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Berlin: Erschlug Bernard N. (24) Rentnerin Maria (84) aus Frust mit Trolley?

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Salva
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Berlin: Erschlug Bernard N. (24) Rentnerin Maria (84) aus Frust mit Trolley?

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 13. Jan. 2019, 00:02

Fr, 11. Januar 2019: Nach dem gewaltsamen Tod von Rentnerin Maria M. (84) in Berlin-Prenzlauer Berg begann am Freitag der Prozess gegen den mutmaßlichen Killer Bernard N. (24) vor dem Berliner Landgericht.

Bild
Bernard N. (24) beim Prozessauftakt im Berliner Landgericht. Er soll Rentnerin Maria M. (84) erschlagen haben, will sich nicht zu den Vorwürfen äußern.
Foto: Olaf Wagner/Polizei Berlin/B.Z.-Montage

Rückblick

2. Mai 2018, Wichertstraße. Rentnerin Maria M. wohnt im 1. Obergeschoss des Seitenflügels. Die 1,43 m kleine Frau liebt Blumen, ihre Kinder und ihre Enkel. Sie hat noch nie im Leben jemandem etwas zuleide getan. Die Nachbarn mögen sie. M. (84) machte sich gerade das Abendessen. Der Salat stand schon fertig auf dem Tisch, als es klingelte. Sie öffnete dem Mörder die Tür.

Der abgelehnte Asylbewerber Bernard N. (24) ergreift ihren im Flur stehenden Einkaufstrolley, schlägt auf die zierliche Dame wie von Sinnen ein. Zertrümmert ihr Gesicht, bricht ihr sämtliche Rippen. Blut spritzt 1,80 Meter hoch an die Wände. Während die alte Dame daliegt und stirbt, zieht der Mörder Unterwäsche von ihr an und legt sich in ihr Bett. Er schläft dort bis zum nächsten Morgen. Dann steigt er über die Leiche, zieht die Tür hinter sich ins Schloss und geht.

Der erste Prozess-Tag - Bernard N. schweigt zu den Vorwürfen
Landgericht, Saal 500. Rasta-Mann Bernard N. (24) soll der Mörder sein, sitzt hinter Panzerglas. Zwei Wochen nach der Bluttat hatten Berliner Zielfahnder den Mann aus Kamerun in Brandenburg an der Havel aufgespürt. Der genetische Fingerabdruck des abgelehnten Asylbewerbers war in der Datenbank gespeichert, weil er in Deutschland schon mehrfach in Haft gesessen haben soll.

Laut Anklage war der Angeklagte am Tattag morgens in der Rettungsstelle des Vivantes Klinikums in Berlin-Friedrichshain. Dort soll er eine Frau „anzüglich fixiert“, stöhnend „Massage“ gefordert und sexuell belästigt haben.

„Zunehmend frustriert, unzufrieden und sexuell angespannt“ habe er abends „willkürlich das Haus“ von Maria M. aufgesucht und an der Tür der Rentnerin geklingelt, heißt es in der Anklage. Die alte Dame habe er aus „aus niedrigen Beweggründen und heimtückisch“, auf grauenhafte Weise getötet (Az. 530 Ks 16/18).

Der Sohn der alten Dame fand damals die Leiche. „Mutter ging den ganzen Tag nicht ans Telefon“, erinnert sich der Software-Entwickler (56) im Prozess, der in gleich um die Ecke wohnt. „Ich vermutete Schlimmes. Die Tür war nicht abgeschlossen. Sie lag im Flur. Ihre Hand war kalt. Die Nachttischlampe brannte.“

Der Einkaufstrolley lag zerbrochen auf der Leiche. Der Herd war noch an, die Nudeln im Topf verkohlt. Geld fehlte nicht aus der Wohnung. Das Ersparte der alten Dame lag in Briefumschlägen im Schlafzimmerschrank, obwohl dort alles durchwühlt worden war.

Dem Angeklagten droht lebenslange Haft. Weiter geht es am 15. Januar. Ein Urteil soll am 25. Januar fallen.
Quelle: BZ
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