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Winterberg: Hungertod eines Zweijährigen | Urteil

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sweetdevil31
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Winterberg: Hungertod eines Zweijährigen | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 16. Feb. 2016, 05:24

Hungertod eines Zweijährigen: Prozess vor dem Abschluss

16.02.2016, 01:38 Uhr
Im Prozess um den Hungertod eines Zweijährigen aus Winterberg will der Amtsrichter in Medebach am Dienstag das Urteil verkünden. Bevor aber die Beweisaufnahme im Prozess gegen die Mutter kleinen Jungen geschlossen wird, soll noch ein Mediziner als Zeugen aussagen.
Der 38 Jahre alten Mutter wird fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Die Alleinerziehende soll aus Überforderung die jüngsten ihrer insgesamt neun Kinder nicht ausreichend versorgt haben. Im Februar 2014 überlebte die abgemagerte neun Monate alte Tochter eine eigentlich ungefährliche Magen-Darm-Erkrankung nur knapp. Den Zweijährigen dagegen, der nur etwa ein Drittel des Normalgewichtes wog, könnten die Ärzte einer Kinderklinik nicht mehr retten.
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Re: Winterberg: Hungertod eines Zweijährigen

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 16. Feb. 2016, 16:45

Prozess um Hungertod eines Zweijährigen: Schwurgericht

16.02.2016, 16:31 Uhr
Der Prozess um den Hungertod eines zweijährigen Jungen aus dem Sauerland wird vor einem Landgericht neu aufgerollt. Der Amtsrichter aus Medebach, vor dem sich die 38-Jährige Mutter des Jungen wegen fahrlässiger Tötung verantworten musste, hat das Verfahren nach einer umfangreichen Beweisaufnahme am Dienstag an die große Strafkammer des Landgerichts in Arnsberg verwiesen.

Bild nicht mehr vorhandenTanj S. und Dieter Bräuer. Die Angeklagte am 13.01.2016 mit ihrem Anwalt Dieter Bräuer im Amtsgericht Medebach
Nach Vernehmung von Zeugen, Sachverständigen und Gutachtern gebe es hinreichenden Tatverdacht, dass die Frau sich einer "vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge" schuldig gemacht habe, begründete Amtsrichter Ralf Fischer seine Entscheidung. "Das Kind ist verhungert und verdurstet." Für solche Fälle sei eine Schwurgerichtskammer zuständig.

Der zweijährige Junge aus Winterberg starb im Februar 2014, seine neun Monate alte Schwester konnte von Ärzten gerettet werden. Die Staatsanwaltschaft war davon ausgegangen, dass die neunfache Mutter den lebensbedrohlichen Zustand ihrer Kinder aus Überforderung nicht mitbekommen hatte.

Nach der Beweisaufnahme sei klar, dass die Frau die Kinder "mindestens zwei Monate lang nicht ausreichend mit Nahrung versorgt" habe, sagte Fischer. Dabei habe sie billigend in Kauf genommen, dass ihre Kinder leiden. Einen Tötungsvorsatz könne man ihr allerdings nicht unterstellen.
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Re: Winterberg: Hungertod eines Zweijährigen

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 16. Feb. 2016, 17:41

Nach Hungertod: Ermittlungen gegen Jugendamts-Mitarbeiterin

16.02.2016, 16:58 Uhr

Im Zusammenhang mit dem Hungertod eines Zweijährigen vor zwei Jahren wird nun auch gegen eine Mitarbeiterin des Jugendamtes des Hochsauerlandkreises ermittelt.
Die Jugendamtsmitarbeiterin könnte sich nach Einschätzung des Staatsanwaltes einer "fahrlässigen Tötung durch Unterlassen" schuldig gemacht haben. Sie habe trotz deutlicher Hinweise anderer Behörden über eine Kindeswohl-Gefährdung in der Familie der Alleinerziehenden und ihrer neun Kinder möglicherweise nicht genau hingeschaut und Pflichten vernachlässigt. Der Hochsauerlandkreis wollte zu dem Fall wegen der laufenden Verfahren nicht Stellung nehmen.
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Re: Winterberg: Hungertod eines Zweijährigen

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 5. Jan. 2017, 14:02

Verhungertes Kleinkind: Jugendamtsmitarbeiterin angeklagt

05.01.2017, 12:58 Uhr
Nach dem Hungertod eines Zweijährigen im sauerländischen Winterberg ist nun auch eine Mitarbeiterin des Jugendamts angeklagt.
Die Staatsanwaltschaft legt der 28-Jährigen fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung zur Last, wie ein Sprecher in Arnsberg am Donnerstag bestätigte. Der Westdeutsche Rundfunk berichtete bereits darüber.

Im Prozess gegen die separat wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Mutter war die Sozialarbeiterin als Zeugin zu Wort gekommen. Dabei hatten sich für die Staatsanwaltschaft Anhaltspunkte ergeben, dass die Frau Mitschuld am Tod des Jungen tragen könnte. In der Anklage heißt es nun, die Frau habe ihre Aufsichtspflicht verletzt.

Der zweijährige Junge starb im Februar 2014, weil er extrem untergewichtig war. Seine Mutter, die noch acht weitere Kinder hat, wird beschuldigt, die jüngsten damals nicht ausreichend versorgt zu haben.
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Re: Winterberg: Hungertod eines Zweijährigen | Prozess

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 24. Feb. 2017, 15:01

Verhungerter Junge: Jugendamtsmitarbeiterin vor Gericht

24.02.2017, 12:19 Uhr
Nach dem Hungertod eines zweijährigen Jungen aus Winterberg vor zwei Jahren hat das Amtsgericht Medebach das Hauptverfahren gegen eine Jugendamtsmitarbeiterin eröffnet.
Als erster Verhandlungstermin wurde der 6. April festgelegt, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Die Anklage wirft der Mitarbeiterin des Hochsauerlandkreises fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vor. Sie habe sich von Mitte Dezember 2013 bis Februar 2014 nicht in kurzen Abständen vom Wohl der Kinder überzeugt. Die Kindeswohlgefährdung sei ihr ausdrücklich von dem vorher zuständigen Jugendamt mitgeteilt worden. Die neunfache Mutter soll sich in einem weiteren, noch nicht terminierten Verfahren vor dem Landgericht Arnsberg verantworten.
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Winterberg: Hungertod eines Zweijährigen | Prozess

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 4. Mai. 2017, 16:30

Prozess um verhungerten Jungen: Bewährung für Betreuerin

04.05.2017, 15:59 Uhr
Im Prozess um den Hungertod eines Zweijährigen im sauerländischen Medebach hat das Gericht eine Bewährungsstrafe von sechs Monaten gegen die Mitarbeiterin des zuständigen Jugendamtes verhängt.
Das Amtsgericht hält den Vorwurf der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung für erwiesen. "Die Angeklagte hat überhaupt nicht hingeschaut", sagte Richter Ralf Fischer am Donnerstag in der Urteilsbegründung.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Bewährungsstrafe von neun Monaten und eine Geldstrafe beantragt. Die Verteidigung hatte Freispruch gefordert.
(...)
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Winterberg: Hungertod eines Zweijährigen | Urteil

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 6. Sep. 2017, 05:36

Nach Hungertod eines Jungen: Prozess gegen Mutter beginnt

06.09.2017, 03:18 Uhr
Im Fall eines an Unterernährung gestorbenen Kindes im Sauerland steht von heute an um 09.00 Uhr die Mutter vor Gericht.
Der zweijährige Anakin war verhungert, seine neun Monate alte Schwester konnten die Ärzte retten. Die Mutter muss sich nun wegen des Vorwurfs der vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge vor dem Landgericht Arnsberg verantworten. Der Junge wog am Ende nur noch etwas mehr als sechs Kilogramm.

Die heute 40 Jahre alte neunfache Mutter brachte den kleinen Anakin im Februar 2014 wegen einer Magen-Darm-Infektion in eine Klinik. Dort starb er einen Tag später, abgemagert bis auf die Knochen.

Eine Jugendamtsmitarbeiterin wurde bereits am Amtsgericht Medebach wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Das Gericht gab ihr eine Mitschuld, weil sie bei den Kindern aus Winterberg nicht genau genug hingeschaut habe. In dem Fall kommt es noch zu einer Berufungsverhandlung.
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Winterberg: Hungertod eines Zweijährigen | Urteil

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Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 6. Sep. 2017, 14:33

Prozess um verhungerten Sohn: Mutter bestreitet Vorsatz

06.09.2017, 12:48 Uhr
In einem Prozess um den Hungertod eines kleinen Jungen im Sauerland leugnet die Mutter, vorsätzlich gehandelt zu haben.
Ihr sei zu keinem Zeitpunkt bewusst gewesen, dass etwas passieren könnte, sagte die 40-Jährige am Mittwoch beim Prozessauftakt in Arnsberg. "Ich liebe meine Kinder", fügte sie hinzu.

Die 40-Jährige aus Winterberg muss sich beim Landgericht wegen des Vorwurfs der vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge im Fall des zweijährigen Anakin und der vorsätzlichen Körperverletzung im Fall ihrer neun Monate alten Tochter verantworten.

Die Mutter hatte ihren Sohn im Februar 2014 zwar wegen einer Magen-Darm-Infektion in eine Klinik gebracht. Dort starb der Junge aber einen Tag später, abgemagert bis auf die Knochen. Seine kleine Schwester konnten die Ärzte noch retten.

Ihr Anwalt betonte, im Prozess müsse herausgefunden werden, was seine Mandantin damals wusste und was sie in Kauf genommen habe. Das Gericht wies darauf hin, dass auch noch andere Straftatbestände in Betracht kämen, unter anderem Misshandlung von Schutzbefohlenen, gefährliche Körperverletzung oder Quälen durch Unterlassen.

(...)
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Eine neunfache Mutter, die nicht merkt, dass ihr die Kinder unter den Händen weg sterben?!
Bei aller Liebe, das ist nicht möglich :raised_eyebrow:
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