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Essen/Gelsenkirchen: Junge Frauen von Gruppe vergewaltigt - Prozess

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sweetdevil31
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Essen/Gelsenkirchen: Junge Frauen von Gruppe vergewaltigt - Prozess

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 11. Mai. 2018, 10:35

11.05.2018 08:27
Ein 23-Jähriger soll eine Jugendliche in einem Wald im Essener Norden vergewaltigt und dabei lebensgefährlich verletzt haben.
Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Essen am Donnerstagabend mit.

Das Mädchen war am Mittwoch in ein Krankenhaus gebracht worden, die Mitarbeiter informierten die Polizei noch am Abend über die schweren Verletzungen.

Die Essener Beamten richteten eine Mordkommission ein und nahmen einen 23-Jährigen fest.
Am Donnerstag wurde ein Haftbefehl wegen eines Sexualdeliktes und des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes erlassen.

Nach Angaben der Polizei soll sich die mutmaßliche Tat in einer Hütte in dem Wald ereignet haben. (...)
Tag24
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Essen: Jugendliche im Wald vergewaltigt und lebensgefährlich verletzt

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 11. Mai. 2018, 20:13

Update von 11:04 Uhr, ebenfalls Tag24:

Es soll sich um ein Sexualdelikt mit schweren Verletzungen und nicht um eine Vergewaltigung gehandelt haben.
Wer weiß, mit was der Täter das arme Mädchen traktiert hat!

Lt. e110 vermutet die Polizei eine Bekanntschaft zwischen Opfer und dem deutschen Täter.
Ob und inwiefern er sich inzwischen zu der Tat geäußert hat, ist noch nicht bekannt.
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Essen: Jugendliche im Wald vergewaltigt und lebensgefährlich verletzt

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 13. Jul. 2018, 12:13

Prozess startet – Vorfahren der Angeklagten wegen ähnlicher Taten verurteilt

13.07.2018 um 06:17 Uhr

Am heutigen Freitag beginnt vor dem Landgericht Essen der Prozess gegen fünf junge Männer aus Essen, Gelsenkirchen und Wuppertal.
Laut Anklage sollen sie zwischen August 2016 und dem 24. Januar 2018 sieben junge Mädchen mit einer perfiden Masche in abgelegene Waldstücke unter anderem in Essen-Werden und in Datteln gelockt und dann zum Sex gezwungen haben. Von „besonders abscheulichen Taten“ sprach die Polizei im Februar bei einer Pressekonferenz zu den Gruppenvergewaltigungen. (...)

Mädchen bot ihre eigene Freundin an

Eines der Mädchen soll ihren Peinigern sogar eine Freundin angeboten haben - im Austausch für sich selbst, damit die Gruppe sie endlich in Ruhe lässt. (...)

Verwandte der Angeklagten wegen ähnlicher Delikte verurteilt

Zu den Familien der fünf jungen Angeklagten, die zwischen 17 und 24 Jahre alt sind, gibt es nun neue Details. Mehrere männliche Mitglieder Verwandte wurden um 1990 vom Essener Landgericht wegen ganz ähnlicher Taten verurteilt. Das berichtet die WAZ. Demnach hätten auch sie befreundete oder bekannte Mädchen in ihren Autos in den Wald gefahren und vergewaltigt.

Briefe in Sinti-Geheimschrift


Inwieweit das Thema am Landgericht Essen behandelt werden wird, ist noch unklar.

Noch weitere offene Fragen werden im Prozess wohl beantwortet. So haben sich zwei der Angeklagten nach Informationen von DER WESTEN in U-Haft Briefe in einer Sinti-Geheimsprache geschickt. Offenbar wollten sie sich über die Inhalte ihrer Geständnisse absprechen.

Ein JVA-Mitarbeiter fing einen Brief ab. Es soll inhaltlich dabei um ein Teilgeständnis gehen, mit dem die Hauptschuld auf die anderen drei Angeklagten abgewälzt werden soll. (...)
Der Westen

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Essen: Jugendliche im Wald vergewaltigt und lebensgefährlich verletzt

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 11. Aug. 2018, 02:23

13.07.2018: Gruppenvergewaltigungen in Essen: Der Jüngste (15) war der "Big Boss" – so waren die Hierarchien in der perfiden Bande

► Am Freitag startete der Prozess um die Gruppenvergewaltigungen in Essen und Gelsenkirchen

► Fünf junge Männer sind angeklagt, sieben Mädchen brutal vergewaltigt zu haben

► Anklageschrift und die Aussage eines Verdächtigen lassen erahnen, wie die Hierarchien in der Vergewaltiger-Bande waren
Essen. Der erste Prozesstag um die Gruppenvergewaltigungen in Essen und Gelsenkirchen gab den Anwesenden bereits ein erschreckend detailliertes Bild über die fünf Angeklagten und die ihnen vorgeworfenen Taten.

Siebenmal sollen die fünf Verdächtigen in wechselnder Zusammensetzung ihnen bekannte Mädchen unter einem Vorwand ins Auto gelockt haben. Anschließend nahmen sie ihren Opfern laut Anklage das Handy ab und fuhren sie an einen abgelegenen Ort, wo sie die Mädchen teils unter Androhung oder sogar Ausübung von Gewalt zu Geschlechtsverkehr zwangen.
Gruppenvergewaltigungen in Essen: Joshua E. mit umfangreichem Geständnis

Dafür stehen Gianni H. (19), Joshua E. (20), Dean Martin L. (18), Enrico F. (24) und der minderjährige A. H. seit Freitag vor dem Essener Landgericht. Nach der Verlesung der Anklage (hier alle Infos), die allen Zuhörern einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagte, kündigten alle Verdächtigen an, sich zu den schwerwiegenden Vorwürfen äußern zu wollen.

Joshua E. tat dies bereits am ersten Prozesstag. Zunächst ließ der 20-Jährige über seinen Verteidiger Uwe Krechtel verlauten, dass er die Beteiligung an allen ihm vorgeworfenen Taten gestehe, seine Schuld anerkenne, sich dafür schäme und die Opfer um Verzeihung bitte. Anschließend sagte er umfangreich aus (hier mehr zum Geständnis von Joshua E.).
Joshua E.: Brüder H. waren die Strippenzieher, A. H. der „Big Boss“

Anhand der Anklage und der Einlassung von E. zeichnete sich bereits ein Bild ab, welche Hierarchien und Dynamiken in der Gruppe der mutmaßlichen Gruppenvergewaltiger herrschten. Kaum zu glauben: Ausgerechnet der jüngste Angeklagte soll angeblich Kopf, Strippenzieher und Wortführer der Bande gewesen zu sein - jedenfalls wenn man der Aussage von Joshua E. glaubt.

A. H., zum Zeitpunkt der ersten Tat gerade einmal 15 Jahre alt, war laut Anklage an sechs der sieben Taten beteiligt. Sowohl in der Anklage als auch in der Aussage von Joshua E. hatte er dabei eine führende Rolle in der Gruppe inne.

„Big Boss“ soll A. H. sich laut E. selbst gegenüber den anderen Bandenmitgliedern und auch den Opfern genannt haben. Er soll die Gruppenvergewaltigungen maßgeblich ausgeheckt haben, machte den Mädchen nach der Ankunft am späteren Tatort ihre aussichtslose Lage klar und wirkte mehrfach massiv und aggressiv auf die Mädchen ein, um sie zum Sex mit allen Beteiligten zu zwingen. Dabei nahm er sich das Recht heraus, die Mädchen als erster vergewaltigen zu dürfen.
Quelle und weiterführende Prozessbeobachtung: Der Westen
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