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Hamburg: Drama um Baby Jamie-Dean (2 Monate) - Urteil gefällt

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Hamburg: Drama um Baby Jamie-Dean (2 Monate) - Urteil gefällt

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » So, 10. Mai. 2015, 23:08

Hamburg, 30. April 2015

Sascha K. (26) prügelte seinen 2 Monate jungen Sohn Jamie-Dean halb tot
Baby-Drama unter Aufsicht des Jugendamtes

Bild
Das Haus in dem die Familie in Finkenwerder wohnt

Zwei Monate ist Jamie-Dean erst auf der Welt. Jetzt liegt der Junge mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen auf der Intensivstation. Ärzte kämpfen um sein junges Leben.

SEIN VATER SOLL IHN INS KOMA GEPRÜGELT HABEN!

Die Polizei hat Sascha K. (26) unter dringendem Tatverdacht eines versuchten Tötungsdeliktes festgenommen. Er soll seinem Baby den Schädel regelrecht zertrümmert haben – in betrunkenem Zustand.

Am Donnerstag wurde ein Haftbefehl wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung erlassen worden.

Der Verdächtige erzählt eine andere Version...

Er behauptet, er sei durch Kindergeschrei wach geworden. „Er will das Kind in den Arm genommen haben. Der Säugling sei dann bewusstlos geworden. Durch eine leichte Ohrfeige sollte das Kind wieder zu sich kommen“, so Polizeisprecher Andreas Schöpflin. „Dies deckt sich jedoch nicht mit den ersten Ermittlungen.“

Demnach wurde das Kind schwer misshandelt. Mutter Miriam B. (30) reanimierte ihren Jungen offenbar bis zum Eintreffen des Notarztes, nachdem Sascha K. sie gerufen habe. Der kleine Junge kam in eine Spezialklinik.

„Sein Zustand hat sich stabilisiert, soweit man das bei einem Säugling sagen kann”, sagte der Sprecher.

Fakt ist: Das Paar ist polizeibekannt. Er wegen Körperverletzung, Drogen-Delikten, Diebstählen, sie wegen Körperverletzung. Nachbarn berichten, dass seit der Geburt mehrfach die Polizei anrücken musste – obwohl die Familie von den Behörden begleitet wurde.

Sorina Weiland, Sprecherin vom zuständigen Bezirksamt Hamburg-Mitte, bestätigt BILD: „Das Jugendamt hat die Familie seit der Geburt des Kindes betreut. Wir unterstützen die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft.“

Nach den Fällen Lara-Mia, Chantal und Yagmur wieder ein Kinder-Drama unter der Aufsicht des Jugendamts in Mitte!

Der mutmaßliche Täter war vor 2010 offenbar obdachlos. Im Internet schreibt er von Drogen- und Alkoholproblemen, die er aber zu dem Zeitpunkt, als er 2013 die spätere Mutter seines Sohnes kennenlernte, überwunden glaubte. Doch dann habe er seinen Job verloren und sei wieder abgerutscht. Die Polizei hatte den betrunkenen Vater am Mittwoch festgenommen.

Am 14. April schreibt K.: „Ich bin besoffen nicht zu ertragen. Ich werde zu einem riesigen Arschloch und verletzte die, die ich liebe. Irgendwann stehe ich alleine da. Ich bin ein schlechter Mensch.“

Quelle: Bild
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Zuletzt geändert von Salva am Fr, 8. Apr. 2016, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel geändert



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Re: Baby-Drama in Hamburg

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 12. Mai. 2015, 06:44

Um Auto fahren zu dürfen, muss man einen Führerschein machen, wo so mancher bei durchfällt...
Aber Kinder kriegen darf jeder :cry:
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 12. Mai. 2015, 08:40

Habe mal Berichte zu diesem zuständigen Jugendamt überflogen. Dort scheint wirklich so manches schief zu laufen! Ein Gespür für den Umgang mit solchen Problemfamilien scheinen die dort nicht zu haben und wenn beide Seiten versagen, kommt sowas dabei heraus. :(
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 12. Mai. 2015, 10:48

Leider kommt es viel zu oft vor...ich frage mich, wann die Jugendämter endlich wach werden und mehr dagegen unternehmen?!
Schlimm genug, dass solche *Besichtigungs-Termine* angekündigt werden...warum gehen sie nicht einfach so hin...ohne vorher auf sich aufmerksam gemacht zu haben...denn dann sehen sie das *tatsächliche Bild* in so mancher Familie..und nicht das *ich hab mal schnell sauber gemacht und bin total lieb zu meinen Kindern Bild* :(
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 13. Mai. 2015, 14:44

Ich will nicht alle Schuld auf die Jugendämter abwälzen, denn zunächst sind die Eltern und das nächste Umfeld gefordert. HINSCHAUEN und auch mal den Mut haben zu sagen: So geht das nicht! Und wenn das nicht hilft, sich um Hilfe kümmern und melden. Vor allem aber auch am Ball bleiben!
Ein nicht unerhebliches Problem ist der chronische Personal- und Ressourcenmangel der Ämter. Wenn ein unterbesetztes JA mit dementsprechend ausgebluteten Mitarbeitern ein Problemviertel betreuen soll, dann kann es nur zu Fehlern kommen. Und die rechtliche Seite der Medaille gibt's auch noch. Die dürfen auch nicht so hantieren wie sie gerne möchten, was dann eben im richtigen Fall zu falschen Maßnahmen führen kann.
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#6

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 13. Mai. 2015, 19:44

Salva hat geschrieben:Ich will nicht alle Schuld auf die Jugendämter abwälzen, denn zunächst sind die Eltern und das nächste Umfeld gefordert
Wenn die Eltern nicht in der Lage sind (und das scheint ja gerade in diesem Fall ganz offensichtlich zu sein)...muss das JA etwas unternehmen...
Das Umfeld...ja...da magst du Recht haben...aber wer stellt seine Verwandtschaft bloß?...ich kenne nur wenige die das tun würden...
Nachbarschaft...hmmm...wer kennt seine Nachbarn heute noch beim Namen?....Ich schon...aber das werden wohl nur noch die wenigsten sein.

Natürlich kann das JA aus Personalmangel nicht jeden Fall bis ins kleinste Detail prüfen...doch kommt es erst wieder zu Totschlag...werden die Schreie wieder lauter...und zwar von allen Seiten her!

Die wenigsten haben tatsächlich den Mut einzuschreiten...leider...
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#7

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 13. Mai. 2015, 19:56

@sweetdevil31

Es ist ja nicht so, dass Deutschland und seine Bürger noch nie von solchen Fällen gehört oder gelesen haben.
Sicher haben solche Menschen wie in diesem Fall andere Sorgen und es stimmt, dass sich die wenigsten um die anderen scheren. Auch die Verwandtschaft/ Freundeskreis nicht. Aber genau aus diesem Grund sage ich trotzdem, dass es zu einfach ist, den JA den schwarzen Peter zuzuschieben. Zuvor haben schon wesentlich mehr "Instanzen" versagt.
Es ist halt immer ein leidiges Thema und vor allem dann, wenn das JA in anderen Fällen völlig überreagiert. Das gibt es leider auch und dann werden die Stimmen in die andere Richtung laut. Einfach ist das für die JA- Mitarbeiter/innen bestimmt nicht.
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 13. Mai. 2015, 20:03

Salva hat geschrieben: Einfach ist das für die JA- Mitarbeiter/innen bestimmt nicht.
Das mit Sicherheit nicht...aber wer ist dann Verantwortlich...wenn so alles irgendwie versagt?!
Ein wirklich leidiges Thema...denn es wird weiterhin geschlagene und missbrauchte Kinder geben...weil viele Menschen einfach krank im Kopp sind und auf ihr eigenes Leben nicht klar kommen... :x
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#9

Ungelesener Beitrag von Salva » Mi, 13. Mai. 2015, 20:19

sweetdevil31 hat geschrieben:...aber wer ist dann Verantwortlich...wenn so alles irgendwie versagt?!
Offenbar dieses Jugendamt. Zumindestens den Medien zufolge.
...denn es wird weiterhin geschlagene und missbrauchte Kinder geben...weil viele Menschen einfach krank im Kopp sind und auf ihr eigenes Leben nicht klar kommen...
Und weil andere nicht den nötigen Mut besitzen, einfach mal durchzugreifen.
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#10

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 15. Mai. 2015, 09:27

http://www.bild.de/regional/hamburg/bab ... .bild.html

Ärzte holen Baby Jamie-Deam aus Koma
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#11

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 15. Mai. 2015, 14:15

Der Säugling atmet nach BILD-Informationen wieder selbstständig. Seine Ärzte wecken ihn nach und nach aus dem künstlichen Koma auf.
Das Familiengericht hat inzwischen die Gesundheitsfürsorge für das Kind dem Jugendamt zugewiesen. Ein amtlich bestellter Gesundheitspfleger ist regelmäßig im Krankenhaus.
Danke auch hier für den Link, @sweetdevil31! Das sind gute Nachrichten und ich hoffe sehr, dass sich der Kleine weiterhin erholt :Y:
Ob die Eltern das Kind jemals zurückbekommen, wird erst in einigen Monaten entschieden.
Ich war und bin immer der Meinung, dass Kinder zu ihren leiblichen Eltern gehören. Allerdings gibt es Ausnahmen und im Fall des kleinen Jamie-Dean hoffe ich inständig, dass die Behörden kein Risiko eingehen.
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 15. Mai. 2015, 14:23

Salva hat geschrieben:Das sind gute Nachrichten und ich hoffe sehr, dass sich der Kleine weiterhin erholt :Y:
Das hoffe ich auch...und vor allem...dass keine bleibenden Schäden zurück bleiben :roll:
Salva hat geschrieben:Ich war und bin immer der Meinung, dass Kinder zu ihren leiblichen Eltern gehören. Allerdings gibt es Ausnahmen und im Fall des kleinen Jamie-Dean hoffe ich inständig, dass die Behörden kein Risiko eingehen.
In dem Fall ist es tatsächlich besser, der kleine kommt in eine Familie, wo ihm sowas nicht passiert... es ist dem kleinen Mann zu wünschen :)
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#13

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 15. Mai. 2015, 15:10

@sweetdevil31
Allerdings. Hoffentlich wurde auch die Öffentlichkeit wieder mal auf ein Neues für die Probleme in unserer Gesellschaft sensibilisiert. Und wenn es nur für ein paar Tage ist. :(
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#14

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 15. Mai. 2015, 19:47

@Salva
Salva hat geschrieben:Allerdings. Hoffentlich wurde auch die Öffentlichkeit wieder mal auf ein Neues für die Probleme in unserer Gesellschaft sensibilisiert. Und wenn es nur für ein paar Tage ist. :(
Das muss!!! Denn das ist man den Kindern doch schuldig :(
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Finlule
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Re: Baby-Drama in Hamburg

#15

Ungelesener Beitrag von Finlule » Fr, 15. Mai. 2015, 21:23

Ich war und bin immer der Meinung, dass Kinder zu ihren leiblichen Eltern gehören. Allerdings gibt es Ausnahmen und im Fall des kleinen Jamie-Dean hoffe ich inständig, dass die Behörden kein Risiko eingehen.
ich glaube auch das das nicht gut wäre.
Hoffe das Kind schafft das Koma und wird wieder gesund werden.

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Re: Baby-Drama in Hamburg

#16

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 1. Jun. 2015, 09:01

http://www.bild.de/regional/hamburg/ger ... .bild.html

Baby vom Freund halb tot geprügelt
Gericht entzieht Mutter von Jamie-Dean das Sorgerecht

Bild
Jamie-Deans Mutter Miriam B.

Hamburg – Nach der schweren Misshandlung von Baby Jamie-Dean (3 Monate) aus Hamburg-Finkenwerder durch seinen Vater Sascha K. (26) hat ein Familiengericht der Mutter Miriam B. (30) das Sorgerecht entzogen.

Das Gericht habe am 21. Mai zugleich entschieden, die Erziehungsfähigkeit der 30-Jährigen von einem Gutachter prüfen zu lassen, sagte ein Sprecher des Bezirksamts Hamburg-Mitte am Freitag.

Sollte sie für erziehungsfähig erklärt werden, würde langfristig auch eine Rückgabe des Kindes in die Obhut der Mutter in Frage kommen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das Kind liegt immer noch im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE). „Es scheint auf dem Wege der Besserung zu sein”, sagte der Sprecher.

Nach einer Entlassung aus der Klinik würde das Baby zunächst in eine Pflegefamilie gegeben werden.

Vater Sascha K. sitzt wegen des Verdachts der Misshandlung von Schutzbefohlenen in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung in Untersuchungshaft. Er soll seinem Baby den Schädel regelrecht zertrümmert haben – in betrunkenem Zustand.
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#17

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 2. Nov. 2015, 06:53

Prozess gegen Vater wegen Misshandlung von Säugling in Hamburg

02.11.2015, 05:48 Uhr
Weil er seinen drei Monate alten Sohn schwer misshandelt haben soll, muss sich von Donnerstag (9.00 Uhr) an ein junger Mann vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Der Vater habe in der Nacht zum 29. April in Hamburg-Finkenwerder den schlafenden Jungen aus seinem Bett gehoben und ihm drei wuchtige Schläge gegen den Kopf verpasst, teilte die Anklagebehörde mit. Das Baby soll zuvor gequengelt haben.
Der damals 26 Jahre alte Vater soll das Kind anschließend am Morgen heftig geschüttelt haben, bis es zusammensackte und nicht mehr atmete. Der Angeklagte rief den Notarzt und fing mit der Wiederbelebung des Kindes an. Dennoch erlitt der Junge durch die Misshandlungen bleibende Hirnschäden, wie die Ankläger ausführten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann die Misshandlung von Schutzbefohlenen, schwere Körperverletzung sowie die Verletzung der Fürsorgepflicht vor.
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#18

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 4. Nov. 2015, 13:53

Kindesmisshandlung in Hamburg: Im Suff

Das Hamburger Jugendamt betreute eine Familie, in der ein Baby fast zu Tode gekommen wäre. Der Vater muss sich nun vor Gericht verantworten. Die Behörde wird nicht zur Verantwortung gezogen.
Sein Sohn Jamie-Dean war drei Tage alt, lag noch auf der Neugeborenenstation, da rastete Sascha K. aus. So sehr, dass der Sozialdienst der Klinik das Jugendamt informierte. Jamie-Deans Mutter wirkte ungeduldig, impulsiv, gereizt.
83 Tage später trugen Rettungskräfte Jamie-Dean aus der Wohnung seiner Eltern in Hamburg-Finkenwerder, brachten ihn ins Universitätsklinikum Eppendorf, er schwebte in Lebensgefahr. Auf der Intensivstation kämpften Ärzte um das Leben des drei Monate alten Jungen, versetzten ihn ins künstliche Koma. Jamie-Dean überlebte. Teile seines Großhirns sind zerstört, er wird blind und taub bleiben, vermutlich nie allein schlucken können.
Der Fall Jamie-Dean steht für eine dieser Tragödien, die vorhersehbar sind, die sich ankündigen. Ein Unglück, das man hätte verhindern können, hätten die, die dieser Familie zur Seite gestellt wurden, die Anzeichen, die es gab, ernst genommen. Wie damals in den Fällen Michelle, Jessica, Lara Mia, Chantal und Yagmur. Kinder, die trotz Betreuung durch das Hamburger Jugendamt zu Tode kamen.
Prügel und Suff

Ab Donnerstag soll sich Sascha K., 27, vor dem Landgericht Hamburg verantworten, er ist wegen gefährlicher und schwerer Körperverletzung sowie Misshandlung von Schutzbefohlenen angeklagt. Gegen die Behörden und Verantwortlichen, die die Problemfamilie im Blick haben sollten, wurde nicht ermittelt.

Bei einer Katastrophe mit Ansage.

Jamie-Deans Eltern lernten sich im Entzug kennen. Nach der Therapie tranken sie weiter, kifften, davon ist zumindest die Staatsanwaltschaft überzeugt. Sascha K., Vater einer vierjährigen Tochter und vorbestraft wegen Körperverletzung und anderer Delikte, verlobte sich mit der Frau aus der Entgiftungskur, zog in ihre Wohnung auf St. Pauli. Laut Anklage stritten sie sich, verprügelten sich, betranken sich.

Das Paar zog nach Finkenwerder, südlich der Elbe. Die Frau wurde schwanger, wenige Monate vor der Geburt verlor Sascha K. seinen Job als Sattler. Er betäubte sich mit Alkohol, kam jeden Abend "besoffen" nach Hause, so schilderte er es jedenfalls in Vernehmungen.
Kindeswohlgefährdung sahen die Behörden nicht

Am 3. Februar kam Jamie-Dean zur Welt, 2180 Gramm schwer. Nach dem Ausraster auf der Kinderstation besuchten zwei Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) des Jugendamts Hamburg-Mitte die Familie zu Hause, prüften die Wohnsituation und ob und inwieweit die Familie Unterstützung brauchte. Sascha K. soll ausgerastet sein, die Behördenmitarbeiter beschimpft, die Tür zugeschlagen haben. Nach einem klärenden Gespräch habe er kooperiert, wird es später heißen. Eine Kindeswohlgefährdung sahen die Mitarbeiter nicht, aber Unterstützungsbedarf. Jamie-Dean galt als leichtgewichtig, seine Mutter hatte keine Hebamme.

Eine Angestellte des Trägers "Familienhelden" kümmerte sich vom 10. Februar an um die kleine Familie: einmal in der Woche, eine, maximal zwei Stunden. Das zusätzliche Angebot des ASD, Familienhilfe anzunehmen, lehnten die Eltern ab. Sie würden bereits von einer Stiftung betreut.

Am 20. März, keine sieben Wochen nach der Geburt Jamie-Deans, tauchte die Polizei in der Mietwohnung in Finkenwerder auf. Laut Staatsanwaltschaft waren die Eltern des Jungen betrunken und im Rausch aufeinander losgegangen. Sie soll ihn gebissen, er sie mit der Faust geschlagen haben. Die Wohnung ein einziges Chaos, die Beamten meldeten eine mögliche Kindeswohlgefährdung.

Vier Tage später statteten Mitarbeiter des ASD und der "Familienhelden" dem Paar einen Hausbesuch ab, eine Gefährdung Jamie-Deans erkannten sie nicht. Im Gegenteil: Die Fürsorge durch die "Familienhelden" wurde zum 21. April eingestellt.

Verlor Sascha K. im Suff die Nerven?


Sieben Tage später kommt es zur Katastrophe. Die Ermittler sind von folgendem Tathergang überzeugt: Sascha K. und seine Verlobte begannen am Nachmittag zu trinken. Bier aus der Dose. Der Glimmer, der Taumel, der Dusel im Alltagstrott waren ihre Belohnung für einen harten Tag, Jamie-Dean war "quengelig". Als er endlich schlief, zockten sie. Die Mutter am Computer, der Vater am Handy. Sie hätten richtig gute Laune gehabt, erinnert sich die Mutter bei ihrer Vernehmung. Eine Zweipersonenparty mit viel Alkohol. Zwei-, vielleicht auch dreimal soll Sascha K. zum Kiosk gegangen sein, Nachschub kaufen, Bier, Cola-Jack-Daniel's, Lakritzlikör. "Vollgesoffen" seien sie nicht gewesen, sagt die Frau.

Irgendwann vor Mitternacht soll Sascha K. seinen schlafenden Sohn aus dem Bett gehoben haben. Im Suff? Aus Zuneigung? Aus Liebe? Er mochte das Kind, wenn es ruhig war, brav, still. Doch Jamie-Dean wachte wohl auf, jammerte.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft verlor Sascha K. sofort die Nerven, schlug zu. Mit dem rechten Handballen gegen den kleinen Kopf. Mindestens einmal, vielleicht sogar öfter. Dann legte er ihn wieder hin, holte sich ein Bier, wieder eine 0,5-Liter-Dose. Es war sein sechstes oder siebtes, vielleicht auch sein achtes. Später wird er sagen, er habe sich geschämt, sich über sich selbst geärgert und seiner Verlobten nichts von dem Vorfall erzählt. Streit gab es offenbar trotzdem, auf seiner Facebook-Seite postete er um 0.32 Uhr: "stinksauer". Zwischen 4 und 5 Uhr gab es erneut Streit, Türen knallten, Geschrei auf dem Balkon.

Laut Staatsanwaltschaft besteht kein Anfangsverdacht

Kurz vor sieben am nächsten Morgen nahm Sascha K. seinen Sohn aus dem Bett, Jamie-Dean sackte zusammen, atmete nicht mehr. Sascha K. behauptet laut Anklage, er habe ihn deshalb massiv hin- und hergeschüttelt. Jamie-Dean reagierte nicht, sein Vater alarmierte den Notruf, weckte die Lebensgefährtin, unter Anleitung des Rettungsdienstes führte sie die Reanimierungsmaßnahmen durch.

Der Anwalt von Sascha K. wollte zu diesem mutmaßlichen Geschehensablauf nicht Stellung nehmen.

In Vernehmungen sagte Sascha K., er könne sich nicht mehr an Details erinnern. Er "saufe" zu viel, und wenn er saufe, sei er ein anderer Mensch. Er werde aggressiv, schon nach zwei Bier. Sascha K. soll seit seinem 16. Lebensjahr täglich Alkohol und Drogen konsumieren. Er soll vier Entgiftungen und eine Langzeittherapie absolviert haben. Wussten die Mitarbeiter des Jugendamts, des ASD, der "Familienhelden" und der Stiftung von seiner Vergangenheit? Gegen sie ermittelt wurde nicht. Es bestehe kein Anfangsverdacht, so die Staatsanwaltschaft Hamburg.
Spiegel
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#19

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 4. Nov. 2015, 14:07

sweetdevil31 hat geschrieben:Sieben Tage später kommt es zur Katastrophe. Die Ermittler sind von folgendem Tathergang überzeugt: Sascha K. und seine Verlobte begannen am Nachmittag zu trinken. Bier aus der Dose. Der Glimmer, der Taumel, der Dusel im Alltagstrott waren ihre Belohnung für einen harten Tag, Jamie-Dean war "quengelig". Als er endlich schlief, zockten sie. Die Mutter am Computer, der Vater am Handy. Sie hätten richtig gute Laune gehabt, erinnert sich die Mutter bei ihrer Vernehmung. Eine Zweipersonenparty mit viel Alkohol. Zwei-, vielleicht auch dreimal soll Sascha K. zum Kiosk gegangen sein, Nachschub kaufen, Bier, Cola-Jack-Daniel's, Lakritzlikör. "Vollgesoffen" seien sie nicht gewesen, sagt die Frau.
Sie hatten richtig gute Laune?.. :x
Ich bin froh, dass endlich wieder Bewegung in den Fall kommt!
Dann erfährt man vllt. auch, ob die Mutter das Kind wieder bekommt, oder bekommen hat..denn die letzten Berichte waren von Juni diesen Jahres.
Und vorallem...wie geht es dem Kleinen heute?!
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#20

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 5. Nov. 2015, 11:16

Ein junger Vater hat vor dem Hamburger Landgericht zugegeben, seinen drei Monate alten Säugling mit Schlägen schwer misshandelt zu haben. Den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, seinen kleinen Sohn anschließend noch fast zu Tode geschüttelt zu haben, stritt der 27-Jährige jedoch ab. Am Donnerstag ließ er durch seinen Verteidiger erklären, dass er sein Kind unter Alkoholeinfluss in der Nacht zum 29. April in Hamburg-Finkenwerder aus dem Bett gehoben und dem quengelnden Jungen feste Schläge gegen den Kopf verpasst habe. "Er hat mich sauer gemacht", berichtete der Angeklagte. Er habe das Baby am nächsten Morgen aber nicht geschüttelt. "Ich habe ihn lediglich aus dem Bett gehoben, da ist er zusammengesackt und atmete nicht mehr." Das Kind erlitt durch die Misshandlungen bleibende Hirnschäden.
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#21

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 5. Nov. 2015, 18:32

Kindesmisshandlung in Hamburg: Bier, Schlag gegen den Kopf, nächstes Bier
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Sascha K. schlug sein Baby Jamie-Dean so heftig, dass der Junge schwerstbehindert bleiben wird. Nun steht der 27-jährige Vater vor Gericht. Dort könnte ihm ein schweres Wiedersehen bevorstehen.
Bevor Jamie-Dean sein Gehör verlor, sein Augenlicht, seine Gesundheit und fast sein Leben, gaben seine Eltern in ihrer Wohnung in Hamburg-Finkenwerder eine Feier. Eine Feier mit viel Alkohol und zwei Gästen: Jamie-Deans Vater und Jamie-Deans Mutter. Sie tranken Bier aus 0,5-Liter-Dosen, den Lakritzlikör Dirty Harry und einen Mix aus Cola und Jack Daniels. Jamie-Dean, drei Monate alt, lag in einer Wippe, später in seinem Bettchen. Weitere Personen feierten nicht mit.
Das Wort "Feier" stammt von Sascha K. Er hat es in seiner Vernehmung vor dem Haftrichter verwendet. Der Vorsitzende Richter Ulrich Weißmann greift es in Saal 138 des Landgerichts Hamburg auf, als er aus der Befragung zitiert: "Unsere Feier fand im Wohnzimmer statt." An alle Details könne sich Sascha K. nicht mehr erinnern. Nur, dass er zwei- oder dreimal zum Kiosk gegangen sei, Nachschub besorgt und "deutlich mehr" getrunken habe als seine Lebensgefährtin, Jamie-Deans Mutter.
Sascha K. hat seinem Verteidiger Peter Jacobi ein Geständnis diktiert, das dieser zum Prozessauftakt vorträgt. "Ich hatte das Bedürfnis, Jamie-Dean auf den Arm zu nehmen", liest Jacobi vor. Sascha K. sei ins Kinderzimmer, habe den Jungen aus seinem Bettchen genommen. Es könne sein, dass dieser dabei angefangen habe zu "quengeln", genau könne er das nicht mehr sagen. "Dabei kam es zum Schlag auf den Kopf."

Schnell habe er das Kind zurückgelegt, sei ins Wohnzimmer gegangen, habe seiner Freundin nichts von dem Vorfall gesagt und sich ein neues Bier aufgemacht. Er sei "erschrocken" über sich selbst gewesen, habe sich über sich selbst "geärgert", liest Jacobi vor.
Jamie-Dean soll in den Gerichtssaal gebracht werden
Vor ihm liegen harte Verhandlungstage. Sein Sohn tritt als Nebenkläger im Prozess auf, vertreten durch das Bezirksamt Hamburg-Mitte und Rechtsanwältin Christiane Yüksel. Sie kündigte an, Jamie-Deans Erscheinen zu beantragen. Der Junge solle aus der Palliativstation in den Gerichtssaal gebracht werden. Es sei ein immenser Unterschied, ob man von seinem derzeitigen Gesundheitszustand höre, in Gutachten lese - oder ihn sehe: "Es ist etwas ganz anderes, wenn man sieht, unter welchen Umständen das Kind in den nächsten Jahren dahinvegetieren wird."
....
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#22

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 5. Nov. 2015, 18:35

Dann erfährt man vllt. auch, ob die Mutter das Kind wieder bekommt, oder bekommen hat..denn die letzten Berichte waren von Juni diesen Jahres.
Und vorallem...wie geht es dem Kleinen heute?!
Oh nein...hier ist nun die Antwort auf meine Frage :cry:
Der Junge solle aus der Palliativstation in den Gerichtssaal gebracht werden. Es sei ein immenser Unterschied, ob man von seinem derzeitigen Gesundheitszustand höre, in Gutachten lese - oder ihn sehe: "Es ist etwas ganz anderes, wenn man sieht, unter welchen Umständen das Kind in den nächsten Jahren dahinvegetieren wird."
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#23

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 16. Nov. 2015, 14:34

Eltern spielen vor Baby-Misshandlung am PC und trinken

16.11.2015, 13:58 Uhr
Am Tag vor der schweren Misshandlung eines kleinen Babys aus Hamburg-Finkenwerder haben die jungen Eltern angeblich stundenlang Computerspiele gespielt und viel Alkohol getrunken. Das ergaben Aussagen des 27 Jahre alten Vaters und der 30 Jahre alten Mutter am Montag im Prozess vor dem Landgericht Hamburg.
Er sei am 28. April dieses Jahres nicht zur Arbeit gegangen, sagte der angeklagte Vater. Am Abend habe es Streit gegeben, die Eltern hätten sich angeschrien und geohrfeigt. Er betonte jedoch: "Ich war nicht aggressiv auf das Baby."
Beim Prozessauftakt hatte der Angeklagte zugegeben, den drei Monate alten Säugling in der Nacht zum 29. April mit Schlägen schwer misshandelt zu haben. Die Mutter bestätigte in einer Zeugenaussage bei der Polizei, dass sie am PC gespielt und gemeinsam mit ihrem Verlobten Alkohol getrunken habe. Eine Videoaufzeichnung der Vernehmung wurde im Prozess mit Einverständnis der Mutter gezeigt.
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#24

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 16. Nov. 2015, 19:33

Wenn sich die beiden gestritten, angeschrien und gar geohrfeigt hatten, wird es das Baby mit Sicherheit auch mitbekommen haben. Das der Kleine dann irgendwann auch schreit, statt zu schlafen, dürfte auch logisch sein und das hat dem Angeklagten gestunken. Ganz einfache Geschichte in meinen Augen: er hat im Suff die Nerven verloren, weil der Kleine keine Ruhe gab.
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#25

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 24. Nov. 2015, 14:57

Misshandlung: Acht Jahre Haft für Vater gefordert

24.11.2015, 14:48 Uhr
Für die schwere Misshandlung seines Babys soll ein 27 Jahre alte Vater aus Hamburg-Finkenwerder acht Jahre in Haft. Die Staatsanwältin beantragte am Dienstag in ihrem Plädoyer vor dem Hamburger Landgericht zudem, den Angeklagten für zwei Jahre in einer Alkoholentzugsklinik unterzubringen. Der 27-Jährige habe den drei Monate alten Säugling nach einem Streit mit der Mutter und viel Alkoholkonsum nachts aus seinem Bett genommen. Als der kleine Junge anfing zu weinen, habe er ihn so stark geschüttelt, dass das Baby schwerste Schäden erlitt. Zu Gunsten des Angeklagten wertete die Staatsanwältin das Teilgeständnis des Vaters.
Die Vertreterin der Nebenklage forderte mindestens zehn Jahre Haft, 250 000 Euro Schmerzensgeld sowie die Verpflichtung, dem schwerstbehinderten Kind eine monatliche Rente zu zahlen.
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#26

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 24. Nov. 2015, 17:41

Bringt ihm sein Suff jetzt Vorteile?
Fortsetzung im Prozess gegen Sascha K. (27), der sein Baby Jamie fast tot geschüttelt hat. Eine Gutachterin hat den Alkoholiker als vermindert schuldfähig eingestuft, darum forderte die Staatsanwältin Dienstag nur acht Jahre Haft, inklusive Alkoholtherapie. Die Höchststrafe beträgt 15 Jahre Haft.
Für das Kind, das seit der Tat blind, taub und gelähmt ist, sprach gestern Anwältin Dr. Christiane Yüksel. Sie forderte zehn Jahre Haft und keine Strafmilderung! K. habe nach vielen erfolglosen Therapien gewusst, dass er betrunken zu Gewalt neige.

Prozess geht Donnerstag weiter.
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#27

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 26. Nov. 2015, 13:14

Prozess um misshandeltes Baby: Urteil gegen Vater erwartet

26.11.2015, 13:08 Uhr
Im Prozess um die schwere Misshandlung eines Babys aus Hamburg-Finkenwerder hat der Verteidiger am Donnerstag fünf Jahre Haft für den angeklagten Vater gefordert. Der 27-Jährige habe formell zwar nur ein Teilgeständnis abgelegt, er trete aber dem Hauptvorwurf, den Säugling in der Nacht zum 29. April dieses Jahres heftig geschüttelt zu haben, nicht entgegen. Diese Aussage habe den Wert eines vollen Geständnisses, sagte Rechtsanwalt Peter Jacobi vor der Strafkammer am Landgericht. Zudem sei eine verminderte Steuerungsfähigkeit wegen des Alkoholkonsums in Verbindung mit einer Persönlichkeitsstörung anzunehmen. Sein Mandant sei bereit, sich zur Zahlung eines Schmerzensgeldes von 100 000 Euro zu verpflichten.

Die Staatsanwaltschaft hatte acht Jahre Haft, die Nebenklage mindestens zehn Jahre gefordert. In seinem letzten Wort bedauerte der Angeklagte die Tat: "Ich hätte nie gedacht, dass ich zu so etwas fähig bin", sagte er. "Wenn ich könnte, würde ich es gern rückgängig machen." Das Kind erlitt bei dem Schütteln gravierende Hirnverletzungen und liegt inzwischen schwerstbehindert auf einer Palliativstation. Das Gericht will sein Urteil am Nachmittag sprechen.
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Re: Hamburg: Baby-Drama

#28

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 26. Nov. 2015, 15:07

Vater wegen Baby-Misshandlung zu mehrjähriger Haftstrafe verurteilt

26.11.2015, 14:58 Uhr
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Wegen schwerer Misshandlung seines drei Monate alten Sohnes hat das Hamburger Landgericht einen jungen Vater zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Der 27-Jährige aus Hamburg-Finkenwerder habe sich der schweren Misshandlung Schutzbefohlener und der schweren Körperverletzung schuldig gemacht, sagte der Vorsitzende Richter Ulrich Weißmann am Donnerstag bei der Urteilsverkündung. Nach Überzeugung der Strafkammer schüttelte der Vater das Baby in der Nacht zum 29. April so heftig, dass es gravierende Hirnschäden erlitt. Das Kind ist seitdem schwerbehindert und liegt auf einer Palliativstation. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von acht Jahren Haft gefordert, die Nebenklage mindestens zehn Jahre. Der Verteidiger hatte auf fünf Jahre Haft plädiert.
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