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Köln: Neugeborenes getötet und in den Müll geworfen | Urteil - Freispruch

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sweetdevil31
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Köln: Neugeborenes getötet und in den Müll geworfen | Urteil - Freispruch

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 27. Nov. 2015, 12:23

Angeklagte soll Neugeborenes getötet und in den Müll geworfen haben

27.11.2015, 12:10 Uhr
Eine Frau aus Köln soll ihr neugeborenes Baby getötet und in den Müll geworfen haben. Heute begann der Prozess gegen die 33-Jährige vor dem Kölner Landgericht. Laut Anklage war sie im Jahr 2010 schwanger geworden und hatte dies ihrem damaligen Partner verschwiegen. Das Kind soll sie heimlich im Badezimmer zur Welt gebracht haben. Dann soll sie es erstickt oder ertränkt und anschließend im Hausmüll entsorgt haben. Ihrem Freund erzählte sie später, sie habe eine Fehlgeburt erlitten. Die Frau ist wegen Totschlags angeklagt.
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Zuletzt geändert von Gast am Mi, 8. Jun. 2016, 14:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Beitrag verschoben



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sweetdevil31
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Re: Köln: Neugeborenes getötet und in den Müll geworfen

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 27. Nov. 2015, 12:26

Staatsanwaltschaft sicher | Mutter tötete ihr Baby und warf es in den Hausmüll

Sie wollte angeblich nicht, dass ihr Freund von der Schwangerschaft erfährt

Rätsel um ein totes Baby. Hat seine Mutter Sarah D. (33, Name geändert) es erstickt oder ertränkt und danach im Müll entsorgt?

So steht es in der Anklage der Kölner Staatsanwaltschaft. Seit Freitag muss sich die Kellnerin vorm Landgericht Köln verantworten.

Die Haare zur Flechtfrisur gesteckt, lange Strickjacke überm Minirock. Mit angespanntem Gesicht sitzt Sarah D. neben ihrer Anwältin Daniela Küttner und hört der Anklage zu.

Sie soll die Schwangerschaft verheimlicht und im Oktober 2010 nachts im Badezimmer in der Wohnung des Freundes entbunden haben. „Ein Kind unbekannten Geschlechts“, so die Anklage. „Das sie entweder erstickte oder ertränkte.“

Dann soll sie das Neugeborene in eine Plastiktüte gesteckt und dem Freund erzählt habe, sie habe gerade eine Fehlgeburt gehabt. „Die Leiche entsorgte sie später im Hausmüll“, sagt die Staatsanwaltschaft.

Der Freund hatte sie Monate später angezeigt. Da war das Paar getrennt. Er will Schreie des Neugeborenen gehört, ein voll entwickeltes Baby in der Plastiktüte gesehen haben. Sarah D. dagegen beteuerte bei der Polizei: Es war eine Fehlgeburt in einem früheren Stadium der Schwangerschaft.

Ein Rätsel, das die Richter nun lösen müssen. Eine Babyleiche gibt es nicht. Ärzte konnten Monate später keine Spuren einer Schwangerschaft mehr feststellen. Es sei zu lange her.

Sarah D. hat noch nicht ausgesagt. Als erster Zeuge kam ein Polizeibeamter. „Ich habe das Kind nicht lebend bekommen. Ich habe es nicht getötet“, hatte sie ihm gesagt.

Die Schwangerschaft war schon ihre achte. Sieben mal hatte sie abgetrieben. Auch der Freund soll als Zeuge gehört werden.

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Re: Köln: Neugeborenes getötet und in den Müll geworfen

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 10. Dez. 2015, 13:21

Mutter freigesprochen | Tötung des Babys nicht nachweisbar

10.12.2015 - 12:04 Uhr
Bild nicht mehr vorhandenSarah D. (33/Name geändert) beim Prozess-Auftakt am 27. November mit ihrer Anwältin Daniela Küttner (r.)
Die Anklage las sich grausam: Sarah D. (33/Name geändert) sollte ihr neugeborenes Baby ertränkt oder erstickt haben. Doch der Prozess endet mit einem Freispruch. Den Richtern fehlten die nötigen Beweise.

Nach Auffassung der Richter sei der Frau nicht nachzuweisen, dass sie ein lebendes Baby geboren und es dann getötet habe. Die Aussage der Frau, sie habe eine Fehlgeburt erlitten, sei nicht widerlegbar. Die Leiche des Kindes wurde nie gefunden, die Angeklagte hatte sie im Hausmüll entsorgt.

„Dies ist eines der seltenen Verfahren, bei dem am Ende mehr Fragen offen sind als am Anfang“, sagte der Vorsitzende Richter Michael Bern am Donnerstag bei der Urteilsbegründung.
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