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Essen: Vergewaltigungsvorwurf Asylbewerber aus Guinea | Urteil | Freispruch

Diskussionsleitung
Eagle
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Essen: Vergewaltigungsvorwurf Asylbewerber aus Guinea | Urteil | Freispruch

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » Do, 9. Jun. 2016, 11:25

Anfang des Jahres hatte eine 19-jährige den Mann der 30-fachen Vergewaltigung angezeigt. Er habe sie in seiner Wohnung eingesperrt und täglich 10-15 x zum Sex gezwungen. Nach einer SMS an ihre Schwester habe sie sich befreien können. Der Guianer bestritt den Vorwurf. Zweifel an der Aussage der 19 jährigen kamen auf, da sie widersprüchlichen Angaben bei der Polizei und Gericht machte.
Bild nicht mehr vorhandenFünf Monate saß er in U-Haft, dann wurde der 21-Jährige, neben ihm Verteidiger Tobias Degener, vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen.
02.06.2016 | 18:24 Uhr
Essen. Fünf Monate saß der Asylbewerber in U-Haft, dann sprach das Gericht ihn vom Vergewaltigungsvorwurf frei. Zu widersprüchlich war die Aussage der Frau. Auf den geplanten zweiten Prozesstag verzichtete die VI. Strafkammer. Zu viele Widersprüche hatte sich die 19-Jährige in ihrer Vernehmung erlaubt, so dass das Urteil schnell fest stand. Das Gericht sprach am Donnerstag einen 21 Jahre alten Asylbewerber aus Guinea vom Vorwurf der 30-fachen Vergewaltigung frei.
Fünf Monate lang hatte der junge Mann in Untersuchungshaft gesessen. Offenbar zu Unrecht. Sie habe so etwas noch nie erlebt, sagte Richterin Jutta Wendrich-Rosch angesichts der Aussage des angeblichen Opfers. Verteidiger Tobias Degener nannte die Vorwürfe im Plädoyer „erstunken und erlogen“.
Anfang des Jahres hatte die 19-Jährige bei der Polizei von einem wahren Martyrium gesprochen. Ihr Bekannter, mit dem sie gemeinsam in einer Band Straßenmusik mache, habe sie in seiner Wohnung am Rande der südlichen Innenstadt eingesperrt und mehrfach vergewaltigt. 10 bis 15 Mal habe er sie seit dem 2. Januar täglich zum Sex gezwungen, allein mit seiner körperlichen Überlegenheit als Druckmittel, gab sie in der Vernehmung an. Zweifel an der Manneskraft eines 21-Jährigen kamen offenbar nicht, für die Anklage wurde die Zahl auf täglich mindestens zehn Mal reduziert; auch das wäre eine stolze Leistung (...)
Der Westen



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