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Wuppertal: 23-jähriger Inder entreißt Kind und springt vor einfahrenden Zug l Urteil

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sweetdevil31
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Wuppertal: 23-jähriger Inder entreißt Kind und springt vor einfahrenden Zug l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 13. Apr. 2018, 04:17

Ein Mann ist hat sich an einem Bahnhof in Wuppertal ein fremdes Kind geschnappt und ist mit ihm vor einen einfahrenden Zug gesprungen. Das fünfjährige Kind wurde dabei leicht verletzt, der Zug hatte eine Notbremsung eingeleitet.
Die Eltern des Kindes standen demnach am Donnerstagabend mit dem Fünfjährigen und ihren beiden anderen Kindern im Alter von einem und drei Jahren am Bahnhof Wuppertal-Elberfeld. Plötzlich näherte sich der fremde 23-Jährige, griff nach dem Fünfjährigen, lief einem einfahrenden Zug entgegen und sprang schließlich ins Gleisbett.

Kurz vor dem Zusammenstoß legte sich der Mann mit dem Kind längs zwischen die Schienen. Der Lokführer bremste, konnte aber nicht verhindern, dass der Zug noch einige Meter über die Beiden hinwegrollte. (...)
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Zuletzt geändert von Salva am Do, 19. Apr. 2018, 02:09, insgesamt 1-mal geändert.



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Wuppertal: Mann entreißt Kind und springt vor einfahrenden Zug

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Fr, 13. Apr. 2018, 11:47

Der in Gelsenkirchen wohnende und polizeibekannte Mann konnte von Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Es wird nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt.

Quelle: T-Online
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Habakuk
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Wuppertal: Mann entreißt Kind und springt vor einfahrenden Zug

#3

Ungelesener Beitrag von Habakuk » Fr, 13. Apr. 2018, 22:56

Mein Gott, wie krank ist das?
Gottseidank lagen sie so auf den Gleisen, daß der Junge unverletzt blieb.
Hätte der Täter sich quer hingelegt und nicht längs, dann wären beide tot.
Unfassbarer Horror.

Für die Familie und den Lokführer.

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Wuppertal: Mann entreißt Kind und springt vor einfahrenden Zug

#4

Ungelesener Beitrag von Salva » Do, 19. Apr. 2018, 02:09

Die Bahn rollte über meinen Sohn und den Mann, hielt dann an“, sagte der Vater zur „Bild“. „Ich sprang sofort hinterher. Der Mann hielt meinen Sohn fest, ich musste kämpfen, dass er ihn losließ.
Ein Psychiater bescheinigt dem 23-jährigen Inder eine schizophrene Psychose. Daraufhin beantragt die Staatsanwaltschaft die Unterbringung in einer geschlossenen Psychiatrie.
Nach BILD-Informationen soll der Inder am 12. März 2010 eingereist sein. Obwohl er abgelehnt wurde, bekam er offenbar eine Aussetzung der Abschiebung bis zum 12. Mai 2018. Wollte er mit der Tat seiner Abschiebung entgehen?
Die Familie ist traumatisiert und wird derzeit psychologisch betreut:
Böser Zug, böser Zug.
Wie die Familie der „Bild“-Zeitung erzählte, könnten der fünfjährige Junge und seine drei Jahre alte Schwester keine Bahn-Geräusche mehr hören, ohne zu weinen zu beginnen: „Böser Zug, böser Zug.“ Auch die Eltern der Kinder seien traumatisiert, sagten sie der Zeitung. „Meine Frau und ich müssen den ganzen Tag stark sein, unseren Kindern die Angst nehmen“, erklärte der Vater. „Wenn dann abends alle eingeschlafen sind, geht es bei meiner Frau und bei mir los. Dann haben wir Angstzustände.“ Die Familie wird derzeit psychologisch betreut.
Quellen: Bild | Focus
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Wuppertal: 23-jähriger Inder entreißt Kind und springt vor einfahrenden Zug

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 22. Okt. 2018, 04:46

Mit Kind vor Zug gesprungen: Verfahren gegen Gelsenkirchener

21.10.2018 - 12:02 Uhr
Gelsenkirchener muss sich ab Dienstag vor Gericht für seine Tat im Wuppertaler Bahnhof verantworten.
Alptraumhafte Momente für eine Familie in Wuppertal werden am Dienstag vor Gericht aufgerollt. Ein Fremder hatte sich im April plötzlich im Wuppertaler Hauptbahnhof den fünfjährigen Sohn der Familie gegriffen und war mit dem Kind im Arm vor einen fahrenden Zug gesprungen.

Die Bahn überrollte Täter und Kind, verletzte den Jungen aber nur leicht, weil sich der Mann mit ihm flach zwischen die Gleise gelegt hatte. Eltern und Geschwister mussten die Tat mit ansehen.

Nun prüft das Wuppertaler Landgericht in einem Sicherungsverfahren die dauerhafte Unterbringung des mutmaßlichen Täters in einer geschlossenen Psychiatrie. Dem 23-jährigen Gelsenkirchener wird versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. (…)
WAZ
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Wuppertal: Mann entreißt Kind und springt vor einfahrenden Zug

#6

Ungelesener Beitrag von loraflora » Mo, 22. Okt. 2018, 17:17

Nach BILD-Informationen soll der Inder am 12. März 2010 eingereist sein. Obwohl er abgelehnt wurde, bekam er offenbar eine Aussetzung der Abschiebung bis zum 12. Mai 2018. Wollte er mit der Tat seiner Abschiebung entgehen?
Ein paar Monate später:
Verfahren gegen Gelsenkirchener
Gelsenkirchener muss sich ab Dienstag vor Gericht für seine Tat im Wuppertaler Bahnhof verantworten.
Dem 23-jährigen Gelsenkirchener wird versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.


Schwupps .... ist aus einem abzuschiebenden Inder, der den Eltern ein Kind entreisst und sich mit diesem auf die Gleise vor und unter den einfahrenden Zug legt, ein Gelsenkirchener geworden :clap:

Abschiebung ist vom Tisch? Ein wohlgesonnener Richter wird ja bereits angedeutet denn psychologische Rundum-Betreuung steht laut WAZ schon im Raum.

So gesehen ...
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Wuppertal: 23-jähriger Inder entreißt Kind und springt vor einfahrenden Zug l Prozess

#7

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 22. Okt. 2018, 22:55

loraflora hat geschrieben:
Mo, 22. Okt. 2018, 17:17
Schwupps .... ist aus einem abzuschiebenden Inder, der den Eltern ein Kind entreisst und sich mit diesem auf die Gleise vor und unter den einfahrenden Zug legt, ein Gelsenkirchener geworden
Ein psychisch kranker "Gelsenkirchener".
Aber was ich mich frage: wurde die schizophrene Psychose schon früher festgestellt? Da er als etwa 15-Jähriger nach Deutschland kam, müsste er doch umfangreich und intensiv betreut worden sein und da fällt eine Psychose doch auf...
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Wuppertal: 23-jähriger Inder entreißt Kind und springt vor einfahrenden Zug l Urteil

#8

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 11. Feb. 2019, 19:40

Do, 25.10.2018: Der inzwischen 24-Jährige Inder, der in Wuppertal mit einem fremden Kind vor eine S-Bahn gesprungen war, soll in der Psychiatrie untergebracht werden. Es sei klar, dass "eine Gemeingefährlichkeit auf unabsehbare Zeit" vorliege, begründete das Landgericht sein Urteil. Der Mann war geständig.
Ein Gutachter diagnostizierte bei dem Beschuldigten eine Schizophrenie. Der Experte hatte vor Gericht berichtet, der Mann, der immer wieder Stimmen und einen Geist gehört haben will, habe ein Opfer bringen wollen. Das Kind sollte demnach "Ersatz für ein Lamm sein". Dies sei sein wesentlicher Antrieb für die Tat gewesen. Der Beschuldigte hatte im Prozess allerdings bestritten, sich so geäußert zu haben.

Der Junge und der damals 23-Jährige hatten den Sprung vor die Bahn nahezu unverletzt überlebt. Dies war laut Staatsanwaltschaft allein einem glücklichen Zufall und dem Lokführer zu verdanken. Wenn der Zug etwas weiter gefahren wäre, hätte sie ein tieferliegendes Teil treffen können. Der Fünfjährige werde allerdings eine Trauma-Behandlung beginnen, sagte der Richter. "Die Familie leidet weiter an den Folgen der Tat."
Quelle: Spiegel
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