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Burgwedel: 24-Jährige von zwei Jugendlichen niedergestochen - Urteil

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sweetdevil31
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Burgwedel: 24-Jährige von zwei Jugendlichen niedergestochen - Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 26. Mär. 2018, 07:23

Nach einem Streit mit Jugendlichen in einem Supermarkt ist eine Frau in Niedersachsen auf offener Straße mit einem Messer niedergestochen worden.
Die 24-Jährige kam am Samstagabend mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus. Ihr Zustand war am Sonntagmittag noch kritisch, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ein 17 und ein 14 Jahre alter Junge stehen unter Verdacht, auf die Frau eingestochen zu haben. Sie wurden kurz nach dem Angriff in Burgwedel bei Hannover gemeinsam mit einem 13-Jährigen festgenommen.

Der Streit begann laut Polizei vermutlich in einem nahegelegenen Supermarkt. Dort waren die junge Frau und ihr 25 Jahre alter Begleiter mit dem 13- und dem 14-jährigen Jungen in Streit geraten, dann aber wieder auseinandergegangen. Auf dem Heimweg trafen sie wieder aufeinander. Zu den beiden Jungen war noch ein 17-Jähriger gestoßen. Alle drei sind nach Polizeiangaben syrische Flüchtlinge. (...)
T-Online

(...) Laut Polizei passierte in Burgwedel folgendes: Der Attacke war ein Streit der Frau und ihres 25-jährigen Begleiters mit zwei 13 und 14 Jahre alten Jungen vorausgegangen, der zunächst friedlich verlief.

Später trafen die Kontrahenten aber erneut aufeinander, inzwischen hatte sich ein 17-Jähriger zu den beiden Jungen gesellt. Er soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Sonntagnachmittag auf die Frau eingestochen haben, als diese bei dem losbrechenden körperlichen Streit dazwischenging und schlichten wollte.

Die Angreifer wurden kurze Zeit später gefasst, die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung. Der Tatverdächtige und seine Begleiter sind Flüchtlinge aus Syrien. Die Frau schwebe noch in Lebensgefahr, erklärte ein Polizeisprecher am Montag.(...)
Focus
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Burgwedel: 24-Jährige von zwei Jugendlichen niedergestochen

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 27. Mär. 2018, 14:25

Der Gesundheitszustand der bei einer Messerattacke lebensgefährlich verletzten 24-Jährigen ist unverändert kritisch.
Die junge Frau liege weiterhin im künstlichen Koma, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover, Thomas Klinge, am Dienstag. Neue Details über die Hintergründe der Attacke konnte er nicht nennen. (...)

Auch gegen den 14-Jährigen wird ermittelt, der 13 Jahre alte Cousin der beiden wird als Zeuge eingestuft. Ob die beiden sich äußern, sei ebenfalls noch unklar, so Staatsanwalt Klinge. Der 25-jährige Freund des Opfers soll in dieser Woche weiter als Zeuge befragt werden. Er stand nach der Tat zunächst unter Schock. (...)
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Burgwedel: 24-Jährige von zwei Jugendlichen niedergestochen

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 10. Apr. 2018, 18:25

10.04.2018, 11:59 Uhr
Der nach einem Messerangriff in Burgwedel inhaftierte Jugendliche hat die Attacke auf die 24 Jahre alte Frau gestanden.
"Er hat gesagt, dass er zugestochen hat", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover, Thomas Klinge, am Dienstag. Darüber hatte zuerst die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" berichtet. Derzeit wird der 17-jährige Syrer psychiatrisch untersucht. Dies werde vorsorglich gemacht, sagte der Sprecher. (...)
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Burgwedel: 24-Jährige von zwei Jugendlichen niedergestochen

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 12. Sep. 2018, 21:08

Mi, 12. September 2018: Urteil zur Messer-Attacke in Burgwedel: Fünf Jahre Jugendstrafe für syrischen "Musterflüchtling" (17) Abdullah A.
Versuchter Totschlag, so urteilte das Gericht gegen Abdullah A., den jugendlichen Syrer, der mit seiner Familie seit rund fünf Jahren in Burgwedel lebt, abgeschottet von der übrigen Bevölkerung. Er hatte eine 24-Jährige mit seinem Messer brutal niedergestochen.
Die Attacke des 17-Jährigen hatte der jungen Frau fast das Leben gekostet: mehrere Rippenbrüche, Leber, Magen, eine Niere und der Darm verletzt, Notoperation, künstliches Koma und mehrere Tage Lebensgefahr. Und dennoch Glück: Zwei Zentimeter weiter und Vivien K. wäre tot gewesen.

Die Ärzte mussten nach der brutalen Messer-Attacke des Syrers Abudllah A. (17) der 24-Jährigen die Milz und Teile der Bauchspeicheldrüse entfernen. Heute „ziert“ die junge Frau eine 40 Zentimeter lange Narbe vom Brustbein bis zum Unterbauch.

Der junge Syrer, der sich nach Angaben der „Bild“ selbst als „Musterflüchtling“ bezeichnet, gab vor Prozessbeginn über seinen Anwalt eine schriftliche Erklärung ab:
Der Beschuldigte kennt es aus seiner Kultur so, dass Konflikte mit dem Messer ausgetragen werden. Er beschreibt die regionalen Bräuche wie folgt: Wird man beleidigt, darf man zustechen. In schweren Fällen darf man die Person töten.“
Weiterhin führte er aus, sein Verhalten „nach den religiösen Anforderungen nicht zu beanstanden“ sei und er nicht begreife, weshalb er eigentlich in Haft sitzen müsse.

Die Familie de Jugendlichen lebt seit gut fünf Jahren im Ort, doch kaum jemand kennt die Leute, sie bleiben unter sich. Die Familienmitglieder kamen 2013 als Kontingent-Flüchtlinge aus Syrien nach Deutschland.
11. September: Das Urteil

Das Landgericht Hannover verurteilte den 17-jährigen Abdullah A. am Dienstag, 11. September 2018,wegen versuchten Totschlags zu fünf Jahren Jugendstrafe.

Sein 14-jähriger Bruder, der an dem der Attacke vorausgegangenen Streit in einem Supermarkt beteiligt war, wurde zu einem zweiwöchigen Dauerarrest und der Teilnahme an einem sozialen Trainingskurs verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Der Prozess gegen die beiden Syrer hatte hinter verschlossenen Türen stattgefunden.

Die Tat hatte bundesweit Empörung ausgelöst.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Quelle: Epoch Times
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