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Marburg: Narkosemittel im Blut eines Frühchens entdeckt l Prozess

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Marburg: Narkosemittel im Blut eines Frühchens entdeckt l Prozess

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 8. Feb. 2016, 12:57

Narkosemittel im Blut eines Frühchens entdeckt

08.02.2016, 12:26 Uhr

Im Blut eines Frühchens wurde ein Narkosemittel entdeckt - jetzt sitzt eine Marburger Klinikmitarbeiterin in Untersuchungshaft. Es gehe um den dringenden Tatverdacht des versuchten Totschlags, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit.
Die Uni-Klinik im hessischen Marburg hatte demnach am Freitag die Kriminalpolizei verständigt. Im Blut des 30 Tage alten Kindes wurden zwei Medikamente entdeckt, die weder verordnet noch im Behandlungsplan vermerkt waren. Der Zustand des Säuglings ist stabil.
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Re: Marburg: Narkosemittel im Blut eines Frühchens entdeckt

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 8. Feb. 2016, 16:54

Narkosemittel für Frühchen - Klinikmitarbeiterin in U-Haft

08.02.2016, 16:45 Uhr

Eine Mitarbeiterin der Uni-Klinik in Marburg soll einem Frühchen unerlaubt Narkosemittel verabreicht haben - jetzt sitzt sie wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.
Bild nicht mehr vorhandenEin zu früh geborenes Baby liegt in einem Inkubator.
Das Krankenhaus habe bei dem 30 Tage alten Mädchen auf der Frühchenstation verdächtige Blutwerte festgestellt und am Freitag die Kriminalpolizei verständigt, erklärten Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag.

Es gehe um zwei Medikamente, die weder verordnet noch im Behandlungsplan vermerkt worden seien, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der Zustand des Kindes sei derzeit stabil.

Nach einer nicht zu erklärenden "Krisensituation" bei dem Baby hatten demnach Untersuchungen den Verdacht auf Medikamentenmissbrauch ergeben. Die Mitarbeiterin wurde am Samstag festgenommen, ein Richter erließ am Sonntag Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts auf versuchten Totschlag. Die Frau habe sich zu den Vorwürfen geäußert, sei aber nicht geständig, sagte die Justizsprecherin. Weitere Details zu der Frau und den möglichen Hintergründen nannte sie nicht.

Dem Baby gehe es nach einer zwischenzeitlichen Verschlechterung wieder gut, teilte das Universitätsklinikum Gießen-Marburg mit. "Schäden sind aus jetziger medizinischer Sicht nicht zu erwarten." Die Staatsanwaltschaft ermittelt auch, ob weitere Kinder betroffen sind. Dazu gebe es aber noch keine Erkenntnisse.
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Re: Marburg: Narkosemittel im Blut eines Frühchens entdeckt

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 12. Feb. 2016, 12:13

Narkosemittel für Frühchen: Ermittlungen ausgeweitet

12.02.2016, 11:58 Uhr
Bild nicht mehr vorhandenEin Frühchen liegt in einem Inkubator.

Die Staatsanwaltschaft Marburg prüft im Fall einer Krankenschwester, die ein Frühchen auf der Intensivstation mit einem Narkosemittel beinahe umgebracht haben soll, weitere Verdachtsfälle.
Ein im Dezember 2015 auf der Station der Uniklinik Marburg gestorbenes Baby sei exhumiert worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Marburg am Freitag. Zuerst hatte die "Bild-"Zeitung über die Exhumierung berichtet.
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Re: Marburg: Narkosemittel im Blut eines Frühchens entdeckt

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 12. Feb. 2016, 18:09

Narkosemittel-Ermittlung ausgeweitet: Babyleiche exhumiert

12.02.2016, 15:58 Uhr
Die Ermittlungen gegen eine Marburger Krankenschwester, die ein Frühchen mit Narkosemittel beinahe umgebracht haben soll, ziehen größere Kreise. Ein im Dezember 2015 auf der Frühchenstation der Uniklinik Marburg gestorbenes Baby sei exhumiert worden.
In diesem Fall bestehe der Anfangsverdacht auf ein Tötungsdelikt, sagte Sehlbach-Schellenberg. "Ob sich dieser bestätigt, hängt von den Ergebnissen der gerichtsmedizinischen Untersuchungen ab." Wann diese vorliegen sei unklar, die Untersuchungen könnten aber einige Zeit in Anspruch nehmen.
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Re: Marburg: Narkosemittel im Blut eines Frühchens entdeckt

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 4. Jul. 2016, 18:08

Keine U-Haft mehr für Marburger Frühchen-Krankenschwester

04.07.2016, 16:58 Uhr
Fünf Monate nach ihrer Festnahme kommt eine in Verdacht geratene Marburger Frühchen-Krankenschwester wieder auf freien Fuß. Wegen neuer Ermittlungsergebnisse sei die Aufhebung des Untersuchungshaftbefehls beantragt worden, berichtete die Staatsanwaltschaft am Montag. Grund: Es gebe derzeit keinen dringenden Tatverdacht auf ein Tötungsdelikt mehr.
Die Krankenschwester des Uni-Klinikums Marburg war im Februar in Haft gekommen, weil sie mindestens einem Frühchen unerlaubt Narkosemittel verabreicht und es so beinahe getötet haben soll. Rasch kamen weitere Verdachtsfälle auf - die Ermittler ließen sogar ein auf der Frühchenstation der Klinik gestorbenes Baby exhumieren.

Die Ermittler gehen nun nach dem Ergebnis eines Gutachtens davon aus, dass die Krankenschwester insgesamt drei Frühchen Narkose- oder Beruhigungsmittel gab. Allerdings könne ihr kein Tötungsdelikt nachgewiesen werden. Zwei Kinder überlebten, bei dem dritten handelte es sich um das exhumierte Baby. Es sei unwahrscheinlich, dass die Mittel zum Tod führten, sagte eine Sprecherin der Marburger Staatsanwaltschaft.

Der Krankenschwester "ging es nicht um den Tod der Kinder", erläuterte die Sprecherin weiter. Nach der Verabreichung der Arzneien habe sie Schritte unternommen, das Leben der Kinder zu retten. Warum sie den Babys überhaupt die Mittel gab, blieb zunächst unklar. Die Suche nach dem Motiv laufe weiter, sagte die Sprecherin.

Bei den weiteren Ermittlungen soll auch geprüft werden, ob nun Misshandlung von Schutzbefohlenen sowie gefährliche Körperverletzung in Betracht kommen. Die Krankenschwester war nach einer nicht zu erklärenden "Krisensituation" bei einem Baby auf der Marburger Frühchen-Station in Verdacht geraten.
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Re: Marburg: Narkosemittel im Blut eines Frühchens entdeckt

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 17. Feb. 2017, 10:29

Ermittlungen gegen Frühchen-Schwester dauern an

17.02.2017, 06:48 Uhr
Auch rund ein Jahr nach dem Beginn von Ermittlungen gegen eine Marburger Krankenschwester wegen ungeklärter Vorfälle auf einer Frühchen-Station sind noch Fragen in dem Fall offen.
Die Untersuchungen laufen weiter, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Dabei gehe es insbesondere um die Auswertung von Krankenakten, wofür medizinische Gutachter beauftragt worden seien. Ob und wann Anklage erhoben wird, "richtet sich nach dem Ergebnis der Ermittlungen", erklärte der Sprecher. Die Untersuchungen seien frühestens in einigen Monaten abgeschlossen.

Die Frau war im Februar 2016 in Untersuchungshaft gekommen. Sie soll nach bisherigem Kenntnisstand auf der Frühchen-Station des Uni-Klinikums Marburg drei Babys Narkose- oder Beruhigungsmittel gegeben haben. Zwei Kinder überlebten, bei dem dritten handelte es sich um ein Frühchen, das für die Ermittlungen exhumiert wurde. Es sei aber unwahrscheinlich, dass die Mittel zu dessen Tod führten, hatte die Staatsanwaltschaft im Juli mitgeteilt. Damals war die Beschuldigte aus der Haft entlassen worden. Aus Sicht der Ermittler bestand kein dringender Tatverdacht auf ein Tötungsdelikt mehr.

Völlig ausgeräumt sei der Verdacht zwar noch nicht, sagte nun der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Ermittelt wird aber auch wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Misshandlung von Schutzbefohlenen. Die Frau schweigt zu den Vorwürfen.
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Marburg: Narkosemittel im Blut eines Frühchens entdeckt

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 1. Feb. 2019, 05:52

Hat eine Krankenschwester drei Frühchen vergiftet?

31.01.2019 11:13
Weil sie mehreren Frühchen unerlaubt Medikamente gegeben haben soll, steht eine ehemalige Kinderkrankenschwester seit Donnerstag wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Marburg.
Die Anklage wirft der 29-Jährigen vor, zwischen Dezember 2015 und Februar 2016 als damalige Mitarbeiterin des Marburger Uni-Klinikums drei Kindern nicht verordnete Beruhigungs- und Narkosemittel verabreicht zu haben.

Dadurch seien die Babys in einen lebensbedrohlichen Zustand geraten. Zwei Frühchen überlebten, das dritte starb. Der Tod dieses Kindes soll aber nichts mit den mutmaßlichen Taten zu tun haben.

Einem der Kinder soll es durch die Medikamente so schlecht gegangen sein, dass Wiederbelebungsmaßnahmen nötig gewesen seien, teilte das Landgericht mit.

Zu Beginn des Prozesses schwieg die Krankenschwester, im Ermittlungsverfahren hatte sie die Vorwürfe bestritten.
Angeklagt ist die Frau auch wegen gefährlicher Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen. (…)
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Marburg: Narkosemittel im Blut eines Frühchens entdeckt l Prozess

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 8. Nov. 2019, 06:55

Ein Baby tot! Zwölf Jahre Haft für Frühchen-Krankenschwester gefordert

07.11.2019 17:17
Im Marburger Frühchen-Prozess hat die Staatsanwaltschaft zwölf Jahre Haft für eine frühere Kinderkrankenschwester gefordert.
Die Anklagevertreterin beantragte diese Strafe am Donnerstag vor dem Landgericht Marburg unter anderem wegen versuchten Mordes, wie ein Sprecher mitteilte.

Die Angeklagte soll drei Frühchen ärztlich nicht verordnete Medikamente verabreicht haben. Die Babys gerieten dadurch laut Staatsanwaltschaft in lebensbedrohliche Zustände. Die Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen.

Die Frau war zwischen Oktober 2015 und Februar 2016 auf der Neugeborenen-Intensivstation des Marburger Uni-Klinikums tätig. Zwei der Kinder überlebten die angeklagten Vorfälle, ein Kind starb.

Der Tod des kleinen Mädchens soll allerdings nicht durch das Handeln der Angeklagten verursacht worden sein. (…)
Quelle: Tag24
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