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Munderkingen: Vater nach Tod eines Sechsjährigen unter Verdacht l Urteil

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sweetdevil31
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Munderkingen: Vater nach Tod eines Sechsjährigen unter Verdacht l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 15. Jul. 2016, 03:37

Vater nach Tod eines Sechsjährigen unter Verdacht

14.07.2016, 16:50 Uhr
Ein 42-Jähriger soll im baden-württembergischen Munderkingen seinen sechs Jahre alten Sohn getötet haben. Beamte fanden das Kind abends leblos im Schlafzimmer - und daneben einen Holzkohlegrill, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten.
Bild nicht mehr vorhandenEinsatz vor einem Haus in Munderkingen (Baden-Württemberg): Hier soll ein 42-Jähriger sein Kind getötet haben.
Für den Sechsjährigen sei jede Hilfe zu spät gekommen. Der 42-Jährige überlebte schwerverletzt und kam mit Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus. Der Mann werde verdächtigt, für den Tod des Sechsjährigen verantwortlich zu sein, hieß es.

Zeugen sollen die getrennt lebende Mutter des Kindes alarmiert haben, weil sie den Jungen seit Tagen nicht gesehen hatten. Daraufhin habe die Frau zusammen mit einem Bekannten nach dem Kind sehen wollen. Als der Mann durch ein Fenster blickte, habe er Vater und Sohn reglos im Schlafzimmer liegen sehen und die Polizei verständigt. Die Mutter habe einen Schock erlitten und sei vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten die Beamten weiter mit.

Woran der Junge gestorben ist, soll nun eine Obduktion klären, die nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch für Donnerstag geplant war. Wann Ergebnisse vorliegen, könne man jedoch noch nicht absehen, sagte ein Sprecher der Behörde. Eine erste Untersuchung des Leichnams habe aber noch keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung von außen ergeben.

Der 42-Jährige sei festgenommen worden, befinde sich jedoch noch immer im Krankenhaus, teilte die Polizei weiter mit. Nähere Details nannten die Beamten nicht. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauerten noch an.
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Munderkingen: Vater nach Tod eines Sechsjährigen unter Verdacht

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 17. Jul. 2017, 17:50

Sohn mit Kohlenmonoxid getötet: Lebenslange Haft für Vater

17.07.2017, 15:49 Uhr
Weil er seinen sechs Jahre alten Sohn mit Kohlenmonoxid von einem Holzkohlegrill getötet hat, ist ein 43 Jahre alter Mann in Ulm wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Das Landgericht Ulm sah es am Montag nach Angaben eines Sprechers als erwiesen an, dass der Mann heimtückisch und aus Verzweiflung über die Trennung von seiner Frau gehandelt habe. Er habe das Kind als Mittel benutzen wollen, um sich an seiner geschiedenen Frau zu rächen, nachdem ihr das Sorgerecht zugesprochen worden war.

Das Gericht schloss sich mit dem Strafmaß dem Antrag der Staatsanwaltschaft an. Niedrige Beweggründe stellte die Kammer nicht fest, hieß es. Laut Urteil hatte der Mann das Kind im Juli 2016 im Schlafzimmer seiner Wohnung in Munderkingen in der Nähe von Ulm mit Absicht dem tödlichen Gas ausgesetzt.

Der Vater wollte sich selbst auch töten. Er war leblos gefunden und dann von Ärzten gerettet worden. Das Gericht sah den Vorsatz als erwiesen an, weil der Mann das Zimmer luftdicht abgeschlossen hatte. So legte er einen Teppich vor den Türschlitz, klebte das Schlüsselloch zu und stellte den glühenden Holzkohlegrill in das Zimmer, nachdem das Kind eingeschlafen war.

Die Verteidigung hatte auf Totschlag plädiert und sich für eine Freiheitsstrafe nicht unter zwölf Jahren ausgesprochen. Demnach hatte der Mann in völliger Verzweiflung darüber gehandelt, den Sohn als Mittelpunkt seines Lebens zu verlieren. Er habe nicht allein das Kind, sondern auch sich selbst töten wollen.
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