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Lüneburg: Mörderische Attacke auf Schwangere erneut vor Gericht | Urteil

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sweetdevil31
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Lüneburg: Mörderische Attacke auf Schwangere erneut vor Gericht | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 2. Nov. 2015, 14:35

Attacke auf Schwangere erneut vor Gericht

02.11.2015, 06:09 Uhr
Für den brutalen Angriff auf eine frühere Freundin muss sich ein 25-Jähriger ab heute erneut vor dem Landgericht Lüneburg verantworten. Die junge Frau hatte sich geweigert, das gemeinsame Kind abtreiben zu lassen. Mit einem Komplizen hatte der Mann seine Ex-Geliebte Ende August 2013 daraufhin in einem Hinterhalt niedergeknüppelt und fast erwürgt. Das Schwurgericht verurteilte die beiden Männer wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und versuchten Schwangerschaftsabbruchs zu jeweils zwölf Jahren Haft.
Weil der Bundesgerichtshof (BGH) das Urteil gegen den Hauptangeklagten im Strafausspruch aufgehoben und an das Gericht zurückverwiesen hat, muss nun eine andere Kammer entscheiden. Weil der BGH aber den Schuldspruch bestätigt hat, muss nach Angaben einer Gerichtssprecherin nur über die Höhe der Strafe entschieden werden.
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Re: Lüneburg: Mörderische Attacke auf Schwangere erneut vor Gericht

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 2. Nov. 2015, 14:37

Angriff auf Schwangere | Ex-Liebhaber nach Mord - versuch erneut vor Gericht
Eine junge Frau (19) wird bei einer kurzen Affäre schwanger, abtreiben will sie nicht. Der Ex-Liebhaber und sein Freund greifen daraufhin zur Baseballkeule, die Richter sehen darin versuchten Mord. Jetzt steht der Haupttäter wieder vor dem Landgericht Lüneburg.

Lüneburg – Wegen des mörderischen Angriffs auf seine schwangere Ex-Freundin steht ein Mann (25) seit Montag erneut vor dem Landgericht Lüneburg.

Die junge Frau hatte sich geweigert, das gemeinsame Kind abtreiben zu lassen.

Mit einem Komplizen hatte Maximilian D. daraufhin seine Ex-Geliebte Ende August 2013 in einem Hinterhalt niedergeknüppelt und fast erwürgt.

Das Gericht verurteilte die beiden Männer im März vergangenen Jahres wegen versuchten Mordes und versuchten Schwangerschaftsabbruchs zu je zwölf Jahren Haft.
Nach einem BHG-Entscheid muss eine andere Kammer erneut über die Höhe der Strafe entscheiden. Am Montag wollte der Angeklagte zunächst keine Aussage machen.

Das Gericht hat zwei weitere Verhandlungstermine für den 6. und 23. November angesetzt.
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Zuletzt geändert von Salva am Fr, 6. Nov. 2015, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bild Link nicht mehr abbrufbar.

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Re: Lüneburg: Mörderische Attacke auf Schwangere erneut vor Gericht

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 2. Nov. 2015, 14:53

Die abscheuliche Tat

Am 31. August 2013 locken die beiden Männer ihr Opfer an eine abgelegene Stelle am Reihersee in Breitlingen (Landkreis Lüneburg) und schlugen die Frau (im sechsten Schwangerschaftsmonat) mit einem Baseballschläger zusammen.

Anschließend prügelten die Männer weiter gegen Kopf, Bauch und Körper der Frau. Als die 19-Jährige anfing zu schreien, würgten sie ihr Opfer. Erst als sich St. bewusstlos stellte, ließen sie von ihr ab. Eine Passantin entdeckte die verletzte Frau. Wie durch ein Wunder überlebten die werdende Mutter und ihr ungeborenes Kind.

Im Gericht räumte der Hauptangeklagte die Vorwürfe teilweise ein. Ursprünglich hätten die beiden Männer nur einen Überfall vortäuschen wollen, damit wollte D. seinen Seitensprung gegenüber seiner Freundin vertuschen.

„Es war nie die Absicht, die Geschädigte zu töten“, sagte er. Er habe einen Schwangerschaftsabbruch erreichen wollen, und mit dem Würgen sollten die Hilferufe der Frau unterbunden werden. Sein mutmaßlicher Komplize machte keine Aussage. Beschämend: Er ist selbst Vater eines Sohnes (7).
„Niederste sittliche Stufe“

Die beiden Angeklagten haben den Tod der 19-Jährigen von vornherein billigend in Kauf genommen, befand der Vorsitzende Richter Franz Kompisch. Maximilian D. habe aus Heimtücke und niederen Beweggründen gehandelt, auch weil er seine neue Beziehung zu einer anderen Frau gefährdet sah.

„Niederste sittliche Stufe – da ist nichts, was wir nachvollziehen können.” Das Gericht habe lange darüber nachgedacht, eine lebenslange Freiheitsstrafe zu verhängen. „Sie haben eine rohe und abgebrühte Haltung an den Tag gelegt”, bescheinigte Kompisch dem Mechatroniker.

Das Schwurgericht sah in dem Angriff – wie die Anklage auch – versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und versuchten Schwangerschaftsabbruch.

Die Staatsanwaltschaft hatte auf acht Jahre Haft plädiert. Die Verteidigung dagegen bestritt eine Tötungsabsicht. Sie sah gefährliche Körperverletzung und hatte zwei Jahre auf Bewährung für ihre Mandanten gefordert. Die Anwälte wollen nun eine Revision prüfen.

„Wir sind froh, dass es vorbei ist”, sagte die 19-Jährige, die mittlerweile ein kleines Mädchen zur Welt gebracht hat, unter Tränen nach dem Urteilsspruch.
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Re: Lüneburg: Mörderische Attacke auf Schwangere erneut vor Gericht

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 6. Nov. 2015, 04:47

Urteil nach Mordversuch an schwangerer Ex-Freundin erwartet

06.11.2015, 02:09 Uhr
Im Prozess um den Mordversuch an einer schwangeren Frau wird heute im Landgericht Lüneburg voraussichtlich das Urteil gesprochen. Angeklagt wegen der Tat ist der heute 25 Jahre alte Ex-Freund der Frau. Die junge Frau hatte sich nach einer kurzen Affäre geweigert, das gemeinsame Kind abtreiben zu lassen. Mit einem Komplizen hatte der Mann daraufhin seine Ex-Geliebte im August 2013 in einem Hinterhalt bei Brietlingen niedergeknüppelt und fast erwürgt.
Das Gericht verurteilte die beiden Männer im März vergangenen Jahres wegen versuchten Mordes und versuchten Schwangerschaftsabbruchs zu je zwölf Jahren Haft. Weil der Bundesgerichtshof das Urteil gegen den Hauptangeklagten im Strafausspruch aufgehoben und zurückverwiesen hat, muss nun eine andere Kammer über die Höhe der Strafe entscheiden.
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Re: Lüneburg: Mörderische Attacke auf Schwangere erneut vor Gericht

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 6. Nov. 2015, 15:19

Zwölf Jahre Haft für Mordversuch an schwangerer Ex-Freundin

06.11.2015, 14:39 Uhr
Zwölf Jahre ins Gefängnis muss ein junger Mann, der seine schwangere Freundin niedergeknüppelt und fast erwürgt hat. Das hat das Landgericht Lüneburg nach Angaben einer Gerichtssprecherin am Freitag entschieden.
Die junge Frau hatte sich nach einer kurzen Affäre geweigert, das gemeinsame Kind abtreiben zu lassen. Der heute 25 Jahre alte Mann lockte seine Ex-Geliebte daraufhin mit einem Komplizen im August 2013 bei Brietlingen im Kreis Lüneburg in einen Hinterhalt. Dort wurde die junge Frau fast ermordet. Der junge Mann hatte allerdings stets betont, er habe nur einen Schwangerschaftsabbruch erreichen und seine Ex-Freundin nicht töten wollen. Die Schwangere und das ungeborene Kind überlebten den Angriff nur knapp.
Der 25-Jährige war wegen der Tat bereits im vergangenen Jahr zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Nachdem der Bundesgerichtshof das Urteil aber aufgehoben hatte, musste eine andere Kammer erneut über die Höhe der Strafe entscheiden. Das Gericht bestätigte das Urteil jetzt. Eine verminderte Schuldfähigkeit des Mannes liege nicht vor, sagte die Gerichtssprecherin.
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