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Kiel: Frau vor Kronshagener Klinik in Brand gesteckt l Urteil

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sweetdevil31
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Kiel: Frau vor Kronshagener Klinik in Brand gesteckt l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 7. Dez. 2016, 11:31

Frau vor Kronshagener Klinik in Brand gesteckt

07.12.2016, 11:09 Uhr
Eine Frau ist am Mittwochmorgen auf einem Gehweg vor einer Klinik in Kronshagen bei Kiel angezündet worden. Das Opfer habe am ganzen Körper gebrannt und schwebe in Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher.
"Man konnte nicht mehr erkennen, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt." Nachdem der Täter sein Opfer in Brand gesetzt hatte, lief die Frau davon. Sie überquerte noch die Straße vor der Klinik. Dann kamen ihr nach ersten Erkenntnissen der Polizei Passanten zu Hilfe und löschten das Feuer.

Die Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Kurze Zeit später wurde in Tatortnähe ein 41 Jahre alter Mann festgenommen. "Die Hintergründe und das Motiv sind noch unklar", sagte der Polizeisprecher.

Der Tatverdächtige befindet sich in Gewahrsam. Der Polizeisprecher sprach von einer "Großlage". "Wir stellen uns auf umfangreiche Ermittlungen ein", sagte er. Es gebe zwischen 10 und 20 Zeugen des Geschehens. Das Areal wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz.
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Re: Kiel: Frau vor Kronshagener Klinik in Brand gesteckt

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 7. Dez. 2016, 13:55

Frau auf der Straße in Brand gesteckt

07.12.2016
Nachdem der Täter sein Opfer mit einer zunächst unbekannten Flüssigkeit übergossen und in Brand gesetzt hatte, lief die Frau davon. Sie überquerte noch die Straße vor der Klinik. Dann kamen ihr nach ersten Erkenntnissen der Polizei Passanten zu Hilfe und löschten das Feuer.
Der Tatverdächtige befindet sich in Gewahrsam. Der Polizeisprecher sprach von einer «Großlage». «Wir stellen uns auf umfangreiche Ermittlungen ein», sagte er. Es gebe zwischen 10 und 20 Zeugen des Geschehens. Das Areal wurde von der Polizei weiträumig abgesperrt. Die Ermittler sichteten Beweisstücke wie ein Haarband und eine Mütze, die auf dem Gehweg lagen.

Ein Passantin beobachtete das schreckliche Geschehen am Morgen aus der Nähe. Sie habe einen Mann und eine Frau und auch Flammen gesehen. «Da war mir klar, da zündet jemand die Frau an», beschrieb die Augenzeugin das Geschehen. Dann sei sie in das Klinikum gerannt und habe die Polizei sowie den Notarzt alarmiert. «Die Frau hat lichterloh gebrannt.» Passanten hätten zunächst versucht, die Flammen mit Decken zu ersticken. Schließlich sei ein Mann mit Feuerlöscher herbeigestürmt. «Das war eine gefühlte Ewigkeit bis die Flammen aus waren.»

Zahlreiche Rettungskräfte waren im Einsatz. «Das werde ich meinen Lebtag nicht vergessen», sagte die Augenzeugin. «Sie hat so geschrien.» Als die Frau schließlich von den Einsatzkräften in den Rettungswagen geschoben wurde, habe das Opfer gerufen: «Meine Kinder, meine Kinder, was wird mit meinen Kindern?»
FAZ


Bild nicht mehr vorhandenEine Beamtin sichert die Stelle, an der die brennende Frau versorgt wurde. Im Hintergrund liegen noch Kleidungsstücke
Bild nicht mehr vorhandenEin völlig verbranntes Kleidungsstück liegt auf dem Gehweg

Fotos von Bild
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Re: Kiel: Frau vor Kronshagener Klinik in Brand gesteckt

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 7. Dez. 2016, 17:32

Frau angezündet: Beziehungstat wahrscheinlich

07.12.2016, 14:38 Uhr
Die in Kronshagen bei Kiel in Brand gesteckte Frau ist offenbar von ihrem Mann angezündet worden.
Das teilte die Polizei mit. Bei dem Tatverdächtigen, der kurz nach der Tat festgenommen worden ist, handelt es sich demnach um einen 41 Jahre alten Mann, der seit vielen Jahren in Kiel lebt. Seine 38 Jahre alte Ehefrau lebe von ihm getrennt. Hintergründe und Motive standen noch nicht abschließend fest, wie die Polizei weiter mitteilte. Eine Beziehungstat könne jedoch angenommen werden. Die Frau war am Mittwochmorgen vor einer Klinik in Kronshagen mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet worden. Sie erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen. Ihr Zustand ist nach Polizeiangaben äußerst kritisch. Sie wurde von einem Kieler Krankenhaus in eine Spezialklinikum verlegt.
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Re: Kiel: Frau vor Kronshagener Klinik in Brand gesteckt

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 8. Dez. 2016, 00:37

07.12.2016 - Die Frau, die mit ihrem Mann vor 20 Jahren aus dem westafrikanischen Togo nach Kiel kam, ist um 17:30 Uhr in der Lübecker Spezialklinik ihren schweren Verletzungen erlegen. :(

Der 41 Jahre alte mutmaßliche Täter sitzt im Gewahrsam, schweigt zu der Tat und lässt sich von einem Anwalt vertreten. Über das Tatmotiv ist bislang nichts bekannt.

Ihre beiden Kinder (3 und 7) wurden vom Jugendamt in Obhut genommen und in eine Pflegefamilie gebracht.

Kieler Nachrichten | NDR | Spiegel
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Re: Kiel: Frau vor Kronshagener Klinik in Brand gesteckt

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 8. Dez. 2016, 12:44

Haftbefehl wegen Mordes durch Anzünden in Kieler Vorort

08.12.2016, 12:02 Uhr
Ein Mann, der in einem Vorort von Kiel seine Frau bei lebendigem Leib verbrannt haben soll, soll sich trotz psychischer Probleme als Mörder verantworten.
Die Staatsanwaltschaft beantragte einen Haftbefehl. Die 38-jährige Frau war an den Folgen des Verbrechens gestorben. Man sehe in diesem Fall die Mordmerkmale Heimtücke und Grausamkeit als gegeben an, sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft ist der mutmaßliche Täter für seine Tat verantwortlich und damit schuldfähig.
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Richtig so, er scheint es ja geplant zu haben.

Was muss die Frau für Schmerzen gehabt haben...grausam...und bis zum Schluss hat sie nach ihren Kindern gerufen, die nun ohne sie leben müssen :(
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Re: Kiel: Frau vor Kronshagener Klinik in Brand gesteckt

#6

Ungelesener Beitrag von AndreaManuela » Fr, 9. Dez. 2016, 06:55

Richtig. Die "psychischen Probleme" sollten nicht wieder als strafmildernd herhalten dürfen! Zumal solche "Verbrennungen" in manchen afrikanischen Ländern durchaus "üblich" sind: Den Frauen werden mit Benzin gefüllte Autoreifen um den Hals gelegt und dann angezündet. Es ist halt Kultur... :-(
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Re: Kiel: Frau vor Kronshagener Klinik in Brand gesteckt

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 14. Dez. 2016, 05:25

Verbrannte Frau in Kronshagen - Verdächtiger war in Psychiatrie

13.12.2016, 20:59 Uhr
Der 41-Jährige, der in der vergangenen Woche in Kronshagen bei Kiel seine Frau angezündet und getötet haben soll, hatte offenbar psychische Probleme.
Der 41-Jährige sei im August 2016 auf richterlichen Beschluss in das Zentrum für Integrative Psychiatrie der Universitätsklinik in Kiel eingewiesen worden, berichten die "Kieler Nachrichten" (Mittwoch). Das habe der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler bestätigt. Der Mann habe die Fachklinik aber bereits nach einer Woche wieder verlassen, da die behandelnden Ärzte keine Selbstgefährdung oder Gefahr für Dritte erkannt hätten, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Ermittler.

Das Opfer, die 38 Jahre alte Frau des mutmaßlichen Täters, war noch am Tag des Verbrechens im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen. Die Frau stammte aus dem afrikanischen Staat Togo und lebte seit vielen Jahren in Kiel. Die Zeitung berichtete weiter, der 41-Jährige habe seit Monaten unter Wahnvorstellungen gelitten. Das hätten Polizeikreise und Vertraute der Familie übereinstimmend bestätigt. In der richterlichen Vernehmung habe der Mann als Motiv für seine Tat angegeben, er habe Angst gehabt, von seiner Frau vergiftet zu werden.
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Kiel: Frau vor Kronshagener Klinik in Brand gesteckt

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 24. Aug. 2017, 05:32

Ehemann gesteht tödlichen Brandanschlag auf Frau

23.08.2017, 17:58 Uhr
Zum Auftakt des Verfahrens vor dem Kieler Landgericht gesteht der 41-Jährige den Brandanschlag auf die 38-Jährige. Er habe sie mit Benzin übergossen und angezündet. Doch dass sie ihren schweren Verbrennungen in einer Spezialklinik erlag, will er offensichtlich nicht wahrhaben.
In der rund dreistündigen Vernehmung behauptet der 41-Jährige: "Sie ist nicht tot" - egal, was im Prozess gesagt werde. "Sie ist nicht tot, das hier ist nur eine reine Inszenierung", wiederholt er mehrfach mit lauter Stimme. Angehörige und Freunde der in der Flüchtlingspolitik engagierten Frau schluchzen dabei laut auf.

In einem Gutachten wird dem kräftig gebauten Mann eine Wahnerkrankung bescheinigt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er seine Frau grausam und heimtückisch im Zustand der Schuldunfähigkeit tötete, wie Staatsanwältin Barbara Westermeyer sagt. Daher beantragt sie in dem sogenannten Sicherungsverfahren die dauerhafte Unterbringung des 41-Jährigen in der Psychiatrie.

Der Beschuldigte und seine Frau sind kurz vor der Tat gemeinsam unterwegs, als der Wagen vor einem Klinikum in Kiel-Kronshagen liegenbleibt, schildert die Staatsanwältin. Mit einem Passanten schiebt er das Fahrzeug noch auf einen Stellplatz. Dann überschüttet er plötzlich seine im Auto sitzende Frau mit Benzin. Das hatte er noch kurz zuvor an einer Tankstelle gekauft.

Sie versucht vergebens, zu fliehen. Doch er holt sie ein, setzt sie das erste Mal in Brand, "um ihr eine Lektion für ihr von ihm als arrogant empfundenes Verhalten zu erteilen", wie die Staatsanwältin erklärt. Passanten, die vor Ort die grausige Szene erleben, sprechen von einer "lebenden Fackel". Sie können die Flammen einmal ersticken. Doch der Mann schüttet ein zweites Mal Benzin über seine Frau. Erneut lodern die Flammen auf, sagt die Staatsanwältin. Als sie gelöscht sind, sind mehr als 90 Prozent der Körperoberfläche verbrannt. Auch in einer Spezialklinik ist das Leben der Frau nicht mehr zu retten.

(...)
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#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 31. Aug. 2017, 05:50

Ehemann muss nach Feuertod seiner Frau in Psychiatrie

30.08.2017, 15:34 Uhr
Wegen der tödlichen Brandattacke auf seine Frau hat ein Gericht den Ehemann dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen. Der 41-Jährige habe seine Frau im Wahn mit Benzin überschüttet und angezündet.
Wegen seiner schweren Wahnerkrankung bleibe er gefährlich und müsse in der Psychiatrie bleiben, sagte der vorsitzende Richter. Der aus Togo stammende Mann ist dort bereits seit der Tat vorläufig untergebracht.

Das 38-jährige Opfer - Mutter zweier kleiner Kinder - starb auf offener Straße in Kronshagen bei Kiel einen qualvollen Feuertod. Der 41-Jährige musste sich wegen heimtückischen und grausamen Mordes verantworten - begangen im Zustand der Schuldunfähigkeit.
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