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München: Frau schubst fremden Mann vor einfahrende U-Bahn l Urteil

Verfasst: Do, 27. Apr. 2017, 13:22
von sweetdevil31
Frau schubst fremden Mann vor einfahrende U-Bahn

27.04.2017, 13:06
Eine Frau hat einen ihr völlig unbekannten Mann in München vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen.
Bild nicht mehr vorhandenFrau schubst fremden Mann vor einfahrende U-Bahn in München (Symbolbild)
Glücklicherweise konnte der einfahrende Zug am Mittwochabend noch rechtzeitig bremsen und kam etwa zehn Meter vor dem im Gleisbett liegenden Mann zum Stehen, wie das Polizeipräsidium München am Donnerstag mitteilte.

Der 59-Jährige erlitt durch den Sturz auf das Gleis leichte Verletzungen und wurde in eine Klinik gebracht. Die 38 Jahre alte Täterin konnte noch an Ort und Stelle festgenommen werden.

Über ihr Motiv wurde zunächst nichts bekannt. Gegen die in Jena wohnende Frau ermittelt nun die Mordkommission.
Focus

München: Frau schubst fremden Mann vor einfahrende U-Bahn

Verfasst: Mi, 27. Nov. 2019, 11:53
von sweetdevil31
U-Bahn-Schubserin bleibt in Psychiatrie

27.03.2018 - 14:09 Uhr
Das Landgericht verurteilte die psychisch kranke Csilla H., die vergangenes Jahr einen Mann am U-Bahnhof Westfriedhof von hinten auf die Gleise gestoßen hatte, zur Unterbringung in einer Psychiatrie.
Der aufmerksame U-Bahnfahrer Thomas W. rettete mit seiner Notbremsung am 26. April 2017 dem Unternehmensberater Werner M. das Leben, nachdem dieser von Csilla H. am U-Bahnhof Westfriedhof völlig unvermittelt ins Gleis gestoßen worden war.

Die Täterin, eine ehemalige Prostituierte, leidet an paranoider Schizophrenie und wurde nach dem versuchten Mord in einer Psychiatrie untergebracht. Am Montag wurde nun das Urteil gefällt. "Es handelt sich um einen schwerwiegenden Fall", sagte Richter Norbert Riedmann laut Medienberichten in seiner Urteilsbegründung. Sie habe aus Vorsatz gehandelt. (…)

Die Angreiferin stand während der Tat unter dem Einfluss von Alkohol und sie fühlte sich von den Menschen um sich herum provoziert, hatte ihr Anwältin Christina Keil vor Gericht erklärt. Eine Gutachterin attestierte bei Csilla H. paranoide Schizophrenie und erklärte, dass weitere Taten von H. zu erwarten seien, wenn sie nicht behandelt werde. Aufgrund dessen verurteilte das Gericht die Frau zur Unterbringung in der Psychiatrie. Sie gilt als nicht schuldfähig.
Quelle: Abendzeitung-Muenchen