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Olsberg: Mann flieht nach Griechenland - Haftbefehl wegen Mordes l Urteil

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sweetdevil31
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Olsberg: Mann flieht nach Griechenland - Haftbefehl wegen Mordes l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 29. Aug. 2016, 19:47

Mann flieht nach Griechenland: Haftbefehl wegen Mordes

29.08.2016, 16:08 Uhr
Der nach seiner Flucht in Griechenland festgenommene 20-Jährige aus dem Sauerland steht unter Mordverdacht. Er soll in der Nacht zum Sonntag in einem Mehrfamilienhaus in Olsberg einen 48-jährigen Mann getötet haben. Das Amtsgericht Arnsberg habe gegen den Deutschen Haftbefehl wegen Mordes erlassen, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit. Ein Auslieferungsersuchen an Griechenland werde gestellt.
Der 20-Jährige war nach der Tat von München nach Thessaloniki in Griechenland geflogen. Dort sei er durch die Zusammenarbeit der griechischen und der deutschen Polizei bei seiner Ankunft festgenommen worden. Er befinde sich aufgrund einer Anordnung des zuständigen Gerichts in Thessaloniki in Haft.

Nachbarn hatten am Sonntag gegen 02.30 Uhr Kampfgeräusche und einen Schrei im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses gehört und die Polizei alarmiert. Als nur vier Minuten später eine Polizeistreife eintraf, war der 48-Jährige tot, von einem Täter fehlte zunächst jede Spur. Die Obduktion habe bestätigt, dass der 48-Jährige einem Gewaltdelikt zum Opfer gefallen sei, teilten die Ermittler mit.

Angaben zum Tathergang und den Hintergründen machten Staatsanwaltschaft und Polizei nicht. Eine Polizeisprecherin hatte am Sonntag gesagt, der Tatverdächtige stamme aus dem familiären Umfeld des Opfers.
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Re: Olsberg: Mann flieht nach Griechenland - Haftbefehl wegen Mordes

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 20. Sep. 2016, 13:50

Griechenland liefert Mordverdächtigen aus

20.09.2016, 13:29 Uhr
Knapp vier Wochen nach einem Tötungsdelikt im Sauerland wird der mutmaßliche Täter von Griechenland an die deutschen Behörden ausgeliefert.
Beamte der Dortmunder Mordkommission fliegen am Donnerstag nach Griechenland, um den 20-Jährigen zurückzuholen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Arnsberg am Dienstag. Zuvor hatte die "Westfalenpost" darüber berichtet. Die Staatsanwaltschaft hatte unmittelbar nach der Tat einen internationalen Haftbefehl wegen Mordverdachts erwirkt.

Der Mann soll Ende August seinen 48 Jahre alten Stiefvater in dessen Wohnung im sauerländischen Olsberg getötet haben. Unmittelbar danach soll er mit einem Auto nach München gefahren sein und sich mit einem Ferienflieger nach Griechenland abgesetzt haben. Er wurde nur Stunden nach dem Verbrechen auf dem Flughafen in Thessaloniki festgenommen und sitzt dort seitdem in Gewahrsam.

Das Auslieferungsgesuch lief nach Auskunft der Staatsanwaltschaft problemlos, der 20-Jährige sei mit der Übergabe an die deutschen Behörden einverstanden gewesen. Einzelheiten und Hintergründe der Tat hatten die Ermittler bislang nicht mitgeteilt, weil man noch nicht mit dem Tatverdächtigen gesprochen habe.
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Re: Olsberg: Mann flieht nach Griechenland - Haftbefehl wegen Mordes

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 26. Okt. 2016, 13:59

Geständnis nach tödlicher Messerattacke von Olsberg

26.10.2016, 12:29 Uhr
Der Tatverdächtige im Fall einer tödlichen Messerattacke im sauerländischen Olsberg hat nach seiner Auslieferung durch Griechenland ein Geständnis abgelegt.
Der 20-jährige gelernte Kraftfahrzeugmechaniker aus dem Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt habe die Tat "im Großen und Ganzen" zugegeben, teilte die Staatsanwaltschaft Arnsberg am Mittwoch mit. Das Motiv werde im familiären Bereich gesehen, erläuterte der ermittelnde Staatsanwalt Marco Karlin. Das 48 Jahre alte Opfer sei der Stiefvater des mutmaßlichen Täters. Sie hätten sich offenbar vor der Tat, die sich vor zwei Monaten im Sauerland abspielte, jahrelang nicht gesehen.

Laut Staatsanwaltschaft hat der 20-Jährige die Tat wenige Stunden vorher geplant und ist aus dem Harz angereist. Im Treppenhaus vor der Wohnungstür sei es zu einer kurzen Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf der 20-Jährige mit einem Messer zugestochen haben soll. Das Opfer starb noch am Tatort. Der 20-Jährige sei mit einem Auto zum Flughafen München geflohen und habe ein Ticket für den nächsten Flieger gekauft. Zufällig sei es ein Flug nach Thessaloniki gewesen, wo er direkt festgenommen wurde. Eine Gutachterin untersuche seine Schuldfähigkeit. Ob der Heranwachsende vor dem Schwurgericht oder eine Jugendstrafkammer angeklagt werde, sei auch noch zu klären.
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Re: Olsberg: Mann flieht nach Griechenland - Haftbefehl wegen Mordes

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 10. Mär. 2017, 03:56

Totschlag nach Misshandlung durch Stiefvater: Prozess

10.03.2017, 00:48 Uhr
Um sich für den Missbrauch in seiner Kindheit zu rächen, hat ein junger Mann seinen Stiefvater im sauerländischen Olsberg erstochen.
Für die Bluttat muss er sich von heute an vor Gericht in Arnsberg verantworten. Der 21 Jahre alte Stiefsohn hatte gestanden, den Mann Ende August mit 33 Messerstichen umgebracht zu haben. Die Staatsanwaltschaft spricht ihm eine verminderte Schuldfähigkeit zu. Sie hat ihn deshalb nicht wegen Mordes, sondern wegen Totschlags angeklagt.

Der junge Mann soll auf seinen Stiefvater mit einem Kampfmesser von 17 Zentimeter Klingenlänge eingestochen haben. Nach eigenen Angaben wollte er sich für körperliche Misshandlungen rächen, die der Stiefvater ihm als Kind zugefügt habe. Ein Urteil wird an diesem Freitag noch nicht erwartet. Es sind zwei weitere Verhandlungstermine angesetzt.
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Re: Olsberg: Mann flieht nach Griechenland - Haftbefehl wegen Mordes l Prozess

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 11. Mär. 2017, 20:09

Und wieder wurde ein Opfer zum Täter. Rache ist und bleibt ein schlechter Ratgeber :skull:
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Olsberg: Mann flieht nach Griechenland - Haftbefehl wegen Mordes l Prozess

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 21. Dez. 2018, 18:06

Urteil im Olsberger Totschlagsprozess: „Er wollte töten“

24.03.2017 - 18:23 Uhr
Vor der Jugendkammer am Landgericht Arnsberg ist ein Mann zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt worden, der seinen Stiefvater getötet hatte.
Das letzte Wort hat der Angeklagte. „Es tut mir Leid, für meine Familie, für die Familie meines Stiefvaters, für die Polizisten und die Nachbarn“, sagt der 21-Jährige ruhig. Das Opfer, der 48-jährige Olsberger, den er mit 33 Messerstichen tötete, erwähnt er in seiner Entschuldigung nicht.

Das Urteil im Prozess um den Totschlag in Olsberg ist gefallen: Sechseinhalb Jahre muss der 21-Jährige wegen Totschlags ins Gefängnis. Schlussendlich geht es um die Frage, ob er die Absicht hatte, seinen Stiefvater zu töten, oder ob ihm „die Situation entglitten“ sei, wie Verteidiger Ralph Schmitz-Engemann sagt, der auf verminderte Schuldfähigkeit plädierte. (...)
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