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Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt l Urteil

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sweetdevil31
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Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt l Urteil

#61

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 18. Sep. 2018, 05:53

Vergewaltiger einer Freiburgerin erneut vor Gericht

18.09.2018, 03:16 Uhr
Der verurteilte Vergewaltiger einer jungen Camperin aus Freiburg steht heute erneut vor dem Bonner Landgericht.
Die Richter müssen darüber befinden, ob der Mann bei der Tat im April 2017 vermindert schuldfähig war. Falls ja, könnte seine Strafe reduziert werden.

Im vergangenen Oktober hatte das Landgericht den abgelehnten Asylbewerber aus Ghana wegen besonders schwerer Vergewaltigung und räuberischer Erpressung zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Angeklagte legte Revision ein - und hatte teilweise Erfolg: Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil im Hinblick auf das Strafmaß auf. (…)
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sweetdevil31
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Bonn: Camperin (23) vor den Augen ihres Freundes (26) vergewaltigt l Urteil

#62

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 26. Sep. 2018, 07:49

Siegaue-Vergewaltiger (32) voll schuldfähig: Strafe wird neu festgelegt

25.09.2018 15:23
Der Angeklagte im Prozess um die Vergewaltigung einer Camperin in der Siegaue bei Bonn ist nach Ansicht einer Gutachterin voll schuldfähig.
Das Gericht beschäftigt sich seit vergangener Woche in einem Revisionsprozess erneut mit der Tat. Der abgelehnte Asylbewerber aus Ghana war bereits im Oktober 2017 zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil teilweise auf (TAG24 berichtete).

Der BGH hatte entschieden, dass das Bonner Landgericht der Frage einer möglichen verminderten Schuldfähigkeit des Angeklagten nachgehen und ein neues Strafmaß bestimmen muss. (...)

Der Gerichtssprecher betonte am Dienstag, das Ergebnis des neuen Gutachtens bedeute nicht zwangsläufig, dass es bei der bisherigen Strafhöhe bleibe. "Die Kammer setzt die Strafe völlig neu fest." Sie müsse sich im Strafrahmen zwischen fünf und den verhängten elfeinhalb Jahren bewegen. Bei verminderter Schuldfähigkeit wäre der Strafrahmen niedriger anzusetzen. Das Urteil in dem Revisionsprozess wird am 5. Oktober erwartet.
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#63

Ungelesener Beitrag von loraflora » Mo, 1. Okt. 2018, 15:53

:thinking:

"Der Vergewaltiger verhöhnte das Opfer als "Prostituierte""
Der Richter sagte damals in der Urteilsbegründung, das Paar habe eine Horrornacht erlebt. Im Prozess bestritt der Angeklagte allerdings die Tat. Sein Verhalten im Gerichtssaal löste zusätzliche Empörung aus - unter anderem verhöhnte er das Opfer als "Prostituierte".

https://www.augsburger-allgemeine.de/pa ... 12676.html


Der Mann aus Ghana, der eine Camperin brutal vergewaltigt haben soll, sieht sich als Opfer einer Verschwörung.
Es dauert nur wenige Minuten, dann bekommt Saal 01.11 des Landgerichts Bonn die Aggressivität des gebürtigen Ghanaers zu spüren.
Laut der Anklage soll Eric X. in der Nacht zum 2. April eine brutale Tat begangen haben: Gegen 0.15 Uhr schneidet er mit einer Astsäge ein Zelt in der Bonner Siegaue auf und bedroht ein darin übernachtendes Pärchen, eine 23-jährige Studentin und ihren drei Jahre älteren Freund. Die beiden geben ihm sechs Euro und eine mobile Lautsprecherbox, dann sagt der Täter auf Englisch: „Come out, bitch. I wanna fuck with you.“
Sein Vater habe mehrere Kakaoplantagen besessen und über 100 Personen beschäftigt: „Mein Vater war wie ein König in dem Ort. Er hatte sehr viel Geld und war sehr bekannt. In Ghana kann ein König so viele Frauen haben, wie er will, wenn er auf sie aufpassen kann.“ Eric X. ist es wichtig, zu zeigen, dass er aus gutem Hause stammt.
2014 gibt es Streit mit einem saufenden Schwager, als es um den Besitz des verstorbenen Vaters geht. Bei einem Aufeinandertreffen kommt es zum Handgemenge, Eric X. verletzt ihn tödlich mit einer Hacke und flieht.
„Ich bin nicht interessiert an dieser Art von Witzen. Ich habe keine Zeit, diese Märchen zu hören. Es werden hier Spielchen gespielt, damit ich wie ein Vergewaltiger aussehe“, beschwert sich der Angeklagte.
„Wenn das Gericht sagt, dass dies meine DNA ist, dann muss ich das Mädchen eine Prostituierte nennen. Jeder, der dieses Mädchen unterstützt, das behauptet, dass sie vergewaltigt wurde, ist der dreckigste Mensch auf Erden“, sagt er.


Es lohnt sich, den ganzen Artikel zu lesen: https://www.welt.de/vermischtes/article ... ennen.html
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#64

Ungelesener Beitrag von loraflora » Fr, 5. Okt. 2018, 14:09

Bonner Landgericht reduzierte Urteil für einen ghanaischen Vergewaltiger einer jungen Camperin aus Freiburg von 11,5 auf 10 Jahre.

Das Bonner Landgericht hat am Freitag das Strafmaß für den 32 Jahre alten Angeklagten verkündet. Zehn Jahre muss er ins Gefängnis - und somit etwas kürzer, als in erster Instanz geurteilt worden war. Das Gericht hielt dem Mann zugute, dass in Deutschland zum ersten Mal straffällig geworden war.

Eine andere Kammer des Gerichts hatte den abgelehnten Asylbewerber aus Ghana für die Tat bereits zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil jedoch teilweise auf: Zwar bestehe an der Schuld des Mannes kein Zweifel, wohl aber an seiner Schuldfähigkeit.

Die renommierte forensische Psychiaterin Nahlah Saimeh, die auch die Angeklagten im Mordprozess um das sogenannte Horrorhaus von Höxter begutachtet hatte, kam zu einem eindeutigen Ergebnis: Nichts spreche dafür, dass der 32-Jährige vermindert schuldfähig ist. Deshalb sei es aus Sicht von Staatsanwaltschaft und Nebenklägern auch nicht notwendig, das bisherige Strafmaß zu mildern.

Weiter: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland ... l-100.html
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#65

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 5. Okt. 2018, 17:52

Ich will gar nicht darüber philosophieren, ob das Strafmaß für diese Tat angemessen ist oder nicht. Wenn ich aber die Urteile dem hier gegenüber stelle, die das Höxter Horror Paar kassiert hat, dann stimmt etwas mit der Verhältnismäßigkeit nicht. Soll einer die Gerichte verstehen!
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#66

Ungelesener Beitrag von loraflora » Fr, 5. Okt. 2018, 19:14



Ich möchte gerne mit den Worten eines berühmten Mannes antworten:



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#67

Ungelesener Beitrag von loraflora » Di, 9. Okt. 2018, 18:34

08.10.2018
Siegauen-Vergewaltiger akzeptiert Strafe nicht


Anwalt legt Revision ein


Der Angeklagte im Siegauen-Prozess Eric X. hat nach der Neuverhandlung seiner Haftstrafe auch gegen das neue Urteil Revision eingelegt. Das Bonner Landgericht hatte ihn zuvor zu zehn Jahren Haft verurteilt.

Der Siegauen-Vergewaltiger Eric X., der vergangenen Freitag vom Landgericht im zweiten Anlauf wegen besonders schwerer Vergewaltigung und schwerer räuberischer Erpressung zu zehn Jahren Haft verurteilt wurde, akzeptiert auch diese Strafe nicht. Wie eine Gerichtssprecherin am Montag bestätigte, hat Verteidiger Martin Mörsdorf zum zweiten Mal Revision gegen das Urteil eingelegt.

Weiterlesen: http://www.general-anzeiger-bonn.de/bon ... 57127.html
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#68

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 9. Okt. 2018, 19:38

Mal gucken, was im StGB steht:

Das Strafmaß für einen besonders schweren Fall der Vergewaltigung nach § 177 Abs. 8 Nr. 1 u. 2 StGB liegt bei mindestens 5 Jahren Freiheitsentzug.

Hinzu kommt noch die schwere räuberische Erpressung (§ 255 StGB - Räuberische Erpressung). Dort steht:
Wird die Erpressung durch Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben begangen, so ist der Täter gleich einem Räuber zu bestrafen.
Also weiter zum § 250 Abs. 2 StGB - Schwerer Raub: dafür sieht der Gesetzgeber ebenfalls mindestens 5 Jahre Freiheitsentzug vor.

Die 10 Jahre Freiheitsentzug, auf die das Strafmaß inzwischen reduziert wurde, sind demnach sehr entgegenkommend. Eric X. ist zudem weder einsichtig, noch bereut er die Tat und selbst vor Gericht war der Typ sehr provozierend und beleidigend. Keine Ahnung, auf was dessen Verteidiger hinaus will. Was ihm nämlich bleibt, ist eine Minderung der Straftatbestände und das heißt, aus der "besonders schweren" Vergewaltigung müsste eine "schwere" oder nur eine "einfache" Vergewaltigung werden und aus der "schweren räuberischen Erpressung" nur ein Raub bzw. schwerer Raub. Wenn er das schafft, dann könnte er das Strafmaß auf etwa 6 - 8 Jahre Freiheitsentzug drücken und wenn sich sein Mandant gut führt, ist er nach etwa 4 - 6 Jahren wieder in Freiheit. Das ist nicht akzeptabel. Jedenfalls nicht nach meinem ermessen.
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