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Gelsenkirchen: Polizei jagt brutalen Weinachnachts-Sextäter | Urteil

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sweetdevil31
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Gelsenkirchen: Polizei jagt brutalen Weinachnachts-Sextäter | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 27. Dez. 2015, 08:58

Zwei Frauen in Gelsenkirchen angegriffen
Polizei jagt brutalen Weinachnachts-Sextäter


Samstag, 26.12.2015, 17:55

In Gelsenkirchen wurden zwei Frauen brutal mit einer Pistole angegriffen.
Der Täter mit ausländischem Aussehen verletzte sie mit Schlägen gegen den Kopf.
Die 27-Jährige Frau konnte flüchten. Passanten halfen ihr und riefen die Polizei.
In der folgenden Nacht kam es zu einem weiteren Übergriff an einer 24-Jährigen Frau.
Sie wurde vergewaltigt. Die Polizei prüft nun, ob es sich um denselben Täter handelt.
Ein Polizeisprecher sagte zu FOCUS Online, dass die beiden Frauen nur sehr ungenaue Täterbeschreibungen abgeben konnten. Man prüfe nun, ob möglichweise derselbe Mann für die Attacken verantwortlich ist. "Es gibt einen örtlichen Zusammenhang, da die Tatorte so nah beieinander liegen. Zudem wurden jeweils junge Frauen angegriffen."
Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Gelsenkirchen (Tel: 365-7112 oder Kriminalwache Tel: 365-8240) in Verbindung zu setzen.
Focus
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sweetdevil31
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Re: Gelsenkirchen: Polizei jagt brutalen Weinachnachts-Sextäter

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 2. Jan. 2016, 19:29

Überfälle auf Frauen: Tatverdächtiger geschnappt

02.01.2016, 11:54 Uhr

Eine Woche nach der Tat wurde der mutmaßlicher Täter von der Polizei ermittelt.
Es handelt sich um einen 31-Jährigen Mann.
Offen blieb zunächst, ob der Tatverdächtige auch für einen brutalen Angriff auf eine 67 Jahre alte Joggerin am Zweiten Weihnachtstag verantwortlich sein könnte. Die Frau war in einem benachbarten Stadtteil von einem Unbekannten von hinten angegriffen und mitgezerrt worden. Sie wehrte sich aber so heftig, dass der Täter von ihr abließ und wegrannte. Die Joggerin wurde verletzt.
Focus
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Re: Gelsenkirchen: Polizei jagt brutalen Weinachnachts-Sextäter

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 28. Jun. 2016, 05:46

Vergewaltigt und fast umgebracht: Prozessauftakt in Essen

27.06.2016, 15:28 Uhr
Nach einer Vergewaltigung in der Weihnachtsnacht des vergangenen Jahres hat in Essen der Prozess gegen einen 20-Jährigen wegen versuchten Mordes begonnen. Der Angeklagte soll in der Nacht auf den 25. Dezember in Gelsenkirchen eine junge Frau verfolgt haben, die gerade aus einer Gaststätte kam. Dann soll er die 24-Jährige in einer Garageneinfahrt vergewaltigt und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben.
Beim Prozessauftakt am Montag erklärte hat der 20-Jährige, dass er sich an nichts erinnern könne. Die Polizei hatte ihn aufgrund von DNA-Spuren ermitteln können.

Die 24-Jährige hatte die Gaststätte gegen zwei Uhr verlassen. Sie war auf dem Heimweg, als sie überfallen wurde. Bei der Polizei hatte sie später gesagt: "Ich war mir sicher, dass ich sterben muss." Der Täter hatte ihr nach der Vergewaltigung die Handtasche aufs Gesicht gelegt. "Er ist davon ausgegangen, dass sie tot ist", heißt es dazu in der Anklage.
T-Online
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z3001x
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Re: Gelsenkirchen: Polizei jagt brutalen Weinachnachts-Sextäter | Prozess

#4

Ungelesener Beitrag von z3001x » Di, 28. Jun. 2016, 16:22

Man kam dem 20-jährigen marokkanischen tatverdächtigen Asylbewerber übrigens durch DNA-Abgleiche auf die Spur, da er vorher bereits durch Diebstahls- und Drogendelikte auffällig und erkennungsdienstlich behandelt wurde.
Im Prozess gab er an, es habe sich bei der Vergewaltigung und angestrebten anschließenden Ermordung um "einvernehmlichen Geschlechtsverkehr" gehandelt.
Ein 20-jähriger Asylbewerber aus Marokko muss sich vor dem Essener Landgericht wegen versuchten Mordes und Vergewaltigung verantworten. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft soll der Mann am frühen Morgen des Heiligabends 2015 eine 24-Jährige überfallen und sich dann brutal an ihr vergangen haben.
[...]
Der 20-Jährige hat den Tatvorwurf in seinen bisherigen Vernehmungen bestritten. Zwar räumt er ein, mit der 24-Jährigen Geschlechtsverkehr gehabt zu haben. Der sei aber „einvernehmlich“ erfolgt.
[...]
Auf die Spur kamen die Ermittler dem Mann durch einen DNA-Abgleich. Der 20-Jährige war vor der Tat bereits mehrfach wegen Diebstahls- und Betäubungsmitteldelikten polizeilich in Erscheinung getreten und dabei auch erkennungsdienstlich behandelt worden.
[...]
Die 24-Jährige leidet bis heute an den psychischen Folgen der Tat. Ob sie den Prozess auch als Nebenklägerin verfolgen wird, steht derzeit noch nicht fest.
Der Westen
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Gelsenkirchen: Polizei jagt brutalen Weinachnachts-Sextäter | Prozess

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 11. Feb. 2019, 10:13

07.07.2016: Sieben Jahre Haft für Vergewaltiger
Der 20-jährige Marokkaner hatte am 24. Dezember 2015 in Gelsenkirchen-Buer eine Frau gewürgt, bis sie das Bewusstsein verlor, und sie dann sexuell missbraucht.

„Das sind Lügen! Ich bin kein Mörder“, empört sich der Angeklagte lautstark bei der Urteilsbegründung, steht auf und will weg. Er muss bleiben und zuhören. Kurz zuvor hatte die V. Strafkammer des Essener Landgerichtes den 20-jährigen Asylbewerber aus Gelsenkirchen wegen versuchten Mordes und besonders schwerer sexueller Nötigung zu sieben Jahren Jugendstrafe verurteilt. „Viel zu viel“, nach Überzeugung des jungen Mannes.

Am 24. Dezember vergangenen Jahres hatte er nach Überzeugung der Kammer eine junge Frau so heftig gewürgt, bis sie das Bewusstsein verlor und in akute Lebensgefahr geriet. Dann missbrauchte er die leblose 24-Jährige sexuell. Sie befand sich damals auf dem Heimweg nach einem traditionellen Treffen mit Freunden auf dem Weihnachtsmarkt. Zwei Wochen nach der Tat wurde der 20-jährige Mann schließlich in einem Gelsenkirchener Asylheim verhaftet.

Als Straßenkind in Marokko gelebt

Der junge Mann bestreitet die Tat bis zuletzt. Immer wieder fällt er Richter Volker Uhlenbrock beim Urteil ins Wort. Uhlenbrock zeigt viel Geduld und gibt sich große Mühe, dem Angeklagten die Beweislage zu erklären. Zum Beispiel, dass mit besonderer Gründlichkeit die beim Opfer gefundenen Sperma-Spuren mehrfach untersucht worden sind. Mit folgendem Ergebnis, so der Richter: „Keine andere Person auf dieser Welt kommt als Täter in Frage.“ Ebenso erfolglos scheint es, den 20-Jährigen zum Nachdenken zu bewegen, zu einer Art Reue oder gar Einsicht.

Die missbrauchte Frau sitzt ihrem Peiniger gegenüber, auf der anderen Seite in Saal 290. Die 24-Jährige, die auch heute noch schwer unter den Folgen des Überfalls leidet, schaut unentwegt den Mann an, der ihr das angetan hat. Manchmal kommen ihr die Tränen. „Ich kenne die Dame nicht“, behauptet dagegen der Angeklagte, ohne sie eines einzigen Blickes zu würdigen.

Vom „schwierigen Leben“ des Angeklagten spricht der Richter. Als Straßenkind habe er in Marokko gelebt. Er ist 15 Jahre alt, als er erst nach Frankreich und 2013 nach Italien geht. 2015 kommt er nach Deutschland, beantragt Asyl. Hier wurde er auch schon beim Diebstahl erwischt.

Aussagen sind nicht glaubhaft

Dann der 24. Dezember 2015, die Nacht, in der er eine junge Frau so heftig würgte, dass sie mehr aus Zufall überlebte. „Was für ein Versagen, nach zehn Monaten in Deutschland“, sagt Uhlenbrock. Das alles, „um ihren Geschlechtstrieb zu befriedigen“, erklärt der Richter ein Mordmerkmal.

Die mehrfach wechselnden Einlassungen des 20-Jährigen nennt Uhlenbrock „abstrus.“ Er vermutet, dass der junge Mann damit seinen Hals retten wolle. „Wenn er so einen Mist erzählt“, könne man das nicht glauben. Keinerlei Zweifel hat die Kammer dagegen an der Schilderung des Opfers.
Quelle: WAZ
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