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Hessen: 19-Jähriger foltert und verstümmelt 18-Jährigen l Urteil

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Hessen: 19-Jähriger foltert und verstümmelt 18-Jährigen l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 12. Okt. 2016, 21:13

Eine grausame Tat, über dessen Motiv man nur rätsel kann:

Mit einem Messer soll ein 19 Jahre alter Mann einem 18-Jährigen im hessischen Schlüchtern grausam das Gesicht verstümmelt haben. Der mutmaßliche Täter habe seinem Opfer Ohren, Nasenflügel und Augenlider abgetrennt und mit einem spitzen Gegenstand in die Augenäpfel und den Hals gestochen.
Bild nicht mehr vorhandenDer Tatort: In diesem Wohnhaus in Schlüchtern hat ein Mann einem anderen das Gesicht mit einem Messer brutal entstellt. © "Osthessen News"/DPA
Die Tat ereignete sich bereits am Freitagabend, dem 7. Oktober 2016. Eine Anwohnerin hatte laute Schreie aus der Wohnung des Täters gehört und die Polizei gerufen. Beamte traten die Tür ein und ergriffen den 19-Jährigen. Der saß den Angaben zufolge blutverschmiert auf dem 18-Jährigen. Am Tatort sei ein Messer gefunden worden. Ob die Körperteile abgeschnitten oder teilweise auch abgebissen worden seien, sei unklar. Das Opfer wurde in eine Spezialklinik gebracht. Es schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, ist aber nicht vernehmungsfähig.

18-Jährigem drohen bleibende Schäden

Der mutmaßliche Täter äußerte sich zu der Bluttat bislang nicht. Der 19-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft. Es wurde Haftbefehl erlassen wegen versuchten Totschlags und schwerer Körperverletzung. Auch ein Mordversuch könne nicht ausgeschlossen werden, sagte der Hanauer Oberstaatsanwalt Jürgen Heinze. "Diese Form der Gewalt haben die Ermittlungsbehörden hier noch nicht erlebt. Das Opfer wurde grausam verstümmelt." Das Opfer müsse mit bleibenden Schäden rechnen. Ob es dauerhaft erblindet, sei unklar.

Hinweise auf eine rituelle Handlung seien nicht bekannt, aber nicht auszuschließen, sagte Heinze dem Portal "Hessenschau.de". Unklar sei auch, inwieweit sich das Opfer gewehrt habe und ob der mutmaßliche Täter den 18-Jährigen möglichst lange quälen wollte. "Mit einem gezielten Stich hätte der mutmaßliche Täter schließlich die Sache schneller beenden können", so Heinze.
Vollständiger Bericht: Stern
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Zuletzt geändert von sweetdevil31 am Do, 29. Jun. 2017, 17:25, insgesamt 4-mal geändert.
Grund: Titel geändert, Thema verschoben



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Re: Hessen: 19-Jähriger schneidet 18-Jährigem Ohren, Nasenflügel und Augenlider ab

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 1. Nov. 2016, 13:30

Ermittler: Wegen 50 Euro das Gesicht verstümmelt

01.11.2016, 12:28 Uhr
Nach der Gesichtsverstümmelung an einem jungen Mann in Schlüchtern sind weitere Hintergründe zu dem grausamen Gewaltexzess bekannt geworden.
Am Tatabend spielte möglicherweise eine ausstehende Geldforderung in Höhe von 50 Euro eine Rolle, die das 18 Jahre alte, spätere Opfer erhoben habe, wie die Staatsanwaltschaft Hanau am Dienstag mitteilte. Um die Angelegenheit zu klären, hatten sich beide am 7. Oktober im Main-Kinzig-Kreis in der Wohnung des 19-jährigen mutmaßlichen Täters verabredet. Warum die Situation dort eskalierte, sei unklar. Der in Untersuchungshaft sitzende Verdächtige schweigt weiterhin zu dem horrorfilm-trächtigen Vorfall.

Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Jürgen Heinze soll der 19-Jährige dem 18-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand in die Augäpfel und den Hals gestochen haben. Das Opfer, das später in einer Klinik in Bayern notoperiert wurde, werde sein Sehvermögen weitgehend verlieren. Zudem habe der Täter seinem Opfer bei dem Gewaltexzess die Augenlider abgetrennt, Nasenflügel aufgeschnitten und beide Ohren angebissen, wie Heinze sagte. Am Tatort seien mehrere blutverschmierte Messer sowie eine Gabel und ein Kugelschreiber sichergestellt worden. Die Polizei hatte die Tür aufgebrochen, nachdem sie von einer Anwohnerin alarmiert worden war.
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Re: Hessen: 19-Jähriger schneidet 18-Jährigem Ohren, Nasenflügel und Augenlider ab

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 1. Nov. 2016, 14:11

So eine exzessive Tat wegen 50 Euro. Ohne eine große Portion Sadismus in der Seele, kann niemand einem anderen derartiges antun.
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Re: Hessen: 19-Jähriger schneidet 18-Jährigem Ohren, Nasenflügel und Augenlider ab

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 1. Nov. 2016, 15:23

»Flüchtling« schneidet anderem »Flüchtling« Ohren, Nase und Augenlider ab

12 Oktober 2016
Hessen: Ein »Flüchtling« aus Eritrea soll einem » Flüchtling « aus Somalia Augenlider, Ohren und Nasenflügel abgeschnitten bzw. abgebissen und in Hals und Augäpfel gestochen haben. Beide Asylbewerber waren im hessischen Schlüchtern privat unterbracht.
Ein Fall von Folter und unglaublicher Brutalität ereignete sich am Freitagabend im osthessischen Schlüchtern. Wie die Oberstaatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei mitteilt habe ein 19 Jahr alter Eritreer einem 18 Jahre alten Mann aus Somalia Augenlider, Ohren und Nasenflügel abgeschnitten oder abgebissen und das Opfer mit einem Messer in den Hals und in die Augäpfel gestochen.

Opfer wie Tatverdächtiger waren als Asylbewerber privat in derselben Strasse, jedoch nicht im selben Wohnhaus untergebracht. Wie das Portal Osthessen-news berichtet, sei der Hintergrund der Tat noch unklar.

Als die von Anwohnern nach lauten Schreien herbeigerufene Polizei die Wohnungstür des mutmaßlichen Täters aufbrach, habe dieser dem Opfer gerade das Küchenmesser in den Hals gestochen. Das Opfer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Spezialklinik eingeliefert und war bislang vernehmungsunfähig. Der 19-jährige tatverdächtige Schutzsuchende machte bislang keine Angaben zur Tat. Er wurde auf Antrag der Hanauer Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Hausbewohner beschreiben den mutmaßlichen Täter als einen »netten, ruhigen Mann«, dem sie eine solche Tat nicht zugetraut hätten.
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Re: Hessen: 19-Jähriger schneidet 18-Jährigem Ohren, Nasenflügel und Augenlider ab

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 1. Nov. 2016, 15:26

Jetzt kommen wir der Sache doch schon etwas näher...
Das diese Menschen keine Scheu haben so eine abscheuliche Tat zu begehen, lesen wir ja mittlerweile öfter :(
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Re: Hessen: 19-Jähriger schneidet 18-Jährigem Ohren, Nasenflügel und Augenlider ab

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 3. Mär. 2017, 07:35

Grausamer Gewaltexzess: Nun Anklage wegen versuchten Mordes

03.03.2017, 07:09 Uhr
Der grausame Gewaltexzess sorgte für Aufsehen - nun soll dem mutmaßlichen Täter der Prozess gemacht werden. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat Anklage wegen versuchten Mordes erhoben, wie Oberstaatsanwalt Dominik Mies der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Dem 19-Jährigen wird vorgeworfen, einem 18-Jährigen im Oktober 2016 in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) grausam das Gesicht verstümmelt zu haben. Wenn das Landgericht die Anklage zulässt, muss sich der Mann darüber hinaus wegen gefährlicher und schwerer Körperverletzung verantworten. Der mutmaßliche Täter sei heimtückisch, grausam und geplant vorgegangen. Zu den Geschehnissen äußerte er sich bisher nicht.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll der 19-Jährige dem 18-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand in die Augäpfel und den Hals gestochen haben. Das Opfer wurde zwar in einer Klinik notoperiert, hat nach aktuellem Stand sein Augenlicht aber so gut wie verloren.

Bei der horrorfilm-ähnlichen Attacke habe der mutmaßliche Täter seinem Opfer laut Staatsanwaltschaft auch die Augenlider durchtrennt, die Nasenflügel aufgeschnitten und beide Ohren angebissen. Am Tatort seien mehrere blutverschmierte Messer sowie eine Gabel und ein Kugelschreiber sichergestellt worden. Eine Erklärung für den Gewaltausbruch hat die Staatsanwaltschaft noch nicht. Es soll um Geldschulden gegangen sein.
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Re: Hessen: 19-Jähriger schneidet 18-Jährigem Ohren, Nasenflügel und Augenlider ab l Anklageerhebung

#7

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 3. Mär. 2017, 16:19

Der Typ macht das nicht zum ersten mal. Dessen bin ich mir zu 100% sicher. Und wer derart gewaltbereit ist, gehört entweder gleich in die Geschlossene oder in die anschl. Sicherungsverwahrung.

Fast schon Standard: die Tat sollte in seinem Ausmaß zunächst vertuscht werden! Deshalb stand im Polizeireport und in den Medien zunächst nur "Tätliche Auseinandersetzung zweier junger Männer". Erst auf mehrfacher Nachfrage bei der Staatsanwaltschaft wurden Täter und Opfer genauer benannt und vor allem bekannt, was sich da abgespielt hatte.
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Hessen: 19-Jähriger foltert und verstümmelt 18-Jährigen l Anklageerhebung

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 15. Mai. 2017, 06:24

Auftakt im Prozess um Gesichtsverstümmelung

15.05.2017, 01:39 Uhr
Die Tat sorgte für Entsetzen: Einem jungen Flüchtling ist in Schlüchtern bei einem Gewaltexzess das Gesicht verstümmelt worden.
Nun kommt der mutmaßliche Täter vor Gericht. Ein heute 20-Jähriger, ebenfalls Flüchtling, muss sich von heute an vor dem Landgericht Hanau verantworten. Es geht um versuchten Mord. Weitere Anklagepunkte sind schwere und gefährliche Körperverletzung.

Geäußert hat sich der Angeklagte zu den Vorwürfen bislang nicht. Er soll bei einem Streit im Oktober 2016 dem damals 18-Jährigen mit zwei Messern in den Hals gestochen haben. Dann biss er ihm laut Anklage beide Ohrmuscheln ab, schnitt ihm mit einem Messer beide Augenlider ab und stach mit einem Kugelschreiber in beide Augäpfel. Der Geschädigte ist seitdem blind und für sein Leben gezeichnet.
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Hessen: 19-Jähriger foltert und verstümmelt 18-Jährigen l Prozess

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 16. Mai. 2017, 05:33

Wegen 50 Euro Schulden? Junger Mann verstümmelt Gesicht seines eigenen Freundes

15.05.2017, 21:27
Was bringt einen jungen Mann dazu, einem Freund grausam das Gesicht zu verstümmeln? Mit zwei Messern und einem Kugelschreiber. Mit dem Stift soll er ihm in beide Augäpfel gestochen haben. Nun ist das Opfer blind – und von diversen anderen Wunden für sein Leben gezeichnet.
Das Landgericht Hanau befasst sich seit Montag mit dem Gewaltexzess. Der ereignete sich laut Staatsanwaltschaft im vergangenen Oktober in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) – und sorgte ob seiner Brutalität für Entsetzen.

Die Vorsitzende Richterin Susanne Wetzel nennt den Vorfall zwischen den beiden Flüchtlingen zum Prozess-Auftakt am Montag „eine ausgesprochen brutale und bizarre Tat“. In der Anklage geht es unter anderem um versuchten Mord. Dass lediglich eine Geldschuld von 50 Euro dazu geführt haben soll, wie von der Staatsanwaltschaft angenommen, bezweifelt Wetzel. Der Angeklagte will zur Aufklärung nichts beitragen. Der 20-Jährige schweigt zu den Vorwürfen.

Der Mann soll sein Opfer heimgesucht haben, um das Geld einzutreiben

Die Staatsanwaltschaft skizziert hingegen ein Bild der Tat: Der Angeklagte soll den damals 18-Jährigen in dessen Wohnung besucht haben, um die Geldschuld von 50 Euro einzufordern. Als der die Tür in dem sechsstöckigen Wohnhaus öffnet, sticht ihm der mutmaßliche Täter mit zwei Messern unvermittelt in den Hals.

Das Opfer geht bewusstlos zu Boden. Der Angeklagte soll ihm dann beide Ohrmuscheln abgebissen haben, ihm mit einem Messer die Augenlider abgeschnitten und mit einem Kugelschreiber in beide Augen gestochen haben. Der Notarzt berichtet als Zeuge am Montag von „zerfetzten Augenlidern".

Das Opfer kann keinen Erklärungsansatz für den Gewaltexzess geben. Der junge Mann fehlt zum Prozess-Beginn. Nach Angaben seiner Anwältin Gabriele Berg-Ritter ist er nach medizinischer Behandlung im Krankenhaus aus einer Sehbehinderten-Einrichtung verschwunden. „Ich gehe davon aus, dass er Angst hat“, sagt die Anwältin.

Täter und Opfer waren offenbar zweieinhalb Jahre lang befreundet

Dabei kennen sich Opfer und mutmaßlicher Täter gut. Beide sind Flüchtlinge, lernten sich in einer Flüchtlingseinrichtung in Bad Soden-Salmünster kennen. Zuletzt wohnten sie nicht weit voneinander entfernt in Schlüchtern. Sie waren seit etwa zweieinhalb Jahren befreundet. Umso erstaunlicher die Tat – selbst für Experten.

„Von solch einem Fall habe ich noch nicht gehört. Das sind schon archaische Methoden", sagt der Wiesbadener Kriminalpsychologe Rudolf Egg. „Dass dem Opfer die Ohren abgebissen werden, wie von einem wilden Tier, wirkt fast animalisch – ein ungewöhnlicher Fall.

„Er wollte, dass es danach hässlich und geschändet aussieht"

Auch Egg vermutet, dass es um mehr als um Geld ging. „Womöglich hat Eifersucht eine Rolle gespielt. Denn der Täter wollte sein Opfer nicht nur verletzen, sondern entstellen. Er wollte, dass es danach hässlich und geschändet aussieht." Solch eine Motivation gebe es auch, wenn Täter ihre Opfer mit Säure im Gesicht verletzen.

Der Direktor der Kriminologischen Zentralstelle, Martin Rettenberger, sagt in Wiesbaden: „Ein rationales Nachvollziehen dieses Gewaltexzesses ist nicht möglich.“ Auch er ist der Meinung, dass die Geldforderung dieses „extreme Ausmaß“ an Brutalität nicht erklären kann. Dieser Gewaltausbruch habe jedes erwartbare Maß überstiegen. „Das Opfer wurde zu einer Projektionsfläche für die Gewaltfantasien des Täters.“ Möglicherweise verberge sich eine intensive Kränkungsgeschichte hinter dem Fall.

Der junge Mann hatte erst seinen Abschluss gemacht und begann eine Ausbildung

Alkohol und Drogen spielten offenbar keine Rolle. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte der Angeklagte nichts getrunken oder eingenommen. Der psychiatrische Gutachter im Prozess sagt, dass der Angeklagte wegen seines Werdegangs und der Flucht eine schwere Zeit hinter sich habe.

Er habe über „dunkle Gedanken“ geklagt, zur Entspannung auch mal Alkohol getrunken und Horrorfilme im Fernsehen gesehen. Doch dem jungen Mann stand alles andere als eine schlechte Zukunft bevor. Er habe seinen Hauptschulabschluss nachgemacht und eine Ausbildung als Mechatroniker begonnen. Nun droht ihm eine lange Haft.
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Hessen: 19-Jähriger foltert und verstümmelt 18-Jährigen l Prozess

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 17. Mai. 2017, 19:29

Flüchtling Augen ausgestochen! Wollte der Angeklagte ihn aufessen?

17.05.2017 17:24
Im Prozess um eine brutale Gesichtsverstümmelung in Hessen ist der Verdacht auf Kannibalismus aufgekommen.
Bild nicht mehr vorhandenDer 20-jährige Angeklagte mit seinem Anwalt. Vom Opfer fehlt bislang jede Spur.
Am zweiten Verhandlungstag berichtete am Mittwoch ein Polizist als Zeuge am Landgericht Hanau von einer Vernehmung mit dem Geschädigten.

Dabei habe ihm der schwer misshandelte, junge Mann berichtet, dass der Angreifer ihm während der Attacke gesagt habe, dass er sein Fleisch essen werde.
(...)
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Hessen: 19-Jähriger foltert und verstümmelt 18-Jährigen l Prozess

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 29. Jun. 2017, 17:25

Urteil nach Gesichtsverstümmelung: Neuneinhalb Jahre Haft

29.06.2017, 16:58 Uhr
Nach einem Gewaltexzess, bei dem einem jungen Mann das Gesicht verstümmelt wurde, ist der Angeklagte zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt worden.
Das Landgericht Hanau verhängte die Strafe am Donnerstag wegen versuchten Totschlags sowie schwerer und gefährlicher Körperverletzung. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Flüchtling aus Eritrea einen befreundeten Flüchtling (18) aus Somalia bei einem Besuch in dessen Wohnung im Oktober 2016 in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) attackiert hat.

Er habe ihm mit zwei Messern in den Hals gestochen und anschließend die Augenlider und Teile der Ohren abgetrennt. Auch die Augäpfel wurden verletzt, das Opfer ist seither nahezu blind. Als Tatwerkzeuge kämen ein Käsemesser, zwei Besteckmesser und eine Gabel in Frage. Richterin Susanne Wetzel sprach von einer "brutalen und bizarren Tat". Den ursprünglichen Vorwurf des versuchten Mordes sah das Gericht nicht bestätigt. Heimtücke und Grausamkeit seien durch den angenommen Tathergang juristisch nicht gedeckt.

Das Motiv blieb bis zuletzt unklar. Die Staatsanwaltschaft hatte zu Prozessbeginn einen Streit um Geldschulden angenommen. Doch diesen Grund wie auch andere Erklärungsversuche hielt das Gericht nicht für glaubhaft. Der Angeklagte schwieg bis zuletzt zu den Tatvorwürfen und nahm das Urteil äußerlich regungslos zur Kenntnis.
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