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Berlin/Kaulsdorf: Hanna K. tot aufgefunden | Prozess | Urteil

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Finlule
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Berlin/Kaulsdorf: Hanna K. tot aufgefunden | Prozess | Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Finlule » Sa, 16. Mai. 2015, 11:05

In Berlin-Kaulsdorf ist eine 18-Jährige tot aufgefunden worden. Eine Passantin habe die Leiche auf einem entlegenen Verbindungsweg zwischen dem Bahnhof Wuhletalstraße und der Dorfstraße entdeckt, sagte Polizeisprecher Michael Gassen am Samstag. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Die junge Frau sei auf dem Nachhauseweg von einer Party gewesen, sagte Gassen. Die Mordkommission sucht nach verdächtigen Personen, die gegen Mitternacht auf dem Weg gesehen worden sind.

http://www.t-online.de/regionales/id_74 ... deckt.html


Es ist Wahnsinn wieviele Frauen sterben müssen,war das schon immer so oder fällt einem das auf weil mehr in den Medien darüber gebracht wird :?:
Zuletzt geändert von Finlule am Do, 9. Jun. 2016, 11:59, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel angepasst, Beitrag verschoben



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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 16. Mai. 2015, 11:10

@Finlule
Finlule hat geschrieben:Es ist Wahnsinn wieviele Frauen sterben müssen,war das schon immer so oder fällt einem das auf weil mehr in den Medien darüber gebracht wird :?:
Ich glaube, dass war schon immer so....wahrscheinlich noch viel schlimmer... :(
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#3

Ungelesener Beitrag von Finlule » Sa, 16. Mai. 2015, 17:00

Ich glaube, dass war schon immer so....wahrscheinlich noch viel schlimmer...
Ich glaube die Menschen sind heute egoistischer denn je,denken nur noch an sich und ich glaube das Morde mehr geworden sind.
Wenn man so liest wieviele schwangere umgebracht werden,wieviele Frauen und Kinder kann man nur noch zu dem Schluss kommen,wir leben zumindest teilweise in einer Eiskalten kranken welt die von Gewalt und Brutalität gekennzeichnet ist.

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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Sa, 16. Mai. 2015, 17:09

Finlule hat geschrieben:wir leben zumindest teilweise in einer Eiskalten kranken welt die von Gewalt und Brutalität gekennzeichnet ist.
Da kann ich dir leider nur Recht geben :(

Egal wo man hinschaut, geht es brutal zu... früher haben sich Kinder geschubst und danach wieder miteinander gespielt...heute wird brutal zugeschlagen...das ganze noch gefilmt...und ins Netz gestellt.
Und da seh ich die größte Gefahr...Kinder die heute schon keine Hemmschwelle mehr haben...könnten vllt später nicht davor zurückschrecken...ein Messer, Pistole o.ä. in die Hand zu nehmen und solche Taten, wie oben beschrieben, begehen :|
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 18. Mai. 2015, 06:53

http://www.bild.de/regional/berlin/mord ... .bild.html

Berliner Schülerin Hanna (†18) auf Heimweg getötet
Der Mord geschah 150 Meter vorm Elternhaus

Bild
Eine Nacht nach der Tat. Links hinter dem Absperrband wurde des Mädchens gefunden. Trauernde stellten Kerzen für die getötete Hanna (18) aus Berlin-Kaulsdorf auf

Berlin-Kaulsdorf – Sie machte gerade ihr Abitur und wollte danach studieren. „Liebenswert“ – so beschrieben Freunde die Gymnasiastin aus Kaulsdorf. Doch jetzt ist Hanna K. (18) tot. Sie wurde auf dem Heimweg ermordet.

Der Tatort befindet sich nur 150 Meter vor Hannas Elternhaus! Ein Blick aus dem Fenster und man würde den Fliederbusch, in dem sie lag, sehen.

Bild
Polizisten befragten am Sonntag Anwohner der Siedlung

Am Sonntag beim Gottesdienst in der evangelischen Gemeinde Berlin-Kaulsdorf wurde für Hanna gebetet, Kerzen wurden angezündet. Sie war aktiv in der Gemeinde und sang früher auch im Kirchenchor. Gerade hatte die 18-Jährige am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium in Fennpfuhl ihre Abiturprüfungen.

Die Pfarrerin: „Wir stehen alle unter Schock. Es ist das Schlimmste, was jemandem passieren kann.“

Sonnabendfrüh hatte eine Passantin die Leiche der 18-Jährigen neben dem 500 Meter langen Verbindungsweg zwischen dem Bahnhof Wuhletal und der Dorfstraße in Kaulsdorf gefunden, nur wenige Schritte entfernt von deren Zuhause.

Früher hatten die Eltern Hanna und ihre jüngere Schwester immer über diesen Weg zum Bahnhof gebracht, sagt ein Bekannter. Aber seit die Mädchen größer waren, wollten sie das nicht mehr. Der Tatort wurde am Sonnabend weiträumig abgesperrt, Spuren gesichert und die 18-Jährige zur Obduktion gebracht

„Die Frau starb durch Verletzungen am Oberkörper“, sagt eine Polizeisprecherin.

Ob das Mädchen Opfer eines Sexualdeliktes wurde und wie es getötet wurde, wird aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekannt gegeben.

Die Ermittler der 1. Mordkommission versuchen nun, den Weg des Mädchen zu rekonstruieren. Denn die 18-Jährige wollte von einer Party nach Hause. Die Auswertung der Überwachungsbilder ergab, dass Hanna mit der U 5 Richtung Hönow unterwegs war und um 1.37 Uhr am U-Bahnhof Wuhletal ausgestiegen ist.

Bild
Nach einer Grillparty kam sie nicht nach Hause: Die 18-Jährige wurde am Samstagmorgen tot in einem Gebüsch in Berlin-Kaulsdorf gefunden. Hier transportieren die Gerichtsmediziner die Leiche ab

Nun suchen die Ermittler nach Fahrgästen, die sich zu der Zeit im selben Bereich aufgehalten haben, die Bahn bestiegen oder verlassen haben.

Auch sucht die Polizei nach Zeugen, die in der Nacht von Freitag zu Sonnabend, zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens, verdächtige Beobachtungen am Bahnhof Wuhletal, insbesondere im Bereich des Verbindungswegs gemacht haben.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Mordkommission zu melden: ☎ 4664 911 111.
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#6

Ungelesener Beitrag von Finlule » Mo, 18. Mai. 2015, 12:04

Der Tatort befindet sich nur 150 Meter vor Hannas Elternhaus! Ein Blick aus dem Fenster und man würde den Fliederbusch, in dem sie lag, sehen.
Wahnsinn sie war fast zuhause!hatte sie jemand beobachtet oder war es jemand aus dem Bekanntenkreis oder hatte sie jemanden mitgenommen ( glaube ich fast nicht es könnte ihr höchstens jemand gefolgt sein aber dann stellt sich die Frage warum gerade kurz vor ihrem Elternhausß ) sind so meine Gedanken.

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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#7

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 18. Mai. 2015, 14:09

Finlule hat geschrieben:Wahnsinn sie war fast zuhause!
Das ist das schlimmste...du siehst dein Zuhause...und du merkst...du schaffst die paar Meter nicht mehr :cry:
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#8

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 19. Mai. 2015, 23:05

http://www.bild.de/regional/berlin/fahn ... .bild.html

Er stieg mit ihr in die U-Bahn – und mit ihr wieder aus…
Ist DAS Hannas (18) Mörder?

Bild
Die Polizei sucht diesen Tatverdächtigen
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#9

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 21. Mai. 2015, 06:21

http://www.focus.de/panorama/videos/nac ... 95964.html

Mord-Fall Hanna: Verdächtiger erkennt sich auf Video und stellt sich


Im Fall der am Samstag Abend ermordeten 18-jährigen Hanna K hat die Polizei nun einen Verdächtigen festgenommen. Der Mann hatte sich selbst bei der Polizei gestellt. Er streitet aber ab, an der Tat beteiligt zu sein.

Mit einem Überwachungsvideo fahndete die Polizei nach dem mutmaßlichen Mörder der Abiturientin. Nun meldete sich ein Mann selbstständig bei der Polizei in Hellersdorf, Berlin. Er habe sich auf dem Video selbst erkannt, behauptet aber, nichts mit der Tat zu tun zu haben. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Eine Frau, die auch auf dem Überwachungsvideo zu sehen ist, wird weiterhin als Zeugin gesucht.


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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#10

Ungelesener Beitrag von Finlule » Do, 21. Mai. 2015, 09:24

Verdächtiger gesteht Tötung von 18-jähriger Schülerin

Bild nicht mehr vorhandenHanna, † 18
Berlin - Der mutmaßliche Mörder der 18-jährigen Hanna ist gefunden: Der am Mittwoch festgenommene 30-jährige Verdächtige hat laut Polizei und Staatsanwaltschaft vom Donnerstag die Tat gestanden. Er hatte sich am Mittwoch selbst gestellt, nachdem er sich auf Videobildern erkannt hatte. Laut Polizei handelt es sich um ein Sexualdelikt. Die Leiche der Schülerin war am Samstagmorgen in einem Gebüsch nahe dem S- und U-Bahnhof Wuhletal entdeckt worden. Sie lag neben dem Verbindungsweg zu einer Wohnsiedlung am östlichen Stadtrand Berlins. Laut Staatsanwaltschaft starb Hanna durch Gewalt gegen den Oberkörper.

http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa ... lerin.html

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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#11

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 21. Mai. 2015, 09:45

http://www.bild.de/regional/berlin/mord ... .bild.html

Hannas (18) Mörder gefasst
Verdächtiger (30) gesteht die Tat!

Es war ein Sexualmord

Bild
Am Mittwoch wurde der Tatverdächtige festgenommen. Am Donnerstag wurde bekannt, dass er die Tat gestanden hat

Berlin – Im Fall um die ermordete Hanna K. (18) aus Berlin gibt es einen mutmaßlichen Täter: Am Mittwoch war ein 30-jähriger Mann festgenommen.

Er hat die brutale Tat im Polizeiverhör gestanden. Und nun ist auch klar: Es war ein Sexualmord!

Laut Polizei kommt der Mann aus Berlin-Lichtenberg. Er soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Rückblick: Am Dienstag hatte die Polizei Videoaufnahmen des Täters aus Überwachungskameras der U-Bahn veröffentlicht. Am Mittwoch war der Mann freiwillig zur Polizei in Berlin-Hellersdorf gegangen.

Er hatte sich gestellt, weil er sich auf den Aufnahmen erkannt habe. Allerdings behauptete er da noch, dass er mit dem Tod der Schülerin nichts zu tun habe.
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#12

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 21. Mai. 2015, 20:07

http://www.bild.de/regional/berlin/mord ... .bild.html

Psychologe analysiert den Mord an Hanna

„Das Verhalten des Täters ist arrogant“

Haftbefehl gegen den Verdächtigen David G.

Berlin – Durchbruch im Fall der ermordeten Hanna (18) aus Berlin-Kaulsdorf: David G. (30) hat gestanden, sie getötet zu haben. Die Ermittler gehen von einem Sexualmord aus. In BILD analysiert Dr. Christian Lüdke (55), Experte für Täterpsychologie, das Verhalten des Killers.

David G. meldete sich am Mittwoch bei der Polizei und gab an, sich auf dem am Dienstag zur Fahndung freigegebenen U-Bahn-Video erkannt zu haben. Mit dem Fall Hanna wollte der 30-Jährige aber nichts zu tun haben. Erst im Verhör in der Nacht zu Donnerstag knickte er ein und gestand die Tat.

► Mittlerweile ist Haftbefehl gegen ihn erlassen worden. Dem Arbeitslosen wird vorgeworfen, die Abiturientin erwürgt zu haben, nachdem er sie vergewaltigen wollte.

► Dr. Christian Lüdke: „Das Verhalten des Täters ist arrogant: Er weiß ja im tiefsten Inneren, dass er schuldig ist und gefasst wird.“

Der Psychologe analysiert die Taktik: „Es ist ein Versuch, die Polizei auf die falsche Fährte zu bringen. Das gibt es immer wieder: Viele Täter haben sich in der Vergangenheit interviewen lassen. Sie sind so von sich überzeugt, dass sie denken, ‚mich kriegt sowieso keiner‘.“

Die Polizei geht nach der Spurenlage davon aus, dass der Mann das Mädchen aus sexuellen Motiven getötet hat.

Hanna und der Mann aus Berlin-Lichtenberg sollen sich nicht gekannt haben. Der Psychologe geht davon aus, dass sich der Killer einen festen Plan für sein Verhalten während und nach der Tat ausgedacht hatte.

Lüdke: „Täter ticken nicht wie normale Menschen. Er hatte einen Tatplan und ein Nachtatverhalten.“ Zum Glück gibt es Überwachungskameras, und zum Glück hat die Polizei das U-Bahn-Video aus der Tatnacht veröffentlicht. Denn Lüdke meint, dass sich der Lichtenberger sonst nicht gestellt hätte. Erst die Aufnahmen setzten ihn unter Druck.

► „Wenn nicht die erdrückenden Bilder erschienen wären, wäre er nicht zur Polizei gegangen. Viele Täter spielen dann Katz und Maus mit der Polizei. Wenn er keine Öffentlichkeit gewollt hätte, wäre er direkt nach der Tat zur Polizei gegangen“, sagte der Psychologe zu BILD.

„Er wird die Tat in irgendeiner Form schönreden. Er wird sich selbst in eine Opferrolle drängen. Täter haben keine Einsicht in ihr Verhalten. Sie haben meist nicht gelernt, mit Kränkungen und Enttäuschungen umzugehen.“
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#13

Ungelesener Beitrag von Finlule » Do, 21. Mai. 2015, 23:02

Die Fingernägel sind bis ins Nagelbett abgekaut. Die Finger seltsam verkrampft. Diese Hände sollen Hanna K. (18) getötet haben! Nach stundenlanger Vernehmung hat David G. (30) in der Nacht zu Donnerstag gestanden, die Schülerin aus Kaulsdorf ermordet zu haben.

Laut Polizei steht der Mann aufgrund der Spurenlage am Tatort im dringenden Verdacht, einen Sexualmord begangen zu haben. Er wollte die Schülerin vergewaltigen. Als sie sich wehrte, soll er sie erwürgt haben

Die Leiche der Abiturientin war Sonnabendfrüh an einem Fußweg zwischen Bahnhof Wuhletal und der Dorfstraße in Kaulsdorf gefunden worden. Nur wenige Meter entfernt von ihrem Elternhaus.

Donnerstag wurde Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Mörder erlassen!

Wer ist der Mann, der jetzt verhaftet wurde?

David G. kommt aus Lichtenberg. Der 30-Jährige stammt aus einfachen sozialen Verhältnissen und wuchs in einer kinderreichen Familie auf. Er hat vier erwachsene Geschwister.

David G. wohnt noch bei seinen Eltern in einer 5-Zimmer-Wohnung (112 Quadratmeter, 700 Euro). In einer Polizeiakte heißt es sinngemäß, dass der Verdächtige über eine verminderte Intelligenz verfüge.
Bereits Mittwochnachmittag hatte sich David G. auf einem Lichtenberger Polizeiabschnitt gestellt, weil er sich auf den Fahndungsbildern wiedererkannte.

Allerdings behauptete er zunächst, mit dem Mord an der 18-Jährigen nichts zu tun zu haben. Doch im Polizeiverhör verwickelte er sich in Widersprüche und legte schließlich ein Geständnis ab.

Warum stellte sich der Verdächtige selbst?

Dr. Christian Lüdke (55), Experte für Täterpsychologie: „Das Verhalten des Täters ist arrogant: Er weiß, dass er schuldig ist und gefasst wird. Es ist ein Versuch, die Polizei auf die falsche Fährte zu bringen. Solche Täter sind so von sich überzeugt. Sie denken: „Mich kriegt sowieso keiner.“

Nach B.Z.-Informationen vergleichen die Ermittler die DNA von David G. nun mit älteren Fällen. Möglicherweise kommt er auch für weitere Straftaten in Betracht.

Innensenator Frank Henkel (51, CDU) zeigte sich am Donnerstag erleichtert über den schnellen Fahndungserfolg und wünschte der Familie von Hanna K. viel Kraft:

„Wir können nur erahnen, was sie gerade durchmachen. Aber wir sind in Gedanken bei ihnen. Berlin trauert um eine junge Frau, die ihr Leben noch vor sich hatte.“


http://www.bz-berlin.de/berlin/marzahn- ... as-moerder

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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#14

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 2. Jun. 2015, 07:51

http://www.bild.de/regional/berlin/berl ... .bild.html

500 Trauergäste begleiten die Berlinerin auf ihrem letzten Weg
Ermordete Berliner Schülerin Hanna (18) beerdigt


Bild
Vorsichtig tragen Trauergäste den hölzernen Sarg von Hanna (18) aus der Kirche, gefolgt von der Pastorin (M. r.) sowie Hannas Verwandten und Freunden
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#15

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 21. Okt. 2015, 15:21

Berliner Abiturientin getötet: Prozess wegen Sexualmordes im November

21.10.2015, 14:48 Uhr
Bild nicht mehr vorhanden
30
Knapp fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod einer Berliner Abiturientin beginnt der Prozess gegen ihren mutmaßlichen Mörder am 12. November am Landgericht in der Hauptstadt. Dem 31-Jährigen werde heimtückischer Mord zur Verdeckung einer versuchten Vergewaltigung vorgeworfen, sagte Gerichtssprecher Tobias Kaehne am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.
Die 18-jährige Hanna wurde Mitte Mai laut Anklage auf dem Heimweg von einer Party verfolgt, angegriffen und erwürgt. Der Verdächtige ohne Beruf und Arbeit aus dem Stadtteil Lichtenberg hatte sich wenige Tage nach der Tat gestellt, nachdem er sich auf veröffentlichten Bildern aus Überwachungskameras erkannt hatte. In Vernehmungen habe er die Tat gestanden, hieß es in Justizkreisen.
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#16

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 12. Nov. 2015, 05:20

Prozessbeginn: Abiturientin verfolgt und erwürgt

12.11.2015, 01:19 Uhr
Sechs Monate nach der Tötung einer Abiturientin in Berlin-Kaulsdorf beginnt heute der Prozess wegen Sexualmordes gegen einen 31-Jährigen. Der Angeklagte soll die 18 Jahre alte Frau im Mai auf ihrem Heimweg von einer Party verfolgt, attackiert und in der Nähe ihres Elternhauses erwürgt haben. Der Mann aus dem Stadtteil Lichtenberg hatte sich wenige Tage nach der Tat gestellt, weil er sich auf veröffentlichten Bildern von Überwachungskameras aus der U-Bahn erkannt hatte. Von dort aus soll er der ihm unbekannten jungen Frau gefolgt sein. Dem Mann wird vor dem Landgericht heimtückischer Mord zur Verdeckung einer versuchten Vergewaltigung zur Last gelegt.
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#17

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 12. Nov. 2015, 16:38

Abiturientin erwürgt: Angeklagter weist Mordvorwurf zurück

12.11.2015, 12:48 Uhr
Sechs Monate nach der Tötung einer Abiturientin in Berlin-Kaulsdorf hat ein 31-Jähriger vor dem Landgericht den Vorwurf des Sexualmordes zurückgewiesen. Als er die 18-Jährige von hinten an der Schulter angefasst habe, seien sie beide gestürzt. "Ich wollte mich aufstützen und muss ihren Hals erwischt haben", sagte der Mann zu Prozessbeginn am Donnerstag. Er habe die Frau nur kennenlernen, nicht aber vergewaltigen und töten wollen. Laut Anklage soll er die junge Frau auf ihrem Heimweg verfolgt, attackiert und ganz in der Nähe ihres Elternhauses erwürgt haben. Ihm wird heimtückischer Mord zur Verdeckung einer versuchten Vergewaltigung zur Last gelegt.
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#18

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 12. Nov. 2015, 17:54

...
Und weiter: „Ich war im Schock, kam irgendwie nicht hoch. Beim Aufstehen habe ich mich wohl an ihrem Hals abgestützt.“

Der Richter hakte nach, sprach ihn auf das Geständnis bei der Polizei an: „Bei der Polizei erzählten Sie noch was von Schwitzkasten, in den Sie das Mädchen genommen haben.“ David D.: „Das haben die falsch aufgeschrieben.“
Der Richter ließ nicht ab: „Sie gaben damals auch zu, das Mädchen mit ihren Fingern gewürgt zu haben, bis es nicht mehr atmete.“ Antwort: „Die Beamten hatten sich auf mich eingeschossen, ich war fix und fertig. Noch mal: Es war keine Absicht.“ Richter: „Also mit einem Unfall sind die Verletzungen am Hals nicht vereinbar. Eher mit einem längeren, kräftigen Zudrücken der Kehle mit zwei Händen.“ Diesmal liefert der Angeklagte keine Antwort mehr.

Der Richter fragte nach dem sexuellen Motiv: „Sie haben damals auch sexuelle Absichten zugegeben, ein Berühren im Genitalbereich.“ Und wieder sagte David G.: „Ein Missverständnis.“ Richter: „Und die zerrissene Strumpfhose des Mädchens?“ Antwort: „Muss sie selbst gewesen sein.“
Richter: „Der Slip des Mädchens war mit einem scharfen Gegenstand an zwei Seiten durchtrennt.“ Antwort: „Keine Ahnung.“

Richter: „Sie waren praktisch die ganze Zeit gar nicht bei sich?“ Antwort: „Genau. Ich hatte einen Blackout.“ Richter: „Hatten Sie den schon öfter?“ Antwort: „Nein, noch nie.“
Auf die Frage, was David G. gemacht habe, als Hanna leblos auf dem Boden lag, sagte der Angeklagte: „Ich bin aufgestanden und nach Hause gelaufen.“ Richter: „Ist Ihnen das Ganze später mal durch den Kopf gegangen? Sowas passiert einem ja nicht jeden Tag?“ Antwort: „Nee, gar nicht. Erst als ich das Bild im Fernsehen sah, war mir bewusst, was ich getan hatte.“

Auch auf den Hinweis, dass Pornos auf dem Rechner des Angeklagten gefunden wurden, hatte der Angeklagte eine ausweichende Antwort: „Die können nicht von mir sein.“
Als der Richter eine Passage aus dem Vernehmungsprotokoll vorlas, drohte die Situation zu eskalieren. „Was hätten Sie bei einer Erektion gemacht?“, lautete eine Frage des damaligen Ermittlers. Und David G. hatte geantwortet: „Das, was jeder Verbrecher gemacht hätte – sie vergew….“

Anstatt diese Aussage zu bestätigen, richtete sich der Angeklagte empört auf: „Nein. Solche Gedanken hatte ich überhaupt nicht.“
...
Der Arbeitslose sitzt seit seiner Festnahme in U-Haft. Der Prozess wird am 23. November fortgesetzt.
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#19

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 24. Nov. 2015, 07:49

Das sagt die Ex-Freundin des mutmaßlichen Killers
Muttersöhnchen, Nichtsnutz, Pornofreak. Im Prozess gegen den Angeklagten sagten am Montag mehrere Zeugen aus. Nachbarn, Freunde und auch die Ex-Freundin beschreiben David G. als zuverlässig und ehrlich, aber auch als Nichtsnutz.

Hausfrau Doreen R. sitzt im Zeugenstand. Sie war mal mit dem Angeklagten zusammen. Ein Jahr nach der Trennung von ihr hatte David G. sein späteres Opfer Hanna verfolgt. „Sie erinnerte mich an meine Ex-Freundin“, sagte der Angeklagte im Prozess.

Doreen R. hat einen kleinen Sohn. „Mit dem Kind ist er immer gut umgegangen“, sagt sie, „kann mich nicht beschweren.“ Auf die Frage, was für ein Mensch der Angeklagte ist, sagt sie: „Anfangs schüchtern. Zuverlässig. Ehrlich. Nicht besonders ordentlich, aber auch nicht besonders dreckig.“

Zur Trennung sei es gekommen, weil sie nach eigener Aussage einen anderen kennengelernt hat. Doreen: „David stellte mich zur Rede. Ich setzte ihm zwei Wochen Frist zum Auszug. Komischerweise war er schon am nächsten Tag mit seinen Sachen verschwunden.“

Vorwürfe von Nachbarn und Freunden

Bekannte von David G. zeichneten ein ähnliches Bild des Angeklagten, wobei sie deutlich auf seine sexuelle Vorliebe für seine Schwestern eingingen.

Verkäuferin Mandy S. (38) gibt auf die Frage, wie sie David G. erlebt hat, zu Protokoll: „Nett, zuvorkommend, ruhig. Nie laut oder aggressiv.“ Seine Tage habe er mit Schlafen und Computerspielen verbracht. „Hohes technisches Verständnis, sonst einfach gestrickt.“ Die Familie sei eine „Außenseiterfamilie“.

Einmal habe David G. eine Freundin gehabt, sei zu ihr gezogen. Mandy S.: „Die nutzte ihn aus, drückte ihm ihr Kind aufs Auge und ging feiern.“ David G. kam zurück zu seinen Eltern.

Die Zeugin weiter: „Es war ein offenes Geheimnis, dass er Sex mit seinen Schwestern hatte.“ Diese Aussage bestätigte Verkäuferin Karin M. (52): „Der hat ’nen Knall, für mich ist der doof, also dumm. Ich weiß, dass er über seine eigene Schwester gestiegen ist.“

Auch Fliesenleger Jörg S. (48) sagte am Montag aus. „Ich kenne ihn zwanzig Jahre. Er hat zwar nur die sechste Klasse, aber was PC und Modellbau betrifft, da ist er sehr stark. Beim Internet-Spiel ,World of tanks‘ war er Clan-Chef. Arbeiten ging er nicht.“ Und Handwerker Uwe St. (49) sagt: „Wie sein Tag aussah? Schlafen, ab Mittags am Computer.“

Küchenhelferin Nadine B. (28) zeichnet ein ähnliches Bild. Sie beschreibt David G. wie folgt: „Handgreiflich und laut, wenn es nicht nach seiner Nase geht. Schlief bis in die Puppen, setzte sich vor den Rechner, spielte bis weit nach Mitternacht. Seine Mutter sagte: ,David, gucke nicht durchs Schlüsselloch, wenn deine Schwestern baden! War ich selbst dabei.‘“

Hausfrau Angelika H. (52) sagte vor Gericht, sie habe die Eltern des Angeklagten auf dessen Sexualkontakte zu seinen Schwestern angesprochen: „Aber die lachten nur darüber.“

► Der arbeitslose David G. sitzt seit seiner Festnahme in U-Haft. Fortsetzung der Verhandlung ist am Donnerstag. Das Urteil soll am 10. Dezember gesprochen werden. David G. droht lebenslange Haft. Ihm werden drei Mordmerkmale zur Last gelegt: Heimtücke, Befriedigung des Geschlechtstriebs, Verdeckung einer Straftat.

Laut Staatsanwalt war er bis zu der schrecklichen Tat ein unbeschriebenes Blatt.
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#20

Ungelesener Beitrag von Jason Darkstone » Di, 24. Nov. 2015, 14:48

Einerseits muß man froh sein, dass wir in einem Rechtsstaat leben und man das Recht hat vor Gericht die Hilfe durch einen Anwalt zu bekommen.
Dafür muss man eben auch solche Szenen vor Gericht in Kauf nehmen, die für die Angehörigen des Opfers ein Hohn sein müssen.
Sechs Monate nach der Tötung einer Abiturientin in Berlin-Kaulsdorf hat ein 31-Jähriger vor dem Landgericht den Vorwurf des Sexualmordes zurückgewiesen. Als er die 18-Jährige von hinten an der Schulter angefasst habe, seien sie beide gestürzt. "Ich wollte mich aufstützen und muss ihren Hals erwischt haben", sagte der Mann zu Prozessbeginn am Donnerstag. Er habe die Frau nur kennenlernen, nicht aber vergewaltigen und töten wollen.
Um eine Frau kennenzulernen, steigt man einer Unbekannten aus der U-Bahn nach und geht ihr hinterher?
„Ich bin aufgestanden und nach Hause gelaufen.“ Richter: „Ist Ihnen das Ganze später mal durch den Kopf gegangen? Sowas passiert einem ja nicht jeden Tag?“ Antwort: „Nee, gar nicht. Erst als ich das Bild im Fernsehen sah, war mir bewusst, was ich getan hatte.“
Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass der irgendwie damit durchkommt, aber als Angehöriger würde ich mir wohl wünschen, dass Licht in die Geschehnisse gebracht wird und nicht so absonderliche Darstellungen.
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#21

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 30. Nov. 2015, 19:14

Abiturientin verfolgt und erwürgt: Angeklagter voll schuldfähig

30.11.2015, 19:08 Uhr
Der mutmaßliche Mörder einer 18-Jährigen in Berlin-Kaulsdorf ist nach Einschätzung eines psychiatrischen Gutachters uneingeschränkt schuldfähig. Der Psychiater sagte am Montag vor dem Berliner Landgericht, Hinweise auf eine krankhafte seelische Störung würden nicht vorliegen. Der Angeklagte soll die Abiturientin im Mai 2015 auf ihrem Heimweg nach einer Party verfolgt und ganz in der Nähe ihres Elternhauses erwürgt haben. Der 31-Jährige hatte frühere geständige Aussagen im Prozess widerrufen und von einem Unfall gesprochen.

Der Gutachter sagte, der berufs- und arbeitslose Angeklagte aus dem Stadtteil Lichtenberg habe bei seinen Eltern in einem "Milieu kultureller Armut und in einem häuslichen Hospitalismus" gelebt. Seine Intelligenz sei gering, eine geistige Behinderung liege nicht vor. Dissoziale Tendenzen seien erkennbar.
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#22

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 10. Dez. 2015, 10:24

Lebenslange Haft für Mörder von Berliner Abiturientin

10.12.2015, 10:18 Uhr
Sieben Monate nach dem qualvollen Tod einer Berliner Abiturientin ist der Mörder zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht in der Hauptstadt sprach den 31-Jährigen am Donnerstag auch wegen versuchter Vergewaltigung schuldig.
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Re: Leiche von junger Frau auf abgelegenem Weg entdeckt

#23

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 10. Dez. 2015, 11:13

Vater der ermordeten Hanna K. äußert sich erstmals in bewegendem Brief

Bild nicht mehr vorhandenHanna K., 18 Jahre alt. Sie wurde in der Nacht zum 16. Mai 2015 ermordet.

Es ist das erste Mal, dass sich die Eltern von Hanna K. zu Wort melden. Einen Tag bevor das Urteil gegen den mutmaßlichen Mörder gesprochen wird, schildert der Vater der Abiturientin in einem Brief, warum die Familie dem Gerichtssaal fernbleibt.
"Der gewaltsame Tod unserer Tochter stellt eine tiefe Zäsur in unserem Leben, im Leben unserer Familie, dar. Wir sind bereits einen kleinen Teil des wahrscheinlich langen Weges der Ohnmacht, des Schmerzes, der Trauer und der Fassungslosigkeit gegangen, was sehr schwer fällt. Wir tun es, weil wir uns sicher sind, dass Hanna es gewollt hätte, und wir tun es in Erinnerung an sie mit vielen positiven Bildern aus der intensiven und schönen Zeit, die wir miteinander verbringen durften und die sie wesentlich geprägt hat.

Wir haben den Prozess, auch wenn es mitunter sehr schwer fiel, begleitet. Eine aktive Teilnahme war uns aus vorgenanntem Grund aber nicht möglich, da wir befürchten mussten, dass die Einzelheiten der Tat, insbesondere aber die Begegnung mit dem Täter, das Geschehen hätten plastischer werden lassen und damit eben jene positiven Bilder - und das womöglich über eine lange Zeit - überlagern. Davor hatten und haben wir Angst.

Das Urteil mag juristisch gerecht sein, auch wenn es Hanna, deren Leben plötzlich, ungerecht und auf eine unerträgliche Weise beendet wurde und deren Lebensträume wir mit ihr im Mai dieses Jahres begraben mussten, nicht gerecht werden kann.
Wir hoffen, dass wir nach dem Urteil nunmehr erstmals zur Ruhe kommen können und dadurch Kraft finden für die kommende Zeit, in der wir stets dafür kämpfen werden, unsere Familie, für unsere Töchter, zusammenzuhalten.
Wir danken allen, die an unserer Seite standen und stehen."
Berliner Zeitung
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