarscht die Welt!
Das geschieht aber zumeist nicht aus tief empfundener Reue gegenüber der Opfer, sondern aus Verzweiflung über das eigene Schicksal. Schon kurios, wieviele Killer im Knast plötzlich zu Gott finden und deshalb sehe ich das so wie du :like:
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#132

Ungelesener Beitrag von Lastlove » Do, 14. Sep. 2017, 00:13

@Salva
mmhhh..

dass er in gewisser Weise verzweifelt ist glaube ich schon.
Wahrscheinlich dachte er bisher in seinem vermutlichen narzisstisch sadistischem Hirn, keiner kann ihm was. Er war ja auch die ganze Zeit über sehr bedacht, es gibt keine Indizien dass er selber Gewalt ausgeübt hat. Nun kann er keinen Eindruck mehr schinden, es sind keine Opfer mehr da und keine Umherstehenden die ihm seine Sprücheklopferei für ernst nehmen.Er ist plötzlich ne Null..

Damals im chat, ich erwähnte desöfteren einen Typ der unfassbare Ähnlichkeit hatte mit dem dingfest gemachten Wilfried..erzählte ich anekdoten aus meienr Studienzeit und dass ich oft sehr ergriffen war wenn der Pater selber bei uns dozierte..ein alter weiser Mann, der ein Charisma hatte was jeden erreichte..

Ich kann mir bei Wilfried vorstellen, dieser geäusserte Ideenwunsch, er wolle Pater werden, hat er irgendwo aus seinem Gedächtnis gekramt und nimmt es um aufmerksamkeit zu bekommen..so meine Idee..

Ich glaube der typ hat kein eigenes Hirn..alles was der hat sind abgespeicherte Dinge die er aufschnappte..sich merkte..um es irgendwann als Mittel zum Zweck einzusetzen..

Bin gespannt wien Flitzebogen ob nach der Verurteilungen wieder Stimmen lauter werden bezüglich dem Fall Frauke Liebs.
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Das Horror-Ehepaar aus Höxter | Prozess

#133

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 23. Sep. 2017, 13:33

Cannabisplantage im "Horrorhaus" - sechs Verdächtige verhaftet

22.09.2017 15:18 Uhr
Im westfälischen Höxter soll ein Ehepaar Frauen massiv misshandelt haben, im selben Haus hob die Polizei später eine Cannabisplantage aus. Nun hat ein Richter ein halbes Dutzend Haftbefehle erlassen.
Eine Bande soll im großen Stil Cannabis im sogenannten Horrorhaus in Höxter angebaut haben - jetzt sitzen sechs Verdächtige in Untersuchungshaft. Bei einer Razzia hatten Polizisten am Mittwoch zwölf Menschen festgenommen und mehr als tausend Cannabispflanzen beschlagnahmt.

Ein Richter erließ nun Haftbefehle gegen die sechs mutmaßlichen Bandenmitglieder. Darunter sind der mutmaßliche Kopf der Gruppe, ein 42-jähriger Mann, sowie der 50-jährige neue Eigentümer des Hauses.

Die übrigen Festgenommen kamen wieder frei, nachdem sie vernommen wurden. Bei ihnen handelte es sich laut den Ermittlern lediglich um "Erntehelfer". Sie seien in den Niederlanden, Polen und der Ukraine von der Bande angeworben worden.

Das "Horrorhaus" in der nordrhein-westfälischen Stadt wurde deutschlandweit bekannt, weil ein Ehepaar dort zwei Frauen gefangen gehalten und derart misshandelt haben soll, dass sie starben. Der Prozess gegen das inzwischen geschiedene Paar läuft derzeit vor dem Landgericht Paderborn. Medienberichten zufolge wurde das Gebäude Anfang des Jahres verkauft.
Spiegel


Wie bekloppt muss man sein...ganz Deutschland schaut auf das Horror-Haus und die bauen da Cannabis an :joy:
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