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Familientragödie in Stuttgart: Mann tötet Frau und Sohn| Prozess | Urteil

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Familientragödie in Stuttgart: Mann tötet Frau und Sohn| Prozess | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 19. Okt. 2015, 03:54

18. Oktober 2015 - 17:51 Uhr

Doppelmord in Stuttgart - Am Sonntagmorgen soll ein Familienvater in Riedenberg seinen 16-jährigen Sohn und seine 43-jährige Frau umgebracht haben. Der 52-Jährige hatte nach der Tat selbst die Polizei alarmiert.

Bild nicht mehr vorhandenDie Polizei hat den Zugang zum Tatort (links) abgesperrt.
Ein 52-jähriger Mann soll im Stuttgarter Stadtteil Riedenberg seinen 16 Jahre alten Sohn sowie die 43 Jahre alte Mutter des Jungen umgebracht haben. Der mutmaßliche Täter hatte sich am Sonntagmorgen gegen 9.30 Uhr telefonisch über den Notruf bei der Polizei gemeldet und angegeben, er habe seine Familie getötet. Danach hatte der Mann versucht, sich das Leben zu nehmen.

Bei ihrem Eintreffen bot sich den Beamten offenbar ein grausiges Szenario. Sie fanden die Leichen des Jungen und der Frau in der Wohnung am Mandarinenweg 4. Außerdem hat der Mann offenbar auch den Hund der Familie getötet. Der mutmaßliche Täter wurde vor Ort festgenommen und wird zurzeit stationär in einem Krankenhaus behandelt. Die Polizei beschrieb seinen Zustand als „schwer verletzt“, er soll aber bereits am Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bild nicht mehr vorhandenIn diesem Haus im Stadtteil Riedenberg hat sich der Doppelmord ereignet.
Bild nicht mehr vorhandenDer Familienvater hat seine Frau und seinen Sohn ermordert, wollte anschließend Selbstmord begehen.
Zum genauen Tathergang wollte die Polizei am Sonntagmittag noch keine Angaben machen. Das Tatmotiv ist bislang ebenso unklar wie der Todeszeitpunkt. Genaueres soll die Obduktion der Leichen ergeben. Polizeisprecher Stephan Widmann sagte lediglich, der Mann sei bisher polizeilich nicht auffällig gewesen. Eine Beziehungstat sei wahrscheinlich, Hinweise auf weitere Tatbeteiligte gibt es nicht. Die Polizei geht nach derzeitigem Erkenntnisstand davon aus, dass es sich bei der Ermordeten um die Ehefrau des mutmaßlichen Täters handelt. Der getötete Junge habe keine Geschwister gehabt, so der Polizeisprecher.

Während Beamte der Spurensicherung den Tatort in der Hochparterrewohnung eines Mehrfamilienhauses in Augenschein nahmen, befragten andere Polizisten die Nachbarschaft in der beschaulichen Nebenstraße. Die Tatsache, dass die Nachbarn sich nicht bei der Polizei gemeldet haben, spricht dafür, dass die Tat möglicherweise in der Nacht geschah – und das keine Schusswaffe verwendet worden ist. „Zur Tatwaffe können wir derzeit keine Angaben machen“, so Widmann.

Dafür, dass Gewalt im Spiel war, spricht allerdings, dass an der weißen Schutzkleidung der Beamten der Spurensicherung, die zwischenzeitlich das Haus verließen, Blutspuren zu sehen waren. Das wollte der Polizeisprecher freilich nicht bestätigen: „Das sind alles noch Spekulationen.“

Der Tatort liegt in einer der besseren Wohngegenden Stuttgarts. Vom Polizei- und Presseaufgebot aufgeschreckte Nachbarn standen auf dem Balkon, die Bewohnerin der im ersten Stock liegenden Wohnung konnte das Haus nur durch die Garage betreten, da die Polizei den Eingangsbereich zum Haus mit rot-weißen Bänder abgesperrt hatte. Ansonsten schienen aber die meisten Anwohner nichts von dem Drama mitbekommen zu haben, das sich in ihrer Nachbarschaft abgespielt hat.

Am Montag wollen sich Polizei und Staatsanwaltschaft voraussichtlich erstmals zu Details der Tat äußeren. Das Dezernat 11 für Tötungsdelikte hat die Ermittlungen übernommen. Nach Lage der Dinge werde aber weder eine Sonderkommission noch eine eigene Ermittlungsgruppe eingesetzt, sagte Widmann.

Der mutmaßliche Täter liegt im Krankenhaus.
...
stZ
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Zuletzt geändert von Gast am So, 31. Jul. 2016, 14:59, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel geändert | Urteil | Beitrag verschoben



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sweetdevil31
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Re: Familientragödie in Stuttgart: Mann tötet Frau und Sohn

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 19. Okt. 2015, 09:41

Vater (52) tötet seine ganze Familie!
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Rolf K. (52) aus Stuttgart-Riedenberg meldete sich früh morgens über die Notrufnummer bei der Polizei. Er sagte: Ich habe gerade meine ganze Familie umgebracht!
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Eagle
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Re: Familientragödie in Stuttgart: Mann tötet Frau und Sohn

#3

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 16. Jun. 2016, 09:55

Frau und Sohn erstochen - Urteil gegen 53-Jährigen erwartet
06.06.2016,
Stuttgart (dpa) - Knapp acht Monate nach einem Familiendrama mit zwei Toten in Stuttgart wird heute das Urteil erwartet. Der 53-jährige Angeklagte hatte gestanden, im Oktober mit insgesamt mehr als 80 Messerstichen erst seine 43-jährige Ehefrau und dann seinen 16-jährigen Sohn getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft forderte eine Verurteilung wegen zweifachen Totschlags zu lebenslanger Haft. Der Verteidiger plädierte auf eine zeitlich begrenzte Strafe. Ein Gutachter hatte den Mann wegen einer Psychose als vermindert schuldfähig eingestuft.
T-online

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Re: Familientragödie in Stuttgart: Mann tötet Frau und Sohn| Prozess | Urteil erwartet

#4

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 31. Jul. 2016, 14:58

Das Landgericht Stuttgart hat den Mann, der seine Ehefrau und seinen 16-jährigen Sohn in Stuttgart-Riedenberg mit mehr als 80 Messerstichen umgebracht hat, wegen Totschlags verurteilt. Der Angeklagte sei psychisch krank, so die Richter.
Stuttgarter Nachrichten

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Re: Familientragödie in Stuttgart: Mann tötet Frau und Sohn| Prozess | Urteil

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 31. Jul. 2016, 15:13

Zusammenfassung:
Frau und Sohn hatten keine Chance

Am Morgen des 18. Oktober vorigen Jahres, vier Tage nach seiner letzten Therapiesitzung, habe sich der 53-Jährige entschlossen, sich, seine Frau, seinen Sohn und den Hund umzubringen, sagt Richter Hahn. Erst versuchte der Angeklagte, den Hund zu ersticken. Weil dies scheiterte, ging er in den Keller. „Ich brauchte ein großes Messer“, sagte er vor Gericht aus. Mit einem Beil, einer Axt und einem Messer kam er zurück in die Wohnung, wo er auf seine Frau traf. Er legte Beil und Axt ab und stach seiner Frau das Messer ins Gesicht, in den Hals, in den Oberkörper. Die 43-Jährige taumelte ins Kinderzimmer, wo der Sohn aufwachte. Ihm stach der Mann in den Hals und in die Brust. Am Ende hatte er der Frau 55 Stiche, dem Sohn 27 Stiche versetzt. Anschließend erstach er den Hund, schrieb seinem Chef zwei Emails, trank Unmengen Alkohol, schnitt sich die Arme auf und setzte schließlich um 9.42 Uhr einen Notruf ab. „Frau und Sohn hatten keine Chance“, sagt der Staatsanwalt.
Dafür hat der Mann 15 Jahre Haft bekommen.
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Re: Familientragödie in Stuttgart: Mann tötet Frau und Sohn| Prozess | Urteil

#6

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 31. Jul. 2016, 15:26

Er wurde freigestellt und in psychiatrische Behandlung geschickt. Er habe sich aber nicht krank, sondern gekränkt gefühlt, so Richter Hahn. Und er habe unter anderem seiner Therapeutin vorgespielt, es gehe ihm besser. Nach einem Frankreich-Urlaub mit seiner Frau und mehreren Wochen Auszeit trat er am 7. September 2015 wieder seinen Dienst an, um schnell festzustellen, dass er hoffnungslos überfordert war. In seiner wahnnahen Verzweiflung wuchs in dem Mann die Angst vor dem Absturz ins soziale Nichts. Wofür es keinen Grund gegeben habe, sagt der Richter.
Salva hat geschrieben:Dafür hat der Mann 15 Jahre Haft bekommen.
Das erstaunt mich, wäre nicht Psychiatrie der bessere Weg gewesen?

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Re: Familientragödie in Stuttgart: Mann tötet Frau und Sohn| Prozess | Urteil

#7

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 31. Jul. 2016, 15:55

Eagle hat geschrieben:Das erstaunt mich, wäre nicht Psychiatrie der bessere Weg gewesen?
Anhand des psychischen Zustandes des Täters und dem erstellten Gutachten eigentlich schon. Zumal er ja einschlägig vorbelastet und deswegen in Therapie war.
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