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Bonn: 16-Jährige auf Herrentoilette vergewaltigt | Prozess | Urteil

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sweetdevil31
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Bonn: 16-Jährige auf Herrentoilette vergewaltigt | Prozess | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 6. Okt. 2015, 11:53

Brutales Ende einer Kölner Disco-Nacht
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Aus Flirten wurde sexuelle Gewalt: Eine 16-jährige Schülerin soll 2014 von ihrer Disco-Bekanntschaft in die Herrentoilette gezerrt und vergewaltigt worden sein. Der Prozess findet demnächst vor einer Bonner Jugendstrafkammer statt.

Am Abend des 5. September 2014 war Marja R. (Name geändert) mit mehreren Freundinnen auf Tour gewesen. Schließlich landete die Mädelsclique in einer Kölner Disco am Hohenzollernring. Die Stimmung war fröhlich, ja ausgelassen. Die 16-jährige Schülerin traf auch bald einen jungen Mann, den sie nicht übel fand. Die beiden tanzten, flirteten, auch kam es zu ersten Zärtlichkeiten und Küssen.

Aber dann passierte etwas für Marja R. völlig Unerwartetes: Der 17-Jährige soll sie plötzlich mit roher sexueller Gewalt genommen haben. So jedenfalls heißt es in der Anklage der Bonner Staatsanwaltschaft, die dem Berufsschüler Vergewaltigung vorwirft.

Wie eine Behördensprecherin bestätigte, befand sich das junge Paar gegen 23 Uhr vor den Toiletten im Keller der Diskothek, habe dort noch zusammen gestanden und geknutscht, als der 17-Jährige sie plötzlich in die Herrentoilette gezerrt, in eine der Kabinen gezwungen und diese auch abgeschlossen haben soll. Dann soll er sie vergewaltigt haben. Die Proteste der 16-Jährigen und ihre Gegenwehr habe er nicht respektiert, heißt es in der Anklage.

Freundin meldete Vorfall der Polizei

Die ganze Szenerie ist vielen nicht verborgen geblieben; die Security soll in der Herrentoilette erschienen sein und das Mädchen beschimpft haben, was es hier zu suchen habe. Auch wurde ihr ein Hausverbot angedroht.

Marja R. war von der Gewalt so geschockt, dass sie nur nach Hause wollte. Eine ihrer Freundinnen jedoch meldete den Vorfall der Polizei, die in der Nacht noch die 16-Jährige abholte und Ermittlungen einleitete. Bei der Schülerin wurden deutliche DNA-Spuren des Angeklagten gefunden, die „auf einen Sexualkontakt“ hinweisen.

Der Angeklagte jedoch, der in Bonn lebt, hat bestritten, Marja R. überhaupt zu kennen. An dem Abend sei er mit einem ganz anderen Mädchen unterwegs gewesen, versuchte er sich ein Alibi zu geben. Aber die angebliche Zeugin zeigte sich überrascht: Sie kannte den 17-Jährigen überhaupt nicht.

Da der Angeklagte zur Tatzeit noch Jugendlicher war, findet der Prozess demnächst vor einer Bonner Jugendstrafkammer unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Rundschau
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Re: Bonn: 16-Jährige auf Herrentoilette vergewaltigt

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 10. Okt. 2015, 15:33

DNA-Spuren überführen mutmaßlichen Täter
Sex-Angriff im Kölner „Loom“: 17-Jährigem droht Knast

Doch plötzlich, so die Anklage der Bonner Staatsanwaltschaft, zeigt Ben T. seine wahren Absichten: Er packt Sarah am Arm, zerrt sie in die Herrentoilette, versperrt die Tür, obwohl das Mädchen mehrfach sagt, dass es keinen Sex will – und vergewaltigt die 16-Jährige in der Klo-Kabine.
Verdächtiger bestreitet, Opfer zu kennen
Unfassbar: Obwohl die Körperflüssigkeit laut DNA-Gutachten klar Ben T. zuzuordnen ist, behauptet er, Sarah gar nicht zu kennen. Weil T. (ist inzwischen 18 geworden) zur Tatzeit noch Jugendlicher war, findet der Vergewaltigungsprozess vor einer Jugendkammer des Landgerichts unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Express
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Re: Bonn: 16-Jährige auf Herrentoilette vergewaltigt

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Sep. 2016, 11:03

17-Jähriger vergewaltigte 16-Jährige auf Disco-Toilette

11.11.2015
Jugendstrafkammer glaubt dem Opfer und verurteilt den Angeklagten zu einer Bewährungsstrafe und 200 Sozialstunden.
Was als netter Flirt mit einem 17-jährigen Bonner in einer Kölner Disco begonnen hatte, wurde für eine 16-jährige Schülerin zum Alptraum: Der junge Mann zerrte sie in die Herrentoilette und vergewaltigte sie dort in einer Kabine. Davon ist die 2. Bonner Jugendstrafkammer am Ende des Prozesses gegen den Bonner überzeugt und verurteilte den heute 18-Jährigen zu 17 Monaten Haft auf Bewährung und 200 Sozialstunden. Das teilte das Bonner Gericht gestern mit. Der Prozess gegen den Bonner Schüler fand wegen dessen Minderjährigkeit zur Tatzeit an dessen Wohnort und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Wie es gestern hieß, beteuerte der junge Mann auf der Anklagebank bis zum Schluss, er habe dem Mädchen keine Gewalt angetan, vielmehr sei alles einvernehmlich geschehen. Doch die Jugendstrafkammer glaubte der 16-jährigen Jugendlichen, die im Zeugenstand dem Gericht zufolge einen ausgesprochen glaubwürdigen Eindruck gemacht und keine Belastungstendenzen gezeigt hatte. Sie schilderte, wie sie mit zehn Klassenkameradinnen am Abend des 13. September vergangenen Jahres die Disco besucht, den 17-Jährigen kennengelernt und sehr nett gefunden habe.
Die Polizei sicherte DNA-Spuren des Angeklagten am Opfer

Man habe auch "geknutscht", doch zu mehr sei sie nicht bereit gewesen, was sie ihm auch gesagt habe. Dennoch habe er sie schließlich in die Kabine der Herrentoilette gezogen, die Tür verriegelt und sie vergewaltigt. Sie sei wie eingefroren gewesen und habe auch nicht geschrien.

Wie verstört sie anschließend war, beschrieb eine Freundin im Zeugenstand. Erst als sie die 16-Jährige gefragt habe, was denn los sei, habe die gesagt, was passiert sei, gezittert und geschluchzt. Aber zur Polizei habe die 16-Jährige nicht gewollt, sondern sich nur vom Freund der Mutter abholen lassen. Die Polizei war trotzdem kurze Zeit später auf den Plan getreten. Denn die Freundinnen des Opfers waren so empört und übten einen solchen Druck auf die Freunde des Angeklagten aus, dass sich einer von ihnen für den Angeklagten entschuldigte, was die Mädchen mit dem Handy aufnahmen. Dabei kam es zu einem solchen Tumult, dass die Polizei gerufen wurde. Als die erfuhr, was passiert war, ermittelte sie sofort und sicherte auch DNA-Spuren des Angeklagten am Opfer.

Das Gericht stellte am Ende eine besondere Schwere der Schuld des Angeklagten fest: Er habe sein Opfer zu besonders erniedrigenden Sexualpraktiken gezwungen.
General-Anzeiger
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