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Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht l Urteil

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Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 6. Okt. 2016, 15:06

Fünfjährigen mit Benzin angezündet: Mutter unter Tatverdacht

06.10.2016, 14:58 Uhr
Eine Frau aus der Oberpfalz soll ihren fünf Jahre alten Sohn mit Benzin übergossen und angezündet haben.
Gegen die 36-Jährige aus Waldmünchen (Landkreis Cham) sei Haftbefehl wegen versuchten Mordes erlassen worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Einer Tankstellenbetreiberin waren am Mittwoch die schweren Brandverletzungen des Jungen aufgefallen, sie hatte daraufhin das Jugendamt informiert.

Mit Hilfe der Polizei wurde der Fünfjährige aus der Wohnung geholt und in eine Spezialklinik gebracht. Vier weitere Kinder der Familie sind inzwischen in der Obhut des Jugendamtes.

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Re: Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 6. Okt. 2016, 18:03

Gott im Himmel... der arme kleine Kerl... Mehr kann ich dazu gar nicht sagen :sad:
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Re: Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 6. Okt. 2016, 18:08

Der Fünfjährige beschuldigt seine Mutter der Tat

Mit Hilfe der Polizei wurde der Fünfjährige aus der Wohnung geholt und in eine Spezialklinik gebracht. Vier weitere Kinder der Familie sind inzwischen in der Obhut des Jugendamtes. Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Der Vater des Jungen ist auf freiem Fuß. Zunächst hatte die «Mittelbayerische Zeitung» über den Fall berichtet.

Die Eltern hätten zunächst keine Angaben zu den Verletzungen gemacht. Der Junge habe in der Klinik berichtet, dass seine Mutter ihn angezündet habe, sagte der Polizeisprecher. Der Vater des Kleinen ist auf freiem Fuß.
Augsburger Allgemeine


Das kannst du laut sagen @Salva
Einfach nur schrecklich :(
Bin gespannt, welche Entschuldigung für diese Mutter gefunden wird :angry:
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Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 7. Okt. 2016, 10:52

Buben angezündet: Krankheit der Mutter wohl Auslöser

07.10.2016, 10:39 Uhr
Die Frau, die in der Oberpfalz ihren fünf Jahre alten Sohn mit Benzin übergossen und angezündet haben soll, ist schwer psychisch krank.
Die Krankheit sei wohl der Auslöser der Tat gewesen, sagte Oberstaatsanwalt Theo Ziegler aus Regensburg am Freitag. Ob sich die 36-Jährige aus Waldmünchen (Landkreis Cham), gegen die Unterbringungsbefehl wegen versuchten Mordes erlassen worden ist, zu den Hintergründen geäußert hat, wollte er nicht sagen.

Gegen den Vater des Jungen wird wegen unterlassener Hilfeleistung ermittelt. Er ist aber auf freiem Fuß.

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Re: Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 11. Okt. 2016, 14:03

Bub durch Benzin verletzt: Unterbringungsbefehl geprüft

11.10.2016, 13:59 Uhr
War es womöglich doch ein tragischer Unfall? Nachdem ein fünfjähriger Bub aus der Oberpfalz durch entzündetes Benzin schwer verletzt wurde, wird der Unterbringungsbefehl gegen die Mutter des Jungen nun überprüft.
Es sei ein Antrag auf Haftprüfung seitens der Mutter eingelegt worden, teilte ein Sprecher des Amtsgerichts Regensburg am Dienstag mit. Über diesen Antrag werde noch im Laufe dieser Woche entschieden.

Man prüfe derzeit intensiv, "ob zunächst ein Unfallgeschehen zugrunde lag - und wenn ja, ob und in welcher Form der Unterbringungsbefehl weiter aufrecht zu erhalten ist", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg. Auch wenn es ein Unfall gewesen sein sollte, stünden Straftaten mit Blick auf die Nichtversorgung lebensgefährlicher Brandverletzungen des Jungen im Raum.
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Re: Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht

#6

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 11. Okt. 2016, 20:13

sweetdevil31 hat geschrieben:Bin gespannt, welche Entschuldigung für diese Mutter gefunden wird
Sie sucht offenbar selbst danach: ein Unfall. Auf dessen Hergang bin ich aber gespannt und auch auf die Ausrede, warum sie nicht sofort den Notarzt alarmiert oder ihren schwerverletzen Jungen nicht selbst in die nächste Notaufnahme gebracht hat. Stattdessen lässt sie ihr Kind unbehandelt und fährt mit ihm durch die Gegend! Ich würde gerne wissen, wie alt die Verletzungen waren.
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Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 14. Okt. 2016, 14:28

Bub mit schweren Verbrennungen: Ermittler vermuten Unfall

14.10.2016, 14:09 Uhr
Vermutlich war es doch ein Unfall: Im Fall des fünfjährigen Buben aus der Oberpfalz, der durch brennendes Benzin lebensgefährlich verletzt wurde, geht der Ermittlungsrichter inzwischen nicht mehr von versuchtem Mord aus.
Wahrscheinlicher sei für den Richter ein Unfall, sagte ein Sprecher der Regensburger Staatsanwaltschaft am Freitag weiter. Die 36 Jahre alte Mutter des Kindes bleibt aber dennoch in einem psychiatrischen Krankenhaus. Der Ermittlungsrichter habe den Unterbringungsbefehl verlängert.

Lediglich der Sachverhalt sei abgeändert worden, sagte der Sprecher: So wird der Mutter nun statt versuchtem Mord unter anderem fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Da weder sie noch ihr Mann den Buben nach dem Vorfall zum Arzt brachten, wird außerdem gegen die Eltern wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen ermittelt.

(...)
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Dieses Wissen macht es gerade nicht besser!
Wenn es doch tatsächlich ein Unfall war, warum sind sie nicht sofort ins Krankenhaus gefahren?!
Auch wenn die Mutter psychisch nicht ganz auf der Höhe ist, hätte der Vater einschreiten müssen.
Leider wurde bisher noch nicht darüber berichtet, wie lange der Junge die schrecklichen Schmerzen ertragen musste :(
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Re: Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht

#8

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 15. Okt. 2016, 11:03

Wieso wird wegen "Misshandlung von Schutzbefohlenen" ermittelt? Und wo bleibt die unterlassene Hilfeleistung?
Das alles hört sich so an, als ob die Mutter ihren Jungen zwar absichtlich mit Benzin übergossen hatte (um ihm Angst einzujagen oder warum auch immer), die Entzündung aber so nicht gewollt und somit ein "Unfall" war. Jedenfalls sagt der Kleine aus, dass ihn seine Mutter angezündet hat und das sollte nicht unbeachtet bleiben.
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Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 10. Dez. 2016, 10:49

Schwere Verbrennungen bei Bub: auch Haftbefehl gegen Vater

09.12.2016, 16:59 Uhr
Wegen schwerer Verbrennungen bei einem Fünfjährigen aus der Oberpfalz ist nun auch gegen den Vater des Jungen Haftbefehl erlassen worden.
Dem Mann werde versuchter Mord durch Unterlassen vorgeworfen, teilte die Polizei am Freitag mit. Gegen die Mutter des Fünfjährigen ermitteln die Beamten wegen des gleichen Delikts. Vor mehr als zwei Monaten war einer Tankstellenbetreiberin das entstellte Gesicht des Kleinen aufgefallen. Die Frau alarmierte daraufhin das Jugendamt. Der Bub wurde von der Polizei aus der in Waldmünchen (Landkreis Cham) lebenden Familie geholt und in ein Spezialkrankenhaus gebracht.

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#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 25. Okt. 2017, 05:35

Prozess: Eltern müssen sich wegen Unterlassens verantworten

25.10.2017, 00:09 Uhr
Ein kleiner 5-Jähriger Junge erleidet lebensgefährliche Brandverletzungen und seine Eltern bringen ihn nicht zum Arzt.
Eine Tankstellenpächterin wird auf das im Auto seiner Eltern sitzende Kind aufmerksam und beendet sein tagelanges Martyrium. Von heute an (9.00 Uhr) müssen sich Mutter und Vater des Fünfjährigen vor dem Landgericht Regensburg wegen versuchten Mordes durch Unterlassen verantworten. Laut Anklage soll der Bub schwere Verbrennungen erlitten haben, als die Mutter im Garten Gegenstände mit Benzin anzündete. Anschließend sollen sie das Kind trotz seiner Verletzungen sich selbst überlassen und sich stattdessen mit Sexspielen beschäftigt haben.

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Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht l Prozess

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 25. Okt. 2017, 13:48

Schweigen im Prozess um lebensgefährlich verletzten Buben

25.10.2017, 11:48 Uhr
Sie sollen ihr Kind trotz lebensgefährlicher Brandverletzungen nicht zum Arzt gebracht haben. Vor dem Landgericht hat heute der Prozess gegen die Eltern des heute sechs Jahre alten Jungen wegen versuchten Mordes durch Unterlassen begonnen.
(...)

Beide Angeklagte machten zum Prozessauftakt keine Angaben zu den Vorwürfen. Der Verteidiger der Frau sagte in einer Prozesspause, die 37-Jährige leide an einer Krankheit aus dem Bereich der Schizophrenie. Dies sei der Grund gewesen, weshalb sie keine Hilfe geholt habe. Er gehe nicht davon aus, dass es zu einer Verurteilung seiner Mandantin wegen eines versuchten Tötungsdelikts kommen werde.

Auf seinen Antrag hin entschied die Kammer, dass wegen der Erkrankung der Frau die Öffentlichkeit von der Verhandlung zeitweise ausgeschlossen wird, sollte die 37-Jährige während des Prozesses doch noch persönliche Angaben machen. Auch das Gutachten über die Mutter wird nicht-öffentlich vorgetragen. Der Verteidiger des ebenfalls 37 Jahre alten Vaters hielt die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft als "etwas zu hoch aufgehängt".
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Bei RTL haben sie eben gesagt, dass die Eltern sich in den drei Tagen nachdem der Junge verbrannt wurde, im Internet nach neuen Sexualpartner umgeschaut hätten. Der Vater des Jungen meinte, sooo schlimm seien die Verletzungen nicht gewesen und zeigte an sich den kompletten Arm, Schulter und die Wange. Ich könnte kotzen wenn ich sowas höre, er tat so, als hätte der Junge gar keine Schmerzen gehabt. :angry:
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Waldmünchen: Fünfjährigen mit Benzin angezündet - Mutter unter Tatverdacht l Prozess

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 26. Okt. 2017, 07:08

Junge erleidet schwere Brandwunden – Eltern widmen sich lieber Sexspielchen

25.10.2017, 22:25
(...)

Junge weinte vor Schmerzen

Bis dahin wäre es wohl ein tragischer Unfall gewesen. Doch die Eltern überließen laut Anklage das Kind mit seinen schweren Brandverletzungen zweiten und dritten Grades mehr oder weniger sich selbst – einen Arzt suchten sie nicht auf.

Daran änderte sich auch nichts, als sich der Zustand des Jungen in den Tagen nach dem Feuer dramatisch verschlechterte: In der Anklage ist von aufgeplatzten Wunden und Verkrustungen die Rede. Der Junge soll immer wieder vor Schmerzen geschrien und geweint haben, berichten seine Geschwister später der Polizei.
Zu Drogenfahrten nach Tschechien mitgenommen

Die für den Fall zuständige Kriminalbeamtin schildert im Zeugenstand, unter welchen dramatischen Bedingungen der Junge mit seinen vier Geschwistern im Alter zwischen drei und zwölf Jahren aufwuchs: In den Betten der Kinder fanden die Beamten teilweise keine Matratzen. Ein Zimmer sei voll mit Hundekot gewesen. Ihr Frühstück hätten sich die Kinder häufig selbst machen müssen. Spielsachen habe es kaum gegeben.

Die Eltern, die keine Arbeit haben und auf staatliche Hilfe angewiesen sind, stifteten ihre Kinder zu Diebstählen an und nahmen sie zu Drogenfahrten nach Tschechien mit – weil sie glaubten, dass eine Familie mit Kindern nicht von der Polizei kontrolliert werde.

Sex auf dem Sofa, während der Junge vor Schmerzen röchelt

Der blass wirkende Angeklagte schüttelt immer wieder den Kopf, als er die Vorwürfe hört. Seine Frau verharrt dagegen den ganzen Tag über nahezu regungslos auf ihrem Stuhl. Eines der Kinder beschrieb die Mutter gegenüber der Polizei als emotionslos. „Meine Eltern haben so viele Kinder, weil sie dafür Kindergeld bekommen“, gab ein Bruder des Opfers den Ermittlern zu Protokoll.

Immer wieder soll das Paar vor den Kindern Sex gehabt haben. Selbst als der schwer verletzte Junge zusammengekauert auf dem Sofa nur noch röchelt, sucht das Paar nach Darstellung der Staatsanwaltschaft im Internet nach Partnern für Sexspiele und macht dafür Fotos im Garten.

Laut Verteidiger Jörg Meyer leidet die Mutter unter einer Art von Schizophrenie. Dies sei der Grund gewesen, weshalb sie keine ärztliche Hilfe geholt habe. Er gehe nicht davon aus, dass es zu einer Verurteilung seiner Mandantin wegen eines versuchten Tötungsdelikts komme. Michael Haizmann, der Verteidiger des ebenfalls 37 Jahre alten Vaters, hält die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft als „etwas zu hoch aufgehängt“.

(...)
Focus


Schizophrenie ist ihre Entschuldigung, welche ist seine? :rage:
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#13

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 30. Nov. 2017, 19:03

Verletztes Kind nicht zum Arzt gebracht: Haftstrafen

30.11.2017, 13:49 Uhr
Zu mehreren Jahren Haft hat das Landgericht Regensburg ein Paar verurteilt, das seinen Sohn trotz lebensgefährlicher Brandverletzungen nicht ärztlich behandeln ließ. Der Vater erhielt am Donnerstag eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren, die Mutter von drei Jahren und neun Monaten.
Was wirklich geschehen sei, habe in der Hauptverhandlung nur bruchstückhaft geklärt werden können, weil die Angeklagten aus dem oberpfälzischen Waldmünchen dazu schwiegen, erklärte der Vorsitzende Richter: "Es bleibt ein sehr pauschales Bild."

Als gesichert gilt, dass die Mutter im vergangenen Herbst mit einem in Brand geratenen Benzinkanister im Garten hantierte. Dabei erlitt der Bub, der direkt daneben stand, die schweren Verletzungen. Aus Angst vor dem Jugendamt kümmerten sich die Eltern vier Tage lang kaum darum.

(...)
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