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Haar: Unentdeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht | Urteil

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Eagle
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Haar: Unentdeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 20. Jan. 2016, 16:26

Anfang des Jahres erhielt die Polizei einen Hinweis auf ein mögliches, zurückliegendes Tötungsdelikt. In Haar soll ein Mann von seiner Lebensgefährtin getötet und im Garten des Hauses vergraben worden sein. Erste Ermittlungen erhärteten den Anfangsverdacht
Der getötete Student wurde nie vermisst gemeldet, die Eltern vermuteten, dass er mit seiner neuer Lebensgefährtin nach Rumänien gegangen sei und alle Kontakte abgebrochen hätte.
Bild nicht mehr vorhandenIn Haar im Landkreis München wurde wahrscheinlich vor Jahren ein Mann von seiner Lebensgefährtin ermordet und im Garten vergraben.
Ein von den Eltern engagierter Privatdetektiv konnte den Sohn jedoch nie in Rumänien aufspüren.
(...)Im Laufe der Auseinandersetzung soll sie den damals rund 30 Jahre alten Mann schließlich auf bislang nicht genauer bekannte Art und Weise getötet haben.
Danach soll die Frau ihren aktuellen Lebensgefährten zu Hilfe gerufen haben, um die Leiche zu beseitigen. Gemeinsam vergruben sie das getötete Opfer im Garten des Einfamilienhauses, das sie als Mieterin bewohnte und wo sie bis heute wohnt(..)
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Zuletzt geändert von sweetdevil31 am Fr, 19. Mai. 2017, 18:46, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Thema verschoben

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Re: Haar: Unendeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht

#2

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 20. Jan. 2016, 19:23

Bei Grabungen im Garten der ehemaligen Lebensgefährtin wurde ein Plastiksack gefunden, vermutlich mit den Überresten des Studenten. Die Tatverdächtigen wurden festgenommen.
Bild nicht mehr vorhandenPolizisten durchsuchen am 20.01.2016 eine Gartenlaube auf einem Grundstück in Haar im Landkreis München, auf dem sie nach der Leiche eines Mannes suchen.

Bild nicht mehr vorhandenEine Münchner Pädagogik-Studentin steht unter Mordverdacht, weil sie ihren Freund vor Jahren getötet und im Garten verscharrt haben soll.
Nach einem Hinweis durchsuchte die Polizei am Mittwoch das Haus der Frau in Haar bei München und grub im Garten nach der Leiche des 1980 geborenen Studenten. „Wir haben einen verdächtigen Plastiksack gefunden“, sagte ein Sprecher am Nachmittag. Die Wahrscheinlichkeit sei sehr groß, dass sich darin Leichenteile befinden. Endgültige Sicherheit sollte eine Obduktion bringen.
Der 33 Jahre alte heutige Lebensgefährte der Studentin steht nach Polizeiangaben unter Verdacht, ihr dabei geholfen zu haben, die Leiche zu vergraben. „Die Leiche muss sich über einige Zeit im Haus befunden haben“, sagte Kraus.
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Re: Haar: Unendeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 22. Jan. 2016, 06:05

Vermisster Student: Bei München gefundene Leiche identifiziert

21.01.2016 – 21:11 Uhr
Bild nicht mehr vorhandenDurchsuchung in Haar: Die in einem Plastiksack gefundene Leiche gehört dem Ex-Freund einer Pädagogik-Studentin

Die Ex-Freundin steht unter Mordverdacht: Die bei Grabungen in der Nähe von München entdeckten sterblichen Überreste gehören zu einem vermissten Studenten. Neben der 31-jährigen Studentin ist auch ihr neuer Lebensgefährte in Haft.
...
Anhand des Abgleichs des Zahnschemas hätten ihn Rechtsmediziner der Uni München identifiziert, teilte die Polizei mit. Zur Todesursache könnten keine Angaben gemacht werden. Dazu seien weitere Untersuchungen nötig.
...
Die 31-jährige Studentin und ihr neuer Lebensgefährte wurden festgenommen. Der Mann soll den Ermittlungen zufolge an der Tat nicht beteiligt gewesen sein, seiner Freundin jedoch beim Verstecken der Leiche geholfen haben. Die Ermittler werfen ihm Strafvereitelung vor.
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Re: Haar: Unendeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht

#4

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 11. Feb. 2016, 15:37

Die Studentin soll ihren Freund mit Kreissäge getötet haben. Inzwischen wurde ein dritter Tatverdächtiger festgenommen, er soll nicht an dem Mord beteiligt gewesen sein, aber geholfen haben die Leiche zu verscharren.
Bild nicht mehr vorhandenToter Student im Garten verscharrt
Nach dem Fund einer Leiche auf einem Grundstück in Haar haben Polizei und Staatsanwaltschaft nun mitgeteilt, dass der Student mit einer Kreissäge getötet wurde. Unter Tatverdacht steht seine Ex-Freundin. Opfer soll wehrlos gewesen sein
Das in Haar gefundene Skelett ist identifiziert. Die inhaftierte Ex-Freundin des seit Jahren vermissten Münchners macht erste Angaben zur Tat.
Die 31-Jährige soll zum Tatzeitpunkt mit dem Opfer allein gewesen sein. Offenbar nutzte sie einen Moment aus, in dem ihr Partner wehrlos war. Die Polizei teilte daher mit, dass das Tatmotiv Heimtücke erfüllt sei.
Mittlerweile ist ein dritter Verdächtiger festgenommen worden. Der 34-Jährige soll nicht an der eigentlichen Tat beteiligt gewesen sein, später aber geholfen haben, die Leiche zu verscharren - ebenso wie der bereits in Untersuchungshaft sitzende jetzige Partner der Frau. Der nun Festgenommene sagt nichts zu den Vorwürfen.
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Re: Haar: Unentdeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht | TV U-Haft

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 11. Feb. 2017, 06:40

Beim Sex: Frau schneidet Mann den Kopf mit Kreissäge ab

10.02.2017 21:38
Mord in einer Studenten-WG: In München steht eine Pädagogin vor Gericht, weil sie beim Sexspiel ihrem Freund mit einer Kreissäge den Kopf abgeschnitten haben soll. Die grausam zugerichtete Leiche wurde erst viele Jahre später gefunden.
Vor dem Münchner Landgericht beginnt an diesem Montag (13. Februar) der Prozess um einen grausamen Mord in einer Studenten-WG. Eine heute 32 Jahre alte Pädagogin steht vor Gericht, weil sie ihren Freund beim Sexspiel getötet haben soll. Mit einer Handkreissäge, so die Staatsanwaltschaft, habe sie seinen Oberkörper attackiert und ihm - wohl als er nach den heftigen Schnitten schon tot war - den Kopf abgetrennt.

Die Anklagebehörde geht von heimtückischem Mord aus. Der Mann soll ans Bett gefesselt gewesen sein. Weil er eine zugeklebte Taucherbrille trug, konnte er nichts sehen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatten die beiden immer wieder derartige Fesselspiele im Bett veranstaltet. Das Opfer sei darum vollkommen arglos gewesen.

Als Motiv vermutet die Behörde eine unglückliche Beziehung. Die Frau habe sich oft mit ihrem Lebensgefährten gestritten und sei von ihm gedemütigt worden. Auch am Tag vor der Tat soll es zu einem heftigen Streit gekommen sein, in dessen Verlauf die Frau ihren Freund aus der WG warf. Sie habe sich dann, so die Staatsanwaltschaft, zum Schein mit ihm versöhnt und sogar mit ihm geschlafen und ihn dann umgebracht.

Nach Angaben ihrer Anwältin Birgit Schwerdt bestreitet die Angeklagte nicht, ihren Freund umgebracht zu haben. "Die Tötung selbst hat sie schon bei ihrer ersten Beschuldigtenvernehmung gestanden", sagte sie. "Es geht insbesondere darum, die Hintergründe herauszuarbeiten und das Motiv herauszufiltern." Auch vor Gericht werde die Angeklagte sich selbst zu den Vorwürfen äußern. Schwerdt kündigte allerdings an, für die Aussage ihrer Mandantin den Ausschluss der Öffentlichkeit zu beantragen, "weil es da um ihre Privat- und Intimsphäre geht".

Noch monatelang soll der Tote im Dachgeschoss des Hauses, in dessen Untergeschoss noch andere Mitbewohner lebten, gelegen haben - bis die Angeklagte im Sommer 2009 in Urlaub fuhr und ihr nächster Freund im Haus blieb, um auf ihre Katze aufzupassen. Er fand die grausam zugerichtete Leiche - und verscharrte sie später gemeinsam mit seiner Freundin und einem weiteren Bekannten im WG-Garten. Auf dem Grundstück, wo die Leiche vergraben war, soll das Paar später sogar in einer freien Zeremonie geheiratet haben.

Nach dem Verscharren der Leiche soll das Trio die Kleider des Opfers und die Tatwaffe entsorgt und die Blutspuren auf dem Dachboden mit weißer Farbe überstrichen haben. Als Ermittler das Haus fast acht Jahre nach der Tat durchsuchten, fanden sie noch Blutspuren. Die beiden Helfer sind nach Angaben von Staatsanwalts-Sprecher Florian Weinzierl in einem anderen Verfahren vor dem Amtsgericht bereits wegen Strafvereitelung zu Haftstrafen ohne Bewährung verurteilt worden, haben aber Rechtsmittel gegen das Urteil eingelegt. Am 8. März soll es zur Berufungsverhandlung am Landgericht kommen.

Die grausame Tat soll sich schon im Dezember 2008 abgespielt haben - doch erst Jahre später, Anfang 2016, kam sie ans Tageslicht. Eine Bekannte der Angeklagten hatte von der Tat gehört und sich an die Polizei gewandt. Die Ermittler fanden die Leiche im Garten der Wohngemeinschaft in Haar bei München. Die Angehörigen des Opfers waren bis zu dem Zeitpunkt davon ausgegangen, der junge Mann sei mit einer neuen Freundin ins Ausland gezogen.
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Re: Haar: Unentdeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht | Prozess

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 15. Feb. 2017, 12:27

Angeklagte schockt mit grausamen Details

15.02.2017 06:38
Pädagogik-Studentin Gabriele P. (32) steht seit Montag in München vor Gericht, weil sie beim Sex ihren Freund mit einer Handkreissäge umgebracht haben soll.
(...)
Gabriele P. fesselte ihren Ex-Freund zuerst ans Bett, zog dem Sadomaso-Fan eine verdunkelte Taucherbrille über. Dann holte sie eine Handkreissäge, schnitt Sebastian H. damit quer über die Brust. Laut Anklage durchtrennte sie die Schlüsselbeine und sägte ihm den Kopf ab, wie der "Münchner Merkur" berichtet. "Er hatte zwei Persönlichkeiten", erzählt Gabriele P. Auf der einen Seite soll der Student intelligent, humorvoll und wohlerzogen gewesen sein. Über die andere Seite will die Pädagogik-Studentin nicht sprechen. Wie der "Merkur" berichtet, soll Gabriele P. eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Borderline-Patienten besucht haben. Ein Psychiater soll Sebastian H. die Diagnose gestellt haben.
(...)
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Re: Haar: Unentdeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht | Prozess

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 15. Feb. 2017, 19:38

Ist das erlaubt? Kreissägen-Killerin will im Knast heiraten

15.02.2017 13:25
Gabriele P. (32) steht vor Gericht. Sie ist angeklagt, weil sie ihren Ex-Freund Sebastian H. (28) mit einer Kreissäge tötete.
Nach und nach kommen die grausamen Details der Tat zum Vorschein. Hilfe beim Verscharren der Leiche hatte sie zum Beispiel von Christian K. (33). Und genau den will die 32-Jährige jetzt heiraten.

Wie "tz.de" berichtet, sei die Hochzeit schriftlich schon ausgemacht. Da Christian K. aber ebenfalls hinter Gittern sitzt, war eine mündliche Vereinbarung bislang nicht möglich.

„Im Moment können wir uns leider nicht sehen und auch nicht sprechen. Aber wir haben darüber geschrieben und wollen standesamtlich heiraten“, so die Mörderin.

Aber ist so eine Knasthochzeit überhaupt möglich? Michael Stumpf, Leiter der JVA Stadelheim sagte gegenüber tz.de: „Wir haben im Jahr zwei bis drei standesamtliche Eheschließungen. Dazu sind neben dem Standesbeamten auch die Trauzeugen und der Ehepartner zugelassen." Nach der Trauungszeremonie, die in der Regel 15 Minuten geht, hätte des Paar noch 45 weitere Minuten, bei dem sie sogar nebeneinander sitzen und sich küssen können.

Doch all das liegt für das ungewöhnliche Liebespaar in weiter Ferne. Solange der Prozess noch läuft, herrscht zwischen beiden striktes Kontaktverbot. Gabriele P: „Sobald es möglich ist, wollen wir alles regeln."
Tag24


Hat die Gute gerade keine anderen Probleme?

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Re: Haar: Unentdeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht | Prozess

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 17. Feb. 2017, 10:45

Bekannte wussten offenbar von der Tat - und schwiegen

17.02.2017, 08:28
Im Jahr 2008 tötete eine Münchner Pädagogik-Studentin ihren Freund beim Sex – das hat sie vor Gericht bereits gestanden. Doch im Mordprozess werden nun nach und nach Details zu der Tat offengelegt. Aus Zeugenaussagen geht hervor: Offenbar wussten mehrere Personen von dem Toten.
(...)

Geständnis im betrunkenen Zustand

Der erste Zeuge, der nun am dritten Verhandlungstag aussagte, war laut „SZ“ ein Freund des Paars. Er habe den jetzigen Freund der Angeklagten im Jahr 2009 in einem Internetchat kennengelernt und sich später mit ihm getroffen. Im betrunkenen Zustand habe ihm dieser gestanden, dass seine Freundin ihren Ex-Partner getötet hat und die Leiche im Garten vergraben liegt.

Wirklich überzeugend fand der Richter die Aussage des Zeugen demnach nicht. Dieser habe seine Geschichte, was ihm die Angeklagte selbst über die Tat erzählt hat, immer wieder abgeändert. So soll sie sich nur gegen einen Angriff ihres Freundes gewehrt haben. „Ich glaube Ihnen nicht“, sagte der Richter laut „SZ“. Auf die Idee, zur Polizei zu gehen, sei der Zeuge nicht gekommen.

„Wir sind Mörder“

Noch merkwürdiger wurde es offenbar bei der Aussage des zweiten Zeugen, eines Bekannten des Paares, der zwei Jahre in deren Haus wohnte. Ihm habe der Freund der Angeklagten bereits am ersten Tag nach dem Einzug eröffnet: „Wir sind Mörder.“ Dem Zeugen sei nicht klar gewesen, wie er darauf reagieren soll. Er habe gedacht, man wolle ihn „verarschen oder seine Freundschaft prüfen“.

Offenbar sprach der Freund der Angeklagten immer wieder von der Tat, was dem Zeugen Angst machte. „Wenn es stimmte, musste ich Angst vor ihr und ihm haben“, zitierte die „SZ“ seine Aussage. „Wenn es nicht stimmt, dann hätte ich sie falsch verdächtigt und angeschwärzt.“ Wegen dieser Belastung und dem Druck von Seiten des Paares sei er schließlich wieder ausgezogen.

Erst eine dritte Person ging zur Polizei

Der zweite Zeuge war es offenbar auch, der den Stein ins Rollen brachte. Er habe die Geschichte einer Freundin erzählt, die es wiederrum an eine dritte Person weitergab. Diese ging dann zur Polizei, die die Leiche schließlich auf dem Grundstück fand. Der Zeuge habe erst bei der polizeilichen Vernehmung erfahren, dass die Tat wirklich passiert war. Ihm sei „schwarz vor Augen“ geworden.

Nachdem die Angeklagte die Tat selbst bereits gestanden hat, geht es in dem Prozess vor allem um die Einschätzung der Schwere. Hat sie sich wirklich gegen ihren gewalttätigen Freund gewehrt, wie sie sagt? Sollte das Gericht die Tat als heimtückischen Mord einstufen, droht der 32-Jährigen eine lebenslange Gefängnisstrafe.
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Re: Haar: Unentdeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht | Prozess

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 24. Feb. 2017, 07:19

Zeugin schildert ihre Dreiecksbeziehung mit der Angeklagtem und dem Opfer

23.02.2017, 23:51
Chaos und Dreck im Haus und eine Dreiecksbeziehung: Mehrere Zeugen haben im Münchner Prozess um einen grausamen Kreissägen-Mord einen Einblick in das Leben der angeklagten Frau gegeben.
(...)

Auf die Frage des Vorsitzenden Richters Michael Höhne, wie das Leben in der WG abgelaufen sei, sagte sie: "Wenn sie mich vor einem Jahr gefragt hätten, hätte ich gesagt: ganz lustig." Mit dem Wissen um die Tat stelle sich das alles im Rückblick allerdings anders da.

(...)

Opfer habe "immer wieder Sex mit anderen" gewollt

Eine andere Bekannte schilderte vor Gericht eine Dreiecksbeziehung mit dem Opfer und der Angeklagten. Sie sei 2006 in einer Diskothek von der Angeklagten angesprochen worden, berichtete die junge Frau. Dann sei sie dem Lebensgefährten vorgestellt worden. Monatelang unterhielten die drei eine intime Beziehung, in der es nicht ausschließlich um Sex gegangen sei. "Oft lagen wir einfach nur im Bett und haben gekuschelt."

Sie habe den Eindruck gehabt, die 32-Jährige werde von der Beziehung zu dem Mann zermürbt. Oft habe es Streit gegeben, er sei übellaunig gewesen und habe seine Freundin beschimpft. Er habe "immer wieder Sex mit anderen" gewollt. "Sie sollte ausgehen, Leute kennenlernen und heimbringen."

(...)

Am Nachmittag schilderte der Vater der Angeklagten - angesichts der Umstände erstaunlich launig - die Beziehung zwischen seiner Tochter und ihrem damaligen Freund. Dem Vater gehörte wohl auch die Kreissäge, mit der seine Tochter ihren Lebensgefährten umgebracht haben soll. Sie habe eine solche Säge ausgeborgt und - als er sie wieder haben wollte - gesagt, sie habe sie weiter verliehen. Nach einer vorübergehenden Trennung habe sie über ihren Lebensgefährten gesagt: "Der kommt immer wieder an und ich werd' den nicht los."
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Re: Haar: Unentdeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht | Prozess

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 24. Feb. 2017, 19:54

„Er wollte sie kontrollieren“

23.02.2017
Frauen, Männer und Drogen habe sie für ihn besorgen sollen, und auch Sexspiele musste sie mitmachen. Dann brachte Gabriele P. ihren Peiniger um. Aber hatte der sie wirklich so stark unter Kontrolle gesetzt?
(...)

Gabriele P. sollte Männer und Frauen für Sebastian besorgen

Als Sebastian H. im Dezember 2008 getötet wurde, wohnte Viktoria V. nicht mehr in dem Haus. Sie war Monate zuvor ausgezogen, da ihr die Beziehung „nicht gutgetan“ habe. Denn Sebastian H. sei ständig fremdgegangen. Als er einmal in ihrer Gegenwart Sex hatte mit einer anderen Frau, habe sie ihm eine Tasche an den Kopf geworfen. Unter Tränen sagt sie vor Gericht, dass sie öfter versucht habe, ihn zu verlassen. „Störte das Fremdgehen denn auch die Angeklagte?“, fragt der Vorsitzende Richter. „Wenn er wieder weg war mit anderen Frauen und ich mich aufregte, sagte Gabi nur ‚Ja, mei‘.“ Gabriele P. sei froh gewesen, wenn er sie in Ruhe gelassen habe. Sie sollte nach den Angaben auch abends losziehen, Frauen kennenlernen und für Sebastian H. mitbringen. „Auch Männer?“ – „Ja, Männer, Frauen, es war alles dabei.“

Der Vorsitzende Richter fragt sie auch, ob Sebastian H. einmal verlangt habe, dass Gabriele P. ihm ein Kind bringe, das er im Keller einsperren wollte. „Nein, davon weiß ich nichts.“ Ebenso wenig habe sie von Fäkalien-Schmierereien gewusst, die Sebastian H. als Bestandteil seiner Sexualität habe praktizieren wollen. „Kann man davon sprechen, dass Gabriele P. ihm hörig war?“ – „In einer Weise schon. Sie hat ihn aber auch geliebt. Aber er wollte sie immer kontrollieren.“ Er habe sie als „Scheiß-Hure“ beschimpft und ständig mit ihr gestritten. Und ja, Gabi habe auch gesagt, dass sie sich trennen wollte. „Und bei Ihnen war er anders?“ – „Mich hat er nie so behandelt. Er beschwerte sich bei mir, dass sie ihn nicht sexuell befriedige.“ – „Haben Sie darüber auch mit Gabi gesprochen?“ – „Ja, sie hat immer gesagt: ‚Wenn du dabei bist, dann ist er auch netter zu mir.‘“ – „Wollte Gabriele P. die Fesselungen beim Sex auch?“ – „Sie hat es wohl getan, damit er Ruhe gibt.“

(...)
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Re: Haar: Unentdeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht | Prozess

#11

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 24. Feb. 2017, 20:16

Sie schaffte es nicht, diesen Kerl endlich zu verlassen, bringt ihn aber um...
Wie können sich Menschen, die eh schon gebeutelt wurden, ihr Leben derart zerstören (lassen)? Ein tragischer Fall...

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#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 25. Feb. 2017, 14:22

Salva hat geschrieben:Sie schaffte es nicht, diesen Kerl endlich zu verlassen, bringt ihn aber um...
Wie können sich Menschen, die eh schon gebeutelt wurden, ihr Leben derart zerstören (lassen)? Ein tragischer Fall...
Da muss ich dir recht geben. Wenn man die Aussagen der Zeugen liest, muss es für die Frau schon echt die Hölle gewesen sein (wenn vllt. auch nicht immer und nicht von Anfang an). Aber sie hat ihn getötet, verlassen wäre da die klügere Entscheidung gewesen. Bin mal gespannt wie das Gericht entscheiden wird.

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Re: Haar: Unentdeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht | Prozess

#13

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 25. Feb. 2017, 18:44

sweetdevil31 hat geschrieben:Bin mal gespannt wie das Gericht entscheiden wird.
Schwierige Frage. Die Anklage beruft sich auf Mord, denn die Tat wurde auf jeden Fall gemäß § 211 Abs. 2 StGB - Mord
heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln
durchgeführt. Demnach müsste die Kammer eine lebenslange Haftstrafe aussprechen.
Inwieweit die Verteidigung und Gutachter dem Gericht eine strafmildernde psychische Ausnahmesituation nahelegen können, bleibt abzuwarten. Ein Nachtteil könnte u.a. sein, dass Gabriele P. eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Borderline-Patienten besucht hatte, weil ein Psychiater dem Opfer eine entsprechende Diagnose gestellt haben soll. Sie war also alles andere als unwissend oder hilflos.

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Re: Haar: Unentdeckter Kriminalfall - Studentin unter Verdacht | Prozess

#14

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 4. Apr. 2017, 11:33

Neue Details zum Kreissägen-Mord: So bestialisch kam Sebastian H. ums Leben!

04.04.2017 08:33
Allein die Vorstellung jagt einem einen Schauer über den Rücken! Gabi P. hat ihren früheren Freund Sebastian H. beim Fessel-Sex mit einer Kreissäge ermordet. Vor Gericht kamen nun neue grauenvolle Details ans Licht.
Seit Mitte Februar befasst sich das Landgericht München mit der bestialischen Tat. Nachdem die heute 32-jährige Pädagogik-Studentin ihren wehrlosen, ans Bett gefesselten Freund im Jahr 2008 umbrachte, ließ sie den 28-Jährigen monatelang auf dem Dachboden liegen. Das gab sie nun sogar vor dem Richter offen zu.

Am Montag enthüllte der Gerichtsmediziner Randolph Penning (62) laut der tz, in welchem Zustand der Tote von den Ermittlern aufgefunden wurde. Die Unterschenkel seien in Müllsäcke verpackt gewesen, der Oberkörper separat in ein rotes Spannbettlaken und Malerfolie gewickelt. Laut Penning habe der Gestank bestialisch sein müssen.

Am Schädel des Toten habe er keine Verletzungen gefunden. Und sogar die Taucherbrille, die er während des fatalen Liebesspiels über den Augen trug, habe er noch aufgehabt.

Auch wie Sebastian H. ums Leben kam, konnte detailliert geklärt werden. Die Kreissäge habe seinen Brustkorb durchdrungen und ihn dabei am Herzen und der Lunge verletzt. Er hatte keine Chance. "Absolut tödlich", so Penning.

Außerdem wurde ihm zweimal ins rechte Schlüsselbein gesägt. Sein Kopf wurde nicht vollständig abgetrennt, im Gegensatz zu seinen Oberschenkeln. Diese seien mit Säge, Beil und Messer "in Einzelteile zerlegt" worden.

War es eine psychische Erkrankung, die Gabi P. dazu brachte, eine so grauenvolle Tat zu begehen? Nach Ansicht eines Gutachters sei die Angeklagte tatsächlich schuldfähig.

"Eine hochgradige psychiatrische Störung würde ich hier insgesamt nicht annehmen", urteilte der Psychiater und Forensiker Matthias Hollweg. Eine "krankhafte seelische Störung" oder "tiefgreifende Bewusstseinsstörung" konnte er nicht feststellen.

Sie sei jedoch eine sehr selbstunsichere Person, die mit einem tiefgreifenden Partnerkonflikt zu kämpfen hatte. Erst ihrem neuen Freund Christian K. habe sie sich anvertrauen können.
Tag24

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#15

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 19. Mai. 2017, 18:45

Zwölf Jahre und sechs Monate Haft für Studentin

19.05.2017, 17:41 Uhr
Weil sie ihren Freund mit einer Handkreissäge umgebracht hat, ist eine Studentin zu zwölf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden.
Das Landgericht München sprach die 32-Jährige am Freitag des Totschlags an ihrem damaligen Lebensgefährten schuldig.

Damit folgte das Gericht dem Plädoyer der Verteidigerin, die im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft keine lebenslange Freiheitsstrafe wegen heimtückischen Mordes gefordert hatte.

Nach Überzeugung des Gerichts hat die Angeklagte den Mann Ende 2008 in Haar bei München beim Sexspiel mit der Kreissäge getötet.
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