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Essen: Versuchter Ehrenmord an Liebhaber (19)

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Essen: Versuchter Ehrenmord an Liebhaber (19)

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 26. Jul. 2018, 18:30

Do, 26. Juli 2018 | Essen: U.a. in Essen, Viersen und in Sachsen-Anhalt rückten SEK's der Polizei aus, um nach einer Messerattacke auf einen 19-jährigen Syrer tatverdächtige Personen festzunehmen. Der Hintergrund: Die Beamten vermuten, der junge Mann sei Opfer eines versuchten sogenannten Ehrenmords geworden.
Hinter dem brutalen Angriff Ende Mai steht einem Polizeisprecher zufolge die Liebesbeziehung des Opfers mit einer verheirateten Frau. "Ein Handyfoto, das beide als Paar zeigt und das gepostet wurde, geriet in Umlauf", sagte er. Dabei sei die Frau "nach islamischem Recht bereits verheiratet" gewesen. Die Ermittler stellten auch eine Art "Kaufvertrag" über die Frau sicher. Ob sie zwangsverheiratet wurde, steht bislang jedoch nicht fest.

Die insgesamt zwölf Beschuldigten gehörten dem Sprecher zufolge zur syrischen Großfamilie der Frau oder zumindest zu deren Bekanntenkreis. Die meisten von ihnen seien 2015 als Asylbewerber nach Deutschland gekommen, gegen alle wurde nun Untersuchungshaft angeordnet. Sie sind zwischen 22 und 46 Jahre alt. Gemeinschaftlich sollen sie den jungen Mann mit Holzlatten und einem Messer auf dem Hinterhof eines Getränkemarkts in Essen traktiert haben. Den zehn Männern und zwei Frauen - darunter auch der Ehemann und die Eltern der jungen Frau - wird allesamt versuchter Mord aus niederen Beweggründen vorgeworfen.

"Sie ließen ihn blutüberströmt liegen", sagte der Polizeisprecher unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. "Die Täter skalpierten ihn fast." Durch eine Notoperation konnte der Teenager gerettet werden, drei der mutmaßlichen Täter wurden kurz darauf gefasst.

Anschließend gestalteten sich die Ermittlungen der Polizei jedoch schwierig. "Niemand wollte mit uns reden", sagte der Polizeisprecher. Erst als sich das Angriffsopfer erholt hatte und aussagen konnte, seien die Polizisten den anderen Familienmitgliedern auf die Spur gekommen.
Quelle: Spiegel
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Essen: Versuchter Ehrenmord - 12 Personen in U-Haft

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 27. Jul. 2018, 21:53

Seine Wunden heilen, ich muss immer mit der beschmutzten Ehre leben.
... sagte die verheiratete Sina angeblich zu den Beamten, nachdem ihr Liebhaber von ihrer Familie beinahne getötet wurde.
Einer der später festgenommen Verdächtigen sagte im Polizeiverhör: "Es ist Brauch in Syrien, dass nach einem Ehebruch beide getötet werden!". Doch zunächst sollte der 19-jährige Moamed sterben.

Die 19-jährige Sina war 2016 in der Heimat mit einem Mann (damals 26) verheiratet worden. Gegen Geld und Gold.
Zwölf Männer und Frauen landeten in Untersuchungshaft wegen versuchten Mordes. Darunter auch die Eltern und ein Friedensrichter! Unfassbar: Ausgerechnet der Richter war es, der im Verhör sagte, in Syrien sei die Tötung nach einem Ehebruch Brauch!
Quelle: Bild
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Essen: Versuchter Ehrenmord - 12 Personen in U-Haft

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 23. Jan. 2019, 09:32

Di, 22. Januar 2019: Am Landgericht Essen hat der Prozess gegen 13 Mitglieder einer syrischen Familie begonnen. Die elf Männer und zwei Frauen sollen versucht haben, einen jungen Mann zu ermorden, der eine Beziehung zu einer verheirateten Frau aus der Familie hatte. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Angeklagten die Familienehre als beschmutzt ansahen und durch den Angriff wieder herstellen wollten.

Verhängnisvolle Affäre begann im Deutschkurs

Im Deutschkurs hatte sich ein 17-jähriges Mädchen der Familie, das bereits zwangsverheiratet war, in den jungen Mann (19) verliebt. Es begann eine heimliche Affäre.

Die Familie erfuhr von dem Verhältnis und beschloss den Tod des Liebhabers. Daraufhin lauerte ein Teil der Familie dem Syrer im Mai 2018 vor seiner Wohnung auf.

Dort verpassten sie ihm Faustschläge, schlugen mit Latten auf ihn ein und stachen ihm mit Messern in Bauch und Lunge. Dabei trennten sie ihm auch einen Teil der Kopfhaut ab.

Mehr: Spiegel | Epoch Times
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sweetdevil31
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Essen: Versuchter Ehrenmord an Liebhaber (19)

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 25. Nov. 2019, 17:10

Versuchter Ehrenmord in Essen: Vater des Opfers erzählt von erstaunlicher Begegnung

09.04.2019 um 14:27 Uhr
Bisweilen ist dieser Prozess wie eine lange, lange Autofahrt. Mit zu vielen Menschen in einem zu kleinen Auto.
Seit Monaten zieht sich der Prozess um einen sogenannten versuchten Ehrenmord in Essen in die Länge. Auf der Anklagebank sitzen 13 angeklagte Männer und Frauen. Sie sollen im Mai 2018 Mohammed A. brutal verprügelt und teilskalpiert haben, weil er ein Verhältnis mit ihrer verheirateten Verwandten Sina M. hatte. Die meisten der Tatverdächtigen gehören zur selben Familie, haben einen kurdisch-syrischen Hintergrund.

Immer wieder wird der Prozess unterbrochen. Manchmal geht es um Elementares, wie etwa mögliche Fehler bei der Übersetzung der Anklageschrift ins Arabische und Kurdische. Manchmal geht es um eher profane Bedürfnisse. „Mein Mandant muss mal dringend austreten“, unterbricht einer der Anwälte am Dienstag die Verhandlung. Es ist bei weitem nicht das erste Mal in diesem Prozess. Und wieder muss die Verhandlung unterbrochen werden. „Das ist ein bisschen nervig“, kommentiert der Vorsitzende Richter Jörg Schmitt.

Die Sache, um die es vor dem Landgericht Essen geht, ist im Gegensatz zum Randgeschehen überaus ernst. Die Männer und Frauen sollen den Tod von Mohammed A. geplant haben. Ein Video, das beim letzten Verhandlungstag gezeigt wurde, zeigt die grausame Tat: Immer wieder droschen mehrere Männer mit Knüppeln auf Mohammed A. ein.

Am Dienstag saßen die Eltern von Mohammed A. als Zeugen im Saal. Zunächst sagte seine 47 Jahre alte Mutter aus. Sehr ergiebig war das nicht. Die Frau mit den streng nach hinten gebundenen Haaren hatte nicht viel zu sagen. „Ich erinnere mich nicht, ich entschuldige mich“, beantwortete sie einen Großteil der Fragen – übersetzt vom Dolmetscher. (…)
Quelle: Der Westen
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