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Raststatt: 81-Jähriger wegen Giftködern für Hunde vor Gericht | Urteil

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sweetdevil31
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Raststatt: 81-Jähriger wegen Giftködern für Hunde vor Gericht | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 10. Dez. 2015, 08:14

81-Jähriger wegen Giftködern für Hunde vor Gericht

10.12.2015, 05:18 Uhr
Ein 81 Jahre alter Mann steht heute in Rastatt vor Gericht, weil er Giftköder für Hunde ausgelegt haben soll. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Rentner vor, im Juli am Ufer des Flüsschens Murg in Gaggenau Wurst- und Fleischstückchen platziert zu haben, die mit Pflanzengift präpariert waren. Gefressen wurden die Köder nicht. Eine Nachbarin hatte den Mann beobachtet.

Bei ihren Ermittlungen fanden Polizisten in einem Mülleimer des Angeklagten Wurstpelle und eine Fleischverpackung. Der 81-Jährige habe die Tat nicht gestanden und angegeben, sich weitgehend vegetarisch zu ernähren. Er bezeichne sich selbst als tierlieb.

Die Anklage lautet auf versuchte Sachbeschädigung. Der Rahmen bei einer Verurteilung reicht von einer Geldstrafe bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe. Nach dem Tierschutzgesetz ist der Mann nicht angeklagt, weil nach diesem der Versuch nicht unter Strafe steht.
Obwohl die Verpackungen bei ihm gefunden wurden...er beim auslegen der Köder gesehen wurde... streitet der Mann ab es gewesen zu sein...das wird ihm wohl nicht wirklich nützen.
Schon schlimm wenn Renter ihr bisschen Geld dafür ausgegeben Tiere zu töten zu wollen :sad:

In einem weiteren Bericht über diesen Fall, wird nochmal erläutert, warum es sich in so einem Fall um *Sachbeschädigung* handelt.

Bild nicht mehr vorhandenEin 81-jähriger Rentner aus Gaggenau soll versucht haben, am Murgufer Hunde zu vergiften

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Zuletzt geändert von Gast am Mi, 8. Jun. 2016, 17:53, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Beitrag verschoben



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Re: Raststatt: 81-Jähriger wegen Giftködern für Hunde vor Gericht

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 10. Dez. 2015, 17:55

Giftköder für Hunde: Rentner akzeptiert Strafbefehl

10.12.2015, 17:49 Uhr
Er soll mit Pflanzengift gespickte Wurstköder ausgelegt haben, um Hunde zu töten - vor dem Amtsgericht Rastatt bestritt ein Rentner zunächst vehement die Vorwürfe. Und akzeptierte dann am Ende einer mehrstündigen Verhandlung dann doch zwei Strafbefehle. Durch den Rückzug seiner Einsprüche gegen die Strafbefehle entging der 81-Jährige am Donnerstag einem Urteil. Er muss nun insgesamt 2700 Euro Strafe zahlen. Davon aber nur 900 Euro wegen der ausgelegten Wurst - den Rest dafür, dass er seiner Tochter und seinem Sohn jeweils die Faust ins Gesicht schlug.

"Ich bin unschuldig", hatte er am Anfang der Verhandlung noch beteuert. Er sei tierlieb und habe selbst 30 Jahre lang Hunde gezüchtet. Seine Kinder und Nachbarn stellten ihm allerdings ein anderes Zeugnis aus.

"Ich habe schon länger Angst vor meinem Vater", sagte die Tochter vor Gericht. Nach ihrer Ansicht hat ihr Vater Wahnvorstellungen. Er tue ihr eigentlich leid; aber er habe ihr Leben zerstört.

Der Angeklagte selbst plauderte am Rande der Verhandlung leutselig, unter anderem über seine Zeit als Freizeit-Jäger. Sein Sohn sagte: "Mein Vater hat zwei Gesichter." Und: "Ich traue ihm durchaus zu, dass er das gemacht hat."

Die Staatsanwaltschaft hatte dem 81 Jahre alten Mann vorgeworfen, im Juli am Ufer des Flüsschens Murg in Gaggenau (Kreis Rastatt) die Wurst- und Fleischstückchen platziert zu haben. Gefressen wurden die Köder allerdings nicht.

Eine Nachbarin, die in der Murg gebadet und den Pensionär nur aus wenigen Metern Entfernung beobachtet hatte, warnte Spaziergänger mit Hunden. Sie habe gleich einen Verdacht gehabt, als der Mann mit einem Behälter kam und daraus etwas verstreute, sagte sie vor Gericht.
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Finlule
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Re: Raststatt: 81-Jähriger wegen Giftködern für Hunde vor Gericht

#4

Ungelesener Beitrag von Finlule » Sa, 12. Dez. 2015, 14:24

81 Jahre alten Mann
Eine Nachbarin, die in der Murg gebadet und den Pensionär nur aus wenigen Metern Entfernung beobachtet hatte, warnte Spaziergänger mit Hunden. Sie habe gleich einen Verdacht gehabt, als der Mann mit einem Behälter kam und daraus etwas verstreute, sagte sie vor Gericht.
Hier fragt man sich war es Absicht diese Köder aus zulegen oder ist er im Alter so fortgeschritten das er nicht weiß was er tut? Wobei ja das Futter vorbereitet wurde vor dem Auslegen.
TEXTDer Angeklagte selbst plauderte am Rande der Verhandlung leutselig, unter anderem über seine Zeit als Freizeit-Jäger. Sein Sohn sagte: "Mein Vater hat zwei Gesichter." Und: "Ich traue ihm durchaus zu, dass er das gemacht hat."
Vielleicht hat er einen Hass auf Hunde.

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