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Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien - Prozesse

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Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien - Prozesse

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 9. Mai. 2015, 23:34

Bild

London/ Großbritannien

Ein Pädophilen-Skandal der seinesgleichen sucht, ein Kinderschänderring im Regierungsviertel, von ehrenwerten Protagonisten aus den höchsten Kreisen der Londoner Polit-, Prominenten- und Geheimdienstszene und von 200 vermissten Kindern. Und über Mord.

Vorweg eine 1:37 Minuten kurze Dokumentation über den Sachverhalt:

[video]https://www.youtube.com/watch?v=9xF84_uNfWc[/video]

In den 70ern und 80ern sollen prominente Politiker, Richter und andere V.I.Ps des britischen Establishment über Jahre hinweg Kinder missbraucht und einige davon sogar ermordet haben. Gedeckt durch den nicht minder berühmten britischen Geheimdienst MI5. Zwar wurden der Polizei und der Regierung Details der Verbrechen zugespielt, doch die gingen auf wundersame Weise verloren. Und weil die betroffenen und überlebenden Opfer über Jahre hinweg schwiegen, blieben die schrecklichen Taten ungesühnt.

Inzwischen jedoch hat die Londoner Polizei eine 40-köpfige Sonderkommission gegründet und untersucht die Vorwürfe. Derzeit konzentrieren sich die Ermittlungen auf das "Elm Guest House", eine ehemalige Pension im Londoner Südwesten, in dem sich die mutmaßlichen Mitglieder eines Kinderschänderringes in den 80ern getroffen haben sollen.

Bild
Die einstige Pension "Elm Guest House" in London, mutmaßlicher Treffpunkt der Mitglieder eines Kinderschänderrings in den 80ern

Wie die britische Inneninisterin Theresa May der BBC mitteilte, sollen die Verhaftungen von "bekannten Persönlichkeiten" kurz bevorstehen und die aktuellen Vorwürfe nur "die Spitze des Eisbergs" sein.

Eine der Schlüsselfiguren in diesem Skandal ist der 2011 im Alter von 84 Jahren verstorbene BBC-Moderator und -Discjockey Jimmy Savile, dem posthum nachgewiesen werden konnte, hunderte Mädchen und junge Frauen über einen Zeitraum von 50 Jahren missbraucht zu haben und seine einflussreiche Position in den Medien sowie seine engen Verbindungen zum Establishment dazu nutzte, eine Strafverfolgung zu verhindern.
Bild
Jimmy Savile †: "Nationale Ikone", Starmoderator, Freund der damaligen Premierministerin Margaret Thatcher und 1990 von der Queen zum Ritter geschlagen


Weitere Figuren sind der frühere BBC-Moderator Stuart Hall, der wegen sexuellen Missbrauch inzwischen zu einer Haftstrafe verurteilt wurde
Bild
Stuart Hall (l.)

... sowie der TV-Star und BBC-Moderator Rolf Harris, wie sein Kollege Hall wegen sexuellen Missbrauch inhaftiert.
Bild
Rolf Harris (Mitte, mit Bart und buntem Schlips) samt Ehefrau und Bodyguards auf den Weg ins Gerichtsgebäude


Als nach diesen Verhaftungen und Verurteilungen die Ermittlungen ausgeweitet wurden, tauchten sehr bald die ersten Namen aus der Politszene auf. Einer davon war der inzwischen ebenfalls verstorbene Parlamentsabgeordneter für den Bezirk Rochdale Cyril Smith
Bild
Cyril Smith "Big Cyril", † 2010, zu Lebzeiten mehrfach des sexuellen Missbrauchs verdächtigt. Ermittelt wurde gegen ihn jeoch nie

Aktuell werden dem angeblich an Demenz erkrankten Labour-Abgeordneten Lord Janner Kindesmissbrauch und Pädophilie vorgeworfen. Angeklagt wird er aber nicht.
Bild
Lord Janner im Jahr 2004 in seinem Zuhause. Seine Familie bestreite alle Anschuldigungen "entschieden"


Um den pädophilen, perversen, sadistischen und homosexuellen Sumpf der feinen englischen Gesellschaft einigermaßen zu überblicken, empfehle ich unbedingt die Lektüre der nachfolgend aufgeführten Links.

Quellen: Die Welt Teil 1 | Teil 2 | Teil 3

Ein weiterer Skandal, der im Vorfeld schon bekannt wurde und den oben beschriebenen um 1200 missbrauchte Kinder und Jugendliche übertrifft, beschreibt die ungeheuerlichen Vorfälle in der englischen Stadt Rotherham.
Eine aussagekräftige Zusammenfassung findet ihr hier:
Presse Stammhaus Montfort

Zynismus ein: Gute Unterhaltung! Zynismus aus.
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Zuletzt geändert von Salva am Fr, 8. Apr. 2016, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel geändert



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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 10. Mai. 2015, 13:13

Da stehen einem die Nackenhaare zu Berge!!! :x
Wie kann es sein, dass *solche Leute* nicht zur Verantwortung gezogen wurden?!
Geld und Macht reichen also selbst bei sowas aus, um nicht in den Knast zu wandern...
Nur schade, dass schon einige von ihnen nicht mehr Leben... :x
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 10. Mai. 2015, 13:57

@sweetdevil31

Da sind noch genug übrig, die es zu verdonnern gilt. Aber ich glaube das man nur die fallen lässt, die eh nicht mehr gebraucht werden. Geld und Macht reicht für alles auf dieser Welt. Deswegen wollen das auch so viele haben und schrecken auch vor nichts zurück.
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Finlule
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#4

Ungelesener Beitrag von Finlule » So, 10. Mai. 2015, 14:07

Geld steigt denen allen in den Kopf!Eine riesen Sauerei ist das was da immer wieder passiert.

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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 10. Mai. 2015, 15:13

Salva hat geschrieben:Deswegen wollen das auch so viele haben und schrecken auch vor nichts zurück.
Klaro...was sollen diese kranken Kreaturen sich auch ne dritte goldene Uhr, oder den nächsten dicken Wagen kaufen?!
Fallen wir einfach über Kinder her...und zerstören deren Leben...für immer :x

Bei solch einem Thema, kann ich gar nicht soviel fressen...wie ich kotzen könnte...sorry..
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 11. Mai. 2015, 12:15

Ein Skandal jagd den anderen:

Gericht spricht Popstar Gary Glitter schuldig

Er ist nur ein kleiner Mosaikstein im großen britischen Missbrauchsskandal. Aber er ist einer der schillerndsten: Der einstige Popstar Gary Glitter stand schon lange im Register für Sexualstraftäter.

Bild
Des Missbrauchs schuldig: der ehemalige Popstar Gary Glitter

Den Glamour-Rocker Gary Glitter erwartet abermals eine Strafe wegen Kindesmissbrauchs. Ein Londoner Gericht sprach den früheren Musikstar am Donnerstag des Missbrauchs Minderjähriger sowie der versuchten Vergewaltigung schuldig. Ein Strafmaß will das Gericht am 27. Februar verkünden.

Der 70 Jahre alte Glitter, der in Großbritannien und Vietnam bereits einschlägige Vorstrafen hat und im britischen Sexualstraftäter-Register geführt wird, hatte die Vorwürfe stets abgestritten. Dem früheren Musikstar („I’m The Leader Of The Gang“) wird unter anderem vorgeworfen, im Jahr 1975 ein Mädchen im Alter von unter zehn Jahren missbraucht zu haben.

In der Beweisaufnahme am Southwark Crown Court wurde deutlich, wie Glitter sich in den 1970er Jahren Frauen am Rande von Bühnenauftritten in die Umkleidekabine kommen ließ. Einige brachten auch ihre Töchter mit - und ließen diese dann mit ihm alleine.

Die Zeuginnen, heute um die 50 Jahre alt, sagten teils unter Tränen über die Ereignisse aus den 1970er Jahren aus. „Am nächsten Tag schenkte er mir ein Osterei und tat so als wäre nichts gewesen“, sagte eine 48 Jahre alte Frau im Zeugenstand, die Glitter im Jahr 1975 als Achtjährige versucht hatte zu vergewaltigen.

Schon in Vietnam wegen Missbrauchs in Haft

Gary Glitter, der mit bürgerlichem Namen Paul Gadd heißt, war bereits 2006 in Vietnam wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden und saß für knapp drei Jahre in dem südostasiatischen Land im Gefängnis. Im Zuge der Affäre um den pädophilen BBC-Moderator Jimmy Savile in Großbritannien, wurde er 2012 festgenommen. Schon in den 1990er Jahren hatte er eine zweimonatige Haftstrafe in seiner britischen Heimat abgesessen, nachdem auf seinem Computer einschlägiges Material gefunden worden war.

Die Anwälte Glitters hatten bis zuletzt versucht, den Prozess gegen ihren Mandanten zu verhindern. Unteren anderem hatten sie angeführt, dass die Presseberichterstattung vorverurteilend gewesen sei und deshalb womöglich die zwölf Geschworenen beeinflusst habe.

Frankfurter Allgemeine
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 11. Mai. 2015, 20:38

Ein guter Anfang :Y:
Hoffentlich werden ihm reichlich *Monster* folgen.
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#8

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 11. Mai. 2015, 21:32

Mal sehen @sweetdevil31. Hoffentlich bleibt es nicht beim Kanonenfutter :!:
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 12. Mai. 2015, 06:51

Salva hat geschrieben:Hoffentlich bleibt es nicht beim Kanonenfutter :!:
Es ist jetzt *richtig* öffentlich geworden...also müssen Köpfe rollen...
Ich glaube nicht, dass Polizei und Regierung weiter das Tuch den Schweigens über diese Leute legen kann und wird!
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#10

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 12. Mai. 2015, 08:44

@sweetdevil31
Es ist ja nicht so, das die alle blöd waren und nichts wussten. Ich würde deshalb zu gerne wissen, warum die JETZT das Rattennest ausräuchern und nicht schon vor Jahren. Wahrscheinlich kann man froh sein, dass überhaupt etwas unternommen wird!
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 12. Mai. 2015, 10:39

@Salva
Vielleicht hat es in der Regierung einen wichtigen Wechsel gegeben und dort ist eine ehrliche Haut, die die Augen vor solch schrecklichen Taten nicht verschließt.
Für die Opfer muss es Gerechtigkeit geben, auch wenn Sie dann wieder alles durchleben müssen :(
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 15. Mai. 2015, 09:14

http://www.neopresse.com/europa/uk-paed ... am-palast/

UK-Pädophilen-Skandal zieht sich bis in Buckingham-Palast
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#13

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 15. Mai. 2015, 09:18

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausl ... 30914.html

Kindermord im Beisein „mächtiger Männer“?
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#14

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 15. Mai. 2015, 09:23

http://www.pravda-tv.com/2015/01/paedop ... rew-video/

Pädophilenring der Elite: Die “schwarze Liste” eines Verurteilten mit Prinz Andrew (Video)
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#15

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 15. Mai. 2015, 13:49

@sweetdevil31

Aus deinem obigen Link:
Skandal schon 2011

Das Verhältnis von Andrew zu Epstein hatte schon die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton 2011 überschattet. Schon 2011 hatte ein Foto des britischen Prinzen Andrew mit einer jungen Frau für Schlagzeilen gesorgt, danach war bekanntgeworden, dass Andrew 2010 vier Tage bei dem schwerreichen US-Magnaten in New York gewesen sein – unter anderem, um dessen Entlassung aus der Haft zu feiern. Andrew dementierte damals in einem Interview, sexuelle Kontakte mit von Epstein vermittelten Minderjährigen gehabt zu haben.

Medien berichteten zudem, dass Sarah Ferguson, die notorisch mittellose Ex-Frau des Prinzen, durch dessen Vermittlung 15.000 Pfund (17.400 Euro) von Epstein erhalten habe, um ihre Schulden zu bezahlen. Das Geld ging demnach direkt an Fergusons früheren Sekretär, dem sie umgerechnet mehr als 90.000 Euro schuldete.
JETZT wird's richtig schmutzig!

Inzwischen werden nahezu täglich soviele neue Details bekannt, dass man fast schon wieder Zweifel ob der Richtigkeit dieser Meldungen bekommt! Das ist alles so unglaublich, dass man es erst gar nicht für möglich hält und ich frage mich schon lange:

Was ist bloß mit unseren Eliten los :?: :!:
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#16

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 15. Mai. 2015, 14:18

Salva hat geschrieben:Was ist bloß mit unseren Eliten los :?: :!:
Das frage ich mich auch!!
Salva hat geschrieben:Zweifel ob der Richtigkeit dieser Meldungen bekommt
Ich kann mir nicht vorstellen...dass sich das alles aus den Finger gezogen wurde...sollte nur die Hälfte davon stimmen...ist es schon eine Katastrophe :(
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#17

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 15. Mai. 2015, 14:58

@sweetdevil31
Wir werden wohl oder übel einsehen müssen, dass wir schon lange eine Gesellschaft haben, die sich auch in rechtlicher Hinsicht ihre eigenen Vorschriften macht oder Handlungen vornimmt, die jeden von uns schon längst die Existenz oder die Freiheit gekostet hätten.
Wenn wir uns in Germany den Fall Edathy näher betrachten: wie kann es sein, dass so eine Person von Regierungsmitgliedern über die bevorstehenden Ermittlungen gewarnt wird? Edathy hat keine Bonbons geklaut, sondern es ging ganz klar um Kinderpornografie! Und wie kann es sein, dass ein Frank-Walter Steinmeier dann immer noch in der Regierung sitzt? Der war nämlich maßgeblich involviert. Aber das sollte an dieser Stelle nur ein Beispiel sein.
Ich kann mir nicht vorstellen...dass sich das alles aus den Finger gezogen wurde...sollte nur die Hälfte davon stimmen...ist es schon eine Katastrophe
Sicher wurde wahrscheinlich das allerwenigste davon erfunden, denn sonst würde es Klagen und Unterlassungserklärungen hageln. In England wird aufgeräumt. Was immer damit bezweckt wird, ohne Hintergrund geschieht das meiner Meinung nach nicht. Die Eliten kacken sich doch nicht umsonst gegenseitig an. Oder?
Und um nochmal zum Fall Edathy zurückzukommen: Es war schon länger bekannt, dass Edathy bestimmte Seiten angesurft und DVDs mit solchen Bildern gekauft hatte. Warum wurde das plötzlich (aber Richtigerweise) über den BND und manchen Schlüsselfiguren an die große Glocke gehängt? Nun... vielleicht weil Edathy Vorsitzender des NSU- Ermittlungsausschusses war? Darin ist bekanntlich (auch) der BND involviert.

Mein Fazit: Nichts geschieht ohne Grund. Auch wenn das Ergebnis durchaus Lobenswert ist, es bleibt immer ein fader Beigeschmack. Aber so funktioniert das System.
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#18

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 15. Mai. 2015, 20:00

@Salva
Salva hat geschrieben:Wir werden wohl oder übel einsehen müssen, dass wir schon lange eine Gesellschaft haben, die sich auch in rechtlicher Hinsicht ihre eigenen Vorschriften macht oder Handlungen vornimmt, die jeden von uns schon längst die Existenz oder die Freiheit gekostet hätten.
Das ist so...die Kleinen haben sie sofort an den Hammelbeinen...und die hohen Tiere...benehmen sich wie die selbigen und kommen sogar damit durch?!...

Und du hast Recht...Edathy ist ein gutes Beispiel das es in Deutschland nicht anders läuft als wie in anderen Ländern :x
Salva hat geschrieben:Sicher wurde wahrscheinlich das allerwenigste davon erfunden
Es wird noch viel mehr passiert sein, nur schreien nicht alle Opfer hier...und wollen vllt einfach nur vergessen...
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#19

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 21. Mai. 2015, 19:35

http://de.euronews.com/2015/05/21/missb ... ur-spitze/

Missbrauchsermittlungen in Großbritannien: “1400 Verdächtige sind nur Spitze des Eisbergs”

"Opfer trauen sich heute mehr als früher, sich zu melden und von ihrem Missbrauch zu berichten."



In Großbritannien ziehen die Ermittlungen in teilweise Jahrzehnte zurückliegenden Missbrauchsfällen immer weitere Kreise: Die Polizei ermittelt laut eigenen Angaben gegen 1433 Verdächtige. Nach dem Opfer an vielen Orten lange nicht gehört wurden, hat ihnen die Aufdeckung einiger Missbrauchsfällen in den vergangenen Jahren offenbar Mut gemacht, so Simon Bailey, vom National Police Chiefs’ Council: “Opfer trauen sich heute mehr als früher, sich zu melden und von ihrem Missbrauch zu berichten. Und sie können sicher sein, dass wir heute anders reagieren, wenn sie Anzeige erstatten.”

Der Fall des 2011 verstorbenen BBC-Starmoderators Jimmy Savile, der Hunderte Kinder, Alte und Kranke missbraucht haben und sich sogar an Toten vergriffen haben soll, gilt als der wichtigste Auslöser für die Anzeigewelle – und die nehme erst an Fahrt auf, so der Opfervertreter Graham Wilmer: “Die 1400 Verdächtigen, über die wir heute sprechen, sind nur die Spitze des Eisbergs. Wir arbeiten mit Hunderten Überlebenden, die erst noch Anzeige erstatten müssen. Wir helfen ihnen dabei.”

Der Entertainer Rolf Harris wurde so wie Rocker Gary Glitter bereits zu einer Haftstrafe verurteilt. 261 der über 1400 Verdächtigen seien laut Polizei aus Medien, Politik oder als Musiker bekannt. Jedoch seien nur noch 45 der prominenten Verdächtigen noch am Leben.
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#20

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 21. Mai. 2015, 19:37

http://de.euronews.com/2015/05/20/261-p ... daechtigt/

261 Prominente in britischem Missbrauchsskandal verdächtigt
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#21

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 24. Mai. 2015, 05:30

Seit Monaten macht ein Missbrauchsskandal in Großbritannien Schlagzeilen. Unter 1433 Verdächtigen sind auch 261 Prominente, wie die Polizei bekannt gibt. Die Opferzahlen gehen in die Tausende.

Bild
Der Tod des früheren BBC-Moderators Jimmy Savile löste Mut bei seinen Opfern und eine Welle von Anzeigen gegen andere britische Triebtäter aus. Der Kinderschutz spricht bei Savile allerdings vom "schlimmsten Triebtäter" überhaupt

Ein Missbrauchsskandal in Großbritannien zieht nach Angaben der Polizei immer größere Kreise. Unter den 1433 Verdächtigen seien 261 als "prominent" eingestuft, wie die Ermittler erklärten. Namen wurden allerdings nicht genannt. Zu den Verdächtigen gehörten auch Politiker sowie Mitarbeiter von Schulen, Kinderheimen, Kirchen und Sportvereinen.

Es gehe um Fälle, in denen seit mindestens einem Jahr ermittelt werde. Viele der Taten liegen den Angaben zufolge schon Jahrzehnte zurück.

135 der Verdächtigen seien Fernsehen, Film und Radio zuzuordnen, 76 seien Politiker, 43 kämen aus der Musikindustrie und sieben aus dem Sport. 216 der Verdächtigen seien bereits tot, sagte Simon Bailey vom National Police Chiefs' Council, am Mittwoch. Die Behörde koordiniert die Ermittlungen der Polizei in England, Wales, Schottland und Nordirland.

Opferfälle gehen in die Tausende

Die Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in britischen Prominentenkreisen ermutige immer mehr Opfer, sich zu melden. Bis Ende des Jahres rechne die Polizei mit etwa 116.000 Anzeigen, sagte der Sprecher weiter. Genaue Opferzahlen nannte Bailey nicht, sie gingen aber "in die Tausende". Fast täglich kämen neue Fälle hinzu, es handele sich bei den Zahlen um eine Augenblicksaufnahme: "Wir sehen einen nie da gewesenen Anstieg in der Zahl der Anzeigen."

Es gebe keinen Zweifel, dass der Fall Jimmy Savile etwas ausgelöst habe. Der frühere BBC-Starmoderator hatte sich an Kindern, Alten und Kranken vergriffen. Er war 2011 gestorben. Seitdem wurden viele seiner Straftaten mit Hunderten Opfern bekannt. Weitere prominente Fälle waren der Ex-Rocker Gary Glitter oder Entertainer Rolf Harris, die zu Haftstrafen verurteilt wurden.

Der Fall Savile habe Menschen den Mut gegeben, an die Öffentlichkeit zu gehen und auszusagen, sagte Anwältin Liz Dux von der Kanzlei Slater and Gordon der BBC, die etwa 800 Opfer vertritt. Das gelte auch für Fälle, in denen nicht Prominente, sondern etwa Familienangehörige die Täter seien.

Quelle: Die Welt
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#22

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 8. Dez. 2015, 08:30

Selbst die Polizisten nannten sie "kleine Nutten"

Der erste Prozess in diesem Fall, bei dem zunächst sechs Männer und zwei Frauen wegen Vergewaltigung, Beihilfe zur Vergewaltigung, Zuhälterei und Freiheitsberaubung angeklagt sind. Acht Verdächtige von Hunderten, darunter auch ehemalige Polizisten und Stadtangestellte. Gegen sie laufen bereits Untersuchungsverfahren mit den gleichen Anklagepunkten.

Die Welt
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Re: Pädophilen-Skandal und 200 vermisste Kinder in Großbritannien

#23

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 8. Apr. 2016, 13:35

26.2.2016 - Die unfassbaren Verbrechen beschäftigen die britische Öffentlichkeit nach dem jüngsten Gerichtsurteil weiter
Die Gruppe habe Leid von «unvorstellbarem Ausmass» über ihre Opfer gebracht, sagte die Richterin. Diesem Urteil dürften angesichts der grossen Zahl der Verbrechen noch zahlreiche weitere Verfahren folgen; insgesamt sind Untersuchungen gegen rund zwei Dutzend Personen und weitere Tatverdächtige im Gange. Als 2010 der erste Prozess in dem Fall stattfand, bei dem eine fünfköpfige Bande von Tätern zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurde, war das volle Ausmass der in Rotherham verübten Verbrechen noch nicht bekannt.

(...)

Skandal lange vertuscht

Ein 2015 publizierter unabhängiger Untersuchungsbericht hatte das schreckliche Schicksal von jungen Mädchen in Rotherham offengelegt, die oft jahrelang entführt, alkoholisiert, bedroht und wiederholt vergewaltigt und zu diesem Zweck auch unter Bandenmitgliedern herumgereicht worden waren. Eines der Opfer berichtete der Polizei, dass sie mit Benzin übergossen worden sei und die Täter ihr gedroht hätten, sie anzuzünden, falls sie Eltern oder Ermittlern von den Misshandlungen erzählen würde. In einigen Fällen hatten die Behörden sogar gezielt versucht, die Opfer von Aussagen gegen ihre Peiniger abzuhalten, und damit den Skandal lange Zeit vertuscht.

Angesichts dieser ungeheuerlichen Taten drängte sich vor allem die Frage auf, wie dies inmitten eines Rechtsstaates geschehen konnte. Weil die mutmasslichen Täter pakistanischer Herkunft und Muslime waren – deshalb hätten Polizei und Lokalbehörden nichts unternommen, um sich nicht dem Vorwurf des Rassismus auszusetzen. So lautete die eine Antwort. Von einem Fall «institutionalisierter politischer Korrektheit» hat deshalb die britische Innenministerin Theresa May gesprochen. Sie berief sich auf Aussagen von Mitgliedern der lokalen Behörden, die zur Begründung ihrer Tatenlosigkeit davon sprachen, man habe rassistischen Vorurteilen und rechtsextremen Haltungen nicht Nahrung geben wollen, indem man Angehörige bestimmter ethnischer Minderheiten in dieser Sache strafrechtlich verfolgte. In dieser Sicht stellt Rotherham die Illusionen über das Idealbild einer multikulturellen Gesellschaft bloss. Andere Erklärungsversuche bezogen sich eher auf die Herkunft der Opfer aus der weissen Unterschicht («white trash»). Die Kinder wurden nicht als schutzwürdig, sondern sogar als minderwertig erachtet, und ihre Hilferufe wurden bewusst missachtet.
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