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Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet | Urteil

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Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Okt. 2015, 11:24


Staatsanwaltschaft ermittelt: 19 Tage alter Säugling nach Misshandlung getötet

Ein Baby aus Mönchengladbach ist tagelang misshandelt und dann getötet worden. Die Eltern des Kindes stehen unter dringendem Tatverdacht.
Die Polizei geht von einem Mordfall aus: Ein 19 Tage alter Säugling ist in Mönchengladbach tagelang misshandelt und schließlich getötet worden. Dringend tatverdächtig sind die Eltern des Kleinkindes, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Die Eltern sollen demnach noch am Mittag dem Haftrichter vorgeführt werden.

Über Einzelheiten zu dem Fall und dem Stand der Ermittlungen wollen die Behörden am Nachmittag informieren. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln seit Donnerstag wegen des Tötungsdelikts.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Okt. 2015, 12:08

Eltern sollen ihr Baby ermordet haben

Bild nicht mehr vorhandenIn diesem Haus in Mönchengladbach müssen sich schreckliche Szenen abgespielt haben
Ein Nachbar zu BILD: „Das Paar lebte hier seit Mitte Dezember. Sie waren ruhig und unauffällig.“
Bild nicht mehr vorhandenHinter diesem Fenster spielte sich das Drama ab.
Weitere Informationen wollen die Ermittler am Nachmittag ab 15.30 Uhr auf einer Pressekonferenz bekannt geben.
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Zuletzt geändert von Salva am Mi, 18. Nov. 2015, 18:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Okt. 2015, 16:26

Vater soll Säugling tagelang misshandelt und dann getötet haben
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23.10.2015, 16:18 Uhr
Ein Vater soll seinen erst wenige Tage alten Sohn in Mönchengladbach tagelang misshandelt und dann in einem "Gewaltexzess" erschlagen haben. Das Kind wurde nur 19 Tage alt. Gegen den 26-Jährigen wurde Haftbefehl wegen Mordes, Misshandlung von Schutzbefohlenen und wegen schweren sexuellen Missbrauchs erlassen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Die 25-jährige Mutter soll die Übergriffe mitbekommen haben, aber nicht eingeschritten sein. Die Frau sitzt wegen Totschlags durch Unterlassen in Haft. Der Mann habe in der Vernehmung gestanden. Der kleine Leo sei ein Wunschkind des Paares gewesen, sagte Chefermittler Ingo Thiel.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Okt. 2015, 16:41

Finde den Fehler :x
Leo war also ein Wunschkind...für was und für wen?...damit der Vater sein krankes Dasein an ihm ausleben konnte?!
Unfassbar...jeder hat das Bedürfnis so einen kleinen Wurm zu schützen...und die Mutter schaut dabei zu?!
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Okt. 2015, 17:21

Bei dem zu Tode gequälten Säugling handelt es sich um einen Jungen. Die Eltern gaben dem Kind den Namen Leo. Er wurde am 2. Oktober um 2.29 Uhr im Mönchengladbacher Krankenhaus Neuwerk geboren, wog 3870 Gramm und war 54 Zentimeter groß. Nach Aussagen von Chefermittler Ingo Thiel soll es sich um ein Wunschkind gehandelt haben.
Staatsanwaltschaft und Polizei Mönchengladbach ermitteln seit Donnerstag in dem Mordfall.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Okt. 2015, 18:44

-Update-
Geschehen ist das Drama in einer Wohnung im Mönchengladbacher Stadtteil Eicken. Dort lebte das Paar seit Anfang des Jahres. Im Juli heirateten sie. Da war die junge Frau schon schwanger – ein Wunschkind, wie beide es nannten.
Doch seit der kleine Leo mit seiner Mutter das Krankenhaus verließ, gab es Schwierigkeiten zwischen ihm und dem Vater. Am späten Dienstagabend gegen Mitternacht wollte der 26-Jährige den Jungen füttern. Was dann folgte, ist ein widerlicher Gewaltexzess, der für Leo nach etwa drei Stunden mit dem Tod endete. Er schüttelte den Jungen, setzte sich auf ihn, missbrauchte ihn schwer – und erschlug ihn.
Die Mutter war zu dem Zeitpunkt ebenfalls in der Wohnung (64 Quadratmeter, zwei Zimmer, 425 Euro Miete). Unfassbar: Als der Vater merkte, dass sein eigener Sohn leblos ist, legte er sich ins Bett...

Der leitende Ermittler Ingo Thiel: „So etwas habe ich noch nie erlebt. Mein ganzes Team und ich sind schwer betroffen. Alle körperlichen Gewalteinwirkungen, die es gibt, hat der kleine Junge erfahren.“
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Erst Mittwochmorgen gegen 8.51 Uhr rief der Vater dann einen Notarzt. Der stellte keine natürliche Todesursache fest – und alarmierte die Polizei. Am Donnerstag nahmen Beamte die Eltern fest. Der Vater hat die Tat gestanden und Ermittlern den Tathergang geschildert.

Gegen die Eltern wurde Haftbefehl erlassen. Gegen Pascal W. wegen Mordes, Kindesmisshandlung und sexuellen Missbrauchs. Gegen Melanie W. wegen Totschlag durch Unterlassen.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Okt. 2015, 18:55

Tagelang soll ein 26 Jahre alter Vater aus Mönchengladbach sein Baby misshandelt und missbraucht haben - das Neugeborene starb. Der Mann gestand die Tat, ihm droht eine Verurteilung wegen Mordes.
Der Säugling sei nach der Geburt vier Tage im Krankenhaus gewesen, bevor er nach Hause kam. Dort sei es zu Problemen gekommen. "Der Vater hat angefangen, den Jungen zu quälen. Er hat ihn körperlich zu hart angefasst, er hat ihn gequetscht, dann irgendwann auch mit heißer Milch am Mund verbrannt", schilderte Chefermittler Ingo Thiel. Zwei Tage vor dem Tod des Kindes am Mittwoch habe er den Jungen so schwer misshandelt, dass ihn selbst die Mutter nicht mehr beruhigen konnte. Der Junge habe nur noch geschrien.
Eine Computertomographie habe danach erste Hinweise auf Gewalt geliefert. "Bei der Obduktion sind immense Misshandlungen festgestellt worden", sagte Thiel, "vor allem am Kopf."

"Wir gehen davon aus, dass die Mutter in den letzten Tagen, wo der kleine Leo noch leben durfte, schon wusste, was da abgeht und was da passiert ist, aber aktiv nicht eingegriffen hat", sagte Thiel. Die Frau habe das gestanden.

Das Paar war nach Polizeiangaben seit fünf Jahren verheiratet. Weder Mann noch Frau seien vorbestraft. Der 26-Jährige habe kurz nach der Geburt des Kindes seine Stelle als Lagerist verloren, hieß es.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Okt. 2015, 19:00

Der 26-jährige Vater des Kindes hatte am Mittwoch selbst den Notarzt verständigt. "Als die Notärzte eintrafen, deutete bereits einiges darauf hin, dass dem Kind Gewalt angetan wurde", sagte Thiel. Allerdings seien die Gewalteinwirkungen in ihrer Ausprägung nicht so gewesen, dass man von einem Tötungsdelikt ausgehen musste. Nachdem jedoch ein CT des Kopfes des toten Kindes erstellt wurde, stellten die Ermittler "Unregelmäßigkeiten" fest. Bei einer anschließenden Obduktion des Säuglings sind "immense Misshandlungen und Kopfverletzungen" diagnostiziert worden.
Unter anderem wurde das Kind verbrüht, es hatte Quetschungen am Körper. "Alle körperlichen Gewalteinwirkungen die es gibt, hat der kleine Junge erfahren", sagte Thiel. "Wir machen das hier schon eine ganze Weile und sowas habe ich noch nie erlebt. Mein ganzes Team und ich sind schwer betroffen", sagte der Kriminalhauptkommissar. Und: "Das alle Fragen geklärt werden, das sind wir dem kleinen Jungen schuldig".
Nach Aussagen der Eltern soll der Junge ein absolutes Wunschkind gewesen sein, erklärt die Polizei. Die Eltern sollen seit fünf Jahren ein Paar sein, Mitte des Jahres haben sie geheiratet. Dann sei es jedoch "zu starken Problemen" gekommen, "weil der Vater wohl nicht mit ihm klar kam". Man könne noch nicht sagen, was der Auslöser der Tat war, so die Ermittler. "Für alle Beteiligten ist das nicht nachvollziehbar was hier passiert ist. Das ist unfassbar", sagt Jane Wolf, Staatsanwaltschaft Mönchengladbach.
Von den Nachbarn habe niemand etwas mitbekommen, so die Ermittler in der Pressekonferenz. Soweit man weiß, sollen weder Alkohol noch Drogen eine Rolle gespielt haben.

Auf die Frage, warum gegen die Mutter nicht auch ein Haftbefehl wegen Mordes ergangen sei, erklärt die Staatsanwältin: "Man geht davon aus, dass die Mutter weiß, dass der Sohn misshandelt wurde. Man weiß aber nicht, ob sie um das Ausmaß wusste", sagt Jane Wolf.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 24. Okt. 2015, 11:13

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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 25. Okt. 2015, 15:16

Die Horror-Eltern von Mönchengladbach - An ihrem Briefkasten klebt das Wort „Mörder“
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Aufkleber „Mörder“ auf Briefkasten

So einen Exzess an Gewalt habe ich noch nie erlebt.“ Diese Worte des erfahrenen Chefermittlers Ingo Thiel haben am Freitag die Menschen in Mönchengladbach schockiert. Die Schilderungen des Leiters der Mordkommission, wie Pascale W. seinen kleinen Sohn umbrachte, sorgten in der Nachbarschaft der kleinen Familie im beschaulichen Eicken für große Wut.
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Ein klares Zeichen: in der Nacht platzierten Trauernde einen Aufkleber mit dem Wort „Mörder“ auf den Briefkasten der Eltern. Eine mehr als eindeutige Ansage, die viele Anwohner unterstützen. „Es ist einfach krank, dass ein Vater einen solch kleinen Menschen einfach so brutal umbringt“, erklärt Michaela Meyer (45), bevor sie am Eingang von Leos Elternhaus ein Grablicht anzündet. „Es ist schwer dafür Worte zu finden. Wenn ich schon daran denke, bekomme ich eine Gänsehaut.“
Für die Menschen ein weiterer Schock, der die Trauer um das süße Baby noch größer werden ließ. So sammelten sich am Samstag immer mehr Kuscheltiere und Dutzende Kerzen vor dem Haus. Unbekannte hatten hier sogar ein Foto des wenige Tage alten Babys auf dem Boden abgelegt. Immer wieder blieben Leute stehen, hielten inne. Eine Frau hatte Tränen in den Augen.

Neben einem Strauss Blumen platzierte ein Mädchen ein selbst geschriebenes Gedicht: „Lieber Gott, nun schlaf ich ein, schick mir mein Engelein, dass an meinem Bettchen kniet und mich endlich zu dir fliegt.“ Unter den herzzerreißenden Zeilen der Name Leo – umringt von zwei roten, ausgeschnittenen Herzen.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 25. Okt. 2015, 16:19

Tatort: die Wohnung des jungen Paares im gutbürgerlichen Stadtteil Eicken. Hier lebt es seit Dezember letzten Jahres ruhig und zurückgezogen. Im Sommer haben sie geheiratet. Nachbarn hatten kaum mitbekommen, dass Melanie schwanger war. Nur Freunde, die ihren Internetblog verfolgten, lasen dort Einträge wie: „Ein Blog über mein Leben als (bald) Mama, die Freude aber, auch Ängste darüber.“

Angst vor ihrem unberechenbaren Mann? Sie wäre berechtigt gewesen. Mordermittler Thiel: „Das Baby hat ein Martyrium erlebt. Der Vater hat das Kind gequält – wir sind alle entsetzt, haben für alles keine Erklärung, auch nicht für die Tatenlosigkeit der Mutter. Das Baby wurde nicht erschlagen, es wurde zerschlagen, bis es tot war. Wir sind sprachlos, fassungslos und traurig.“
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 25. Okt. 2015, 17:24

Eine ganze Stadt trauert um den kleinen Leo
25.10.2015 - 16:14 Uhr
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Eine Stadt trauert um einen 19 Tage alten Jungen. Fassungslosigkeit, Wut und tiefe Betroffenheit machen sich breit. Nicht nur im Mönchengladbacher Stadtteil Eicken, in dem dieses grausame Verbrechen geschah.
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Laut eines weiteren Hausbewohner sollen auch noch weitaus drastischere Begriffe dort gestanden haben. Inzwischen sind diese jedoch wieder entfernt worden.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#13

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 26. Okt. 2015, 07:49

Die kranken WhatsApp-Nachrichten des Baby-Mörders
Es ist ein unfassbarer WhatsApp-Dialog zwischen einem brutalen Baby-Mörder und seinem besten Kumpel.

„Leo ist tot“, schreibt Pascal W. (26) aus Mönchengladbach – nur wenige Stunden, nachdem er seinen 19 Tage alten Sohn Leo zu Tode gequält hat.
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„Was redest du?“, tippt der ahnungslose Kumpel Marcel S. (27) entsetzt. Darauf Pascal W.: „Er ist tot. Er ist nicht mehr aufgewacht.“ Als wenn es ein Unglück gewesen sei.

Dabei war der Tod des Babys ein grauenvoller Gewalt-Exzess – bei dem Mutter Melanie nicht eingriff.

Vater Pascal W. schüttelte seinen Sohn. Setzte sich auf ihn. Missbrauchte ihn sexuell. Prügelte ihn zu Tode. Und schrieb seinem geschockten Kumpel dann, dass er erst mal zu seinen Eltern wolle, dann vielleicht noch einen Joint rauche.
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Kurz vor der Tat hatte sich der arbeitslose Lagerist Pascal W. schon ausgejammert. In einer Whatsapp-Nachricht schrieb er, dass er sich zuhause „langsam echt“ überflüssig fühle, weil es nur noch um Einkauf, kochen, putzen, Windeln, Flasche machen gehe.

Sobald er das Licht ausmache, quängele der Kleine und Mutter Melanie mache ein Drama daraus. Wenn Leo mal schlafe, hänge Melanie am Handy.

Sein geschockter Kumpel Marcel S. zu BILD: „Ich will, dass Pascal weiß, dass er für mich erledigt ist. Ich krieg das nicht in meinen Kopf rein. Ich kann nicht mehr schlafen, immer wieder sehe ich den kleinen Leo vor mir.“
Pascal W. habe ihn so getäuscht: „Heute weiß ich, alles gelogen. Hätte ich irgendetwas mitbekommen, hätte ich sofort eingegriffen.“

Rastete Pascal W. aus, weil er auf seinen eigenen Sohn eifersüchtig war?
Unfassbar: Auch Mutter Melanie W. (25) heuchelte nach dem Tod des kleinen Leo im Internet.
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In einem Forum zum Thema „plötzlicher Kindstot“ schrieb sie: „heute morgen lag er schlafend im Bett und war eiskalt.“ Sie behauptet sogar, der Notarzt hätte gesagt, das Paar habe alles richtig gemacht. Manchmal passiere es einfach, dass Kinder so tief einschlafen, dass sie das Atmen vergessen.

Die Einträge sind inzwischen gelöscht.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#14

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 27. Okt. 2015, 06:32

Anwalt von Mircos Mörder vertritt jetzt Horror-Mutter
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Vertreten wird die Horror-Mutter nun von einem bekannten Strafverteidiger – Anwalt Gerd Meister hat bereits den Mörder des kleinen Mirco (†10), Olaf H. verteidigt.

„Es ist richtig, dass ich die Mutter des getöteten Säuglings verteidige“, bestätigte Gerd Meister gestern BILD: „Ich muss mich jetzt erst einmal in die Akten einarbeiten. Auch für einen erfahrenen Strafverteidiger, wie mich, ist das ein sehr harter Fall.“
Und der Mönchengladbacher Anwalt kennt harte Fälle. So vertrat Meister 2011 Olaf H. vor dem Krefelder Landgericht. H. hatte im September 2010 Mirco entführt, missbraucht und erdrosselt. Das Gericht verurteilte ihn zu lebenslanger Haft.
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Der Haupttäter im Fall Leo, Pascal W., ist dagegen noch ohne Anwalt.

Staatsanwältin Jane Wolf zu BILD: „Wenn der Beschuldigte bis Ende der Woche keinen Anwalt benannt hat, wird ihm von Amts wegen ein Pflichtverteidiger beigeordnet.“
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#15

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 28. Okt. 2015, 15:10

Kindsmörder droht Rache Baby Leo (†): Vater in der Einzelzelle
Kindsmörder Pascal W. sitzt in einem nordrhein-westfälischen Gefängnis in U-Haft. In der Einzelzelle. So muss der brutale Kindsmörder von Mönchengladbach vor den anderen Gefangenen geschützt werden!

W. hatte in der vergangenen Woche seinen 19 Tage alten Sohn Leo brutal geschlagen, ihn sexuell missbraucht und sich auf ihn gesetzt. Das Baby starb einen qualvollen Tod. Danach ging der 26-Jährige seelenruhig schlafen.

An ruhigen Schlaf ist für ihn in der JVA nicht mehr zu denken. Menschen, die Kinder sexuell missbraucht oder getötet haben, stehen in der Gefängnishierarchie ganz unten. W. hat beides getan. Er ist nun der Abschaum vom Abschaum.
Ein Vollzugs-Insider zum EXPRESS: „Solche Täter kommen zu ihrem eigenen Schutz in eine Einzelzelle. Sie werden auch regelmäßig überwacht. Man geht davon aus, dass sie suizidgefährdet sein könnten.“

Auch bei den Hofgängen und anderen Aufenthalten in Gemeinschaftsbereichen wird darauf geachtet, dass W. kein anderer Gefangener zu nahe kommen kann. Das gilt allerdings nur für die U-Haft. Bei einer Verurteilung zum Beispiel zu lebenslanger Haft sind solche Maßnahmen wohl nicht dauerhaft aufrechtzuerhalten.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#16

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 30. Okt. 2015, 05:31

Donnerstag wurde der Junge beerdigt, den sein Vater zu Tode quälte
Sogar die Polizei nahm Abschied von Leo (†19 Tage)
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Auf dem winzigen Grab liegen ein schlichter Kranz und ein Herz aus weißen Rosen. Auf dessen beiden Schleifen steht: „Wir hatten dich lieb – Deine Mama, Oma und Opa“.

Donnerstag wurde Leo († 19 Tage) auf dem Hauptfriedhof in Mönchengladbach beigesetzt. Mit dabei waren auch Chefermittler Ingo Thiel und fünf seiner Kollegen aus der Mordkommission.

Der Säugling starb letzte Woche nach einem Gewaltexzess seines Vaters Pascal W. (26). Leos Mutter Melanie W. (25) sitzt wegen Totschlag durch Unterlassen in U-Haft.
Dennoch verabschiedete sie sich auf der Kranzschleife von ihrem Baby, das sie nicht vor ihrem Ehemann geschützt haben soll.
Wie betroffen das Team war, zeigt ihre Anwesenheit bei der Beerdigung des Säuglings. Thiel zu BILD: „Es war meinen Kollegen und mir ein Bedürfnis, von dem kleinen Leo Abschied zu nehmen.“

Neben den sechs Mord-Ermittlern waren auch drei enge Familienangehörige des Jungen bei der halbstündigen Trauerfeier dabei. Danach wurde der kleine weiße Sarg im Kinderfeld des Friedhofes beerdigt.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#17

Ungelesener Beitrag von Feelee » Fr, 30. Okt. 2015, 09:13

Mich macht dieser Fall sehr traurig. Der Kleine war gerade auf der Welt und musste in diesen 19 Tagen so viel Schlimmes erleiden? Wie ist das möglich? Das Wort Wunschkind streiche ich jetzt einmal. Dieses Kind kann nicht gewünscht worden sein. Ich frage mich allerdings, wo waren Angehörige, Freunde? Nicht als Vorwurf. Aber ich weiß, dass Eltern von Neugeborenen gerade in den ersten Wochen tägl. Besuch bekommen. Jeder möchte das Kind sehen. Anscheinend wurde Leo ja schon relativ früh gequält. Das müsste doch zu sehen gewesen sein. Gerade bei so einem kleinen Kind, was sich nur durch Schreien wehren kann.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#18

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 14. Nov. 2015, 09:48

Hat sie wirklich geschlafen, als ihr Mann den kleinen Leo totschlug? | Mutter will Scheidung vom Mörder-Vater
Nur 19 Tage wurde ihr Sohn Leo alt, ermordet von seinem Vater Pascal W. (26). Weil Mutter Melanie W. (25) nicht eingegriffen haben soll, sitzt auch sie in U-Haft.
Der Vorwurf: Totschlag durch Unterlassen.

Jetzt will Melanie W. ihre Aussage widerrufen und sich vom Mörder-Vater scheiden lassen.

Gerd Meister, Anwalt von Melanie W., zu BILD: „Die von meiner Mandantin in der Vernehmung getätigten Äußerungen zu einer mutmaßlichen Mitwisserschaft werden von uns widerrufen. Meine Mandantin ist nach wie vor am Boden zerstört, bestreitet jegliche Tatbeteiligung.“

Melanie W. könne die Tat ihres Mannes noch immer nicht begreifen – und will die Scheidung. Meister: „Wir sind gerade dabei, alles in die Wege zu leiten.“
Laut dem Anwalt, habe Leos Mutter zur Tatzeit geschlafen und habe nicht mitbekommen, wie ihr Mann den kleinen Jungen totgeprügelt hatte.

Kann das wirklich sein? Ja, sagt der Anwalt: Zwischen dem Schlafzimmer und dem Ort des Verbrechens im Wohnzimmer, seien zwei geschlossene Türen gewesen.
Und auch der Zustand von Melanie W. soll überprüft werden. Meister: „In naher Zukunft wird sich meine Mandantin begutachten lassen. Dann wird auch geklärt, ob sie überhaupt der Vernehmung kurz nach der Tat hätte standhalten können.“ Damals hatte Leos Mutter nach stundenlangem Verhör offenbar nur genickt, als die Beamten fragten, ob sie etwas mitbekommen hätte.

Ihr Noch-Ehemann Pascal W. hatte die Tat gestanden und Ermittlern den Tathergang geschildert. Er sitzt wegen Mordes, Kindesmisshandlung und sexuellen Missbrauchs in U-Haft.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#19

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 18. Nov. 2015, 07:19

200 Trauernde beim Marsch für Baby Leo

17.11.2015 - 18:56 Uhr
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Sie trugen schweigend Kerzen, viele hatten Tränen in den Augen: Rund 200 Menschen haben am Dienstagabend an einem Trauermarsch für das ermordete Baby Leo († 19 Tage) aus Mönchengladbach teilgenommen.
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Der Marsch begann an der Wohnung an der Künkelstraße, in der Baby Leo lebte – und starb. Dann zogen die Trauernden durch die Innenstadt.
Leos Vater Pascal W. (29) hatte gestanden, Leo sexuell missbraucht und totgequält zu haben. Er sitzt in Untersuchungshaft. So auch seine Frau Melanie W. (25), die laut Staatsanwaltschaft nicht eingegriffen hatte. Sie selbst sagt, sie hätte nichts von den Taten mitbekommen.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#20

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 17. Apr. 2016, 11:31

Säugling gequält und ermordet Prozess gegen Eltern beginnt

16.04.16, 12:32 Uhr
Vier Stunden sollen die Qualen des kleinen Leo gedauert haben. Laut Staatsanwaltschaft soll sich der Vater auf den Säugling gesetzt, ihn geschlagen, geschüttelt, sexuell missbraucht haben, um ihn zuletzt mit dem Kopf auf die Tischkante zu schlagen. Daran starb der Säugling 19 Tage nach seiner Geburt. Fünf Monate später stehen die Eltern an diesem Dienstag in Mönchengladbach vor Gericht.
Der damals 26-jährige Vater ist des Mordes angeklagt, die ein Jahr jüngere Mutter wegen Totschlags durch Unterlassen. Die Anklage geht davon aus, dass die Frau über Stunden die Schreie ihres Kindes gehört, sich aber schlafend gestellt hat. Sie habe billigend in Kauf genommen, dass ihr Mann den kleinen Jungen tötete.

Die Polizei hatte nach der Festnahme des Paares gesagt, Leo sei ein Wunschkind gewesen. Das Kind blieb laut früheren Angaben der Polizei vier Tage im Krankenhaus, bevor es nach Hause kam. „In den Tagen danach hat der kleine Wurm einiges erlebt und ein Martyrium hinter sich gebracht“, hatte Chefermittler Ingo Thiel damals gesagt.

Eifersucht als Tatmotiv vermutet

Die Anklage gehe davon aus, dass der Mann eifersüchtig geworden ist, heißt es in einer Mitteilung des Landgerichts. Er habe den kleinen Leo als Rivalen um die Liebe seiner Frau gesehen. Kurz nachdem das Kind zuhause war, habe das Kind Schläge vom Vater bekommen und sei durch körperlichen Druck misshandelt worden. In der Nacht zum 21. Oktober habe der Mann beschlossen, seinen Sohn umzubringen.

Nach früheren Angaben der Polizei legte der mutmaßliche Mörder sein totes Kind anschließend ins Bettchen. Erst Stunden später sei der Notarzt gerufen worden. Eine Computertomographie habe erste Hinweise auf Gewalt geliefert. Bei der Obduktion seien „immense“ Misshandlungen festgestellt worden, vor allem am Kopf.

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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#21

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Di, 19. Apr. 2016, 08:24

Bei mir zieht sich alles zusammen, wenn ich über diesen Fall lese... Ich kann es nicht in Worte fassen...

Zu hoffen bleibt, dass dieser "Mensch" eine Gefängnisstrafe erhält - muss auch nicht lang sein (je länger umso besser natürlich) - , aber dort mit anderen Häftlingen zusammentrifft und dann in "guter Gesellschaft" ist.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#22

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 19. Apr. 2016, 14:16

Vater gesteht: Söhnchen gequält, missbraucht und getötet

19.04.2016, 13:46 Uhr
Über Stunden soll das Martyrium des Säuglings gedauert haben: Der 26 Jahre alte Vater habe seinen Sohn gequält, misshandelt, sexuell missbraucht und aus Frust und Eifersucht ihn mit Schlägen auf die Tischkante ermordet, stellte die Staatsanwaltschaft zum Prozessauftakt fest.
Bild nicht mehr vorhandenDie Mutter des getöteten Säuglings versteckt im Gerichtssaal ihr Gesicht.
Der Vater gestand zum Prozessauftakt in Mönchengladbach die Taten, bis auf einige nicht näher benannte Details. Ihm sei bewusst, dass es dafür keine Worte der Erklärung geben könne, ließ der Mann seinen Anwalt in einer relativ kurzen Erklärung verlesen. Das Kind wurde 19 Tage alt.

Die mitangeklagte Mutter will von den Qualen ihres Kindes nichts mitbekommen haben. Sie sagte unter Tränen, sie habe in jener Tatnacht im Oktober fest geschlafen. Die Staatsanwaltschaft geht aber davon aus, dass sich die Frau in der Tatnacht schlafend gestellt habe. Die Frau ist des Totschlags durch Unterlassen angeklagt, weil sie nicht eingeschritten sei.
...
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#23

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 19. Apr. 2016, 14:25

Für mich ist das hier der schlimmste Fall überhaupt :(
Das qualvolle sterben des kleinen Leo hat mich Monatelang nicht schlafen lassen. Immer wieder hatte ich Bilder und Gedanken im Kopf, die mich einfach nur fertig gemacht haben. Jede Mutter möchte so ein kleines Wesen beschützen. Als gute Mutter hört man sein Kind schon, bevor es überhaupt geschrien hat...und diese Frau schließt die Augen vor der Realität und glaubt damit durchzukommen?!
Ich hoffe, dass die Eltern hart bestraft werden. Der Vater für das, was er seinem Sohn angetan hat und der Mutter für das scheinheilige weghören.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#24

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 19. Apr. 2016, 17:47

19.04.2016 – 16:23 Uhr
...
Als der kleine Leo am Morgen des 21. Oktober 2015 tot in seinem Schlafsack im Stubenwagen lag, versuchte ein Notarzt die junge Mutter zu trösten. "Sie haben alles richtig gemacht", soll er gesagt haben, nachdem er den plötzlichen Kindstod diagnostiziert hatte. Melanie W. hatte keine Stofftiere ins Kinderbett gelegt und ihren Säugling auch nicht zugedeckt.

Einen Tag später holten Kripo-Beamte Melanie W. und ihren Mann Pascal ab. Da stand fest: Der 19 Tage alte Junge ist nicht am Kindstod gestorben, sondern weil er brutal misshandelt und sexuell missbraucht worden war - von seinem eigenen Vater.

Vor dem Landgericht Mönchengladbach hat nun der Prozess gegen das Paar, 25 und 26 Jahre alt, begonnen. Pascal W. ist wegen Mordes angeklagt, Melanie W. muss sich wegen Totschlags durch Unterlassen verantworten. Sie soll über einen Zeitraum von vier Stunden die Schreie ihres Sohnes im Wohnzimmer nebenan gehört und sich schlafend gestellt haben.
...
Melanie W., eine blasse Frau mit blondem Zopf, die Augen rot geweint, bleibt dabei: "Ich kann es mir selbst nicht erklären", sagt sie, wenn sie sich offenbar in die Ecke gedrängt fühlt, auf andere Fragen antwortet sie, sie wisse es nicht mehr. "Ich wäre gestorben für mein Kind", sagt sie und kann vor lauter Weinen kaum sprechen. Sie sei immer davon ausgegangen, dass Leo bei ihrem Mann in guten Händen sei. "Sonst hätte ich ihm mein Kind nicht anvertraut."

Einem Polizeibeamten hatte Pascal W. in der Vernehmung gesagt, er könne sich nicht vorstellen, dass seine Frau in der Tatnacht nichts gehört hätte. "Ich hatte das Gefühl sie kommt absichtlich nicht rein." Das habe ihn in seinem Entschluss bestärkt, Leo zu töten.
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Zum vollständigen Bericht Spiegel
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#25

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Di, 3. Mai. 2016, 09:20

Hier ein Update:
Vor Gericht hat der Vater des verstorbenen Säuglings bereits gestanden, seinen Sohn geschüttelt, ihn sexuell missbraucht, sich auf ihn gesetzt und ihn zuletzt mit dem Kopf gegen die Tischkante geschlagen zu haben. Vier Stunden sollen die Qualen des kleinen Leo gedauert haben, dann war er tot. Die 25 Jahre alte Mutter will davon nichts mitbekommen haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich die Frau schlafend gestellt und nichts unternommen hat.

Doch als am vierten Prozesstag in Mönchengladbach ein Radiologe noch einmal schildert, was dem kleinen Leo angetan wurde, kann die Frau ihre Qual nicht länger unterdrücken. Im Gerichtssaal geht sie auf ihren Ehemann los, berichtet "rp-online".
Hier der ganze Artikel:

http://www.focus.de/regional/moenchengl ... 94422.html
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#26

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 31. Mai. 2016, 10:33

Vater missbraucht und erschlägt Säugling: Lebenslange Haft

31.05.2016, 10:29 Uhr
Ein Vater, der seinen Säugling aus Eifersucht stundenlang gequält, sexuell missbraucht und ermordet hat, ist in Mönchengladbach zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Die Richter am Landgericht stellten für den 26-Jährigen am Dienstag außerdem die besondere Schwere der Schuld fest. Damit kann er nach 15 Jahren keinen Antrag auf frühzeitige Haftentlassung stellen. Die 25 Jahre alte Mutter verurteilten die Richter zu zwei Jahren auf Bewährung, weil sie nichts gegen die Misshandlung des Säuglings unternommen hatte.
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31.05.2016, 12:15 Uhr
...
Weil die 25 Jahre alte Mutter nicht eingeschritten ist, verurteilten sie die Richter wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen durch Unterlassen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Die Zuschauer reagierten hörbar mit Unmut auf das vergleichsweise milde Urteil: Die Anklage hatte mehr als sieben Jahre Haft wegen Totschlags durch Unterlassen gefordert.

Die 25-Jährige war während des Gewaltexzesses des Vater im Schlafzimmer nebenan. Die Richter gingen davon aus, dass die Mutter von der Tat etwas mitbekommen hat. Sie habe aber damit gerechnet, dass der Vater dem Kind höchstens aus Ungeschicklichkeit weh tue. "Sie ist liegengeblieben, um zu zeigen, dass sie ihm vertraut", sagte der Vorsitzende Richter Lothar Beckers.

Der Vater habe den Jungen aus maßloser Selbstsucht und Eifersucht getötet, sagte Beckers in der Urteilsbegründung. Nach der Heimkehr von Mutter und Söhnchen Leo aus dem Krankenhaus, sei der Vater eifersüchtig geworden.

In der Tatnacht im Oktober 2015 habe er dem Kind das Fläschchen gegeben und es gewickelt. Dabei sei ihm der Junge aus der Hand gerutscht und mit dem Kopf auf die Tischkante gefallen. Als sich der Junge nicht beruhigte, habe der Mann entschieden, den Säugling zu töten - und ihn über Stunden gequält: sich auf das Köpfchen gesetzt, den Jungen geschüttelt, ihn "in einem barbarischen Akt" sexuell missbraucht.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#27

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Fr, 3. Jun. 2016, 06:47

Zwei Jahre auf Bewährung für die Mutter halte ich für viel zu wenig. Eine Mutter sollte keine Sekunde zögern, um ihrem Kind zu helfen. Zwei Jahre auf Bewährung sind ein Witz für so ein Verhalten.

Was bei dem Prozess noch so herauskam... Es ist kaum auszuhalten.
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Re: Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet

#28

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 5. Jun. 2016, 20:01

@AndreaManuela
Generell fällt auf, dass Mütter beim Strafmaß oft besser davon kommen als Väter. Wenn eine Mutter ihr Kind killt, MUSS sie fast schon zwingend psychisch krank sein. Der Vater... na ja... der ist eben ein Mann.
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Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet | Urteil

#29

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 20. Nov. 2017, 05:19

Grausamen Tod des Säuglings zugelassen: Mutter vor Gericht

20.11.2017, 00:19 Uhr
Das Landgericht Mönchengladbach rollt heute einen Prozess gegen die 27 Jahre alten Mutter eines ermordeten Säuglings neu auf.
Sie soll im Oktober 2015 im Schlafzimmer über Stunden die Schreie ihres misshandelten und am Ende ermordeten Sohnes nebenan gehört, aber nicht eingegriffen haben. Sie ist des Totschlags durch Unterlassen angeklagt.

Das Landgericht Mönchengladbach hatte ihren Ehemann zu lebenslanger Haft verurteilt und sie selbst wegen Misshandlung durch Unterlassen zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Auf Revision der Staatsanwaltschaft hatte der Bundesgerichtshof das Urteil gegen die Mutter aufgehoben. Es sind insgesamt fünf Verhandlungstage angesetzt.

Der Vater hatte den Säugling nach damaligem Urteil aus maßloser Selbstsucht und Eifersucht getötet. Davor quälte er ihn stundenlang und verging sich sexuell an ihm. Das Gericht war davon ausgegangen, dass die Mutter die Schreie ihres Kindes gehört hatte, aber als Vertrauensbeweis gegenüber ihrem Mann liegengeblieben war.
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Mönchengladbach: Säugling nach Misshandlung getötet | Urteil

#30

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 11. Dez. 2017, 14:05

Gequälten Säugling nicht beschützt: Haftstrafe für Mutter

11.12.2017, 13:38 Uhr

Der Vater quälte und ermordete seinen nur wenige Tage alten Sohn, die Mutter nebenan im Schlafzimmer hörte die Schreie des Kleinen, tat aber nichts.
Dafür hat das Landgericht Mönchengladbach die 27-jährige Mutter jetzt doch zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Das am Montag verkündete Urteil lautet drei Jahre und sechs Monate Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Misshandlung, beides durch Unterlassen.

(...)

Die Frau stand nach der Ermordung ihres Sohnes durch den Vater zum zweiten Mal vor Gericht. Ein erstes Urteil gegen die 27-Jährige zu zwei Jahren Haft auf Bewährung wegen Misshandlung durch Unterlassen hatte der Bundesgerichtshof aufgehoben.
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