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Frankfurt/Oder: Geschäftspartner erschossen | Urteil

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Eagle
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Frankfurt/Oder: Geschäftspartner erschossen | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 26. Sep. 2015, 17:03

Geschäftspartner getötet | Acht Jahre Knast für Kopfschuss-Killer
Der Angeklagte Özel A. am Donnerstag im Landgericht Frankfurt (Oder)

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Der Angeklagte Özel A. beim Prozessauftakt im Landgericht Frankfurt (Oder) Foto: Pressefoto Wagner

25.09.2015 - 16:49 Uhr

Özel A. (38) soll seinen Geschäftspartner mit zwei Schüssen getötet haben. Wegen 600 Euro. Seit dem 3. September steht der Kopfschuss-Killer vor Gericht!

Frankfurt (Oder) – Am Freitag fiel das Urteil gegen Özel A.: Acht Jahre Haft für den Kopfschuss-Killer!

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Aufgeschreckt durch Schüsse entdeckten Anwohner den leblosen Dirk K. (†46) in seinem Mercedes Foto: spreepicture

Der Angeklagte habe die Tat geplant und sein 46 Jahre altes Opfer vorsätzlich getötet, sagte der Staatsanwalt am Freitag in seinem Plädoyer. Er forderte lebenslange Haft. Das Gericht blieb mit seiner Entscheidung unter dieser Forderung, sah es aber als erwiesen an, dass Özel A. sein Opfer im Frühjahr mit zwei Kopfschüssen getötet hat.

Kopfschüsse im Mercedes

Am 29. März hörten Anwohner gegen 22.30 Uhr am Bahnhof Basdorf in Wandlitz (Brandenburg) die Schüsse. Sie gingen hinunter und fanden einen leblosen Mann in einem Mercedes ML 350 CDI, blutüberströmt. Daraufhin informierten sie die Polizei.

Vom Schützen fehlte jede Spur. Die Beamten identifizierten das Opfer, es ist Familienvater Dirk K. (†46), er wurde mit zwei Schüssen in Schläfe und Wange getötet. Wenig später stellt sich Özel A. in Berlin.

Am Donnerstag gestand er vor dem Landgericht die Tat. Er richtete sich an die Eltern und die Lebensgefährtin des Opfers: „Ich möchte die anwesenden Vertreter der Nebenklage für diese Tat um Vergebung bitten. Wenn ich es könnte, würde ich es ungeschehen machen.“

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Die Leiche des 46-Jährigen wird abtransportiert Foto: spreepicture

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Polizeibeamte sichern am Bahnhof Basdorf Spuren am Mercedes, in dem Dirk K. erschossen wurde Foto: spreepicture

► Opfer und Täter kannten sich: Özel A. arbeitete in einem Imbiss, in dem Dirk K. Spielautomaten aufstellte. In der Tatnacht waren beide zum Imbiss unterwegs. Auf der Fahrt kam es zum Streit, weil Dirk K. 600 Euro forderte, die er Özel A. für ein Handy geliehen hatte.

Der Gläubiger will Zinsen, droht. Özel A. lotst ihn nach Basdorf. Dort steigt der Angeklagte aus, zieht eine Waffe und schießt.

Im Prozess gab Özel A. an, dass er die Waffe samt Munition gefunden und zwei Stunden vor den Todesschüssen zwei Gramm Kokain konsumiert habe, sogar täglich Drogen einnehme. Fragen der Nebenklage wollte er nicht beantworten.

Quelle: http://www.bild.de/regional/berlin/proz ... .bild.html



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