Schon Mitglied bei Allcrime?
Werde Teil unserer Community und du kannst auf unserer kostenlosen und werbefreien Kriminalplattform Themen erstellen, Beiträge verfassen, chatten und alle Funktionen nutzen. [Mitglied werden]

Frankfurt am Main: Frau stirbt bei Teufelsaustreibung | Urteil

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 6
Reaktionen: 59
Beiträge: 5799
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

Frankfurt am Main: Frau stirbt bei Teufelsaustreibung | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 10. Dez. 2015, 09:30

Frau stirbt bei Teufelsaustreibung

10.12.2015, 07:55 Uhr
Bild nicht mehr vorhandenDer Tatort: Blick auf das Hotel Intercontinental in Frankfurt am Main.

Die Familie der getöteten kam vor 6 Wochen aus Südkorea und zog in ein Haus nach Sulzbach.
Von Freitag auf Samstag mieteten sie ein Hotelzimmer und führten einen Exorzismus an der 41 jährigen durch.
Nach der Tat bestellte die Familie einen katholischen Pfarrer aus Korea aufs Zimmer, der schockiert über den Anblick der Frau zur Rezeption lief und die Polizei alamierte.
Sie fanden die Frau mit einem Kleiderbügel aus Draht im Mund vor.
Die Täter glaubten, dass die Dämonen im Magen des Opfers gewesen sein.
Bei der Vernehmung der Täter stellte sich heraus, dass es noch ein weiteres Opfer im Haus in Sulzbach geben sollte.
Die Polizei fand eine Frau in der Garage, die in Plastikfolie gewickelt und fast verdurstet war.
In einem Hotelzimmer in Frankfurt ist die Leiche einer 41-jährigen Frau gefunden worden, die das Opfer einer Teufelsaustreibung geworden sein soll. Möglicherweise gibt es in dem Fall ein zweites Opfer.
Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl gegen eine 44 Jahre alte Frau, ihren 21 Jahre alten Sohn, ihre 19-jährige Tochter und zwei 15 Jahre alte Jungen. Einer der beiden 15-Jährigen soll der Sohn der toten Frau sein.
Die 44-Jährige habe bei ihrer Vernehmung von Exorzismus berichtet. Nach ersten Ermittlungen sollen die fünf dem Opfer immer wieder auf den Bauch und den Brustkorb geschlagen haben.
Um die Schreie der Frau zu unterdrücken, stopften sie ihr ein Handtuch in den Mund. Wie die Obduktion ergab, erstickte die Frau. Ihr Körper war von Blutergüssen übersät.
Ob die Tat möglicherweise auf Verlangen geschah, ist nach Darstellung der Staatsanwaltschaft unklar. Das gilt ebenso für die Religionszugehörigkeit der Täter und Opfer.
T-Online
0
Zuletzt geändert von Gast am Do, 16. Jun. 2016, 18:47, insgesamt 1-mal geändert.



Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Eagle
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen:
Status: Offline

Re: Frankfurt am Main: Frau stirbt womöglich bei Teufelsaustreibung

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 25. Jan. 2016, 14:43

Nach dem Tod der Koreanerin bei einer Teufelsaustreibung, hat die Kriminalpolizei zahlreiche Details ermittelt:
Das Motiv der fünf Angehörigen, die die Frau gemeinschaftlich ermordet haben sollen, steht nach Angaben der Strafverfolger aber noch nicht zweifelsfrei fest. Bei ihrer Festnahme im Hotelzimmer hatte die Cousine (44) der Getöteten gesagt, man habe dieser den Teufel austreiben wollen. Als Anzeichen für eine Besessenheit führte die Cousine damals Selbstgespräche, Hin- und Herlaufen im Zimmer und aggressives Verhalten an. Ob es über die angenommene Besessenheit hinaus ein weiteres Mordmotiv gab, sollen die weiteren Ermittlungen noch klären.
(...) Die Tatverdächtigen sitzen weiter in Untersuchungshaft. Außer der Cousine, die nach den ersten Äußerungen keine Fragen mehr beantworten wollte, habe sich inzwischen auch deren Sohn geäußert, sagte Nadja Niesen, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, auf Nachfrage.
(...) Die Strafverfolger wissen inzwischen, dass der erste Teil der koreanischen Gruppe Ende August nach Deutschland kam, der zweite sei Ende Oktober gefolgt. Den Ermittlungen zufolge wollten die Koreaner in Deutschland eine Firma für den Im- und Export verschiedener Handelsgüter gründen. Nach ihrer Ankunft in Deutschland hätten sie Vorbereitungen zur Gründung getroffen, Sprachkurse besucht und auch Kurztrips ins europäische Ausland gemacht (...)
(...) Die Staatsanwaltschaft berichtet, dass in der Doppelhaushälfte zwar Kultgegenstände, aber keine Schriftstücke zum Thema Exorzismus gefunden worden seien.

Zum ausführlichen Bericht fnp

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Eagle
Beiträge zum Thema: 2
Reaktionen:
Status: Offline

Re: Frankfurt am Main: Frau stirbt womöglich bei Teufelsaustreibung

#3

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 16. Jun. 2016, 12:05

Teufelsaustreibung - Fünf Familienmitglieder wegen Mordes angeklagt


Bild nicht mehr vorhandenBlick auf das Hotel Intercontinental in Frankfurt am Main - in einem Zimmer des Hotels kam es zu dem Mord.
16.06.2016
Im vergangenen Dezember hatten fünf Mitglieder einer südkoreanischen Familie eine sogenannte Teufelsaustreibung durchgeführt und dabei eine 41-jährige Frau zu Tode gequält. Nun wurde in Frankfurt Mordanklage gegen sie erhoben. Unter den Angeklagten befindet sich auch der 16-jährige Sohn des Opfers, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.
(...) Alle Beschuldigten hätten ein Ersticken der Frau zumindest billigend in Kauf genommen, erklärte die Staatsanwaltschaft. Sie fügten der 44-Jährigen nach Ansicht der Anklagebehörde über mindestens zwei Stunden "Schmerzen und Qualen körperlicher Art zu, die über das für die Tötung erforderliche Maß weit hinausgingen".
Die fünf Beschuldigten befinden sich seit der Tat in Untersuchungshaft. Psychiatrische Gutachten ergaben laut Staatsanwaltschaft bislang keine Hinweise auf seelische Störungen, die eine verminderte oder aufgehobene Schuldfähigkeit begründen könnten.
T-online

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 6
Reaktionen: 59
Beiträge: 5799
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

Re: Frankfurt am Main: Frau stirbt bei Teufelsaustreibung | Anklageerhebung

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 10. Okt. 2016, 06:09

Prozess um Teufelsaustreibung beginnt

10.10.2016, 05:32 Uhr
Fünf Koreaner sollen eine Verwandte bei einer Teufelsaustreibung in einem Hotel in Frankfurt am Main erstickt haben - wegen Mordes müssen sich die 15- bis 44-Jährigen von heute an vor dem Landgericht verantworten.
Unter den Angeklagten ist der Sohn der getöteten 41-Jährigen. Weil der 16-Jährige und sein 15 Jahre alter Cousin noch nicht volljährig sind, wird vor der Jugendstrafkammer verhandelt. Diese kann die Öffentlichkeit zum Schutz der Jugendlichen auch zwischenzeitig ausschließen.

Angeklagt sind außerdem eine Cousine des Opfers, deren älterer Sohn und deren Tochter. Die Familie soll sich im Dezember 2015 zu der tödlichen Teufelsaustreibung entschieden haben, nachdem die 41-jährige begonnen hatte, Selbstgespräche zu führen und um sich zu schlagen. Die Staatsanwaltschaft geht von dem Mordmerkmal der Grausamkeit aus. Die Angeklagten sollen Christen sein - mit schamanistischen Einflüssen. Schamanistische Priester opfern bei ihren Riten den Geistern und rufen sie an, auf die Geschicke der Menschen einzuwirken.
T-Online
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 6
Reaktionen: 59
Beiträge: 5799
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

Re: Frankfurt am Main: Frau stirbt bei Teufelsaustreibung | Prozess

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 13. Okt. 2016, 12:14

Oder war es doch ein Familiendrama?

Grausam soll eine Südkoreanerin in einem Frankfurter Hotel ermordet worden sein. Die Anklage sagt: Verwandte wollten ihr Dämonen austreiben. Vor Gericht schweigen sie.
Bild nicht mehr vorhandenDieser Angeklagte soll gemeinsam mit vier anderen Südkoreanern seine Mutter bei einer Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel umgebracht haben.
Wenn es auch nur zum Teil so war, wie es die Anklage beschreibt, geschah am 5. Dezember vergangenen Jahres in einem Frankfurter Hotelzimmer ein grausames Verbrechen. Fünf Verwandte sollen eine 41 Jahre alte Koreanerin aufs Bett gedrückt, mehrere Stunden auf sie eingeschlagen, sie gewürgt und ihr schließlich einen Kleiderbügel in den Mund gesteckt haben, bis sie erstickte.

Das Martyrium begann laut Staatsanwaltschaft in den Nachtstunden, als die Frau plötzlich um sich geschlagen und laut mit sich gesprochen habe. Der Sohn soll zumindest geholfen haben, seine Mutter festzuhalten und – wie die anderen – ihren Tod zumindest billigend in Kauf genommen haben.

Die Tat sei von gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung geprägt. Dem Opfer seien Schmerzen zugefügt worden, die über das für ihre Tötung notwendige Maß weit hinausgegangen seien, heißt es zur Begründung, weshalb gemeinschaftlicher grausamer Mord angeklagt wurde. Den Angeklagten droht lebenslange Freiheitsstrafe und bis zu 15 Jahre Jugendstrafe.

Keiner der Angeklagten will sich vorerst äußern – weder zur Person noch zu dem, was im vierten Geschoss des Hotels Interconti geschah, geschweige denn zu möglichen Motiven. War es vielleicht doch eher ein Familiendrama, dessen Dynamik, aufgeladen durch mögliche spirituelle Praktiken, außer Kontrolle geriet?
(...)
FAZ
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 6
Reaktionen: 59
Beiträge: 5799
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

Re: Frankfurt am Main: Frau stirbt bei Teufelsaustreibung | Prozess

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 18. Nov. 2016, 02:45

So fand der Notarzt das getötete Exorzismus-Opfer vor

Donnerstag, 17.11.2016, 13:38
Im Prozess um eine tödliche Teufelsaustreibung haben der Notarzt und sein Rettungsassistent als Zeugen geschildert, wie sie das Opfer in einem Frankfurter Hotelzimmer gefunden haben. Die Koreanerin sei bereits tot gewesen, sagte der Notarzt am Donnerstag vor dem Landgericht Frankfurt.
Sie habe mit dem Rücken auf dem Boden gelegen, ihr Gesicht sei vollständig von einem oder mehreren weißen Handtüchern fest umwickelt gewesen. Die bekleidete Frau habe blaue Flecken im Gesicht und an den Händen gehabt, sagten beide Zeugen übereinstimmend. Außerdem seien ihre Mundwinkel eingerissen gewesen, ergänzte der Rettungsassistent.

Um die Tote hätten einige kleine Saftflaschen im Halbkreis gestanden; warum, war zunächst unklar. Als der zu dem Noteinsatz gerufene Mediziner und sein Assistent am Vormittag des 5. Dezember 2015 das Hotel betraten, habe der Portier gleich von einer Teufelsaustreibung gesprochen.
(...)
Focus
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 6
Reaktionen: 59
Beiträge: 5799
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

Re: Frankfurt am Main: Frau stirbt bei Teufelsaustreibung | Prozess

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 6. Feb. 2017, 18:06

Voll schuldfähig: Angeklagte sollen Frau bei Exorzismus getötet haben

06.02.2017 18:00
Drei der fünf Angeklagten im Mordprozess um eine tödliche Teufelsaustreibung sind laut Expertenansicht vollständig schuldfähig.
Die Erkenntnisse eines Gutachters wurden am Montag im Verfahren am Landgericht Frankfurt/Main präsentiert.

Der Psychiater beschäftigte sich dabei mit der 44 Jahre alten Hauptangeklagten sowie deren Kindern (22 und 19 Jahre alt), denen mit zwei anderen, jugendlichen Angeklagten gemeinschaftlicher Mord zur Last gelegt wird. Sie sollen den grausigen Tod einer 41-Jährigen in einem Hotelzimmer in Frankfurt verursacht haben.

Ausdrücklich verneinte der Sachverständige einen Zusammenhang zwischen religiösen Überzeugungen und krankhaftem Wahn. Der Glauben an die Existenz von Geistern, Dämonen oder den Teufel und an ihre Austreibung sei vor dem Hintergrund des Kulturkreises der aus Korea stammenden Angeklagten "nicht per se ungewöhnlich oder abstrus", sagte der Mediziner.

Mit dem Bericht des zweiten Gutachters zu den beiden Jugendlichen soll der Prozess am 17. Februar fortgesetzt werden. An diesem Tag sind auch die Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigern vorgesehen.

Das Urteil soll am 28. Februar verkündet werden.
Tag24
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Benutzeravatar
Diskussionsleitung
sweetdevil31
Forum Moderator
Forum Moderator
Beiträge zum Thema: 6
Reaktionen: 59
Beiträge: 5799
Registriert: 05.08.2014
Geschlecht:
Alter: 46
Status: Offline

Re: Frankfurt am Main: Frau stirbt bei Teufelsaustreibung | Prozess

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 20. Feb. 2017, 16:09

Nur die Hauptangeklagte muss in Haft

20.02.2017, 15:38
Im Prozess um eine Teufelsaustreibung mit tödlichem Ende hat das Landgericht Frankfurt die 44 Jahre alte Cousine des Opfers zu sechs Jahren Haft verurteilt.
Das Gericht verhängte die Strafe am Montag wegen schwerer Körperverletzung mit Todesfolge. Die vier mitangeklagten Mitglieder einer südkoreanischen Familie wurden zu Bewährungsstrafen zwischen eineinhalb Jahren und zwei Jahren verurteilt.

Den qualvoll langsamen Tod der Frau in einem Frankfurter Hotel wertete das Gericht laut dem am Montag verkündeten Urteil als Körperverletzung mit Todesfolge.

Die Tat ereignete sich am 5. Dezember 2015 im Zimmer 433 eines großen Frankfurter Hotels: Als die 41-Jährige mitten in der Nacht begann, Selbstgespräche zu führen und um sich zu schlagen, entschieden sich ihre fünf Angehörigen zu einer Teufelsaustreibung. Dabei sollen sie die Frau auf den Boden gedrückt, sie geschlagen und getreten und ihr ein Handtuch sowie einen mit Stoff bezogenen Kleiderbügel in den Mund geschoben haben - woran die Frau erstickte.

Das Opfer musste ein zweistündiges Martyrium erleiden


Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte das Opfer zuvor eine zweistündiges, schmerzvolles Martyrium erlitten. Angeklagt waren neben dem 16-jährigen Sohn der Frau noch dessen ebenfalls 16 Jahre alter Cousin sowie die 44-jährige Cousine der getöteten Frau, deren 22 Jahre alter Sohn und ihre 19-jährige Tochter.

Die 44-Jährige war dem Urteil zufolge Haupttäterin. Sie hatte sich der Anklage zufolge "angemaßt, über Leben und Tod zu entscheiden, sie sei die treibende Kraft bei der Teufelsaustreibung gewesen und habe dem Opfer zuletzt auch das Tuch und den Kleiderbügel in den Mund gesteckt.
Focus
0

Link:
BBcode:
HTML:
Links zum Beitrag schließen
Links zum Beitrag zeigen

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Abgeschlossene Gerichtsprozesse“

Wer ist online?

0 Mitglieder | 1 Gast