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Dortmund: Händler tot und gefesselt in Garage gefunden | Urteil

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sweetdevil31
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Dortmund: Händler tot und gefesselt in Garage gefunden | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 1. Okt. 2015, 13:01

Nordstadt Mann tot und gefesselt in der Garage gefunden

DORTMUND In einem Hinterhof in der Nordstadt ist am Donnerstagmorgen ein Mann tot in einer Garage gefunden worden. Die Umstände sind grausig. Der Mann hat offenbar gefesselt auf einem Stuhl gesessen.

Bild
In der Nordstadt wurde am Donnerstagmorgen ein toter Mann gefunden

Was bisher bestätigt wurde:

In der Nordstadt ist am Donnerstagmorgen ein toter Mann gefunden worden
Es wurde eine Mordkommission eingerichtet
Die Ermittler schließen ein Tötungsdelikt nicht aus
Die Staatsanwaltschaft will im Laufe des Tages eine Erklärung abgeben

Aktualisierung 11.54 Uhr


Wir haben Staatsanwalt Henner Kruse erreicht. Er möchte sich aktuell nicht zu den Ermittlungen äußern. Im Laufe des Tages wird es eine Presseerklärung geben, kündigte Kruse an.

Aktualisierung 11.43 Uhr

Pfarrer Hendrik Münz und zwei Notfallseelsorger sowie eine Notfallbegleiterin kümmern sich um die Freunde und Angehörigen des Opfers. Weil es am Morgen noch recht kalt war, stand zunächst ein mobiler Betreuungsbus der Feuerwehr bereit. Kurz nach Eintreffen der Polizei seien auch die ersten Angehörigen dagewesen, sagte Pfarrer Hendrik Münz. Von der Staatsanwaltschaft gibt es bislang keine weiteren Infos.

Aktualisierung 10.41 Uhr


Die Polizei ist weiter vor Ort. Etwa 40 Menschen stehen vor dem Haus auf der Straße, berichtet unser Reporter. Einige Frauen liegen sich schluchzend in den Armen. Eine Frau, die nebenan wohnt, berichtet, sie sei bis 1 Uhr wach gewesen - bis dahin habe sie nichts außergewöhnliches bemerkt. Gegen 6 Uhr sei sie dann durch das Blaulicht der Polizei aufgewacht. Der Betreuungsbus der Feuerwehr ist inzwischen wieder abgerückt.

Wir sammeln weiterhin Informationen und werden im Laufe des Tages weiter berichten.

Erste Meldung 9.35 Uhr

Unbestätigten ersten Informationen zur Folge hat eine Anwohnerin den Mann am Donnerstagmorgen gefunden, als sie zum Schwimmen fahren wollte. Auf dem Weg zu ihrer Garage auf dem Hinterhof soll ihr aufgefallen sein, dass in der Nachbargarage etwas nicht stimmte. Daraufhin habe sie den leblosen Mann auf dem Stuhl sitzend gefunden.

Derzeit sind neben der Mordkommission auch drei Notfallseelsorger vor Ort, die sich um die Angehörigen des Mannes kümmern. Auch ein Betreuungsbus der Feuerwehr ist im Einsatz.

Staatsanwalt Henner Kruse wollte sich am Donnerstagmorgen nicht zu den Einzelheiten des Falles äußern. Die Staatsanwaltschaft will im Laufe des Tages eine Presseerklärung abgeben.

Quelle: Ruhrnachrichten
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Re: Dortmund: Händler tot und gefesselt in Garage gefunden

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 1. Okt. 2015, 18:26

Mordkommission ermittelt in Dortmund
Kosmetik-Händer gefesselt und tot in Garage gefunden


Dortmund – Über Nacht war er nicht nach Hause gekommen, morgens erschien er nicht im Geschäft. Als eine Angestellte (33) den Chef am Warenlager suchte, machte sie eine grauenvolle Entdeckung: Ulvi K. (44) lag tot in der Garage – gefesselt!

Das grausame Verbrechen an dem beliebten Markthändler erschütterte am Donnerstag ganz Dortmund!

Staatsanwalt Henner Kruse (43): „Von den Tätern fehlt noch jede Spur, die Hintergründe des Verbrechens sind völlig unklar.” Die Räuber hatten den Geschäftsmann am Mittwochabend abgepasst, als er mit seinem roten Mercedes Viano zum Lager fuhr, um Nachschub zu holen. Am Donnerstagmorgen wollte er zum Markt nach Bergkamen fahren. Möglicherweise versuchten die skrupellosen , Geld zu erpressen. Sie banden ihm mit Paketband die Hände zusammen, schlugen ihm mehrfach ins Gesicht.

Rechtsmediziner versuchten am Nachmittag, die genaue Todesursache herauszufinden. Der türkische Familienvater aus Ödemiş lebte seit mehr als 17 Jahren mit seiner Frau in Dorstfeld. Das Paar hat drei Söhne, Zwillinge (11) und einen Sechsjährigen. Ulvi K. verkauft seit Jahren auf Wochen- und Flohmärkten Kosmetikartikel, eröffnete zuletzt einen Friseur-Laden an der Rheinischen Straße

Sein Freund Cebrail T. (33): „Wir können das alle nicht begreifen. Ulvi war bei allen Landsleuten sehr beliebt, war immer hilfsbereit. Er hatte keine Feinde, war niemals in zwielichtige Geschäfte verstrickt.” Wie die meisten Bekannten geht er davon aus, dass sein Freund einem Raubmord zum Opfer fiel. „Er hatte immer Geld dabei, das wusste jeder…”

Die Polizei in Dortmund richtete eine Mordkommission ein. Bis zum Abend sicherten Ermittler akribisch Spuren in dem Hinterhof der Nordstadt, befragten Nachbarn und Bekannte. Notfallseelsorger betreuten die geschockten Angehörigen des Opfers.

Die Kripo bittet Zeugen, die am Mittwochabend im Bereich des Hinterhofes an der Gneisenaustraße etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich umgehend zu melden. Hinweise unter Tel. (0231) 1327441.

Quelle: Bild
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Re: Dortmund: Händler tot und gefesselt in Garage gefunden

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 2. Okt. 2015, 11:57

Mordkommission ermittelt in Dortmund
Kosmetik-Händer gefesselt und tot in Garage gefunden


Bild
Kosmetikhändler Ulvi K. (44) getötet

Dortmund – Über Nacht war er nicht nach Hause gekommen, morgens erschien er nicht im Geschäft. Als eine Angestellte (33) den Chef am Warenlager suchte, machte sie eine grauenvolle Entdeckung: Ulvi K. (44) lag tot in der Garage – gefesselt!

Das grausame Verbrechen an dem beliebten Markthändler erschütterte am Donnerstag ganz Dortmund!

Staatsanwalt Henner Kruse (43): „Von den Tätern fehlt noch jede Spur, die Hintergründe des Verbrechens sind völlig unklar.” Die Räuber hatten den Geschäftsmann am Mittwochabend abgepasst, als er mit seinem roten Mercedes Viano zum Lager fuhr, um Nachschub zu holen. Am Donnerstagmorgen wollte er zum Markt nach Bergkamen fahren. Möglicherweise versuchten die skrupellosen , Geld zu erpressen. Sie banden ihm mit Paketband die Hände zusammen, schlugen ihm mehrfach ins Gesicht.

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Re: Dortmund: Händler tot und gefesselt in Garage gefunden

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 30. Okt. 2015, 06:52

Ermittlungen - Garagenmord weiterhin mysteriös

27. Oktober 2015 um 08:31 Uhr
Einen Monat nach dem Mord in der Gneisenaustraße geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Fundort auch der Tatort war. Der 44-jährige Geschäftsmann war Ende September tot in seiner Garage in der Gneisenaustraße gefunden worden. Zur genauen Todesursache will sich die Staatsanwaltschaft nicht äußern.
[sbild=80,40,]http://www.radio912.de/storage/scl/imag ... 1445940152[/sbild]
Der Mann habe gefesselt auf dem Boden der Garage gelegen, sagte Staatsanwältin Sandra Lücke. Nachbarn vermuten als Motiv Raubmord, da der Mann gelegentlich größere Summen Bargeld mit sich geführt habe. Doch auch dazu will sich die Staatsanwaltschaft zurzeit nicht äußern.

In der Garage des Opfers und in seinem roten Mercedes-Transporter sei eine Vielzahl von Spuren gefunden worden, sagte Staatsanwältin Sandra Lücke. Die Auswertung dauert nach wie vor an.
Radio 912
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Re: Dortmund: Händler tot und gefesselt in Garage gefunden

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 27. Nov. 2015, 14:53

Polizei sucht im Dortmunder Garagen-Mordfall zwei Tatverdächtige

27.11.2015, 13:18 Uhr
Im Dortmunder Garagen-Mordfall um den Tod eines Geschäftsmannes sind die Ermittler den mutmaßlichen Tätern auf der Spur. Zwei Hehler sollen den 44 Jahre alten Familienvater in seiner Garage umgebracht haben. Für die Lieferung von gestohlenen Friseur- und Kosmetikartikeln wollten die beiden Männer offenbar Geld eintreiben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Als sich der Geschäftsmann geweigert habe die geforderte Summe zu zahlen, hätten ihm die Männer die Nase gebrochen, ihn an einen Stuhl gefesselt und den Kopf mit Klebeband umwickelt. Der 44-Jährige sei in der Garage erstickt. Die beiden mutmaßlichen Täter im Alter von 33 und 35 Jahren, einer mit Spitznamen "Zaza", werden mit Haftbefehl gesucht. Sie waren mit dem Wagen des Opfers geflüchtet.
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Re: Dortmund: Händler tot und gefesselt in Garage gefunden

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 27. Nov. 2015, 17:07

Der Garagen-Mord von Dortmund ist aufgeklärt!
Fahndung nach drei Tatverdächtigen

Der Garagen-Mord an dem türkischen Händler Ulvi K. (†44) aus Dortmund ist offenbar aufgeklärt!

Mordkommission und Staatsanwaltschaft haben zwei Tatverdächtige ermittelt.
Bild nicht mehr vorhanden
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Das Amtsgericht Dortmund erließ Haftbefehle gegen den Armenier Artur Raschoian (35) und den Georgier Teimuraz Esartia (33), alias Teimuraz Didebashvili, wegen des dringenden Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes und des gemeinschaftlichen Raubes mit Todesfolge.
Bild nicht mehr vorhanden
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Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich die beiden Beschuldigten und ein weiterer Georgier mit dem Vor- oder Spitznamen „Zaza“ am 30. September gegen 19.40 Uhr nach telefonischer Absprache mit Ulvi K. an dessen Garage getroffen haben, weil sie Geld von ihm haben wollten. Sie hatten ihm im Vorfeld gestohlene Kosmetikartikel geliefert. Dann soll es zum Streit gekommen sein. Die Täter verletzten Ulvi K. an der Nase.

Das Opfer soll mit der Polizei gedroht haben. Die Männer fesselten laut Ermittler den 44-Jährigen daraufhin mit Klebeband und knebelten ihn, indem sie ihm das Klebeband mehrfach um den Kopf wickelten. Sie klauten Bargeld und weitere Wertgegenstände. Ulvi K. erstickte aufgrund seiner Verletzungen an der Nase und der Knebelung.

Für ihre Flucht vom Tatort nutzten Männer einen dunklen Pkw, vermutlich einen Ford Focus Kombi, mit auswärtigen Kennzeichen.

Eine Angestellte hatte Ulvi K. (44) am 1. Oktober in seiner Garage in der Dortmunder Nordstadt gefunden. Der beliebte Familienvater wurde gefesselt, geknebelt und totgeprügelt. Die Täter zogen das Tor zu und ließen das Opfer neben seinen Warenkisten auf dem Boden liegen.

Die Hinweise, die die Dortmunder Kriminalpolizei am Tatort sicherten, lieferten zunächst keinen Hinweis auf einen bekannten Täter. Akribisch wertete die Mordkommission unter Leitung von Sonja Schnetgöke und das LKA die Spuren aus, vernahm Bekannte und Geschäftspartner, überprüfte Handy-Daten.

„Zu Details können wir aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nichts bekannt geben. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren”, hatte Elmar Pleus (34), Sprecher der Staatsanwaltschaft in den Wochen nach der Tat erklärt.

Mitte Oktober ist der Vater von drei Söhnen in seinem Heimatort Ödemiş beigesetzt worden. Zuvor hatten Dutzende von Freunden an der Moschee in Dortmund-Dorstfeld Abschied genommen. Nach den traditionellen Waschungen war der Sarg mit dem Flugzeug in die Türkei geflogen worden. „Dort ist er im Familienkreis beigesetzt worden”, sagte ein Verwandter.

Die Polizei fragt: Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort der Tatverdächtigen, zum bislang nicht identifizierten „Zaza“ und dem Pkw machen? Hinweise an Tel. 0231/132-7441 oder jede andere Polizeidienststelle.
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Re: Dortmund: Händler tot und gefesselt in Garage gefunden

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 14. Okt. 2016, 05:06

Händler in Garage erstickt: Mordprozess beginnt

14.10.2016, 01:38 Uhr
Ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod eines Dortmunder Kosmetikartikel-Händlers beschäftigt der Fall von heute an das Dortmunder Schwurgericht.
Die Staatsanwaltschaft hat drei Männer im Alter von Anfang 30 wegen Mordes angeklagt. Sie sollen ihr Opfer in dessen Garage brutal geschlagen und den Kopf des Mannes anschließend komplett mit Klebeband umwickelt haben. Die Leiche des 44-jährigen Familienvaters war am nächsten Tag von Angestellten gefunden worden. Laut Obduktion ist der Mann qualvoll erstickt. Als Motiv für die Tat vermutet die Staatsanwaltschaft einen Streit um Hehlerware, die der Geschäftsmann angeblich nicht bezahlen wollte.
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Re: Dortmund: Händler tot und gefesselt in Garage gefunden | Prozess

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 2. Nov. 2016, 16:17

Mordverdächtiger schrieb Geständnis vor Suizid

02.11.2016, 14:39 Uhr
Im Prozess um den Mord an einem Dortmunder Kosmetikhändler ist am Mittwoch der Abschiedsbrief eines mutmaßlichen Täters verlesen worden. Der 34 Jahre alte Angeklagte hat sich zwei Tage nach Prozessbeginn Mitte Oktober in seiner Bochumer Gefängniszelle erhängt.
Die Staatsanwaltschaft wirft ihm und zwei Mitangeklagten vor, im Oktober 2015 den Kosmetikartikel-Händler getötet zu haben. In dem hinterlassenen Brief nimmt der Mann alle Schuld auf sich und entlastet die beiden weiteren Angeklagten. "Die Jungs haben mit der Sache nichts zu tun", schrieb der 34-Jährige vor seinem Suizid an seine Verteidigerin.

Der Angeklagte schrieb weiter, der Tod des Kosmetikartikel-Händlers sei nicht beabsichtigt gewesen. Er nehme aber die Schuld auf sich und bestrafe sich deshalb selbst. Das Opfer war am Tag nach der Tat von Angehörigen in seiner Garage gefunden worden. Der oder die Täter hatten den Mann brutal geschlagen und anschließend mit Klebeband gefesselt und geknebelt. Der 44-jährige Familienvater war qualvoll an seinem eigenen Erbrochenen erstickt, wie ein Rechtsmediziner den Richtern am Mittwoch berichtete. Der Sachverständige konnte nicht ausschließen, dass auch ein einzelner Mann die Tat verübt haben könnte. "Wenn das Opfer bereits bewusstlos war, kann es auch von nur einem Täter gefesselt und geknebelt worden sein", sagte der Arzt.
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Dortmund: Händler tot und gefesselt in Garage gefunden | Prozess

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 26. Jun. 2018, 05:14

Händler erstickte unter Klebeband: Hohe Haftstrafen

25.06.2018, 18:39 Uhr
Das Dortmunder Schwurgericht hat zwei Angeklagte wegen Raubes mit Todesfolge zu Haftstrafen von zwölf Jahren und drei Monaten beziehungsweise zwölf Jahren und neun Monaten verurteilt.
Nach Ansicht der Richter sind die Georgier für den gewaltsamen Tod eines Dortmunder Kosmetikartikelhändlers verantwortlich. Das Opfer war Ende September 2015 in seiner Garage erstickt. Der Familienvater war geschlagen und mit Klebeband gefesselt worden. Auch seinen Kopf hatten die Täter umwickelt.

Die Richter sind davon überzeugt, dass die Angeklagten dem Händler gestohlene Ware anbieten wollten und wütend wurden, als dieser die Abnahme verweigerte. Gemeinsam mit einem weiteren Komplizen sollen sie den 44-Jährigen brutal verprügelt und anschließend gefesselt haben. Weil sie dabei jedoch die Nasenlöcher absichtlich frei ließen, unterstellten ihnen die Richter keine Tötungsabsicht. Das Opfer war dennoch erstickt, weil die Nase aufgrund der Schläge ins Gesicht zugeschwollen war. (…)
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