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Dresden: Unfall war Doppelmord | Urteil

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Eagle
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Dresden: Unfall war Doppelmord | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 28. Sep. 2015, 17:16

Vater (46) rast seine beiden Kinder (4, 5) tot | Dieser Unfall war ein Doppelmord!
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Der BMW wurde völlig zerstört.
Der Fahrer war laut Staatsanwalt absichtlich gegen einen Baum gerast, um sich und seine Kinder zu töten.


28.09.2015 - 16:28 Uhr

Dresden – Ein Vater raste im BMW gegen einen Baum. Seine Tochter (4) und sein Sohn (5) auf dem Rücksitz sterben. Der Mann wird verletzt und muss jetzt wegen Mordes vor Gericht! Denn der Staatsanwalt ist sicher:

DAS UNFALL-DRAMA AUF DER B6 BEI DRESDEN WAR EIN DOPPELMORD!


Bild
Trümmerteile auf der Straße. Der Vater war offenbar mit voller Absicht gegen einen Baum gerast

Nach Abschluss der vorläufigen Ermittlungen geht die Görlitzer Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Verdächtige, ein Kosovo-Albaner (46), die Trennung von der Mutter seiner Kinder nicht hinnehmen wollte. Der Noch-Ehemann hatte die Kinder übers Wochenende – wie vereinbart – bei sich gehabt.

Gegenüber der Polizei gestand der Mann, er habe sich und die Kinder „mittels alleinbeteiligt herbeigeführten Unfalls“ töten wollen, sagte Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu.

Auf der B6 nahe Fischbach raste der Mann am Sonntag im BMW X5 gegen einen Baum. Der Geländewagen wurde völlig zerstört. Die Kinder waren sofort tot.

bild.de



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Re: Dresden: Unfall war Doppelmord

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 29. Sep. 2015, 15:42

Mit Kindern gegen Baum gefahren: Hafbefehl gegen Vater

Görlitz (dpa). Nach einer Trennung soll ein Vater in Sachsen absichtlich mit seinen Kindern gegen einen Baum gerast sein. Die vierjährige Tochter und der fünfjährige Sohn starben. Gegen den überlebenden Vater wurde Haftbefehl wegen Mordverdachts erlassen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Görlitz bekanntgaben. Die Ermittler gehen von dem Versuch eines sogenannten erweiterten Suizids aus. Der 46-jährige Mann hat laut den Ermittlern zugegeben, dass er sich und seine Kinder töten wollte.

Die Kinder waren zu Besuch bei ihrem Vater. Die Mutter hat sich erst kürzlich von ihrem Ehemann getrennt. Die Ermittler gehen von niederen Beweggründen für die Tat aus.

Der Wagen prallte am Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 6 bei Fischbach etwa 20 Kilometer östlich von Dresden mit hoher Geschwindigkeit gegen zwei Bäume und wurde dann in ein Feld geschleudert. Die Kinder starben noch an der Unfallstelle, der Vater wurde verletzt aus dem Wrack gezogen und in ein Krankenhaus gebracht. Die Leichen sollen obduziert werden. Ein Unfallanalytiker soll den Hergang des Geschehens rekonstruieren und klären, wer von den Insassen angeschnallt war.

Quelle: e110
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Re: Dresden: Unfall war Doppelmord

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 30. Sep. 2015, 06:04

VATER (46) RAST SEINE BEIDEN KINDER (4, 5) TOT | Dieser Unfall war ein Doppelmord!

Dresden – Ein Vater raste im BMW gegen einen Baum. Seine Tochter (4) und sein Sohn (5) auf dem Rücksitz sterben. Der Mann wird verletzt und muss jetzt wegen Mordes vor Gericht! Denn der Staatsanwalt ist sicher:

DAS UNFALL-DRAMA AUF DER B6 BEI DRESDEN WAR EIN DOPPELMORD!

Nach Abschluss der vorläufigen Ermittlungen geht die Görlitzer Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Verdächtige, ein Kosovo-Albaner (46), die Trennung von der Mutter seiner Kinder nicht hinnehmen wollte. Der Noch-Ehemann hatte die Kinder übers Wochenende – wie vereinbart – bei sich gehabt.

Gegenüber der Polizei gestand der Mann, er habe sich und die Kinder „mittels alleinbeteiligt herbeigeführten Unfalls“ töten wollen, sagte Oberstaatsanwalt Sebastian Matthieu.

Auf der B6 nahe Fischbach raste der Mann am Sonntag im BMW X5 gegen einen Baum. Der Geländewagen wurde völlig zerstört. Die Kinder waren sofort tot.

Der Plan vom so genannten „erweiterten Suizid“ ging allerdings nicht auf. Der Mann überlebte zwar schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

Nach seinem Geständnis erließ ein Richter am Montag Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Doppelmörder.

Bild

Quellen: Etremno / Bild
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Zuletzt geändert von Salva am Mo, 29. Feb. 2016, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bild des Vaters nicht mehr erreichbar

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Re: Dresden: Unfall war Doppelmord

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 1. Okt. 2015, 08:42

"Alles was sie machte, war falsch"

Mann rast seine Kinder tot - das sagen die Schwiegereltern über den Mörder-Vater


Ein Vater fährt seine beiden kleinen Kinder grausam in den Tod - weil ihre Mutter sich von ihm getrennt hat. Die Schwiegereltern sind schockiert: Sie verstehen nicht, wie der 46-Jährige so etwas Schreckliches tun konnte. Allerdings war er ihnen schon vorher nicht geheuer.

Ein Vater hat auf der B6 bei Dresden seine Kinder totgefahren. Was erst wie ein Unfall aussah, hatte der Vater genau geplant: Er fuhr mit hoher Geschwindigkeit mit seinem BMW X5 gegen einen Baum. Seine beiden kleinen Kinder, ein 5-jähriger Sohn und eine 4-jährige Tochter, waren sofort tot.

Der Vater selbst starb allerdings nicht, sondern wurde verletzt aus dem Auto geborgen. Die Mutter der Kinder hatte sich kürzlich von ihm getrennt, was er nicht hinnehmen wollte. Wie die Schwiegereltern der "Bild"-Zeitung erzählten, war Shaip B. über 20 Jahre mit ihrer Tochter zusammen: "Er kam als Flüchtling nach Deutschland, die beiden verliebten sich."

"Mädchen zählen nichts im Kosovo"

Doch die Familienverhältnisse seien nie besonders einfach gewesen. Ihre 20-jährige Enkelin, die Schwester der beiden ermordeten kleinen Kinder, sei immer von ihrem Vater schikaniert worden. "Alles was sie machte, war falsch. Wie das im Kosovo nun mal so ist, Mädchen zählen dort nichts."

Auch ihre Tochter, die Frau von Shaip, habe unter der Situation sehr gelitten. Vor zwei Jahren sei sie zum ersten Mal ins Frauenhaus geflohen, kehrte aber zum Wohl ihrer Kinder zurück. Shaip hatte gelobt, sich zu bessern.

"Möchte meine Kleinen würdevoll beerdigen"


Vor zwei Wochen lief sie dann aber erneut davon, er habe sie nur noch herumkommandiert, klagen die Schwiegereltern. Da Shaip seine beiden jüngsten Kinder am Wochenende aber sehen durfte, hatte er Gelegenheit, seine schreckliche Tat zu begehen. Gegenüber der "Bild" sagt die Mutter der beiden: "Ich möchte meine Kleinen würdevoll beerdigen. Ich hoffe, sie finden ein neues, schönes zu Hause."

Quelle: Focus
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Re: Dresden: Unfall war Doppelmord

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 29. Feb. 2016, 07:11

Raser vor Gericht: Vater fuhr seine Kinder in den Tod

29.02.2016 06:05
Es war einer der schrecklichsten Unfälle des letzten Jahres. Nun soll der Tod von Laura (4) und Ramo (5) endlich gesühnt werden. Ab Montag steht ihr eigener Vater Shaip B. (46) vor Gericht. Er soll seine beiden Kinder ermordet haben, als er versuchte, sich selbst zu töten.
Bild nicht mehr vorhandenLaura und Ramo starben, als ihr eigener Vater seinen BMW mit Absicht gegen einen Baum fuhr.
Der Anblick, der sich Ersthelfern und Polizisten am 27. September auf der B6 bei Fischbach/Höhe „Schwarzes Roß“ bot, war grauenvoll. Im Umkreis von 150 Metern lagen Autoteile, Kinderschuhe, Kindersitze verstreut.

Das Auto wurde regelrecht zerfetzt, die Körper der Kleinen wurden meterweit geschleudert. Laura und Ramo hatten keine Chance, waren sofort tot. Shaip B. erlitt lediglich Blessuren.

Laut Staatsanwalt hatte der gebürtige Serbe sich und seine Kinder umbringen wollen, „um seine Frau zu bestrafen“. Denn die hatte ihn verlassen, war mit den Kleinen ins Frauenhaus gezogen.

Er hatte an jenem verhängnisvollen Tag die Kinder „absprachegemäß“ bei sich. Sie schliefen friedlich in ihren Kindersitzen, als das Unglück geschah.

Laut Staatsanwalt beging der Vater heimtückischen Mord aus niederen Beweggründen. Ihm droht nun lebenslange Haft.
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Re: Dresden: Unfall war Doppelmord

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 29. Feb. 2016, 16:49

Jetzt spricht der Vater, der seine Kinder totfuhr

29.02.2016 13:35
Shaip B. (46) fuhr seine beiden Kinder Laura (4) und Ramos (5) in den Tod. Laut Anklage aus Rache an seiner Frau. Beim Prozess in Görlitz wegen Doppelmordes schweigt der Eisenflechter. Doch was er kurz nach dem schrecklichen Unfall seinem Arzt gestand, ist kaum zu ertragen.
Bild nicht mehr vorhandenShaip B. (46, mittig) fuhr seine beiden Kinder Laura (4) und Ramos (5) in den Tod.
"Die Kinder sind jetzt in den Händen Gottes, nicht dieser Schlampe", zitierte der Richter den Angeklagten aus einem Arztbericht. Der Mediziner hatte die Worte notiert, als Shaip B. nach der Tat bei ihm in Behandlung war.

Am 27. September war der Kosovare mit seinem BMW X5 auf der B6 bei Fischbach gegen einen Baum gerast. "Mit bis zu 170 km/h"' erläuterte der Gutachter im Gericht, der aus dem grauenvollen Trümmerfeld die Todesfahrt rekonstruierte.

Im Auto schliefen in ihren Kindersitzen die Geschwister. Ramos auf dem Beifahrersitz, Laura auf der rechten Seite der Rückbank. "Die rechte Seite des BMW wurde regelrecht abgefetzt. Die Kinder hatten keine Chance", fügte der Gerichtsmediziner hinzu, der schier unendlich viele Verletzungen der Kleinen aufzählte.

Shaip B. dagegen erlitt zwei Rippenbrüche und eine Kopfplatzwunde. "Es tut mir leid. Ich stand damals völlig neben mir. Ich wollte mich töten und meine Kinder mitnehmen. Aber Rache spielte keine Rolle", ließ Shaip B. über seinen Verteidiger ausrichten.

Da verlas der Richter den Bericht des Mediziners, der die Worte von Shaip B. notiert hatte: "Meine Frau ist schuld", heißt es da. Sie habe ihn zum wiederholten Mal verlassen, weil er angeblich zu viel Sex wolle. Er hätte kein Verständnis dafür, dass sie deshalb mit den Kindern ins Frauenhaus geflohen ist.

An jenem Tag sei er fünf Stunden mit den Kindern zum Abschiedsessen bei McDonalds gewesen. "Ich schäme mich nicht. Die Kinder müssen nicht mehr leiden. Aber meine Frau soll für den Rest ihres Lebens leiden", soll Shaip B. dem Arzt gesagt haben.

Der Angeklagte hatte sich übrigens am 21. September selbst aus der Klinik entlassen. Dort war er wegen akuter Suizidgefahr. Sechs Tage später starben seine Kinder am Straßenrand, als Shaip B. einen grauenvollen Unfall verursachte.
mopo24
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Re: Dresden: Unfall war Doppelmord

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 2. Mär. 2016, 17:56

Tapfer! Mutter totgeraster Kinder sagt vor Gericht aus

02.03.2016 15:16
Der Prozess gegen den Vater, der seine Kinder totfuhr. Am Mittwoch sagte seine Noch-Ehefrau gegen Shaip B. (46) aus. Tapfer berichtete Madlen B. (39) zwei Stunden über den Mann, der ihr die Kinder nahm.
Bild nicht mehr vorhandenTapfer sagte Madlen B. (39, links) über ihren Noch-Ehemann aus.
Kurze Haare, trauriger Blick, gebeugte Gestalt: Was Madlen B. in den letzten Monaten durch machte, möchte sich niemand vorstellen. Begleitet von Justizbeamten und einer Mitarbeiterin der Opferhilfe betrat sie den Saal.

Um nicht von den Blicken ihres Ex-Mannes von der Anklagebank getroffen zu werden, setzte sich ihre Anwältin Ines Kilian schützend vor sie. Dann sprach Madlen B. gefasst, hinter verschlossenen Türen.

Am 17. September hatte Madlen ihren Mann endgültig verlassen, zog ins Frauenhaus. Das Paar war seit 1994 verheiratet, die erste gemeinsame Tochter ist über 20 Jahre.

Doch die Kleinen, Laura (4) und Ramos (5), sollten nicht unter dem Regime des Vaters aufwachsen. „Du akzeptiert einfach kein Nein. Du akzeptierst auch mich als Frau nicht. Du behandelst die Kinder und mich, wie Dein Eigentum“, schrieb sie in dem Abschiedsbrief an ihn.
Zum vollständigen Bericht mopo24
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Re: Dresden: Unfall war Doppelmord

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 23. Mär. 2016, 07:07

Familienvater fährt eigene Kinder tot: Lebenslange Haft

22.03.2016, 16:18 Uhr
Ein Familienvater ist für die Todesfahrt mit seinen zwei kleinen Kindern vom Landgericht Görlitz zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes verurteilt worden.
Die Kammer habe zudem eine besondere Schwere der Schuld festgestellt, erklärte ein Gerichtssprecher am Dienstag. Damit kann die Reststrafe nach 15 Jahren nicht automatisch zur Bewährung ausgesetzt werden.
Zum vollständigen Bericht T-Online
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Re: Dresden: Unfall war Doppelmord | Urteil

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 19. Sep. 2016, 07:15

Vater raste beide Kinder tot: Jetzt bricht die Mutter ihr Schweigen

19.09.2016 06:05
Ein Tag änderte alles, teilte ihr Leben in „davor“ und „danach“. Madlen B. (40) aus Dresden verlor ihre Kinder auf grausamste Weise: Der Kindsvater raste mit ihnen absichtlich gegen einen Baum.
...
„Ich erfuhr über das Internet, dass meine Kinder gestorben sind“, sagt sie leise.

„Sie waren bei ihm. Am Abend hatte ich angerufen, doch niemand ging ran. Dann sah ich auf Facebook unser zertrümmertes Auto.“ Madlen war damals gerade am Bahnhof. „Jetzt springst du vor den Zug“, war ihr erster Gedanke. Dann wählte sie die 110.

Wenige Tage zuvor hatte sie ihren Ehemann Shaip B. (47), einen gebürtigen Kosovaren, verlassen. Er war gewalttätig, sie zog mit den Kindern ins Frauenhaus. Er sollte die Kleinen weiter sehen dürfen.
...
„Ich weine fast täglich, bin ziellos, weiß nicht, wo es langgeht“, sagt Madlen. „Ich kann mir nur wenig merken, die Konzentration fehlt.“ Ihre Ärzte sagen, das wird wieder besser. „Warum soll ich noch da sein?“, fragt sich Madlen und gibt selbst die Antwort. Für Sophie (21), ihre älteste Tochter, die ihre Geschwister verlor.

„Wir sind uns gegenseitiger Anker.“ Auch ihre Mutter Barbara (60) ist wichtig. Doch sie ist todkrank - der nächste Schicksalsschlag.
...
Den Mörder ihrer Kinder sah sie nur zum Prozess wieder. „Da war ich sehr stark, sah ihm in die Augen. Er ist kein Mensch.“ Hätte er den Crash besser nicht überleben sollen? „Wäre er gestorben, gäbe es jetzt keine Strafe für ihn.“
...
„Hallo Madlen, verantwortlich für unseren Tod bist Du. Du hattest genug Zeit zu überlegen. Du bist schuld. Ich liebe meine Kinder“, schrieb der Kindesvater Shaip B. in dem Abschiedsbrief.

Später setzte er sich mit den Kindern in den BMW X5.

Auf der B6 bei Fischbach gab er Vollgas, raste gegen einen Baum. Beide Kinder waren sofort tot, der BMW zerfetzt, er erlitt nur Blessuren.

Im März verurteilte ihn das Landgericht Görlitz wegen Doppelmordes zu lebenslanger Haft. Die Richter erkannten die Schwere der Schuld (damit keine Haft-Verkürzung).

Die Verteidigung ging in Revision. Das Verfahren läuft noch.
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