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Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung l Urteil

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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#61

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 29. Jan. 2016, 15:54

13-Jährige versteckte sich wegen Schulproblemen

Die angebliche Vergewaltigung einer 13 Jahre alten Russlanddeutschen sorgte für Empörung bis nach Moskau. Doch die Wahrheit ist: Das Mädchen hatte Probleme in der Schule – und traute sich nicht heim.

Der aufsehenerregende Fall einer angeblich entführten und vergewaltigten 13-jährigen Russlanddeutschen in Berlin ist aufgeklärt. Das Mädchen, das mit der erfundenen Geschichte über ihr Verschwinden für Aufruhr sorgte, verbrachte die fragliche Nacht des 11. Januar bei einem Bekannten, wie ein Staatsanwaltschaftssprecher am Freitag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Offenbar traute sie sich wegen Problemen in der Schule nicht nach Hause zu ihren Eltern. "Sie wollte weg und hat bei ihm Unterschlupf gesucht."

Bei dem 19 Jahre alten Bekannten des Mädchens wurden Sachen von ihr gefunden. Der Mann habe auch zugegeben, dass sie in der Nacht vom 11. auf den 12. Januar bei ihm war, sagte der Sprecher.

Es gebe aber keine Hinweise auf eine Sexualstraftat oder einen sexuellen Kontakt des Mannes zu dem Mädchen. Gegen den Mann werde daher auch nicht ermittelt, er sei nur ein Zeuge. Das Mädchen selber sage weiterhin kaum etwas Verwertbares zu dem Fall.
Das ist ein Ausschnitt der letzten Meldung der Welt von 15:48 Uhr.
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Jason Darkstone
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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#62

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Fr, 29. Jan. 2016, 16:01

Danke für den Link.

In diesem Bericht heisst es aber auch:
Gab es sexuellen Missbrauch?

Ermittelt wird aber weiterhin gegen zwei junge Männer wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs. Sie werden verdächtigt, in den Monaten vor dem Verschwinden des Mädchens sexuelle Kontakte zu ihr gehabt zu haben.

Die Polizei geht davon aus, dass die 13-Jährige die Männer schon über Monate kannte. Weil das Mädchen jünger als 14 Jahre ist, ist auch freiwilliger Sex mit Erwachsenen strafbar.
Also scheint es für mich so, dass Schulproble und Angst vor den Eltern die ursache für die Auszeit und die Lüge waren. Aber möglicherweise auch tiefsitzende Probleme durch vorangegangenen Mißbrauch. Bzw. die tiefsitzenden Probleme haben vielleicht den Mißbrauch erst ermöglicht oder begünstigt.
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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#63

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 29. Jan. 2016, 16:07

Ich denke, dass dieser "Missbrauch" hier von den vorherigen Ereignissen getrennt betrachtet werden muss. Dieser Fall ging ja um die Welt und sorgte für viel Aufruhr und Furore, von den anderen Vorfällen war ja noch gar nichts bekannt.
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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#64

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Fr, 29. Jan. 2016, 16:18

Salva hat geschrieben:Ich denke, dass dieser "Missbrauch" hier von den vorherigen Ereignissen getrennt betrachtet werden muss. Dieser Fall ging ja um die Welt und sorgte für viel Aufruhr und Furore, von den anderen Vorfällen war ja noch gar nichts bekannt.
Natürlich hat er nichts mit dem ganzen Trara zu tun. Es gab keine Entführung und keine VErgewaltigung und der Mißbrauch fand nicht in der Zeit der Abwesenheit statt. Und es wurde von rechtsradikalen hochgespielt und instrumentalisiert.

Trotzdem hängt er für mich dennoch irgendwie mit dem Gesamtbild zusammen, warum das Mädchen davongelaufen ist und auch so dreist gelogen hat.
Wobei ich dennoch sagen muss, obwohl du es vermutlich nicht so meinst, dass es eben trotzdem ein richtiger Missbrauch ist und nicht Missbrauch unter Anführungszeichen.

Kannte vor Jahren eine Frau, die mir erzählt hat, dass sie über Wochen immer wieder freiwillig als zwölfjährige nachts zu einem Mann, der eine Zeitlang bei der Familie untergekommen ist, aufs Zimmer gekommen ist und er dort Sex mit ihr hatte. Ohne Zwang. Sie erzählte mir, dass sie damals glaubte, dass sie einander lieben würden, Erst später wurde ihr das Ganze bewusst und hat jahrelang darunter gelitten.
Auch sie war frühreif, unausgeglichen, neugierig und verstört durch einen Missbrauch den sie als kleines Kind erlebte, aber auch als zwölfjährige einfach nur Opfer.
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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#65

Ungelesener Beitrag von Eagle » Fr, 29. Jan. 2016, 18:23

Freitag, 29. Januar 2016
Streit löst sich in Wohlgefallen auf Lawrow will nichts mehr vom Fall Lisa wissen
Der Streit um das Schicksal eines vorübergehend verschwundenen Mädchens aus Berlin führt beinahe zu einer Staatsaffäre zwischen Russland und Deutschland. Jetzt heißt es nach Kontakten auf höchster Ebene, man wolle das Thema nicht weiter verfolgen.
Der Fall der 13-jährigen Russlanddeutschen Lisa aus Berlin hat die Außenminister beider Länder auf den Plan gerufen. Die russische Führung hatte den deutschen Behörden die Hauptschuld an dem Konflikt zwischen Moskau und Berlin gegeben, der jetzt nach einem Telefongespräch zwischen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow aus dem Weg geräumt scheint. Lawrow hatte Deutschland zuvor mangelnde Transparenz in dem Fall vorgeworfen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung sollen beide Seiten vereinbart haben, den "Fall auf sich beruhen zu lassen". Lawrow wolle das Thema nicht weiter verfolgen. Eine Bestätigung aus dem Berliner Außenamt gibt es zur Stunde nicht.
n-tv

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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#66

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 30. Jan. 2016, 11:26

Jason Darkstone hat geschrieben:Wobei ich dennoch sagen muss, obwohl du es vermutlich nicht so meinst, dass es eben trotzdem ein richtiger Missbrauch ist und nicht Missbrauch unter Anführungszeichen.
Rechtlich gesehen ist Sex mit Minderjährigen unter einem Alter von 14 Jahren strafbar. Auch, wenn er einvernehmlich stattgefunden hatte. Darüber müssen wir nicht diskutieren. Problematisch wird es in meinen Augen, wenn bei eindeutig und zugegebenen einvernehmlichen Sex von "Missbrauch" gesprochen wird, der sich per Definition allerdings so äußert:
Sexueller Missbrauch bezeichnet sexuelle Handlungen an Menschen, die entweder an Minderjährigen vorgenommen werden oder an erwachsenen, widerstandsunfähigen Personen (z. B. Kranke, Behinderte, Hilfsbedürftige, Gefangene), wenn dies ohne deren Einverständnis geschieht. Im Kontext spezieller Behandlungs- und Betreuungsverhältnisse, z. B. Psychotherapie, werden sexuelle Kontakte auch mit Einverständnis des Klienten als Missbrauch seitens des professionellen Helfers gewertet.
Wikipedia
Sexueller Missbrauch von Kindern ist jede sexuelle Handlung, die an oder vor einem Kind entweder gegen den Willen des Kindes vorgenommen wird oder der das Kind aufgrund körperlicher, seelischer, geistiger oder sprachlicher Unterlegenheit nicht wissentlich zustimmen kann.
Hilfeportal Sexueller Missbrauch (Bundesministerium)

Vor diesem Kontext habe ich in meinem vorherigen Beitrag das Wort Missbrauch unter Anführungszeichen gesetzt, zumal es bei diesem Ereignis keinen sexuellen Kontakt zwischen dem Mädchen und dem Bekannten gab. Was in dem vorherigen Fall geschehen war, muss noch aufgeklärt werden.
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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#67

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 30. Jan. 2016, 11:59

Jason Darkstone hat geschrieben:Aber zwischen brutaler Vergewaltigung und wirklich einvernehmlich gibt es eben vieles. Angenommen sie ist frühreif oder auch einfach verstört, geht mit Männern mit, vielleicht kriegt sie Alkohol, einer verführt sie. Dann hat sie auch noch Sex mit dem zweiten. So was kann ohne Gewalt oder Drohung ablaufen, dennoch ist es mieser Mißbrauch, weil, egal wie reif, eine Dreizehnjährige noch nicht ausreichend verstehen kann.

Aber das ist jetzt nur Spekulation, weil eben meiner Erinnerung nach immer noch 2 Männer wegen Mißbrauchs im Fokus sind.
Eine verspätete Antwort @Jason Darkstone, sorry
Einvernehmlich bedeutet für mich: gemeinsam, miteinander (wenn auch strafbar, weil unter 14).

Eine Vergewaltigung ist nicht zwangsläufig mit "Gewalt und Drohung" verbunden, kann aber durchaus unter Drogen und Alkohol herbeigeführt werden. Hat man das Mädchen z.B. zielführend mit Alkohol gefügig und willenlos gemacht, bleibt es trotzdem eine Vergewaltigung.
weil, egal wie reif, eine Dreizehnjährige noch nicht ausreichend verstehen kann.
Was meinst du damit?
Allgemeines
Ein einheitliches Schutzalter für sexuelle Handlungen existiert in Deutschland nicht. Vielmehr gelten je nach Tatbestand unterschiedliche Altersgrenzen; eine Besonderheit des Sexualstrafrechts ist es darüber hinaus, auch die Abgrenzung der im Einzelnen verbotenen Handlungen über die Generalklausel des § 184g StGB je nach Tatbestand unterschiedlich vorzunehmen. Die unterschiedlichen Schutzaltersstufen sind auch Teil der allgemeinen Altersstufen im deutschen Recht.
Schutzalter 14 Jahre
Mit Ausnahme der nachfolgend genannten Sonderfälle liegt das Schutzalter in Deutschland gemäß § 176 StGB bei 14 Jahren. Sexuelle Handlungen mit Kindern unter 14 Jahren sind in Deutschland als sexueller Missbrauch von Kindern grundsätzlich verboten. Strafrechtlich verantwortlich ist diesbezüglich jeder mindestens 14 Jahre alte Täter; der Versuch ist strafbar. Es gab im Jahre 2003 über 2800 aufgrund von § 176 StGB verurteilte Personen.
wikipedia.

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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#68

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Sa, 30. Jan. 2016, 12:27

Eagle hat geschrieben: weil, egal wie reif, eine Dreizehnjährige noch nicht ausreichend verstehen kann.


Was meinst du damit?
Sorry, das war kein richtiger Satz von mir.
Ich meinte, dass eine Dreizehnjährige, selbst wenn sie für ihr Alter schon reif ist, oder eben frühreif ist, einfach die Tragweite nicht verstehen wird, die es hat, wenn ein erwachsener Mann mit ihr Sex hat.
Es gibt sicher dreizehnjährige, die sexuelle Neugierde haben, oder eben schon Sex haben wollen (da ist dann aber auch was in der Erziehung schiefgelaufen, ist aber nur meine Meinung), aber dennoch meine ich, dass ein Erwachsener da die moralische Verprflichtung hat, Verantwortungsbewusstsein zu zeigen, wenn sich ihm die "Gelegenheit" bietet.
Aber oft ist es wahrscheinlich das Gegenteil, solche Männer spüren es oft, wenn ein Mädchen in diesem Alter anfällig ist, labil, selbstzerstörerisch.

Das ist mir klar, dass es Alkohol zu einer Vergewaltigung machen würde, wenn sie nicht mehr Herr ihrer Sinne wäre oder willenlos.
An eine Vergewaltigung denke ich eher nicht, weil es ja, soweit ich gelesen habe, wiederholt hat. Wenn es gegen ihren Willen stattgefunden hätte, dann hätte sie wohl kaum weiterhin Bekanntschaft gepflegt. Aber sicher ist auch zuwenig dazu bekannt.

Ich denke eher, dass sie dazu verführt wurde, also keine Vergewaltigung vorlag.
Ich bleibe aber dabei, dass wenn ein erwachsener Mann eine dreizehnjährige verführt, und ja letzlich dann ihre Labilität, Verstörtheit oder auch Neugierde, oder was auch immer ausnützt, er sie dennoch benutzt und es dennoch ein Missbrauch ist.
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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#69

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 1. Feb. 2016, 06:39

Hat jemand gestern das Exklusiv-Interview bei Spiegel-TV um 23.25 Uhr von Lisa's Mutter gesehen? Habe es leider verpasst. :wink:

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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#70

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 1. Feb. 2016, 17:28

Das Interview der Mutter bei Spiegel TV


Zum Video Spiegel TV Eine Mutter zwischen Lügen und Probaganda

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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#71

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Mo, 1. Feb. 2016, 18:22

Das ganze ist ein Alptraum, finde ich.

Das Mädel hat Mist gebaut, ganz klar, denn dass so eine Falschaussage nicht recht ist, muss einem mit 13 schon klar sein.
Aber kein Kind sollte Angst vor den Eltern haben müssen, sodass es sich, wegen schlechter Noten, oder dergleichen nicht nach Hause traut. Ich tippe mal auf enormen Druck von Seiten der Eltern, vielleicht in Kombination mit "Wohlstandsverwahrlosung".
Der nächste Fehler war es, statt dem Mädchen jegliche Hilfe zukommen zu lassen (wodurch das ganze sich auf sanftere Weise aufgeklärt hätte), lieber das Ganze für Hetze und Propaganda zu nutzen. Da muss schon auch Fremdenfeindlichkeit da sein, wenn man in so einer Situation noch für Politisiererei einen Kopf hat.
Und den hitzköpfigen Redner, die man da gesehen hat, denen ist doch das Mädchen völlig egal.

Es wird jetzt eine verdammt schwere Zeit für sie, sodaß sie mir schon leid tut, obwohl ich ihr die Lüge übelnehme. Ich hoffe trotzdem, dass sie und ihre Familie bald mal wieder zur Ruhe kommen.
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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#72

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mo, 1. Feb. 2016, 18:37

@Jason Darkstone
Ja, es hat sich zu einem Albtraum entwickelt, definitiv.
Aber kein Kind sollte Angst vor den Eltern haben müssen, sodass es sich, wegen schlechter Noten, oder dergleichen nicht nach Hause traut.
Stimme dir zu; Viele Eltern scheinen nicht in der Lage zu sein ihren Kindern das Geühl zu vermitteln, mit allen Sorgen und Nöten jederzeit reden zu können.
Der nächste Fehler war es, statt dem Mädchen jegliche Hilfe zukommen zu lassen (wodurch das ganze sich auf sanftere Weise aufgeklärt hätte), lieber das Ganze für Hetze und Propaganda zu nutzen. Da muss schon auch Fremdenfeindlichkeit da sein, wenn man in so einer Situation noch für Politisiererei einen Kopf hat.
Und den hitzköpfigen Redner, die man da gesehen hat, denen ist doch das Mädchen völlig egal.
Das war der größte Fehler, mMn..

Mir tut sie defintiv leid, sie hatte nicht die geringste Ahnung was man aus dieser Geschichte macht. Sie ist jetzt (lt. Video) in Behandlung und ich hoffe, sie verarbeitet die Vorfälle gut.

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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#73

Ungelesener Beitrag von Eagle » Di, 2. Feb. 2016, 20:00

Heute, 02.02.2015, 21.15 Uhr in der ARD-Sendung Report. "Die Hetze geht weiter"

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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#74

Ungelesener Beitrag von Eagle » Fr, 25. Mär. 2016, 13:39

Neuer Wirbel um angebliche Vergewaltigung in Berlin. Obwohl längst bekannt ist, dass es weder eine Entführung noch eine Vergewaltigung gab und die 13-jährige beides erfunden hatte, äussert sich Russland Außenminister Lawrow erneut zu dem Fall. Die russischen Medien blasen den angeblichen Skandal weiter auf.
Bild nicht mehr vorhandenArchivbild: Russlanddeutsche demonstrieren im Fall der angeblichen Vergewaltigung einer 13-Jährigen in Berlin
Beim Besuch des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier in Moskau warnte Lawrow am Mittwochabend "vor haltlosen Vorwürfen" im Fall der 13-Jährigen gegen die "russische Diaspora" in Deutschland. Und erneut wird in russischen Medien von einer mutmaßlichen Vergewaltigung gesprochen.
Das russische Portal Sputnik zitiert aus der gemeinsamen Pressekonferenz mit Steinmeier. Lawrow hoffe, "dass die deutschen Medien in dieser Geschichte von Übertreibungen absehen und dass die Regierung der Bundesrepublik keine unbegründeten Verdächtigungen gegen die große Gruppe ihrer Bürger zulässt, die in Deutschland leben und Teil der deutschen Gesellschaft sind", heißt es.
Doch es waren russische Medien, die im Fall mehr als nur übertrieben. Sie haben schlicht die Unwahrheit berichtet. So hatte Ivan Blagoi, Berliner Korrespondenten des russischen Staatsfernsehens "Channel One Russia", am 16. Januar in einem Fernsehbeitrag über die vorgebliche Vergewaltigung der 13-Jährigen unter anderem berichtet: "In Deutschland vergewaltigen Migranten Minderjährige. Die Behörden tun nichts, die Täter werden nicht bestraft. So sieht die neue Ordnung in Deutschland aus! In Berlin wurde ein 13-jähriges Mädchen von drei arabischen Flüchtlingen auf dem Schulweg in ein Auto gelockt, in eine Wohnung verschleppt und dort 24 Stunden lang misshandelt und vergewaltigt."(...)
Zum vollständigen Bericht Morgenpost

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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#75

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Fr, 25. Mär. 2016, 23:25

Das ganze ist eine Tragödie.
Mir tut das Mädchen leid, weil sie Angst vor ihren Eltern hatte und deshalb eine Lügengeschichte gemäß deren Weltbild erfand um ihre "Auszeit" zu vertuschen. War nicht richtig, aber wohl auch nicht böswillig. Das Mädchen sollte nun mal irgendwann zur Ruhe kommen können, wird ja wohl nicht lustig sein, die Situation.

Mir tun auch die Menschen leid, gegen die gehetzt wird, verallgemeinert wird, etc...

Mir tun auch die richtigen Opfer von Vergewaltigung und anderer Gewalt leid, weil sie dann bald mal als Erfinder und Hetzer abgestempelt werden.
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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#76

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 26. Mär. 2016, 08:49

Der Fall wurde geklärt und abgeschlossen und gerade die russischen Medien, unterstützt von Lawrow, lassen das Mädchen nicht zur Ruhe kommen. Manchen Menschen sind wirklich alle Mittel recht um ihr Ziel zu verfolgen.

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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung

#77

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 28. Feb. 2017, 07:21

Mädchen verschwand auf dem Weg zur Schule: Nun gibt es eine Anklage

28.02.2017, 06:57
Der Fall der russischstämmigen Lisa erhitzte gut einem Jahr die Gemüter. Das Mädchen war in Berlin-Falkensee auf dem Weg zur Schule verschwunden.
Russische Medien hatten damals das Gerücht verbreitet, dass das Mädchen von Migranten entführt worden sei, es kam zu Protesten. Polizei und Justiz hatten dem jedoch widersprochen. Sogar die Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, und Deutschlands, damals noch Frank-Walter Steinmeier, äußerten sich zu dem Fall: Lawrow behauptete, dass ein Verbrechen an dem russischen Mädchen habe vertuscht werden sollen, Steinmeier widersprach scharf. 13 Monate später gibt es nun eine Anklage.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, gibt es nun ein Ermittlungsergebnis. Lisa war offenbar am Tag nach ihrem Verschwinden bei einem Freund. So solle sich die 13-Jährige wegen schulischer Probleme nicht nach Hause getraut haben und aus Angst bei dem Freund, dessen Mutter informiert war, Unterschlupf gesucht haben. Nach etwa 30 Stunden tauchte die 13-Jährige wieder auf. Laut „Bild“-Zeitung soll es keine sexuellen Kontakte zwischen Lisa und dem 19-Jährigen gegeben haben. Gegen den jungen Mann wurde offenbar nicht ermittelt.

Ein Angeklagter versichert, das Mädchen für mindestens 16 gehalten zu haben

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat in dem Fall nun dennoch eine Anklage vorgelegt. Sie richtet sich laut „Bild“-Zeitung gegen zwei Deutsche, einen 20- und einen 23-Jährigen, zu denen das Mädchen vorher Kontakt gehabt habe. Die Fahnder seien ihnen über das Handy der 13-Jährigen auf die Spur gekommen.

Dem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge hätten die beiden Männer Lisa nicht entführt, allerdings Oral-Verkehr mit der 13-Jährigen gehabt. Der 20-Jährige habe indes glaubhaft machen können, nicht gewusst zu haben, dass Lisa noch keine 16 Jahre alt sei. Die Ermittlungen gegen ihn seien eingestellt worden.

Der andere junge Mann sieht dagegen einer Anklage „wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern“ entgegen. Der 23-Jährige soll gewusst haben, dass das Mädchen erst 13 Jahre alt gewesen sei, habe den Akt offenbar auch auf seinem Handy gefilmt. Aus diesem Grund werde gegen ihn nun wegen der Herstellung von Kinderpornografie ermittelt.
Focus


Bild nicht mehr vorhandenLisa ist mittlerweile 14 Jahre alt
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Re: Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung l Anklageerhebung

#78

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Di, 28. Feb. 2017, 09:44

Gut so, dass es dennoch eine Anklage gibt. Das Schutzalter besteht ja nicht zum Spaß. Somit ist es Mißbrauch gewesen, auch wenn wohl einvernehmlich.
Trotzdem wurmt es mich, dass nicht auch die Falschbeschuldigung und die Volksverhetzung irgendwie vor Gericht kommen können. Nur, das Mädchen war zum Zeitpunkt noch nicht strafmündig und hat wohl auch nicht die entsprechenden rasisstischen Motive. Die wollte nur eine Ausrede für ihre Auszeit haben.
Was dann Eltern, ich glaube die Tante und die Medien gemacht haben, steht aber wieder auf einem anderen Blatt.
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Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung l Anklageerhebung

#79

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 19. Jun. 2017, 05:32

24-Jähriger wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht

18.06.2017 19:45
Im Januar 2016 verschwand die damals 13-jährige Lisa F. auf ihrem Schulweg. Einen Tag später tauchte das Mädchen wieder auf. Sie behauptete, dass sie von drei südländisch aussehenden Männern entführt und vergewaltigt wurde. Beamten finden heraus, dass Lisa bei einem Bekannten war.
Am Dienstag muss sich nun ein 24-Jähriger vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs sowie der Herstellung kinderpornografischer Schriften verantworten. Er soll sexuelle Kontakte zu der damals 13-Jährigen in seiner Wohnung gehabt haben - aber unabhängig vom ursprünglichen Fall.

Er soll vor dem Verschwinden des Mädchens einvernehmliche sexuelle Kontakte zu ihm gehabt haben. Weil die Schülerin jünger als 14 Jahre alt war, ist auch der freiwillige Sex strafbar. Der 24-Jährige soll einen sexuellen Kontakt zugegeben haben. Vorgesehen ist nur ein Verhandlungstag.
(...)
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Berlin-Marzahn: Polizei widerspricht Gerücht über eine Vergewaltigung l Prozess

#80

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 20. Jun. 2017, 14:19

Bewährungsstrafe für Sex mit 13-jähriger Russlanddeutschen

20.06.2017, 13:42 Uhr
Ein Mann ist wegen schweren sexuellen Missbrauchs einer 13-Jährigen sowie der Herstellung von Kinderpornografie zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten Haft verurteilt worden.
Der 24-Jährige war ein Bekannter der heute 15 Jahre alten Schülerin. Laut Anklage war es zu Sex mit der damals 13-Jährigen gekommen, allerdings einvernehmlich.

Der Fall des russlanddeutschen Mädchens aus Berlin hatte Anfang 2016 Aufregung über Deutschland hinaus verursacht. Er war bekannt geworden, weil das Mädchen nach einem mehr als 30-stündigen Verschwinden bei der Polizei erklärt hatte, es sei von drei Männern entführt und vergewaltigt worden.

Die Vergewaltigung stellt sich später als erfunden heraus. Der russische Außenminister Sergej Lawrow schaltete sich ein und warf deutschen Behörden Vertuschung vor. Hunderte Russlanddeutsche demonstrierten in Berlin.
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