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Bielefeld: Gift auf Pausenbrot - Mann wegen versuchten Mordes in U-Haft l Urteil

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Bielefeld: Gift auf Pausenbrot - Mann wegen versuchten Mordes in U-Haft l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 18. Mai. 2018, 09:23

Gift auf Pausenbrot: Mann wegen versuchten Mordes in U-Haft

17.05.2018, 17:48 Uhr
Mit einem vergifteten Pausenbrot soll ein Mann in Ostwestfalen versucht haben, seinen Arbeitskollegen umzubringen.
Der 56 Jahre alte Tatverdächtige sitzt seit Donnerstag in Bielefeld wegen versuchten Mordes in Untersuchungshaft, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Anfang Mai hatte ein Mitarbeiter einer Firma im nahegelegenen Schloß Holte-Stukenbrock auf dem Belag seiner Brotzeit ein verdächtiges Pulver bemerkt. Er schaltete die Firmenleitung ein und erstattete Anzeige. Durch Bildaufnahmen konnte schließlich der Tatverdächtige identifiziert werden: Eine Kamera zeichnete auf, wie er die Brotdose öffnete und etwas auf das Brot tat. (...)
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Bielefeld: Gift auf Pausenbrot - Mann wegen versuchten Mordes in U-Haft

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 23. Mai. 2018, 05:05

Vergiftetes Pausenbrot: Polizei prüft weitere Fälle
22.05.2018, 15:39 Uhr
In den Ermittlungen um einen Mordversuch mit einem vergifteten Pausenbrot prüfen Polizei und Staatsanwaltschaft weitere mögliche Vergiftungsfälle.
Seit Donnerstag sitzt ein 56-Jähriger in Untersuchungs-Haft, der in einer Firma in Schloß Holte-Stukenbrock versucht haben soll, mit einem toxischen Pulver auf der Brotzeit seinen Kollegen umzubringen. Wie die Ermittler am Dienstag mitteilten, liege nun das Hauptaugenmerk auf der Aufklärung zweier Krankheitsfälle. Mögliche Fälle darüber hinaus seien nicht ausgeschlossen.

Um welche Symptome es sich handelt, dazu machten die Ermittler am Dienstag keine weiteren Angaben. Unbestätigten Berichten im "Westfalen Blatt" und in der "Bild-Zeitung" zufolge liegt ein Mitarbeiter mit einer Quecksilbervergiftung seit einiger Zeit im Koma. Ein weiterer Patient befinde sich wegen einer Vergiftung in Dialyse-Behandlung, berichtete das "Westfalen-Blatt". (...)
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Bielefeld: Gift auf Pausenbrot - Mann wegen versuchten Mordes in U-Haft

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 27. Jun. 2018, 12:17

Vergiftetes Pausenbrot: Polizei muss 21 Todesfälle prüfen

27.06.2018 10:36
Nach einem mutmaßlichen Mordversuch mit vergiftetem Pausenbrot werden die Ermittlungen ausgeweitet. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen jetzt rückwirkend 21 Todesfälle seit dem Jahr 2000.
Dabei geht es um Mitarbeiter einer Firma im ostwestfälischen Schloß Holte-Stukenbrock, die vor Eintritt in den Ruhestand gestorben waren, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch mitteilten. Auffallend oft seien die Betroffenen demnach an Herzinfarkten und Krebserkrankungen gestorben.

Seit Mai 2018 sitzt ein 56-Jähriger Mitarbeiter der Firma in Untersuchungs-Haft. Er soll versucht haben, mit einem toxischen Pulver auf der Brotzeit seinen Kollegen umzubringen. (...)
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#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 16. Nov. 2018, 06:09

Pausenbrote vergiftet: Motiv weiter unklar

15.11.2018, 17:57 Uhr
Er trägt Jeans und einen blauen unauffälligen Pulli. Mit einem ebenfalls blauen Aktendeckel vor dem Gesicht schützt er sich vor den Fotografen.
Brillen- und Bartträger Klaus O. steht seit Donnerstag wegen versuchten Mordes sowie schwerer und gefährlicher Körperverletzung in Bielefeld vor Gericht, weil er Pausenbrote von Kollegen vergiftet haben soll.

Der Personalchef seines ehemaligen Arbeitgebers hatte ihn kurz nach seiner Festnahme als "auffällig unauffällig" beschrieben. Mehr als drei Jahrzehnte hatte der jung wirkende Schlosser bei einem Anlagenbauer in Ostwestfalen gearbeitet und war dabei unter dem Radar geblieben.

Jetzt, mit 57 Jahren, wirft ihm die Anklage Taten vor, die in den vergangenen sechs Monaten für Schlagzeilen gesorgt haben. Er soll das Vertrauensverhältnis zu seinen Kollegen heimtückisch ausgenutzt und mehrere Menschen vergiftet haben. Mit geschmackfreiem Pulver auf Pausenbroten.

Sein Motiv? Es ist bislang ein Rätsel. Die Anklage vermutet, dass der Bielefelder beobachten wollte, wie sich der Gesundheitszustand seiner Kollegen langsam verschlechterte. "Er hat den Tod der Kollegen zumindest billigend in Kauf genommen", heißt es in der Anklage.

Vor der Polizei hat sich der mutmaßliche Täter bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Vor dem Prozessauftakt lassen seine Verteidiger offen, ob sich das ändert. Mit ihrem Mandanten wollen sie in dem Verfahren mit komplexen Gutachter-Aussagen zunächst abwarten.

Der Anklageverlesung folgt Klaus O. äußerlich unberührt. Zum Prozessauftakt schildert der Staatsanwalt, wie der Angeklagte über Jahre heimlich Gift auf die Pausenstullen der Opfer gestreut hatte. Ein Kollege aus dem Betrieb in Ostwestfalen liegt seitdem mit schweren Hirnschäden im Wachkoma und muss künstlich ernährt werden.

Die beiden anderen Opfer haben chronische Nierenschäden. Ein Opfer soll Klaus O. nach zwei Krankenhausaufenthalten und der wiederholten Rückkehr an den Arbeitsplatz erneut vergiftet haben. (...)
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#5

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » Sa, 17. Nov. 2018, 00:46

Ich glaube, zu diesem Fall, habe ich mittlerweile wirklich so ziemlich jeden blöden Wort-Witz gelesen, den es gibt. Vom Stullen-Killer, bis zur Tatsache, das der Typ damit bei mir aber mal gar keine Schnitte gehabt hätte. Oder, wollte er sich damit eventuell ein kleines "Zu-Brot" verdienen?!

Jedenfalls, bleibt mir beim letzten Flachwitz das Graubrot förmlich im Halse stecken.
Denn man überprüft mittlerweile schon bald 20, nachgewiesen schon 10 weitere Fälle in fast eben so vielen Jahren.
Steckt in dem Fall noch mehr dahinter, als es zunächst den Anschein hatte?!
Der Industriemechaniker soll ein kleines Chemie-Labor in seinem Haus gehabt und gebaut haben.
Hier stellte er selber Schwermetalle her. Die er dann im eigenen Betrieb, durch Ü-Film bewiesener Maßen, seinen unliebsamen Kollegen auf die Pausenbrote streute, schmierte oder träufelte.
Wie dem auch sei, von Polizei/Ermittlerseite her, wird dem Mann lediglich niederträchtiges/sadistisches Verhalten vorgeworfen. Offiziell lässt man als Motiv verlauten:
"Er wollte sich daran ergötzen, wie seine Kollegen an den Vergiftungen und Folgeschäden leiden."
Und genau "das" halte ich im Hinblick auf eventuelle 20 Taten, oder mehr, als ziemlich dünn. Etwas schwach auf der Brust, erscheint mir dieses Argument, als Motiv zu sein.
Dann müsste er sich ja fast in jedem Jahr einen neuen Todfeind in der Firma gemacht haben? Außerdem, müssten sämtliche Opfer auch wirklich nur in seinem unmittelbaren Umfeld gearbeitet haben, sonst gerät die "wollte Kollegen leiden sehen" These schon arg in's Schleudern.
Es drängt sich mir mitunter der Gedanke auf, der Kerl hätte vielleicht für gewisse finanzielle Aspekte, den ein oder anderen Kollegen von der Bildfläche verschwinden lassen können.
Weil mir der Kerl auch viel zu Professionell daher kommt. Jemand, der eine solche Akribie an den Tag legt, und einen fast schon jugendlichen Forscherdrang (57 J.) beim Giftmischen an den Tag legt, dem unterstelle ich, jedenfalls keine sehr direkte Geisteskrankheit.
Schließlich war er Mechaniker und kein Chemiker. Das herstellen diverser Schwermetalle ist auch kein unbedingtes Kuchen backen. Da gehört schon deutlich mehr dazu.
An Serienkiller in unserem Land, mag ich jedenfalls nicht so richtig glauben. Es sei denn, Sie sind Klarinette-spielende Familienväter aus dem Taunus. Oder Sie sind Krankenpfleger und wollen sich vor der Belegschaft profilieren.
Da ich in diesem Fall weder eine Geltungssucht, noch eine sexuelle Präferenzstörung erkennen kann, kommt mir viel eher der Gedanke einer finanziellen Bereicherung in den Sinn.
Haben wir es im Nachhinein mit einem Auftrags-Killer zu tun?!
Ich gebe aber zu, das wäre bisher so ziemlich der schrägste Auftragskiller, der mir je untergekommen ist.

https://www.lz.de/ueberregional/owl/222 ... Z1KaRDBOgQ
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#6

Ungelesener Beitrag von loraflora » Sa, 17. Nov. 2018, 09:22

.


Tiervergiftungen finden andauernd statt, der Täter ist vielleicht nur einen Schritt weiter gegangen ....
Herr über Leben und Tod sein wollen ... möglicherweise ist dies das ursprüngliche und einzige Motiv?


https://www.spektrum.de/lexikon/psychol ... nwahn/6082
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#7

Ungelesener Beitrag von loraflora » Sa, 17. Nov. 2018, 10:15

.

Die "Lust am Quälen", die dem Zeitgeist entsprechend vorrangig im sexuellen Kontext nahezu vollkommen enttabuisiert und normiert wurde, wird kaum noch ohne den sexuellen Aspekt thematisiert, existiert ohne diesen so gut wie nicht in der online verfügbaren Literatur. Vielleicht ist dieser auch nicht gänzlich abzutrennen. Vielleicht gibt es diese "Lust am Quälen" ohne den sexuellen Aspekt gar nicht? Ich weiß es nicht und auf "freudsche Analyse" würde ich mich nicht verlassen wollen.

Wie dem auch sei, eine gewisse Tendenz zum Quälen, wenn auch vielleicht nicht aus "Lust", einfach um den sexuellen Aspekt einmal außen vor zu lassen, könnte durchaus in diesem Fall eine gewichtige Rolle spielen.
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#8

Ungelesener Beitrag von loraflora » So, 18. Nov. 2018, 10:36

sweetdevil31 hat geschrieben:
Mi, 27. Jun. 2018, 12:17

Auffallend oft seien die Betroffenen demnach an Herzinfarkten und Krebserkrankungen gestorben.


"Die Polizei hatte gezielt Krankheits- und Todesfälle in dem Unternehmen der vergangenen Jahrzehnte unter die Lupe genommen und 21 Verdachtsfälle gefunden. Es sind noch Exhumierungen geplant."

"Dann verstreute der Mann laut Anklage auf den Broten Pulver, darunter Bleiacetat und Quecksilber, und legte die Dosen zurück."

"In seiner Wohnung fanden die Ermittler laut Mitteilung Stoffe, aus denen giftige Substanzen hergestellt werden können. Darunter sind Quecksilber, Blei und Cadmium."



Video:
https://www.stern.de/panorama/stern-cri ... 48344.html
https://www.stern.de/panorama/gesellsch ... 44170.html


PommesAgnum hat geschrieben:
Sa, 17. Nov. 2018, 00:46

Haben wir es im Nachhinein mit einem Auftrags-Killer zu tun?!

Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen, PommesAgnum, denn diese Art von "Herzinfarkt" und "Krebs" usw. werden gar nicht so selten in Verbindung mit diversen Geheimdiensten gebracht.

Hier in diesem Fall ist die Sache auch nur aufgeflogen, weil der TV über viele Jahre (vermutlich "nur") am gleichen Ort zugange war und sich schwere Symptome bei zahlreichen Menschen häuften. Im Einzelfall wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, es könne sich um Vergiftungserscheinungen handeln.

Führt man die logischerweise aufkommende Assoziationskette weiter aus, viel weiter, kann man auf reichlich gruselige, aber nichtsdestotrotz realistische Gedanken kommen ...


Die Perfidie solcher Taten erinnert mich unweigerlich an das https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnc ... tersyndrom. Auch hier könnte die Anzahl der unentdeckten Fälle die der bekannt gewordenen um ein Vielfaches übersteigen.
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#9

Ungelesener Beitrag von PommesAgnum » So, 18. Nov. 2018, 20:00

Hm, aber bei "21" Verdachtsfällen?
Das Argument/Motiv ist einfach viel zu schwach.
Denn, wenn die vergifteten Kollegen schwerer angeschlagen waren, wären Die doch gar nicht mehr zur Arbeit erschienen.
Was wollte er denn dann machen?!
Wollte er dann durch Krankenbesuche an die Kollegen ran kommen?!
Oder sie im Krankenhaus besuchen, damit er sich an Ihren Leiden so ergötzen kann?! Er hätte doch schlussendlich nicht viel davon gehabt.
Außerdem müsste er bei der Anzahl doch wirklich "jedes" Jahr einen Kollegen zum Todfeind erklärt haben. Jedes Jahr hätte er also auf einen Kollegen einen solchen Hass entwickelt, welcher einen möglichen Mord/Vergiftung auch rechtfertigt?!
Eine solche Unruhe in einem Betrieb, kann kein Vorarbeiter/ kann keine Chefetage gebrauchen. Dann hätte man schon einen Grund gefunden, Ihn aus der Firma zu verweisen. Es ist demnach in 20 Jahren niemals irgendeine Unruhe, wegen diesem Arbeitnehmer entstanden?!

Außerdem, schweigt er eisern.
Falls er einen recht guten Anwalt/Verteidiger an seiner Seite hat, und davon kann man in Fällen dieser medialen Aufmerksamkeit ausgehen, dann würde er einen auf Geisteskrank machen. Gerade im Hinblick auf sein Alter, wäre dies die beste (weil milderes Urteil), Taktik. Sein Verteidiger dürfte über die wahren Umstände wissen, davon kann man ausgehen.
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#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 27. Nov. 2018, 07:11

Vergiftete Pausenbrote: So schwer leiden die Opfer jetzt

27.11.2018 06:40
Im Prozess haben am Montag zwei Nebenkläger über ihren jahrelangen rätselhaften körperlichen Verfall berichtet.
Die heute 27 und 67 Jahre alten Kollegen des Angeklagten Klaus O. sagten in dem Verfahren am Landgericht Bielefeld als Zeugen aus, wie sie über Jahre immer wieder ins Krankenhaus kamen, die Ärzte aber lange keine Ursache für ihre Leiden fanden. Heute sind beide schwer nierenkrank. (…)

Als Simon Radtke im Sommer 2016 die Rückstände in seiner Wasserflasche feststellte, habe er zwar überlegt, die Polizei einzuschalten. Er hatte aber Angst, sich zu blamieren. "Heute bereue ich das sehr", sagte der gelernte Industriemechaniker.

2017 wurde der Nierenschaden festgestellt. 2018 ging er dann zur Polizei. Radtke wurde immer schwächer, die Nierenfunktion liegt nur noch bei 22 Prozent. Ein drittes Opfer liegt mit schweren Hirnschäden seit Jahren im Wachkoma und ist ein Pflegefall.

Die Anklage wirft dem 57-jährigen Klaus O., der schlussendlich durch eine Videokamera überführt werden konnte, versuchten Mord sowie schwere und gefährliche Körperverletzung vor. Bislang äußerte sich der Deutsche nicht zu den Vorwürfen. (...)
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Bielefeld: Gift auf Pausenbrot - Mann wegen versuchten Mordes in U-Haft l Prozess

#11

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 12. Feb. 2019, 08:18

31. Januar 2019: Jahrelang soll der Angeklagte seinen Arbeitskollegen in einer Firma in Schloß Holte-Stukenbrock Gift auf Pausenbrote gestreut und sie damit schleichend vergiftet haben. Am Donnerstag (31.01.2019) hat ein Kriminaltechniker des Landeskriminalamtes bestätigt, dass im Haus des Angeklagten hochgiftige Substanzen gefunden worden sind.
Es geht um große Mengen an Blei- und Quecksilberverbindungen, außerdem Pilzgifte und Spuren von radioaktiven Giften. Auf den sichergestellten Butterbroten wurden giftige Bleiverbindungen gefunden. Die gefundene Menge auf einem Brot überstieg den Grenzwert um das 40-fache.
Bleiacetat und Quecksilber auf Pausenbroten?

Angeklagt ist ein 57-jähriger Metallschlosser. Er muss sich wegen mehrfachen versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung vor dem Landgericht Bielefeld verantworten. Zum Prozessauftakt schilderte der Staatsanwalt, wie der Angeklagte immer wieder Brotdosen aus den Taschen und Rucksäcken der Kollegen entwendet haben soll. Laut Anklage verstreute der Mann dann auf den Broten Pulver und legte die Dosen zurück. Als Folge wurden Kollegen schwer krank.
Belastendes Videomaterial gezeigt

Während der Verhandlung im November vergangenen Jahres wurden bereits Überwachungsvideos aus dem Pausenraum gezeigt, welche den Angeklagten belasten. Es ist zu sehen, wie der Angeklagte Pulver, versteckt in einem Aktenordner, auf das Pausenbrot seines Kollegen streut.
Quelle & Prozessbeobachtung: WDR
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Bielefeld: Gift auf Pausenbrot - Mann wegen versuchten Mordes in U-Haft l Prozess

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 27. Feb. 2019, 05:01

Prozess um vergiftete Pausenbrote - Neue Thesen zum Motiv

26.02.2019, 16:24 Uhr
Im Bielefelder Prozess um vergiftete Pausenbrote haben am Dienstag zwei Experten Hinweise zum bislang rätselhaften Tatmotiv gegeben.
Es bleiben aber Spekulationen, denn der Angeklagte Klaus O. schweigt beharrlich zu den Vorwürfen. Bis auf eine Ausnahme: Der 57-Jährige äußerte sich im Gespräch mit einem Psychologen in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld.

Diesem JVA-Mitarbeiter zufolge wollte der Angeklagte wie ein Wissenschaftler mit den Giftstoffen experimentieren. Nach seinem Eindruck habe der 57-Jährige an seinen Kollegen beobachten wollen, wie das Gift auf ihren Pausenbroten wirkt, sagte der Psychologe am Dienstag als Zeuge vor dem Landgericht Bielefeld aus. (…)

Der Experte erläuterte den Richtern aber, dass der Angeklagte mit den Vergiftungen der Kollegen angefangen habe, als ein unerfüllter Kinderwunsch ihn belastete. Durch eine künstliche Befruchtung sei der Kinderwunsch dann noch in Erfüllung gegangen. Das Ehepaar bekam Nachwuchs mit Down-Syndrom.

"Parallel zur verzögerten Entwicklung des Kindes gab es einen neuen Schub bei den Vergiftungen. Der Angeklagte stand der Behinderung des eigenen Sohnes hilflos gegenüber. Auf der anderen Seite schwang er sich über Leben und Tod auf", sagte der Gutachter. Hier gebe es wohl einen Zusammenhang - mit Sicherheit könne er das aber nicht belegen.

Ansonsten sei der Angeklagte psychisch gesund und damit voll schuldfähig. Eine Strafminderung komme somit nicht infrage. Allerdings attestiert der forensische Psychiater dem 57-jährigen Angeklagten eine große kriminelle Energie und einen Hang zu weiteren Straftaten. Daher empfahl der Mediziner Sicherungsverwahrung. (...)
Quelle: T-Online
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#13

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 25. Nov. 2019, 18:03

Vergiftete Pausenbrote - lebenslange Haft für Klaus O.

07.03.2019 16:57 Uhr
Klaus O. ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 57-Jährige hatte Pausenbrote von Kollegen vergiftet. Das Gericht ordnete auch Sicherungsverwahrung an, man müsse von einem Hang zu weiteren schweren Straftaten ausgehen.
Für versuchten Mord mit vergifteten Pausenbroten am Arbeitsplatz ist Klaus O. aus Ostwestfalen zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Bielefeld ordnete darüber hinaus Sicherungsverwahrung für den 57-Jährigen an, da die Richter von einem Hang zu weiteren schweren Straftaten ausgehen.

Das Gericht stellte zusätzlich die besondere Schwere der Schuld fest. Damit verhängten die Richter die Höchststrafe. O. wurde auch der schweren Körperverletzung und der gefährlichen Körperverletzung schuldig gesprochen. (…)
Quelle: Spiegel
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