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Harburg: Randalierende, betrunkene Polizeimeisterin angeklagt | Prozess | Urteil

Diskussionsleitung
Eagle
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Harburg: Randalierende, betrunkene Polizeimeisterin angeklagt | Prozess | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Eagle » Fr, 29. Jul. 2016, 17:23

Eine Polizistin (31) wurde von Kollegen gestoppt als sie sturzbetrunkten Schlangenlinien fuhr, wollte sich dann torkelnd, mit ihrem Baby auf dem Arm, auf den Weg machen. In der Ausnüchterungszelle randalierte sie. Eine Vorstrafe wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte hatte sie bereits, sowie eine Geldstrafe wegen Trunkenheit am Steuer. Jetzt erhielt sie erneut eine Geldstrafe, sei nur vermindert Schuldfähig. Mehrere Therapien hat sie abgebrochen, das Sorgerecht für ihre 2 Kinder wurde ihr entzogen. Hochschwanger stand sie dieses Mal vor Gericht und geht nun erst einmal 3 Jahre in Elternzeit.
In der Ausnüchterungszelle des Harburger Polizeikommissariats rastete Arberesha B. dann aus. „Kollegenschwein“ war noch einer der harmloseren Ausdrücke. Eine Beamtin bepöbelte sie ordinär als „fette Schlampe“, biss ihr in den Handschuh und trat ihr mit dem Knie so heftig in den Bauch, dass die Frau sich übergeben musste. Einen Kollegen schrie sie an, er sei „klein und hässlich“ und habe „nichts bei der Polizei zu suchen“. Was sie empfinde, wenn sie das höre, fragt der Richter. Antwort: „Scham vor den Kollegen.“ Dann fließen Tränen.
Die Angeklagte ist Polizeimeisterin. „Aber ich habe den Beruf seit vier Jahren nicht ausgeübt“, erklärt Arberesha B.: „Ich war entweder dienstunfähig wegen meiner Alkoholsucht oder im Mutterschutz. Ich bekomme aber volle Bezüge.“ Krankheit und Schwangerschaft sind Kündigungshindernisse, nicht nur im öffentlichen Dienst. Mehrere Therapien hat Arberesha B. abgebrochen. Für ihre Söhne (1 und 4) wurde ihr das Sorgerecht entzogen. Im September erwartet die Beamtin ihr drittes Kind.
Mopo

Sie holt ihr Kind aus dem Heim und die 3 Promille bleiben unbemerkt? Kaum vorstellbar, sie muss dort doch mit jemanden gesprochen haben? Unverständlich sind auch die Geldstrafen und da es nicht die erste Sufffahrt war, dürfte sie doch gar keinen Führerschein mehr haben? Abgesehen von Körperverletzung etc. Verstehe ich nicht.



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