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Dessau: Vermisste Studentin Yanjie LI ermordet |Urteil

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sweetdevil31
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Re: Dessau: Vermisste Studentin Yanjie LI ermordet | Prozess

#31

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 17. Jan. 2017, 07:27

Chinesin brutal vergewaltigt und sterben lassen - Angeklagte belastet ihren Freund

Montag, 16.01.2017, 22:32
Ein Paar lockt eine Studentin in eine leerstehende Wohnung, vergewaltigt und misshandelt sie massiv, lässt sie schließlich zum Sterben allein. Nach langem Schweigen gibt eine angeklagte 21-Jährige am zehnten Prozesstag Einblicke in das Vorleben und die Tat.
Im Dessauer Prozess um den brutalen Missbrauch und die Tötung einer chinesischen Studentin hat die Angeklagte ihr Schweigen gebrochen. Die 21-jährige Xenia I. schilderte am Montag vor dem Landgericht, dass sie jahrelang von ihrem ebenfalls angeklagten Lebensgefährten Sebastian F. missbraucht worden sei.

F. habe sie sehr oft zu Sexualpraktiken gezwungen, die sie nicht wollte. Er habe Gewalt angewandt, sie geschlagen, bedroht und erniedrigt. Am 11. Mai 2016 habe ihr Partner sie gezwungen, die Chinesin anzusprechen und in die leerstehende Wohnung zu locken. Sie sei bei den Vergewaltigungen nur teilweise dabei gewesen, weil sie immer wieder nach ihren weinenden Kindern habe schauen müssen.

Ihr Partner habe wie in einem Rausch gehandelt


Xeni I. hatte für den zehnten Prozesstag eine schriftliche Erklärung vorbereitet, sie brach immer wieder in Tränen aus. Wiederholt musste sie ihre Aussage unterbrechen. Ihr gleichaltriger Mitangeklagter neben ihr zeigte keine Regung, er hielt die Arme verschränkt, sein Blick war nach unten gerichtet. Er selbst hat sich bislang nicht geäußert.

Sebastian F. habe schon Tage zuvor nach Sex zu dritt verlangt - wenn das nicht klappe, könne er noch ganz anders mit ihr umgehen, habe er gedroht. Während der Tat sei ihr Partner wie im Rausch gewesen, sagte die Angeklagte. Sie habe immer wieder von ihm gefordert aufzuhören - die Polizei rief sie aber nicht.

Ermittler finden Beweisvideos


Die Anklage wirft dem Duo vor, die Studentin mehrfach brutal vergewaltigt zu haben, es soll massive Gewalt ausgeübt worden sein. Anschließend sollen sie ihr Opfer über Stunden allein gelassen haben, in der Annahme, es würde sterben. Als das nicht passierte, sollen sie die Frau ins Freie getragen haben, wo sie am folgenden Tag tot gefunden wurde.

Täter soll weitere Vergewaltigungen begangen haben

In dem Prozess sind die Eltern der getöteten Architekturstudentin mit einem Nebenklageanwalt vertreten. Persönlich waren sie bislang nicht im Gerichtssaal. Der Mordfall hatte auch für Aufmerksamkeit gesorgt, weil die Mutter und der Stiefvater des Angeklagten Polizeibeamte sind. Es bestand zunächst der Verdacht, sie könnten Einfluss auf die Ermittlungen genommen haben.

Dem 21-jährigen Angeklagten werden darüber hinaus zwei weitere Vergewaltigungen vorgeworfen, die er bereits im Sommer 2013 in Dessau begangen haben soll. Die Fälle waren erst im Zuge der aktuellen Ermittlungen bekannt geworden. Die Verhandlung wird am 23. Januar fortgesetzt.
Zum vollständigen Bericht Focus
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Re: Dessau: Vermisste Studentin Yanjie LI ermordet | Prozess

#32

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 20. Feb. 2017, 13:47

Freundin beschreibt getötete Studentin als schüchtern

20.02.2017, 13:19 Uhr
Die in Dessau-Roßlau getötete chinesische Studentin ist nach Aussage ihrer besten Freundin schüchtern und zurückhaltend gewesen.
Sie sei ein "typisches chinesisches Mädchen gewesen" und wäre nie mit jemandem Unbekanntem mitgegangen, sagte die Chinesin am Montag als Zeugin vor dem Landgericht Dessau-Roßlau. Sie habe ihre Freundin zum Beginn des Architekturstudiums in Dessau im Spätherbst 2014 kennengelernt.

Kontakte zu Deutschen außerhalb der Hochschule habe es quasi nicht gegeben. Die Zeugin, die heute Architektin ist, war extra aus China eingeflogen worden. Zur Tat selbst konnte sie nichts sagen. Zuletzt habe sie das Opfer am Tattat beim Einkaufen getroffen.

(...)

Der Prozess wird länger dauern als zunächst geplant. Das Gericht hat neue Verhandlungstermine bis Ende Mai festgelegt.
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Re: Dessau: Vermisste Studentin Yanjie LI ermordet | Prozess

#33

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 28. Feb. 2017, 11:57

Mord an Chinesin: Stiefvater fordert hohe Strafe

28.02.2017, 10:39 Uhr
Der Stiefvater des mutmaßlichen Mörders einer chinesischen Studentin hat sich vor Gericht in einer emotionalen Erklärung klar von dem Verbrechen distanziert.
Er verabscheue die grausame Tat, sagte der Polizeibeamte am Dienstag am Landgericht in Dessau-Roßlau. "Ich kann mir nur wünschen, dass sie mit größtmöglicher Härte bestraft werden", sagte er mit Blick auf seinen 21 Jahre alten Stiefsohn und dessen mitangeklagte Ex-Partnerin. Beide hätten das Leben seiner Familie zerstört. Er äußerte tiefes Mitgefühl für die Familie der getöteten Studentin. Der Mann brach in Tränen aus.

Die Mutter und der Stiefvater waren in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, weil sie Polizeibeamte in Dessau waren und der Verdacht entstand, sie könnten Einfluss auf die Ermittlungen genommen haben. Sie mussten ihre Dienstposten verlassen. Dazu sagte der Stiefvater des Angeklagten: "Meine Frau und ich haben nie etwas vertuscht." Er sprach von einer Hetzkampagne der Medien, es würden Spekulationen und Unwahrheiten verbreitet.
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Re: Dessau: Vermisste Studentin Yanjie LI ermordet | Prozess

#34

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 14. Mär. 2017, 12:21

Mordprozess in Dessau: Gericht zeigt brutales Sex-Video

14.03.2017 11:08
Der Prozess um den Sex-Mord an einer chinesischen Studentin in Dessau ist nichts für schwache Nerven! Am Montag wurde vor Gericht ein verstörendes Video gezeigt: Darin zwingt der Angeklagte seine mutmaßliche Mittäterin zum Oralverkehr.
Bild nicht mehr vorhandenDie 21-Jährige Angeklagte vor Gericht. Ihr Ex-Freund soll sie missbraucht haben - ein privates Video unterstützte am Montag ihre Vorwürfe.
Wie die "Volksstimme" berichtet, ist zu sehen, wie die 21-jährige Angeklagte ihren Ex-Freund oral befriedigt und dabei würgen und brechen muss. Ihr damaliger Partner, der ebenfalls auf der Anklagebank sitzt, zwingt sie trotzdem zum weitermachen.

Während das Video lief, hielt sich die 21-Jährige die Ohren zu und senkte den Kopf. Ihr gleichaltriger Ex-Freund zeigte keinerlei Regung. Die Angeklagte hatte bereits Mitte Januar ihr Schweigen gebrochen.

Während des Prozesses erzählte sie, dass der Mitangeklagte sie sexuell missbraucht habe (TAG24 berichtete). Er habe sie auch geschlagen, bedroht und erniedrigt. Laut der 21-Jährigen soll ihr Ex-Partner beim Sex-Mord an der chinesischen Studentin auch der dominante Part gewesen sein, der sie zum Mitmachen trieb.
(...)
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Re: Dessau: Vermisste Studentin Yanjie LI ermordet | Prozess

#35

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 14. Mär. 2017, 23:47

Auch in diesem Fall geht es um eine tragische Symbiose zwischen zwei Menschen, die ihresgleichen sucht. Hätte man dieses Paar nicht erwischt, hätte es bestimmt weitere Opfer gegeben. Wenn man sonst nichts vernünftiges zu tun hat...
Ich kann immer wieder nur den Kopf schütteln wenn ich sehe bzw. lese, zu was Menschen fähig sind wenn es darum geht, irgendwelche Urinstinkte zu befriedigen oder sich ihre Langeweile auszutreiben. Oder um ihrem Leben wenigstens ein bisschen Sinn zu geben.
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Re: Dessau: Vermisste Studentin Yanjie LI ermordet | Prozess

#36

Ungelesener Beitrag von DiegoTristan » Mi, 15. Mär. 2017, 20:17

Salva hat geschrieben:...Ich kann immer wieder nur den Kopf schütteln wenn ich sehe bzw. lese, zu was Menschen fähig sind wenn es darum geht, irgendwelche Urinstinkte zu befriedigen...
Oder besser gesagt: .....ihre böse Natur zu befriedigen. Aber ich sehe das wie du.
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Dessau: Vermisste Studentin Yanjie LI ermordet | Prozess

#37

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » So, 6. Aug. 2017, 06:03

Lebenslange Haft für Mord an chinesischer Studentin

04.08.2017, 20:57 Uhr
Das Landgericht hat den Vergewaltiger und Mörder einer Studentin zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Seine mitangeklagte Ex-Partnerin erhielt eine Jugendstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten wegen sexueller Nötigung.
Zudem wurden beide zu einer Schmerzensgeldzahlung in Höhe von insgesamt 60 000 Euro verurteilt. Beide nahmen das Urteil ohne Regung entgegen.

Die Vorsitzende Richterin Uda Schmidt sprach von einem "unfassbaren Verbrechen". Die Studentin habe ihr Leben lassen müssen, damit die Angeklagten ihre sexuellen Fantasien hätten ausleben können.

Studentin zu Tode gequält

Die chinesische Studentin war am 11. Mai 2016 beim Joggen in Dessau in Sachsen-Anhalt abgefangen worden. In einer leerstehenden Wohnung wurde sie brutal vergewaltigt und zu Tode gequält, wie es in der Urteilsbegründung hieß. Die Ermittler hatten am Tatort zahlreiche Spuren der beiden Angeklagten und der Studentin gefunden. Die entstellte Leiche mit zahlreichen Verletzungen am gesamten Körper war am 13. Mai nach aufwendiger Suche unter einer Konifere in der Nähe des Tatortes gefunden worden.

Eltern des Täters sind Polizisten

Mehr als acht Monate lang dauerte der Prozess am Landgericht. Der Angeklagte schwieg und nahm teilnahmslos an den mehr als 30 Verhandlungstagen teil. Für Brisanz in dem Fall sorgte auch, dass seine Eltern Polizisten sind. Es hatte zeitweise den Verdacht gegeben, die Eltern könnten Einfluss auf die Ermittlungen genommen haben. Das bestätigte sich aber nicht.

Seine Ex-Partnerin, eine dreifache Mutter, hatte vor Gericht beteuert, sie habe die Chinesin zwar angelockt und sei bei der Vergewaltigung dabei gewesen. Bei den Misshandlungen, die schließlich zum Tod führten, sei sie aber nicht dabei gewesen.
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