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Dortmund: Frauenarzt soll Patientinnen heimlich gefilmt und missbraucht haben | Urteil

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sweetdevil31
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Dortmund: Frauenarzt soll Patientinnen heimlich gefilmt und missbraucht haben | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 1. Jan. 2016, 12:37

30. Dezember 2015 18:08 Uhr

Ein Frauenarzt aus Dortmund soll 58 Frauen heimlich gefilmt und sexuell missbraucht haben.
Mit einer Minikamera, die in einen Kugelschreiber eingebaut war, führte er unnötige gynäkologische Untersuchungen an den Frauen durch. Viele der Frauen verfolgten den Verhandlungsauftakt auf den Zuschauerplätzen.
Der nicht mehr praktizierende Mediziner schweigt zu den Vorwürfen.
Verteidiger Oliver Allesch den Richtern der 31. Strafkammer, eine Stellungnahme sei "derzeit nicht geplant". Etwas konkreter wird der Rechtsanwalt später am Rande der Verhandlung. Der Verteidigung werde es darum gehen, den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs von Patientinnen zu entkräften. Der eine Arzt untersuche so, der andere eben auf seine Art, sagt Allesch.
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Zuletzt geändert von Gast am Mi, 8. Jun. 2016, 15:29, insgesamt 1-mal geändert.



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Eagle
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Re: Dortmund: Frauenarzt soll Patientinnen heimlich gefilmt und missbraucht haben

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 8. Jun. 2016, 15:27

Heimliche Filmaufnahmen Prozess gegen Frauenarzt wegen Gutachter-Eklat geplatzt

DORTMUND Nach einem Eklat ist am Montag der Prozess gegen den mutmaßlich heimlich filmenden Frauenarzt vorerst geplatzt. Der medizinische Sachverständige, auf dessen vorläufigen Einschätzungen weite Teile der Anklageschrift beruhen, war möglicherweise nicht völlig unparteiisch. Wir erklären, wie es jetzt weitergeht.
Im Prozess hatte der Professor zuletzt erklärt, bei der Bewertung der auf Video festgehaltenen Untersuchungen des Gynäkologen habe er „versucht, eine Grundlage für eine Anklage der Staatsanwaltschaft zu finden“. Zusammen mit seinen Verteidigern Clemens Louis und Oliver Allesch hatte der Angeklagte den Sachverständigen daraufhin als befangen abgelehnt.
Der Professor habe deutlich gemacht, dass er nicht unvoreingenommen an seinen Auftrag herangegangen sei. Die Richter gaben diesem Antrag am Montag statt. Auch sie sparten nicht mit Kritik an dem Sachverständigen: „Der Gutachter sah seine Aufgabe offenbar darin, belastende Umstände festzustellen und den Angeklagten zu überführen. Damit hat er seine Aufgabe gründlich missverstanden. Er sah sich offenbar in der Rolle eines Staatsanwalts oder Richters und nicht in der eines unabhängigen Gutachters.“
Im September könnte es weitergehen Die Richter müssen nun einen neuen Sachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragen. Auch dieser Mediziner wird dann die Filmaufnahmen auswerten, die der Angeklagte offenbar heimlich von seinen Patientinnen gemacht hat. Der Prozess wird damit frühestens im September wieder komplett von vorne beginnen.
Ruhr Nachrichten

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sweetdevil31
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Dortmund: Frauenarzt soll Patientinnen heimlich gefilmt und missbraucht haben| September 2016

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 21. Dez. 2018, 16:01

Dortmunder Frauenarzt filmt heimlich rund 50 Patientinnen

19.11.2018 - 14:28 Uhr
Ein Frauenarzt hat in rund 50 Fällen Patientinnen heimlich im Intimbereich gefilmt. Die Termine hatte er zum Teil nur wegen der Fotos anberaumt.
Sechs Jahre nach seiner Enttarnung ist ein Dortmunder Frauenarzt am Montag verurteilt worden. Wegen sexuellen Missbrauchs von Patientinnen erkannte das Landgericht Dortmund auf ein Jahr und neun Monate Haft. Es setzte die Strafe zur Bewährung aus.

Nach eigenem Geständnis hatte der 58-Jährige die Frauen in rund 50 Fällen heimlich im Intimbereich gefilmt. Termine mit ihnen hatte er zum Teil nicht aus medizinischen Gründen anberaumt, sondern allein wegen der Fotos. (…)
WAZ
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