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"Amoklauf" im Düsseldorfer Hauptbahnhof - 9 Menschen mit Axt zum Teil schwer verletzt

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Salva
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"Amoklauf" im Düsseldorfer Hauptbahnhof - 9 Menschen mit Axt zum Teil schwer verletzt

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Sa, 11. Mär. 2017, 16:06

Jeder kann zum erfolgreichen Gotteskrieger werden. Weder eine militärische Ausbildung noch der Besitz einer Schusswaffe sind dafür nötig.
(Der IS rät seinen Anhängern in aller Welt, zu Messern und Beilen zu greifen, wenn keine Schusswaffen verfügbar sind.)


Seit einigen Minuten sind die N24-Nachrichten vorbei und tatsächlich: kein einziges Wort über den angeblichen Amoklauf im Düsseldorfer Hauptbahnhof am Donnerstagabend, begangen von einem "offensichtlich verwirrten Einzeltäter".

Stimmen etwa die Unterstellungen und Mutmaßungen, die im Netz kursieren? Wir hier ein Anschlag verheimlicht? Ich weiß es nicht. Offensichtlich ist, dass die großen Medien nur sehr spärlich berichten oder sogar schweigen.

Ein Überblick:

Düsseldorf. Auf zehn Menschen hackte der Axt-Amokläufer am Donnerstagabend, dem 9. März 2017, am Düsseldorfer Hauptbahnhof ein.

Bild nicht mehr vorhandenSpuren am Tatort. Foto: fg hjb /dpa

Der 36-jährige Tatverdächtige Kosovare hatte den Ermittlungen zufolge um 20:54 Uhr erst in einer S-Bahn der Linie 28, dann im Bahnhof mit einer Axt auf Passanten eingeschlagen und zum Teil schwer verletzt.
Der 36-Jährige, der seit 2009 in Deutschland lebt, soll unter paranoider Schizophrenie leiden, in seiner Wuppertaler Wohnung soll ein entsprechendes ärztliches Attest gefunden worden sein.

Der Angreifer hatte den Ermittlern zufolge beim Aussteigen aus einer S-Bahn Fahrgäste attackiert. Einem Fahrgast gelang es, den Mann aus der Bahn zu schubsen, woraufhin der Zugführer die Türen verriegelte. Nachdem der Angreifer vergeblich versuchte, wieder in die Bahn zu gelangen, flüchtete er schließlich vor der Polizei und verletzte sich beim Sprung von einer Brücke. Daraufhin konnte er festgenommen werden. Er wurde am Freitagnachmittag operiert und war noch nicht vernehmungsfähig.

Einen Tag nach dem "Amoklauf" wurde - ebenfalls in Düsseldorf - ein 80-Jähriger angegriffen und durch Schläge bzw. Schnitte mit einem "noch nicht näher identifizierten Gegenstand" schwer verletzt. Obwohl die Hintergründe des Angriffs im Norden der Stadt noch völlig unklar sind, weiß die Polizei, dass dieser Angriff nichts mit dem "Amoklauf" am Hauptbahnhof zu tun hat.

Quellen: Spiegel | RP online | Zeit online | Der Westen


Österreicher berichtet von Axt-Anschlag in Düsseldorf

Bild nicht mehr vorhandenSEK-Einsatz: Amoklauf am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Foto: Alexander Scheuber/Getty Images/Komb. EPT
Nach 3 schönen Tagen bei meiner Freundin in Düsseldorf wollte ich letzte Nacht (Donnerstag, 9. März 2017) um 20:54 mit dem Nightjet der ÖBB von HBF-DD nach Linz HBF. Um circa 20:40 verabschiedete ich mich von meiner Freundin und stieg in den Zug auf Gleis 19. Meine Freundin ging noch kurz zum DM, um sich was zu trinken zu kaufen und ging dann zu ihrem Zug auf Gleis 7. Sie stieg um 20:50 in ihren Zug. Ich saß in meinem Waggon 252 und verstaute mein Gepäck, als plötzlich ein Schaffner am Fenster stehen blieb und geschockt aus dem Fenster blickte. Ich fragte, was denn sei, als ich bemerkte, dass alle Menschen in Panik die Bahnsteige verließen. Plötzlich wurde es totenstill und dann die Durchsage: „Verlassen Sie nicht Ihre Waggons, alle anderen müssen den Bahnhof sofort räumen“. Der Schaffner dreht sich dann zu mir und sagt, dass da gerade zwei Afrikaner über die Gleise liefen. Meine Freundin schrieb mir gleichzeitig und ich versuchte über Google herauszufinden, was los sei.

Über Google erfuhr ich von einem Verletzten und einen „Amokläufer“… ich sah aber im selben Moment, wie sie drei Menschen mit Tragen von den Gleisen trugen. Kurz darauf stürmte das SEK alle Gleise mit schwerem Geschütz und durchleuchtet alle Waggons. Meine Freundin schrieb mir, dass sie von einem Augenzeugen soeben erfuhr, dass er sah, wie drei Afrikaner mit Macheten und Äxten auf Kinder und Jugendliche einschlugen. Zwei wurden am Hals verletzt und einer am Kopf. Im unteren Stock waren noch mehr Schwerverletzte und mehrere leichter Verletzte. Sie stand unter Schock und wurde weder betreut noch irgendwas, Zeugen wurden einfach gehen gelassen und in den Medien kamen falsche Infos.

Wir wurden zu dieser Zeit im Zug festgehalten und vom SEK beschützt. Nach einer Stunde wurden wir dann evakuiert und in die Kälte gestellt, ohne Informationen und bis 1 Uhr morgens mussten Kinder und alte Menschen in der Kälte verharren. Ich sah aus der Ferne das Blut am Boden der Halle unten. Es herrschte totale Schreckensstimmung und SEK-Kräfte liefen umher. Befehle über Funkgeräte, die man hörte. Plötzlich die Info, dass einer von einer Brücke fiel und gefasst wurde, ein zweiter würde auch schon gefasst. Dennoch Ungewissheit. Um ca. 01:00 durften wir wieder in den Bahnhof.
Info Direkt

Aus dem selben Link:
Interessant dabei ist, dass seine Schilderungen den Medien- und Polizeiberichten in zahlreichen Punkten widersprechen. Wie bei ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit verkündete die Polizei noch in der Nacht, dass es sich bei dem Täter um eine Person mit psychischen Problemen handeln würde und ein terroristischer Hintergrund auszuschließen sei. Wie man das in der Hitze des Gefechtes so schnell feststellen kann, bleibt fraglich. Dieses Vorgehen der Polizei erinnert sehr stark an den Axt-Terroranschlag von Würzburg und die "Amokfahrt in Graz". Auch bei diesen Taten wurde jeglicher islamischer und terroristischer Hintergrund geleugnet.

Bemerkenswert ist auch, dass unser Zeuge von Afrikanern berichtet, die mit "Macheten und Äxten" auf Jugendliche einschlugen, die Polizei jedoch verkündet, dass sie einen Mann aus dem ehemaligen Jugoslawien, der im Wuppertal wohne, festgenommen hat, welcher mit einer Axt wahllos auf Passanten einschlug und dabei sieben Personen teilweise schwer verletzte.

Ob man nun eher den subjektiven Schilderungen eines aufgeregten Zeugen oder den beschwichtigenden Polizei- und Medienberichten Glauben schenkt, bleibt jedem Leser selbst überlassen.
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Zuletzt geändert von sweetdevil31 am Di, 5. Sep. 2017, 16:46, insgesamt 1-mal geändert.



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"Amoklauf" im Düsseldorfer Hauptbahnhof

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Di, 5. Sep. 2017, 16:45

Amokläufer wollte wohl von Polizei erschossen werden

05.09.2017 16:19 Uhr
Er soll mehrere Menschen mit einer Axt angegriffen und dabei neun Personen verletzt haben. Nun hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Amokläufer vom Düsseldorfer Hauptbahnhof begonnen.
Ein halbes Jahr nach dem Axtangriff am Düsseldorfer Hauptbahnhof hat der Prozess gegen den Angeklagten begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag in acht Fällen vor. Nach Angaben eines Psychiaters soll er auf Befehl innerer Stimmen gehandelt haben.

Diese hätten ihm die wahllosen Attacken auf Reisende befohlen, um damit seine Tötung durch die Polizei zu provozieren. Das habe ihm der psychisch kranke Mann bei seiner Begutachtung berichtet, sagte der Sachverständige beim Prozessauftakt am Düsseldorfer Landgericht.

Der aus dem Kosovo stammende Angeklagte soll am 9. März wahllos im Düsseldorfer Hauptbahnhof mit einer Axt auf Fahrgäste eingeschlagen haben. Neun Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer, darunter ein 13-jähriges Mädchen.

Nach der Tat soll der Mann in die Bahnhofshalle geflüchtet sein. Als dort Bundespolizisten seine Verfolgung aufnahmen, rannte er über die Gleise und sprang von einer Brücke unmittelbar neben dem Düsseldorfer Hauptbahnhof. Dabei erlitt er schwere Verletzungen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der 36-Jährige durch seinen Amoklauf in letzter Konsequenz seinem eigenen Leben ein Ende setzen wollte.

Die Tat hatte laut den Ermittlern keinen islamistischen oder politischen Hintergrund. Dem 36-Jährigen droht die unbefristete Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie. Er soll zur Tatzeit an einer chronischen Schizophrenie erkrankt und dadurch schuldunfähig gewesen sein.
Spiegel
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"Amoklauf" im Düsseldorfer Hauptbahnhof l Prozess

#3

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 5. Sep. 2017, 20:44

Sorry... aber ich glaube den Behörden kein Wort. Außer diesem österreichischem Fahrgast gibt es sicherlich noch weitere Zeugen, die dessen Schilderungen bestätigen könnten.
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"Amoklauf" im Düsseldorfer Hauptbahnhof l Prozess

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 11. Feb. 2019, 17:58

22. September 2017: Nach dem blutigen Amoklauf mit einer Axt im Düsseldorfer Hauptbahnhof hat das Landgericht die dauerhafte Unterbringung des Täters in einer Psychiatrie angeordnet. Der 37-jährige Asylbewerber Fatmir H. sei zur Tatzeit an Schizophrenie erkrankt und schuldunfähig gewesen, sagte der Vorsitzende Richter. Der Mann aus dem Kosovo stand wegen versuchten Totschlags in acht Fällen vor Gericht.

Insgesamt wurden durch die Axtattacke neun Menschen verletzt, vier davon mit "schwersten Kopfverletzungen". Die Verletzten waren zwischen 13 und 50 Jahre alt und stammten aus Dortmund, Düsseldorf, Köln, Solingen, Mettmann und Italien.

Quellen: NRZ | Wikipedia
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