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Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich | Urteil

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Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Gast » Do, 16. Jun. 2016, 19:05

POL-PPWP: Nach Tötungsdelikt - Polizei fahndet nach Ehemann
16.06.2016 – 15:52
*** Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizei***
Bild nicht mehr vorhandenAhmad Abdalmalk

Dahn/Kreis Südwestpfalz (ots) - Nach dem Tötungsdelikt zum Nachteil einer 20-jährigen Frau fahnden die Polizei und Staatsanwaltschaft mit Haftbefehl nach Ahmad Abdalmalk, dem 33 Jahre alten Ehemann der Getöteten. Der Tatverdächtige und das Tatopfer lebten getrennt. Im Rahmen der bisher durchgeführten Ermittlungen hat sich ein dringender Tatverdacht gegen den 33-Jährigen syrischen Staatsangehörigen, der sich als Asylbewerber in Deutschland aufhält, ergeben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat der zuständige Ermittlungsrichter Haftbefehl erlassen. Der Tatverdächtige ist flüchtig. Sein Aufenthaltsort ist nicht bekannt.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Unterstützung.
Personen, die den abgebildeten Mann oder seinen Aufenthaltsort kennen, werden gebeten,
sich unter der Nummer 0631 369-2620 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Die Frau erlitt am Morgen im Stadtgebiet durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper so schwere Verletzungen, dass sie an deren Folgen später im Krankenhaus verstarb (wir berichteten).
Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Westpfalz
Telefon: 0631-369-1080
E-Mail: ppwestpfalz.presse(ae)polizei.rlp.de
http://s.rlp.de/dHz
Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der Quelle zur Veröffentlichung frei.
Presseportal
Zuletzt geändert von sweetdevil31 am Fr, 23. Dez. 2016, 14:05, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt, Thema verschoben



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Re: Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 16. Jun. 2016, 19:16

Das Drama soll sich gegen 8 Uhr morgens an einer Bushaltestelle in der Tannstraße abgespielt haben. Gegen 9:45 Uhr erlag die junge Frau ihrer schweren Stichverletzung.

Siehe Focus
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Re: Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann

#3

Ungelesener Beitrag von Eagle » Fr, 17. Jun. 2016, 07:56

Dahn: Mutmaßlicher Täter gefasst
Die Polizei hat in Dahn den mutmaßlichen Mörder einer 20-jährigen Frau festgenommen. Der Ehemann soll die Syrerin gestern an einer Bushaltestelle erstochen haben.
Die Polizei bestätigte, dass der Mann gegen Mitternacht festgenommen werden konnte. Weitere Einzelheiten zu den Umständen der Festnahme wollte die Polizei noch nicht bekannt geben. Im Laufe des Tages soll es weitere Informationen von Staatsanwaltschaft und Polizei geben.
Auch zum Motiv und zu den Hintergründen der Tat gibt es noch keine weiteren Angaben. Die Beamten hatten gestern den ganzen Tag über mit einem Großaufgebot nach dem Ehemann der Syrerin gesucht. Er soll die Frau gestern Morgen an einer Bushaltestelle in Dahn niedergestochen haben. Zeugen hatten beobachtet, wie er die Frau vorher noch umarmt hatte.
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Re: Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 17. Jun. 2016, 23:05

Das Tatmotiv ist für mich völlig klar: Die Ehre des Täters. Wenn sich eine 20-Jährige Syrerin von ihrem 13 Jahre älteren Lands- und Ehemann trennt, welche Motive für einen Mord könnten sonst noch infrage kommen?
Sie flüchten aus ihrer Heimat um nicht getötet zu werden und werden dann selbst zu Mördern...

Glückwünsche an die Polizei, weil sie den Typ doch so schnell gefasst hat :like: Jetzt ist Justizia an der Reihe.
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Re: Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 17. Jun. 2016, 23:19

Der 33-Jährige wurde gegen Mitternacht in der Nähe von Dahn festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Er leistete keinen Widerstand. Der mutmaßliche Täter sollte am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden.
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Re: Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich

#6

Ungelesener Beitrag von Finlule » Fr, 17. Jun. 2016, 23:55

@Salva

Immer wieder liest man über solche Ehrenmorde.Möge er seine gerechte Strafe erhalten und sein Leben Lang dafür büßen!
Auch von mir an die Polizei Glückwunsch das er schnell gefunden wurde.

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Re: Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich

#7

Ungelesener Beitrag von z3001x » Sa, 18. Jun. 2016, 01:49

Finlule » 17 Jun 2016, 23:55 hat geschrieben:@Salva

Immer wieder liest man über solche Ehrenmorde.Möge er seine gerechte Strafe erhalten und sein Leben Lang dafür büßen!
Auch von mir an die Polizei Glückwunsch das er schnell gefunden wurde.
Was ist eine gerechte Strafe für einen sinnlosen Mord? Die gibt's (hier) nicht.
Mich macht dieses beschissene "Ehrendenken" so wütend. Man findet keine Worte. "menschenverachtend" ist viel zu schwach.
Die Mörder sind überwiegend so unterbelichtete Hinterwäldler, einfach nur gesellschaftliche Loser, können nichts, sind nicht in der Lage, was aufzubauen, aber sie führen sich auf wie Gott. "Ehre" ist ein Synonym für "Nobody".
Offenbar ist in der islamischen bzw orientalischen Welt (Yeziden denken ja auch oft so) es so tief verankert, dass Frauen ein Besitz des Mannes sind, den der Mann zerstören darf, wenn "er" sich für einen freien Mensch hält.
Da könnte ich schreien.
Man sollte alle Menschen, die sich in Europa ansiedeln wollen, einer Ethik- und Weltanschaulichkeits-Prüfung unterziehen, genauso wie bei Kriegsdienstverweigerern seinerzeit, ob sie die Freiheits- und Gleichberechtigungsregeln für jedermann und jede Frau und Anhänger jeder Religion auch wirklich verinnerlicht haben, akzeptieren und leben.
Und diese ganzen Halbnazi-Ehren-Messerstecher sollte man nicht hier leben lassen. Das verändert eine Gesellschaft als Ganzes, wenn es viele sind.

Was die Strafe angeht. Machen wir uns nichts vor, der Täter sitzt ein paar wenige Jährchen ein, vermutlich keine zehn, und holt sich danach die nächste Frau über irgendeinen Heiratsmarkt aus seinem Heimatland, die wird genauso ein Objekt sein und seiner Willkür ausgeliefert wie die, die er gestern an der Haltestelle mit dem Messer getötet hat.
Reue und Schuld wird er auch nicht zeigen, höchstens zwecks Milderung des Strafmass kurz vor dem Urteil als Simulation. Weil gemäß seiner Erziehung und Wertekanon seiner Herkunft hat er Recht gehandelt und wird dafür respektiert.

Aber immerhin hat die Polizei ihn sehr schnell von der Straße bekommen, immerhin ein Lichtblick :like:
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Re: Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich

#8

Ungelesener Beitrag von z3001x » Sa, 18. Jun. 2016, 01:57

Wird Ahmad Abdalmalk nach der Haft jetzt wenigstens abgeschoben werden?
Oder ist Mord keine ausreichend schwerwiegende Straftat, als dass sie ein Asylverfahren oder -berechtigung in Frage stellen würde?
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Re: Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich

#9

Ungelesener Beitrag von Eagle » Sa, 18. Jun. 2016, 07:30

z3001x hat geschrieben:Wird Ahmad Abdalmalk nach der Haft jetzt wenigstens abgeschoben werden?
Oder ist Mord keine ausreichend schwerwiegende Straftat, als dass sie ein Asylverfahren oder -berechtigung in Frage stellen würde?
Wohl eher nicht.
Umgang mit straffälligen Asylbewerbern - Ausweisung heißt nicht Abschiebung
Wer als Asylbewerber schwere Straftaten begeht, soll verurteilt und ausgewiesen werden. Hier ist die Koalition einig. Müssen die Straftäter dann automatisch das Land verlassen?

Interessant ist, dass der Justizminister von "Ausweisung" spricht, nicht von "Abschiebung". Klingt nach juristischer Wortklauberei, macht aber einen zentralen Unterschied für die Frage, ob ein strafrechtlich verurteilter Ausländer Deutschland am Ende wirklich verlassen muss oder nicht.

Ausweisung bedeutet: Der Asylbewerber bekommt einen Bescheid, in dem sinngemäß steht: "Sie haben kein Aufenthaltsrecht mehr in Deutschland." Die Person ist also zur Ausreise verpflichtet. Die Begründung für die Ausweisung kann unter anderem lauten, dass der Asylbewerber rechtskräftig zu einem Jahr Freiheitsstrafe verurteilt wurde (§ 53 Absatz 2 Nummer 1 Aufenthaltsgesetz). Es muss allerdings schon hier eine Abwägung aller Umstände des konkreten Falles hinzukommen, und eine schwerwiegende Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung.
Übrigens: Für die Frage der Ausweisung spielt es keine Rolle, auf welchen rechtlichen Status genau sich ein Flüchtling beruft, also auf das Asylrecht des Grundgesetzes oder die Genfer Flüchtlingskonvention (...)
Ausweisung heißt nicht automatisch Abschiebung. Zentral ist aber der folgende Punkt: Mit so einer Ausweisung ist der betroffenen Asylbewerber noch nicht außer Landes. Viele werden nicht freiwillig ausreisen. Eine Ausweisung muss erst vollzogen werden. Das ist dann die Abschiebung. Und genau an diesem Punkt gibt es eine Reihe von rechtlichen und tatsächlichen Hürden, die ein Verlassen der Bundesrepublik verhindern können.
Abschiebungshindernisse
Zum Beispiel regelt das Gesetz sogenannte Abschiebungshindernisse. Ein Ausländer darf etwa nicht in einen Staat abgeschoben werden, "in dem sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung bedroht ist" (§ 60 Absatz 1 Aufenthaltsgesetz). Das Gesetz beruft sich dabei auf die Genfer Flüchtlingskonvention. Der Hintergrund: Auch wenn der Asylbewerber kein Aufenthaltsrecht mehr hat, will der deutsche Staat niemanden seinen Verfolgern ausliefern.
Zum vollständigen BerichtTagesschau

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Re: Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich

#10

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 18. Jun. 2016, 10:24

17.06.16 - 18:00 Uhr
Bei der Polizei und vor dem Richter sagt der Mann umfangreich aus. Danach kommt er wegen des Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft. Angaben zum mutmaßlichen Motiv und den Hintergründen der Tat seien nicht möglich, teilen die Ermittler mit. Die Untersuchungen dazu dauerten an.
ludwigshafen24.de
Dann frage ich mich, was der Mann denn so "umfangreich" ausgesagt hat, wenn daraus noch nicht einmal das Tatmotiv hervorgeht.
z3001x hat geschrieben:Die Mörder sind überwiegend so unterbelichtete Hinterwäldler, einfach nur gesellschaftliche Loser, können nichts, sind nicht in der Lage, was aufzubauen, aber sie führen sich auf wie Gott. "Ehre" ist ein Synonym für "Nobody".
Wie kommst du denn darauf? "Ehre" spielt in deren Kulturen längst nicht nur in den unteren, armen Gesellschaftsschichten eine Rolle. Auch nicht ausschl. bei Flüchtlingen oder Asylbewerbern, z.B. in Deutschland. Das Wort "Ehre" hat nach deren Auffassung auch eine ganz andere Bedeutung und einen wesentlich höheren Stellenwert als hierzulande.
z3001x hat geschrieben:Was die Strafe angeht. Machen wir uns nichts vor, der Täter sitzt ein paar wenige Jährchen ein, vermutlich keine zehn, (...)
Eine Strafe richtet sich nach unserem Rechtsverständnis generell nun mal nach der Schuld. Natürlich ist das auch eine juristische Wortspielerei, denn das Opfer eines Mordes ist unweigerlich und unwiederbringlich tot. Egal, aus welcher Motivation heraus es umgebracht wurde und ungeachtet der Höhe oder Intensität der Schuld des Täters. Zudem wird in unseren Gesetzestexten genau definiert, wann ein Mord auch ein "juristischer Mord" ist. Oder eben doch "nur" ein niedrigeres Tötungsdelikt wie z.B. Totschlag.

Zur Erinnerung: Mord gem. § 211 StGB:
(1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

(2) Mörder ist, wer

- aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

- heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder

- um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

einen Menschen tötet.
Für Mord gibt es in Deutschland die höchste Strafe, aber der "Ehrenmord" passt nicht in den o.g. Gesetzestext. Oder anders herum: Unsere Gesetze passen mitunter nicht mehr zu den Bürgern und das ist das eigentliche Problem.
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Re: Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 4. Okt. 2016, 18:51

Tödliche Messerattacke: Ehemann wegen Mordes angeklagt

04.10.2016, 15:48 Uhr
Nach einem tödlichen Messerangriff in der Südwestpfalz hat die Staatsanwaltschaft gegen den Ehemann des Opfers Anklage wegen Mordes erhoben.
Der 33-Jährige habe seine 20 Jahre alte Ehefrau in Dahn mit zwei Messerstichen in den Oberkörper vorsätzlich getötet, teilte die Behörde in Zweibrücken am Dienstag mit. Die Tat hatte sich im Juni an einer Bushaltestelle ereignet. Die schwer verletzte 20-Jährige starb trotz einer Notoperation im Krankenhaus.

Bei dem Angriff habe der 33-Jährige die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers ausgenutzt, erklärte die Staatsanwaltschaft. Somit sei das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt. Die Frau hatte sich einige Zeit vor der Tat von ihrem Mann getrennt.

Der Angreifer war einen Tag nach der Tat festgenommen worden. In seiner Vernehmung gestand er, seine Frau getötet zu haben. Als Motiv gab er der Staatsanwaltschaft zufolge an, von seiner Frau vor der Tat beleidigt worden zu sein.
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Re: Dahn: Syrerin (20) erstochen | Fahndung nach Ehemann erfolgreich | Anklageerhebung

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 23. Dez. 2016, 14:05

Lebenslange Haft für tödliche Messerattacke auf Ehefrau

23.12.2016, 13:29 Uhr
Weil er seine Frau erstochen hat, ist ein Mann im pfälzischen Zweibrücken wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Das Landgericht sah es nach Angaben eines Sprechers am Freitag als erwiesen an, dass das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt war, als der 33-Jährige die Frau von hinten niederstach. Die 20-Jährige hatte sich von ihm getrennt. Mit dem Urteil entsprachen die Richter der Forderung der Staatsanwältin. Der Verteidiger des 33-Jährigen hatte auf eine höchstens zehnjährige Freiheitsstrafe wegen Totschlags plädiert.

Die Bluttat hatte sich am Morgen des 16. Juni in der Nähe einer Bushaltestelle im südwestpfälzischen Dahn ereignet. Der Angeklagte wartete nach Angaben des Sprechers auf die Frau, als sie zur Arbeit ging. Möglicherweise habe er ein Versöhnungsgespräch führen wollen, was sie aber abgelehnt habe. Der Mann, der neben Obst und Brot auch ein Küchenmesser bei sich hatte, soll dann von hinten zweimal zugestochen haben. Die schwer verletzte 20-Jährige starb trotz einer Notoperation im Krankenhaus. Die Richter gingen nicht davon aus, dass der Mann aus verletzter Ehre und damit aus niedrigen Beweggründen gehandelt hatte. Er war zunächst geflüchtet, in der Nacht aber an einem Radweg festgenommen worden.
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