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Willstätt/Ortenaukreis: 20-jährige erstochen | Urteil

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Eagle
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Willstätt/Ortenaukreis: 20-jährige erstochen | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » Mi, 10. Feb. 2016, 18:20

Die Leiche einer 20-jährigen Frau wurde heute früh gegen 08.00 Uhr auf einem Waldweg in der Nähe von Willstätt gefunden.
Angaben zur Todesursache oder evtl. Verdächtigen gibt es bisher nicht. Eine 30-köpfige Sonderkommission wurde gegründet, die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus.
Bild nicht mehr vorhanden
Die Leiche einer jungen Frau ist in einem Wald bei Willstätt im Ortenaukreis gefunden worden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus.

Willstätt - Die Leiche einer getöteten Frau ist am Mittwoch auf einem Waldweg in der Nähe von Willstätt (Ortenaukreis) entdeckt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler wurde die 20-Jährige aus der Ortenau Opfer eines Gewaltverbrechens, wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilte. Ein Mann fand die Tote am Morgen gegen 8 Uhr zwischen Willstätt und der Grenzstadt Kehl. Weitere Einzelheiten etwa zur Todesursache und möglichen Verdächtigen wurden zunächst nicht genannt.

Ein Polizeihubschrauber und mehrere Streifenwagen suchten die Umgebung ab, Polizisten durchkämmten noch am Nachmittag mit Hunden das Waldgebiet auf der Suche nach Beweisen. Eine rechtsmedizinische Untersuchung soll Erkenntnisse zur Todesursache und den näheren Umständen bringen, die zum Tod der Frau führten.

Die Polizei schließt einen Zusammenhang mit einer Fastnachtsveranstaltung aus. Die Kriminalpolizei in Offenburg hat inzwischen eine 30-köpfige Sonderkommission eingerichtet.
stuttgarter-nachrichten
Zuletzt geändert von sweetdevil31 am Fr, 23. Sep. 2016, 10:19, insgesamt 1-mal geändert.



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Willstätt/Kehl: 20 Jahre alte Frau tot im Wald bei Kehl aufgefunden

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 10. Feb. 2016, 18:21

Polizei vermutet Gewaltverbrechen
20 Jahre alte Frau tot im Wald bei Kehl aufgefunden

10.02.2016, 17:33

Die Leiche einer jungen Frau ist in einem Waldstück zwischen Willstätt und Kehl nahe der französischen Grenze entdeckt worden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus und sucht nach weiteren Hinweisen.

Bild nicht mehr vorhandenPolizeibeamte durchsuchen das Waldstück bei Willstädt
Eine junge Frau wurde am Mittwochmorgen tot auf einem Waldweg in der Nähe von Willstätt (Ortenaukreis) gefunden. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler wurde die 20-Jährige Opfer eines Gewaltverbrechens, wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilte. Ein Mann fand die Tote am Morgen gegen 8.00 Uhr zwischen Willstätt und der Grenzstadt Kehl.
Sonderkommission ermittelt

Ein Polizeihubschrauber und mehrere Streifenwagen suchten die Umgebung ab, Polizisten durchkämmten noch am Nachmittag mit Hunden das Waldgebiet auf der Suche nach Beweisen. Eine rechtsmedizinische Untersuchung soll Erkenntnisse zur Todesursache und den näheren Umständen bringen, die zum Tod der Frau führten.

Weitere Einzelheiten etwa zur Todesursache und möglichen Verdächtigen wurden zunächst nicht genannt. Die Polizei schließt einen Zusammenhang mit einer allerdings Fastnachtsveranstaltung aus. Die Kriminalpolizei in Offenburg hat eine 30-köpfige Sonderkommission eingerichtet.
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Re: Willstätt/Ortenaukreis: Leiche einer 20-jährigen gefunden

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 12. Feb. 2016, 04:39

20-Jährige starb an Messerstichen - Polizei fasst Verdächtigen

11.02.2016, 18:42
Eine Frau wurde erstochen auf einem Waldweg in der Nähe der deutsch-französischen Grenze gefunden. Die Polizei durchkämmte daraufhin das Gelände und befragte Angehörige.

Bild nicht mehr vorhandenNach dem Fund durchsuchten Polizisten das Gebiet nahe der deutsch-französischen Grenze
...
Die 20-Jährige sei am Dienstag während eines Streits mit mehreren Messerstichen getötet worden.
...
Tatverdächtiger fuhr mit der Frau in den Wald

Ein Mann hatte die Tote am Mittwochmorgen auf einem Waldweg entdeckt. Eine 30-köpfige Sonderkommission übernahm die Ermittlungen. Polizisten durchsuchten den Wald, rekonstruierten die Tat und befragten Angehörige des Opfers.

Bei den Ermittlungen im Umfeld der Getöteten stießen die Polizisten nach eigenen Angaben auf den Verdächtigen, der die Frau kannte. Nach einer Durchsuchung und Vernehmungen habe sich der Verdacht gegen den jungen Mann erhärtet.
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Re: Willstätt/Ortenaukreis: Leiche einer 20-jährigen gefunden

#4

Ungelesener Beitrag von Eagle » So, 8. Mai. 2016, 13:09

Ermittlungserfolg
20-Jährige bei Willstätt erstochen – Polizei nimmt jungen Mann fest – Tatverdächtiger gesteht
Bild nicht mehr vorhandenPolizeiarbeit in der nordwestlichen Ortenau: Nach dem Fund der Leiche war die Polizei mit einem Großaufgebot zwischen Wilstätt und Kehl.
Das Gewaltverbrechen von Willstätt scheint aufgeklärt zu sein: Laut einer gemeinsamen Pressemeldung des Polizeipräsidiums Offenburg und der Staatsanwaltschaft Offenburg ist ein junger Mann aus dem Hanauerland – also dem weiteren Großraum Kehl in der nordwestlichen Ortenau – als Tatverdächtiger festgenommen worden. Er sei mit der Verstorbenen "bekannt" gewesen. Der 20-Jährige wurde in Untersuchungshaft genommen. (...)
Sofort begannen die Ermittlungen der Offenburger Kriminalpolizei auf Hochtouren zu laufen. Neben einer Durchsuchungsaktion im betreffenden Wäldchen und der Rekonstruktion der Gewalttat stand das nähere Umfeld des Opfers im Fokus der Ermittlungsarbeit. Hierbei ergaben sich Hinweise auf einen aus der Ortenau stammenden Mann, der mit der Verstorbenen bekannt war. Nach einer Durchsuchung und mehreren Vernehmungen erhärtete sich der Verdacht. Der 20-Jährige wurde noch am Mittwoch festgenommen.
(...) Nachdem der Tatverdächtige gegenüber der Polizei ein Geständnis abgelegt hatte, wurde er am Donnerstagnachmittag, 13.30 Uhr, dem Haftrichter vorgeführt. Der von der Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl wegen Totschlags wurde durch den zuständigen Haftrichter erlassen, eine Anklage wegen Mordes ist laut Staatsanwaltschaft noch zu prüfen. Der Verdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen.
Badische Zeitung

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Eagle
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Re: Willstätt/Ortenaukreis: Leiche einer 20-jährigen gefunden | Täter gefasst

#5

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 9. Jun. 2016, 12:18

Freundin erstochen: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
06.06.2016
Rund vier Monate nach einem tödlichen Beziehungsstreit in einem Wald bei Willstätt (Ortenaukreis) hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 20-Jährigen erhoben. Er soll Anfang Februar seine gleichaltrige Freundin in den Wald gelockt und mit einem Küchenmesser erstochen haben.

Die Anklage laute auf Totschlag, teilte die Behörde in Offenburg am Montag mit. Die Frau habe sich von ihrem Freund trennen wollen, hieß es zum Motiv. Sie starb am Tatort infolge mehrerer Messerstiche. Den Angaben zufolge hat der Mann die Tat zugegeben, er sitzt seit Februar in Untersuchungshaft. Wird die Anklage angenommen, kommt es zum Prozess vor dem Landgericht Offenburg. Einen Termin gibt es noch nicht.
Südwest Presse

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Willstätt/Ortenaukreis: 20-jährige erstochen | Anklageerhebung

#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 25. Jan. 2019, 14:23

12. August 2016: Mit einer Haftstrafe von sechs Jahren und neun Monaten ist in Offenburg der Prozess um Totschlag im Legelshurster Wald zu Ende gegangen. Für die Eltern des Opfers ist das Urteil viel zu milde ausgefallen. Entsprechend lautstark äußerten sie sich im Gerichtssaal.
Verteidigung sieht Schuldunfähigkeit

Danach sezierte der Strafverteidiger die Beweisaufnahme und das Plädoyer von Oberstaatsanwalt Herwig Schäfer, um abschließend mit den Worten, „Jetzt wird es langsam ausgesprochen spannend“, auf einen minder schweren Fall des Totschlags bei schwerer Beleidigung in Form einer Kränkung zu plädieren. Denn es sei nicht auszuschließen, „dass der letzte Impuls für den Einsatz des Messers begangen im Zustand erheblicher Schuldunfähigkeit“ durch den Hinweis des Opfers erfolgte, zu ihrem neuen Bekannten zu gehen und mit diesem schlafen zu wollen.
An diesem Punkt des Plädoyers schlug die Mutter, sich auf ihrem Stuhl windend, die Hände über den Kopf. Ihr Mann, der sich zum Schlussvortrag der Verteidigung erhoben hatte, stellte sich hinter sie. Das Bild ihrer Tochter war wie die Verhandlungstage zuvor auf ihrem Tisch aufgestellt.

Antrag der Staatsanwaltschaft „unangemessen hoch“

Nach dem Hinweis auf den Schmerz und die Folgen für die Eltern, was zu Ungunsten des Angeklagten zu werten sei, verwies der Verteidiger auf das Alter des Angeklagten. Als junger Mann habe er unter den Folgen zu leiden, habe sie zu verarbeiten. Dass er womöglich nach der Haft nicht mehr an seinen Wohnort zurückkehren könne, sei strafmildernd zu berücksichtigen. Ockenfels verwies auf einen Freiburger Totschlagsprozess, in dem kein Affekt, kein minder schwerer Fall, kein Jugendstrafrecht vorlag und mit fünf Jahren und acht Monaten abgeurteilt wurde. Den Antrag der Staatsanwaltschaft nannte Ockenfels „unangemessen hoch“ und forderte, ihn „deutlich zu reduzieren“.

Täter stach 43 Mal zu

Die Strafkammer verwies in der Urteilsbegründung auf den erzieherischen Aspekt des Jugendstrafrechts – auch bei Kapitalverbrechen. „Das Jugendstrafrecht ist ein Erziehungsstrafrecht und kein Schuldstrafrecht wie das Erwachsenenstrafrecht“, erklärte der Vorsitzende Richter Heinz Walter. Laut Kammer griff der zur Tatzeit 20-jährige „gerade noch Heranwachsende“ in einem „affektiven Ausnahmezustand“, einem „Mischzustand aus Wut und Verzweiflung“ nach dem Messer und stach 43- mal zu. Die Stiche trafen Herz und Lunge, Kopfschlagader und das rechte Stammhirn.
Bei der Wiedergabe des Tatablaufs mit juristischen Bewertungen zeigten sich Leid, Verzweiflung und Wut der Hinterbliebenen dramatisch. Nach Ansicht des Gerichts haben die Eltern „wie es selten geschieht“ Schmerz, Trauer und Leid eines Tötungsdeliktes spür- und sichtbar gemacht. In seinem Schlusswort entschuldigte sich der Angeklagte bei den Eltern. „Für mich ist es genauso schlimm“, erklärte er emotionslos.
Quellen & mehr: baden online | BNN
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