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Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich l Urteil

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Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 21. Nov. 2016, 06:02

Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich

Montag, 21.11.2016, 05:01
Eine Frau ist im niedersächsischen Hameln mit einem Seil um den Hals hinter einem Auto hergezogen und lebensgefährlich verletzt worden.
Ein Rettungshubschrauber brachte die 28-Jährige am Sonntagabend in eine Spezialklinik, wie die Polizei mitteilte.

Der mutmaßliche Täter stellte sich auf einer Polizeiwache und ließ sich festnehmen.
Strick an Anhängerkupplung befestigt

Nach ersten Erkenntnissen soll er der Frau ein Seil um den Hals gebunden und den Strick an der Anhängerkupplung eines Autos befestigt haben. Danach sei er mit dem Wagen und der festgebundenen Frau durch Hameln gefahren.

Die Frau wurde schwer verletzt auf dem Gehweg gefunden. Die Hintergründe der Tat lagen zunächst im Dunkeln.
Focus

(...)
Die Polizei hat eigenen Angaben zufolge bisher keine Informationen über die Hintergründe der Tat. Sie bittet mögliche Zeugen um Mithilfe und nimmt unter folgender Telefonnummer Hinweise entgegen: 05151 - 933 222.
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Re: Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 21. Nov. 2016, 08:12

Mann schleift Frau mit Auto durch Hameln

21.11.2016, 07:54 Uhr
Die 28-Jährige wurde dabei lebensgefährlich verletzt; die Polizei spricht von versuchter Tötung.
Bild nicht mehr vorhandenSpurensuche am Tatort: die Königsstraße in Hameln.
Der 33-jährige Täter soll der Frau - man weiß nicht, ob es seine Frau ist - das Seil um den Hals gebunden und den Strick an der Anhängerkupplung eines Autos befestigt haben. Danach sei er mit dem Wagen und der festgebundenen Frau durch drei Straßen von Hameln, die Königstraße, die Prinzenstraße und die Kaiserstraße, gefahren.

Täter stellte sich
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Re: Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 21. Nov. 2016, 13:25

21.11.2016, 12:50 Uhr
"Brutal und menschenverachtend"

"Es ist unvorstellbar, mit welcher Brutalität und Menschenverachtung diese Tat ausgeführt wurde", sagte Hamelns Stadtsprecher Thomas Wahmes. "Hier sind alle erschüttert."

Der Hintergrund des Verbrechens vom Sonntagabend liegt noch im Dunkeln. "Wir gehen aber von einer Beziehungstat aus", sagte Polizeisprecher Jens Petersen.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei hat der aus dem nahen Bad Münder stammende 38-Jährige der Frau im Hamelner Stadtzentrum ein etwa fingerdickes Seil um den Hals gebunden und den Strick dann an das Auto geknotet.250 Meter weit mitgeschleift

Der Mann sei losgefahren und habe die Frau über Asphalt- und Kopfsteinpflaster-Straßen hinter dem Fahrzeug her geschleift, sagte Petersen. "Insgesamt rund 250 Meter weit."

Das Seil habe sich während der Fahrt vom Auto gelöst. "Unklar ist noch, ob es gerissen ist oder ob sich der Knoten gelockert hat", sagte Petersen. Die 28-Jährige blieb jedenfalls auf dem Gehweg liegen.

Dort wurde die verletzte Frau von Passanten entdeckt, unter anderem von Polizisten, die kurz vor dem Schichtwechsel auf dem Weg zum Dienst waren. Unmittelbar nachdem sich das Seil gelöst hatte, stellte sich der Fahrer bei einer nahen Wache der Polizei.

Opfer liegt im Koma

Nach einer ersten Notoperation im Hamelner Krankenhaus wurde das Opfer mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen und dort erneut operiert. Die Frau liege im Koma und schwebe noch immer in akuter Lebensgefahr, sagte Petersen.

Die "Deister- und Weserzeitung" berichtete, die 28-Jährige habe neben den Verletzungen infolge des Mitschleifens auch Stichverletzungen erlitten. Die Polizei kommentierte dies wegen der laufenden Ermittlungen nicht. Als "reine Gerüchte" wies Sprecher Petersen dagegen Darstellungen in sozialen Netzwerken zurück, es habe eine Schießerei gegeben.
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21.11.2016, 17:26 Uhr
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Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten Opfer und Täter eine persönliche Beziehung. Es handele sich um ein seit Längerem getrenntes Paar. Es gebe auch ein gemeinsames Kind, sagte Sprecher Petersen. Sie seien aber nicht verheiratet gewesen. Beide seien deutsche Staatsangehörige kurdischer Abstammung und gehörten zu verschiedenen Großfamilien.

Aus Angst vor möglichen Racheakten habe die Polizei nach der Tat "Schutzmaßnahmen" ergriffen, sagte Petersen. Es habe bisher aber keinerlei Vorfälle gegeben. Der 38-Jährige soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hannover dem Haftrichter vorgeführt werden.
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Re: Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 22. Nov. 2016, 03:24

"Er machte seelenruhig weiter"

21.11.2016 18:17 Uhr
Ein Mann legt seiner Ex-Frau ein Seil um den Hals, befestigt es an seinem Auto und fährt los. Was führte zu der grausamen Tat in Hameln?
Der Schrei ertönte, als Sandra Weber gerade zu Abend aß. Sie rannte zum Fenster, dann habe sie einen Mann gesehen, der auf eine Frau einschlug. Sie lag am Boden. "Hilfe, Hilfe", habe die Frau gerufen. Weber riss das Fenster auf und rief: "Loslassen, oder ich hole die Polizei." Der Mann habe gesagt: "Mach doch."

Nachbarn berichten von einem Sorgerechtsstreit

Angeblich wollte der Mann keinen Unterhalt zahlen. Den Nachbarn zufolge habe der Vater am Sonntagabend das Kind wieder zur Mutter gebracht. Dann soll es zum Streit gekommen sein. Die Ermittler wollten sich dazu nicht äußern.

Die Szenen, die Augenzeugin Weber schildert, die etwa 30 Meter vom Tatort entfernt wohnt, deuten auf eine geplante Tat hin. Weber berichtet, der Mann habe einen Gegenstand vom Rücksitz geholt, einen Knüppel oder ein Messer, und auf sein Opfer eingeprügelt. Die Frau habe die ganze Zeit geschrien.

Weber sagt, sie habe den Notruf gewählt und gefleht, schnell zu kommen. Ihre Mutter sei heruntergerannt, habe versucht, auf den Mann einzureden. "Doch er tat so, als sei sie gar nicht da und machte seelenruhig weiter", sagt Weber.

Dann sei der Mann losgefahren. Erst als die Frau über die Straße schleifte, sei ihr klar geworden, sagt Weber, dass das Opfer mit einem Seil an den Wagen gebunden war. "Es war der schlimmste Moment in meinem Leben."

Weber sagt, dass viele Nachbarn an den Fenstern gestanden und zugesehen hätten. Ihre Mutter sei die Einzige gewesen, die sich auf die Straße getraut hätte.
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Re: Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 22. Nov. 2016, 08:49

Sohn des Opfers saß im Auto und hörte ihre Schreie

21.11.2016 - 19:36 Uhr
Bild nicht mehr vorhandenNurretin B. (38) und seine Ex-Freundin Kader K. (28)
Bericht und Video Bild
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Re: Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 23. Nov. 2016, 05:38

Familie klagt an: »Das hat der Hund unserer Kader angetan

22.11.2016 - 13:33 Uhr
Kader K. liegt im künstlichen Koma auf der Intensivstation der Uniklinik in Hannover. Sie ist angeschlossen an unzählige Schläuche, Maschinen wachen über ihr Leben. Ihr Bruder fotografierte sie auf der Intensivstation, gab BILD das Foto – weil die Familie dokumentieren will, was geschehen ist.

Bild


Ohne Worte :(
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Zuletzt geändert von Salva am Mo, 28. Nov. 2016, 19:36, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Foto nicht mehr vorhanden

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Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 28. Nov. 2016, 15:52

Opfer nach Hamelner Gewaltverbrechen aus dem Koma erwacht

28.11.2016, 14:59 Uhr
Nach dem brutalen Verbrechen an einer Frau in Hameln, die hinter einem Auto hergeschleift wurde, hat sich der Zustand des Opfers leicht gebessert.
"Die Ärzte haben die Frau aus dem künstlichen Koma zurückgeholt", sagte ein Polizeisprecher in Hameln am Montag. Die 28-Jährige reagiere auf Ansprache, könne sich aber nicht äußern. Der Ex-Lebensgefährte der Frau steht im Verdacht, sie am Sonntag vergangener Woche im Streit um den gemeinsamen Sohn zunächst mit Messerstichen verletzt zu haben. Dann soll er sie mit einem Seil ans Auto gebunden und 250 Meter weit über die Straße geschleift haben.

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Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 8. Dez. 2016, 18:56

Opfer nach Hamelner Verbrechen ansprechbar

08.12.2016, 15:56 Uhr
Nach dem brutalen Verbrechen an einer 28-Jährigen im niedersächsischen Hameln, die hinter einem Auto hergeschleift wurde, hat sich der Zustand der Frau weiter gebessert.
Sie könne sprechen, erkenne Verwandte und habe wohl trotz erheblicher Schädelverletzungen keine neurologischen Ausfälle, sagte der Anwalt der 28-Jährigen, Roman von Alvensleben.

Aus Sicht der Ärzte grenze der Genesungsverlauf jedenfalls an "ein Wunder". Die "Deister- und Weserzeitung" hatte unter Berufung auf Angehörige berichtet, der jungen Frau gehe es zwar noch nicht gut, sie sei aber auf dem Weg der Besserung.

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Das sind mal richtig gute Nachrichten. Hoffentlich wird sie wieder ganz gesund und kann bald zu ihrem Kind zurück :)
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Re: Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich

#9

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 8. Dez. 2016, 21:09

Der Mann befindet sich wegen des Verdachts auf versuchten Mord in Untersuchungshaft.
Der Mann hatte die Frau zunächst geschlagen, dann mit Messerstichen verletzt, dem Opfer anschl. ein Seil um den Hals gebunden und mit dem Auto "bei hohem Tempo" ca. 250 Meter über die Straße geschleift. Während ihr 2-jähriges Kind mit im Fahrzeug saß. Für all ' das gibt es Augenzeugen, zudem hat sich der Täter selbst der Polizei gestellt. Warum die Justiz in Anbetracht der Fakten und Sachlage von "Verdacht" auf versuchten Mord spricht, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
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Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 27. Feb. 2017, 18:44

Junge Frau leidet noch immer nach brutaler Tat in Hameln

27.02.2017, 17:39 Uhr
Nachdem eine junge Frau vor gut drei Monaten mit einem Strick um den Hals hinter einem Auto her geschleift wurde, leidet das Opfer noch immer an den Folgen.
Die 28-Jährige befinde sich weiter in einer Reha-Einrichtung, sagte ihr Anwalt Roman von Alvensleben. Sie habe nach wie vor Schmerzen und leide unter Bewegungseinschränkungen. "Ob das jemals wieder gut wird, weiß man nicht", sagte der Anwalt.

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#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 25. Mär. 2017, 07:32

Mann schleift Frau hinter Auto her: Anklage

24.03.2017, 18:08 Uhr
Im erschütternden Fall einer jungen Frau, die mit einem Strick um den Hals in Hameln hinter einem Auto hergeschleift wurde, ist Anklage gegen den Ex-Partner der Frau erhoben worden.
Dem 39-Jährigen wird versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und eine vorangegangene Morddrohung angelastet, teilte die Staatsanwaltschaft Hannover am Freitag mit.

Im Streit um das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn soll der Mann die 28-Jährige Ende November erst mit zwei Messerstichen schwer verletzt und dann 250 Meter weit durch Straßen in Hameln geschleift haben. Die Frau befand sich zunächst in Lebensgefahr und in einem künstlichen Koma, im Dezember konnte sie die Klinik verlassen.

Wie der "Spiegel" berichtet, ist die Frau körperlich weitgehend genesen, leidet aber psychisch unter den Folgen der Tat. Der damals zwei und mittlerweile drei Jahre alte Junge befand sich während der Fahrt mit im Auto.

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Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich l Anklageerhebung

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 22. Mai. 2017, 11:15

Mann gesteht: Frau hinter Auto hergeschleift

22.05.2017, 10:54 Uhr
Der 39-Jähriger ließ durch seinen Verteidiger erklären, er habe auf grausame Weise versucht, die Frau zu töten. Ihm tue unendlich leid, was er ihr und dem gemeinsamen Sohn angetan habe. Er muss sich unter anderem wegen versuchten Mordes verantworten.
Des weiteren beteuerte er, die Tat sei nicht geplant gewesen. Seile und Axt seien wegen Gartenarbeiten im Auto gewesen.
Ursprünglich habe er sich nach Rückgabe des Sohnes an die Ex-Lebensgefährtin am Tattag selbst umbringen wollen, ließ der Mann aus Eimbeckhausen, einem Ortsteil von Bad Münder, erklären.
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Update: Frau schildert Martyrium

22.05.2017, 16:12 Uhr
Zum Prozessauftakt wird das Opfer ausführlich als Zeugin vernommen. Wie ihr früherer Lebensgefährte hat sie kurdische Wurzeln. Die 28-Jährige trägt ein Kopftuch, weil eine Kappe im Gerichtssaal nicht erlaubt ist und sie die Stellen am Kopf, an denen keine Haare mehr wachsen, nicht zeigen möchte. An den Tattag kann sie sich nicht erinnern, auch sonst hat sie Erinnerungslücken. Die junge Frau lag tagelang im künstlichen Koma und wurde erst im März aus einer Rehabilitationsklinik entlassen. Ein Messerstich streifte ihren Herzmuskel, zudem erlitt sie unter anderem eine offene Schädelfraktur. Sie nennt ihren Ex-Partner nur "den Täter".
(...)
Zum vollständigen Bericht T-Online
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Hameln: Mann schleift Frau hinter Auto her - verletzt sie lebensgefährlich l Prozess

#13

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 31. Mai. 2017, 16:42

Frau hinter Auto hergeschleift - 14 Jahre Haft für Täter

31.05.2017, 16:00 Uhr
Weil er seine Ex-Frau in Hameln mit einem Strick um den Hals hinter seinem Auto hergeschleift hat, ist ein Mann zu einer 14-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Das Landgericht Hannover sprach den 39-Jährigen des versuchten Mordes schuldig. Damit entsprach das Gericht der Forderung des Verteidigers. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft gefordert. Der Mann hatte zum Prozessauftakt gestanden, dass er die Mutter seines Sohnes auf grausame Weise töten wollte.
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Das nenne ich mal ein gerechtes Urteil :like:
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#14

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Mi, 31. Mai. 2017, 22:26

@sweetdevil31

Findest Du?
Ich finde das Urteil zu mild. Es entsprach ja auch genau der Forderung der Verteidigung und nicht der der Staatsanwaltschaft.
Mit Glück (aus seiner Sicht) ist der Täter nach neun Jahren frei...

Für mich wäre nach einer solchen Tat nur ein lebenslänglich gerecht gewesen, womöglich mit besonderer Schwere der Schuld.
Bei Messerstichen in lebenswichtige Organe, Axtschlägen auf den Kopf und das Schleifen am Auto (unter Beisein des Sohnes) frage ich mich wirklich, was man NOCH machen muss, um die Höchststrafe zu erhalten...
Ich bin eher traurig angesichts dieses Urteils. :fearful:

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#15

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 1. Jun. 2017, 06:47

@Habakuk

Ich hatte die Befürchtung, das das Urteil milder ausfällt, da das Opfer überlebt hat. Deshalb war ich mit 14 Jahren erst einmal ganz glücklich. Wenn es aber nach meiner ganz persönlichen Meinung gehen würde, hätte ich den Typen nie wieder aus dem Knast gelassen (aber die zählt ja leider nicht). :disappointed:
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#16

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 1. Jun. 2017, 08:13

"Töten, töten, töten"

31.05.2017 18:41 Uhr
Die junge Mutter Kader K. hatte gehofft, das ihr früherer Partner Nurettin B. lebenslang ins Gefängnis muss. Deutlich anzusehen ist der 28-Jährigen die Enttäuschung über dieses Urteil.
Das wäre jedoch unangemessen, erklärt Richter Wolfgang Rosenbusch in seiner Urteilsbegründung - und direkt an Kader K. gewandt sagt er: "Die Aufgabe des Gerichts ist es nicht, Rache zu üben."

Diese Folgen der Tat waren zunächst Thema an diesem letzten Verhandlungstag, stundenlang stritten die Prozessbeteiligten vormittags über das Schmerzensgeld. 100.000 Euro bot B. über seine Verteidiger an, der Anwalt von Kader K. hatte 250.000 gefordert. Schließlich einigen sich die Parteien auf 137.000 Euro plus Zinsen. Ausgerechnet das Auto soll als Anzahlung dienen.

Die Verteidigung plädierte auf 14 Jahre Haft. Sein Mandant habe sich der Polizei gestellt, gleich zu Prozessbeginn ein umfassendes Geständnis abgelegt, Reue gezeigt und mit dem Schmerzensgeld-Angebot auch signalisiert, Verantwortung übernehmen zu wollen, sagte Anwalt Matthias Waldraff.
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#17

Ungelesener Beitrag von DiegoTristan » Do, 1. Jun. 2017, 09:52

Wer solch schwere Körperverletzung macht (und die Frau hätte ja auch genausogut sterben können), würde, wenn ich das Sagen hätte, eigentlich nicht mehr auf die Menschheit losgelassen werden. Ein lächerliches Urteil! Ich weiß nicht, was der Richter :clown: sich dabei gedacht hat.
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#18

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Do, 1. Jun. 2017, 21:57

@sweetdevil31

Daß in diesem Fall das "der Polizei gestellt" und "ein Geständnis abgelegt" auch noch strafmildernd berücksichtigt wird ist ohnehin lächerlich. Die Tat geschah ja unter Zeugen. Was hätte er denn da noch abstreiten wollen?
Deine persönliche Meinung teile ich vollkommen und das wäre auch möglich gewesen, denn ob das Opfer überlebt oder nicht spielt dafür keine Rolle. Eine besondere Schwere der Schuld wäre schon deshalb angesagt gewesen, weil die Tötung in aller Öffentlichkeit und möglichst "publikumswirksam" erfolgen sollte und dafür sogar der kleine Sohn herhalten musste.
Eine Reue ist angesichts dieser Umstände nicht glaubhaft.
Die Ansprache des Richters verstehe ich nicht. Was hat es mit Rache zu tun, wenn eine Tat angemessen beurteilt wird?
Wenn der Richterspruch auch das Leid des Opfers und sein Bedürfnis nach Sicherheit berücksichtigt?
Rache wäre etwas anderes und hätte mit einem rechtstaatlichen Urteil nichts zu tun.

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#19

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 12. Nov. 2017, 22:22

2. November 2017 | Kader K. spricht zum ersten Mal: "Was, wenn er es zu Ende bringen will?"
Im Prozess ist der Gutachter sicher: Das war keine Tat im Affekt. Er habe K. möglichst schmerzhaft umbringen wollen. Und B. bereut es nicht, ist das Opfer sich sicher. Die Reue habe er vor Gericht nur vorgetäuscht, um eine niedrigere Strafe zu bekommen. "Ich kenne ihn." Deshalb hat sie nun Angst, träumt immer wieder davon, dass er sie verfolgt. Mit guter Führung könnte B. in nur neun Jahren wieder frei sein. "Was, wenn er es dann zu Ende bringen will?"
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Kader K. hat, um mit den Folgen des grauenhaften Angriffs klar zu kommen, gemeinsam mit einem Co-Autor ein Buch geschrieben. Der Titel: Novemberwut:

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