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Bremen: Chat-Partner "isch seifert" treibt 23-jährige zum Suizid |"Heimu" neuer Fall einer Leipzigerin (23)

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Re: Bremen: Chat-Partner treibt 23-jährige zum Suizid - Ermittlungen eingestellt

#31

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 13. Mär. 2016, 18:42

@Eagle
Ganz ehrlich? Hatte mich nicht gejuckt. Kein Stück. Die anderen schon und zwar jahrelang. Und am Ende? Nach all den Aufopferungen, schlaflosen Nächten und völlig überzogenen Mitleidstouren und Bevorzugungen? Am Ende war es denen egal. Weil sie müde waren und einsehen mussten, dass sie nur verarscht und benutzt wurden. Danach wurde ich auch nie mehr für meine Einstellung und Gleichgültigkeit angegriffen.

Und was diesen "isch Seifert" betrifft: da können wir nur gespannt sein. Jedenfalls kann ihn im Moment niemand belangen.
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Re: Bremen: Chat-Partner treibt 23-jährige zum Suizid - Ermittlungen eingestellt

#32

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 13. Mär. 2016, 18:49

@Salva

Jeder stumpft nach solchen Aktionen irgendwann ab und dann wird es egal. Aber dahin muss man ja erstmal kommen! Nicht jeder kann das sofort und damit spielen und rechnen diese Kandidaten.

Ich bezweifle das wir darüber noch etwas erfahren werden - aber ich behalte es im Auge.

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Re: Bremen: Chat-Partner treibt 23-jährige zum Suizid - Ermittlungen eingestellt

#33

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 13. Mär. 2016, 19:08

@Eagle
Wie war! Das habe ich gesehen. Allerdings zeigte damals schon die Tatsache, dass er immer in der Gegend herum telefonierte um jemand zu erreichen, der wiederum den Notarzt verständigte, dass das alles nur Schaumschlägerei war. Aber gut. Wenigstens gab es so immer wieder einen Grund für ein Familientreffen.

:like:
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Re: Bremen: Chat-Partner treibt 23-jährige zum Suizid - Ermittlungen eingestellt

#34

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 13. Mär. 2016, 19:12

@Salva
Nicht jeder hat die Sicht von außen. Gut das es vorbei ist und die Anlässe für Familientreffen hoffentlich erfreulicher. :wink:

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Re: Bremen: Chat-Partner treibt 23-jährige zum Suizid - Ermittlungen eingestellt

#35

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 13. Mär. 2016, 19:21

@Eagle
Betrifft mich schon seit 12 Jahren nicht mehr. Spätestens & zum Glück! :like:
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Re: Bremen: Chat-Partner treibt 23-jährige zum Suizid - Ermittlungen eingestellt

#36

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 13. Mär. 2016, 19:24

@Salva
Na dann ..:like: sorry OT

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Re: Bremen: Chat-Partner treibt 23-jährige zum Suizid - Ermittlungen eingestellt

#37

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 13. Mär. 2016, 19:33

@Eagle
Wir sind hier in der Lounge. Da gibt es kein OT ;)
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Re: Bremen: Chat-Partner treibt 23-jährige zum Suizid - Ermittlungen eingestellt

#38

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 13. Mär. 2016, 19:37

Glück gehabt :Y: GsD

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Re: Bremen: Chat-Partner treibt 23-jährige zum Suizid - Ermittlungen eingestellt

#39

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 7. Mai. 2016, 12:38

Wieder wurde eine junge Frau (23) per Chat zum Suizid motiviert. Bei einem Treffen mit ihrem Chatpartner in Frankfurt wollte er sie in ihrem Anliegen, Suizid zu begehen, unterstützen. Durch RTL-Recherchen zum Bremer Fall, einer 23-jährigen Altenpflegerindie durch ihren Chat-Partner "isch Seibert" zum Selbstmord motiviert wurde, wurde der Reporter in einem Chat auf einen Mann aufmerksam und nahm Kontakt auf. Der RTL-Reporter überführte den Mann; der mutmaßliche Täter (57) befindet sich in Untersuchungshaft.
Bild nicht mehr vorhandenBirgit R. und RTL-Reporter Wolfgang Kuhnigk
07.05.2016 | 11:52
"Unglaublich perverse Tötungsphantasien"
(...) Für Undercover-Reporter Wolfram Kuhnigk (47) und sein Team Anlass in den einschlägigen Foren selbst mit verdeckter Identität auf Spurensuche zu gehen - und das mit einem erschreckenden Ergebnis: "Ich bin auf unfassbare Abgründe bei meiner Recherche im Netz gestoßen und konnte erstaunlich schnell Kontakt mit dem Mann aufnehmen, der schon Katharina zum Suizid angestiftet hatte“, so der Reporter. "Die unglaublich perversen Tötungsphantasien dieses Mannes, der hier unter einem weiteren Pseudonym aktiv war, werden wir nicht publizieren.“ Schnell war dem Reporter-Team klar, dass es sich hier um einen Täter handelt, der den vermeintlich rechtsfreien Raum des Internets ausnutzt. Der polizeibekannte Mann war in entsprechenden Foren aktiv und hatte bereits sein nächstes Opfer im Visier: Die 23-jährige Birgit R. aus Leipzig.
Noch bevor Kuhnigk seine Recherche beenden konnte, erreichte ihn der Hilferuf des besten Freundes der jungen Frau. Sie wolle sich mit dem vermeintlichen Cyber-Tröster in Frankfurt treffen. "Ich bin dann sofort zu der jungen Frau gefahren und habe sie davon überzeugen können, sich auf keinen Fall mit diesem Mann zu treffen", so Kuhnigk. "Und ich habe die Polizei informiert." Diese konnte später den Mann in Gewahrsam nehmen, der vor laufender Kamera gesteht. Im Wagen findet die Polizei einen bereits geknüpften Strick. Brigit R.: "Ohne Wolfram Kuhnigk hätte ich mich in dieser Nacht von dem Mann töten lassen, um andere Straftaten zu verhindern, da ich zu Hause ein Testament und wichtige Beweise für die Polizei hinterlassen hatte.“(...)
Die Reportage zum Cyber-Serientäter sehen Sie am Samstag, 7. Mai, 19:05 Uhr in 'Explosiv-Weekend'.
Zum ausführlichen Bericht RTL Next

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Re: Bremen: Chat-Partner treibt 23-jährige zum Suizid - Ermittlungen eingestellt

#40

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 7. Mai. 2016, 16:12

Laut Bild soll es sich um den gleichen Täter handeln, der sich im Falle der Altenpflegerin "isch seifert" nannte. Die 23-jährige aus Bremen erhängte sich und die Polizei stellte die Ermittlungen ein. Im neuen Fall von Birgit R. agierte er im Chat unter dem Nick "heimu".
Bild nicht mehr vorhandenHier verhaftet die Polizei den Tatverdächtigen (re.)
Bild nicht mehr vorhandenEr nennt sich „heimu“ und „isch seifert“ und lockt seine Opfer im Internet an
► Er träumt davon, eine Frau nackt am Baum zappeln zu sehen, verrät „heimu“ im Chat.
► Er will Birgit die Hände auf dem Rücken fesseln, um sie anschließend am Baum aufzuhängen.
► Er möchte einen Menschen „schlachten“, ausbluten lassen. Das schildert er den Undercover-Reportern in einem Chat als ultimative Mordfantasie.
Schließlich schlägt „heimu“ Birgit ein Treffen in Frankfurt/M. vor. Sie sagt zu, die Reporter erfahren davon, rufen die Polizei. Im Wagen von „heimu“ finden Ermittler u. a. einen zur Schlinge geknoteten Strick. (...)
Der Mann (57) sitzt jetzt in U-Haft. Er ist verheiratet und hat selbst eine Tochter. Was ihm vorgeworfen wird, dazu will sich die Staatsanwaltschaft nicht äußern. Ist es vielleicht doch strafbar, dass ein Perverser junge Frauen sterben sehen will?
Bild

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Re: Bremen: Chat-Partner "isch seifert" treibt 23-jährige zum Suizid | und ein weiterer Fall einer Leipigerin

#41

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 16. Mai. 2016, 15:39

Der Mann (57) sitzt jetzt in U-Haft. Er ist verheiratet und hat selbst eine Tochter. Was ihm vorgeworfen wird, dazu will sich die Staatsanwaltschaft nicht äußern. Ist es vielleicht doch strafbar, dass ein Perverser junge Frauen sterben sehen will?
Das würde mich auch interessieren. Es kann doch nicht angehen dass solche Typen davon kommen.

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Re: Bremen: Chat-Partner "isch seifert" treibt 23-jährige zum Suizid |"Heimu" neuer Fall einer Leipzigerin (23)

#42

Ungelesener Beitrag von Eagle » Di, 31. Mai. 2016, 09:56

Ähnliche Fälle in Limburg
Bild nicht mehr vorhandenAngehörige fragen sich nach dem Freitod ihrer Freundin: „Warum?“ Ein Mann aus dem Kreis Limburg-Weilburg hat möglicherweise seine Freude an dem Leid junger Frauen.
(...) Auch die Limburger Staatsanwaltschaft hat Erfahrungen mit solchen Fällen. Diese Art von Vergehen sei so selten, dass es bundesweit keine belastbaren Zahlen gebe, erklärt Presse-Staatsanwalt Hans-Joachim Herrchen. Er weiß von zwei Verfahren aus dem Limburger Bereich, die allerdings beide eingestellt werden mussten, bevor es zu Gerichtsverhandlungen kam.

Der erste Fall liege 13 Jahre zurück, der zweite drei Jahre. In beiden Fällen hat angeblich eine Person junge selbstmordgefährdete Frauen „in ihrem Entschluss bestärkt“, sich selbst zu töten. Herrchen spricht von einer juristisch schwierig zu beurteilenden Lage. Entscheidend für die Frage, ob ein Straftatbestand vorliege, sei auch der psychische Zustand des Opfers.

Zu der verdächtigten Person dürfe er bei eingestellten Verfahren aus Persönlichkeitsschutzrechten nichts sagen. In beiden Fällen hatten Menschen aus dem näheren Umfeld der Frauen die Polizei eingeschaltet und so die Suizide verhindert. Seine Behörde werde auf jeden Fall das Gießener Verfahren verfolgen, sagt Herrchen.

Auch die Behörde in Bremen interessiert sich für die Ermittlungen der Gießener. Staatsanwältin Petra Meyer geht im „Fall Katharina“ allerdings weiter von einem freiwilligen Tod aus. RTL hat nicht alle Gespräche zwischen der Frau und dem anonymen Ratgeber gezeigt. Aus den anderen Mitteilungen könne man darauf schließen, dass der Mann nicht darauf aus war, dass sich Katharina tötet.
Nassauische Neue Presse

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Re: Bremen: Chat-Partner "isch seifert" treibt 23-jährige zum Suizid |"Heimu" neuer Fall einer Leipzigerin (23)

#43

Ungelesener Beitrag von Eagle » Di, 31. Mai. 2016, 10:39

Sadist quälte Frauen – diese Frau half ihn zu schnappen
Bild nicht mehr vorhandenDie Kriminalpsychologin Lydia Benecke
Dienstag, 10.05.2016, 21:34 ·
Die Ereignisse in Höxter haben ganz Deutschland erschüttert. Doch es gibt noch mehr kranke Täter wie Wilfried W. in Deutschland. Kriminalpsychologin Lydia Benecke half in einem ähnlichen Fall, den Täter zu schnappen.
(...) Psychologin chattet mit Sadist
Um ihn zu überführen und weitere Selbstmorde zu verhindern, wandten sich die Eltern des Mädchens an drei RTL-Journalisten und die Kriminalpsychologin Benecke. Diese recherchierten dann verdeckt im Internet. Benecke und die Journalistin Christina Klaas gaben sich dort als depressive Mädchen aus. Schon nach wenigen Wochen bekam die Psychologin Kontakt zu dem mutmaßlichen Täter. „Ich habe persönlich mit ihm kommuniziert, mit ihm gechattet“, sagt Benecke zu FOCUS Online.

Bald war der Psychologin, die sich auf Gewalt- und Sexualstraftäter spezialisiert hat, klar, was den Mann antreibt. „Wie auch der Höxter-Täter möchte er Macht und Dominanz über die Mädchen ausüben“, sagt Benecke, „für ihn ist es jedoch stark an sexuelle Tötungsphantasien gekoppelt. Es ist für ihn ultimativ erregend, wenn er eine Frau sterben sieht.“ (...)
Zum vollständigen Bericht Focus

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#44

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 14. Okt. 2020, 22:41

Di, 6. Oktober 2020: Mordanklage in Limburg - Brunhold S. drängte Frauen in den Selbstmord

Bild
Brunhold S. (61) soll mehrere junge Frauen in den Suizid getrieben haben. Jetzt steht er wieder vor Gericht.
Foto: dpa, Anke Bohnhorst, rho cul/RTL
Ein Mann aus Limburg soll psychisch labile Frauen zum Suizid gedrängt oder dies versucht haben. Vor dem Landgericht Limburg hat deswegen am Dienstag der Prozess gegen einen 61-Jährigen begonnen. Die Verhandlung wurde allerdings bereits nach Verlesung der Anklage unterbrochen, weil das Gericht über einen Antrag der Verteidigung zur Aussetzung des Prozesses entscheiden muss. Die Verteidigung kritisierte, dass ein psychiatrisches Gutachten erst spät in Auftrag gegeben worden sei und noch nicht vorliege.

Täter suchte in Selbsthilfeforen gezielt nach psychisch labilen Frauen

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, seine späteren Opfer gezielt in Online-Selbsthilfeforen gesucht zu haben. Der Deutsche soll dann drei Frauen manipuliert haben, damit diese sich selbst töten oder einwilligen, dies ihm zu überlassen.

Mordmotiv laut Anklage "sexuell motivierte Tötungsfantasien"

Motiv war der Anklage zufolge die Befriedigung seiner "sexuell motivierten Tötungsfantasien". Bei zwei Fällen aus den Jahren 2012 und 2015 kam es nicht zum Tod der Frauen. Dagegen starb im Jahr 2016 eine Frau aus Bremen, die der Angeklagte vor ihrem Suizid stundenlang per Chat bedrängt haben soll.

Täter wegen Mord und versuchten Mordes angeklagt

Der Mann stammt aus dem Bezirk der Limburger Staatsanwaltschaft, die jetzt für den Fall zuständig ist. Wegen eines ähnlichen Vorwurfs war der Angeklagte bereits 2017 zu sieben Jahren Haft verurteilt worden.

In dem Prozess geht es unter anderem um Mord sowie versuchten Mord, die der Angeklagte in sogenannter mittelbarer Täterschaft begangen haben soll. Vor dem nächsten Verhandlungstag am Donnerstag wollte das Gericht mitteilen, ob der Prozess fortgesetzt wird.
Quellen: news.de | FNP | RTL.de
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