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Osnabrück: Angebliche Hundeattacke auf Baby erlogen - Vater verurteilt

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sweetdevil31
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Osnabrück: Angebliche Hundeattacke auf Baby erlogen - Vater verurteilt

#1

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 18. Mai. 2018, 05:25

17.05.2018 21:23
Im Fall des lebensgefährlich verletzten Säuglings aus Osnabrück hatte das Jugendamt vor der Tat Kontakt mit der Familie aufgenommen.
Ein Sprecher sagte NDR 1 Niedersachsen, dass es zuvor Hinweise aus dem Umfeld der Familie gegeben habe und das Amt daher Hilfe angeboten habe. Es habe daraufhin Gespräche mit den Eltern gegeben. Nach Angaben der Stadt sah das Jugendamt aber keine Hinweise darauf, dass das Kindeswohl akut gefährdet ist.

Der Vater des wenige Tage alten Kindes sitzt seit Donnerstag in Untersuchungshaft. Gegen den 24-Jährigen wird wegen versuchter Totschlags ermittelt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gegenüber NDR 1 Niedersachsen hat der Mann zugegeben, den Säugling geschlagen zu haben. Das Kind habe geschrien, da habe er es ruhig stellen wollen, habe der Vater ausgesagt. Gegenüber der Polizei hatte der Vater zunächst angegeben, ein fremder Hund hätte das Baby am Dienstag attackiert. Eine rechtsmedizinische Analyse hat diese Aussage inzwischen widerlegt. "Die ganze Hundegeschichte ist erlogen", sagte Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer.

Das Kind schwebt laut Staatsanwaltschaft in Lebensgefahr. Der kleine Junge habe schwere Kopfverletzungen erlitten, hieß es. Ob er möglicherweise bleibende Schäden zurückbehalten wird, könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehen, sagte Staatsanwalt Retemeyer am Donnerstag. Nach seinen Angaben hatten die Eltern das Kind erst am Dienstagmittag aus der Geburtsklinik zu sich nach Hause geholt. Am späten Nachmittag wurde es wieder ins Krankenhaus eingeliefert. (...)
NDR

(...) Nach der ursprünglichen Darstellung der Eltern sollte der angebliche Hundeangriff am Dienstag gegen 18.00 Uhr auf einer Wiese direkt neben der Autobahnauffahrt der A30 im Stadtteil Hellern erfolgt sein. Das Baby habe dort auf einer Decke auf einer Wiese gelegen. Ein fremder Hund sei dazu gekommen und habe zunächst mit den beiden Hunden des Paares gespielt. Dann habe das fremde Tier plötzlich das Kind gebissen und sei weggelaufen, sagten die Eltern laut Polizei. Wem der Hund gehörte, hätten sie nicht sehen können. Der Säugling kam am Dienstagabend mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus, die Polizei suchte anschließend nach Zeugen.
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Osnabrück: Angebliche Hundeattacke auf Baby erlogen - Vater in Haft

#2

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Fr, 25. Mai. 2018, 06:17

Baby an Schlägen gegen Kopf gestorben

24.05.2018, 16:40 Uhr
Ein junges Paar soll sein neugeborenes Kind so schwer misshandelt haben, dass es an den Verletzungen starb. Der Vater legte ein Geständnis ab.
Die Eltern hatten zunächst eine Lüge von einer Hundeattacke erzählt: Das schwer misshandelte Baby aus Osnabrück ist an Schlägen gegen den Kopf gestorben. Das sagte am Donnerstag ein Oberstaatsanwalt. Die Obduktion am Mittwoch habe ergeben, dass massive Gewaltanwendung gegen den Kopf die Todesursache war.

Der 24 Jahre alte Vater des Jungen hat bei der Polizei zugegeben, das am 11. Mai geborene Kind geschlagen zu haben. Der Mann sitzt wegen des Vorwurfs des vollendeten Totschlags bereits in Untersuchungshaft. (...)
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Osnabrück: Angebliche Hundeattacke auf Baby erlogen - Vater in Haft

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 7. Nov. 2018, 11:52

Mann prügelt vier Tage alten Säugling zu Tode und schiebt es auf seinen Hund

07.11.2018 06:31
Weil er seinen vier Tage alten Sohn zu Tode geprügelt haben soll, muss sich von Mittwoch (9.00 Uhr) an ein heute 25 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Osnabrück verantworten.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Deutschen unter anderem vor, im Mai gegen den Kopf des Kindes geschlagen und ihm andere Verletzungen zugefügt zu haben.

Die Mutter soll von den Misshandlungen nichts mitbekommen haben. Der Angeklagte hatte seinen Hund beschuldigt (TAG24 berichtete).

Mit schwersten Verletzungen war das Kind in ein Krankenhaus gekommen, wo es wenige Tage später starb. Mutter und Kind waren wenige Stunden zuvor aus dem Krankenhaus entlassen worden. (...)
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Osnabrück: Angebliche Hundeattacke auf Baby erlogen - Vater in Haft l Prozess

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Do, 8. Nov. 2018, 07:08

"Im Hals war Blut": Brachte ein Vater (25) seinen Säugling aus Panik um?

08.11.2018 06:00
Weil er seinen vier Tage alten Sohn zu Tode geprügelt haben soll, muss sich ein 25-Jähriger vor dem Landgericht Osnabrück verantworten. Nun gestand der junge Mann die tödlichen Schläge gegen den Säugling.
Beim Versuch, sein von der Entbindungsstation geholtes Baby zu baden, sei er in Panik geraten und habe mit der flachen Hand gegen den Kopf des vier Tage alten Kindes geschlagen.

"Ich weiß nicht, was ich da getan habe", beteuert der 25-Jährige mehrfach am ersten Verhandlungstag am Mittwoch vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Osnabrück. Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Vater Totschlag vor.

Die Tat ereignete sich am 15. Mai in einer Wohnung im Osnabrücker Stadtteil Hellern. Gerade erst hatte der junge Vater die Mutter - seine Freundin - und das frisch geborene Kind von der Entbindungsstation in die gemeinsame Wohnung geholt.

Dort habe er seinen kleinen Sohn in einem Waschbecken waschen wollen - der Kopf des Kleinen habe auf seinem Unterarm gelegen, schildert er den Richtern. Dann habe er das Kind aufrichten und in ein Handtuch wickeln wollen. Der Junge sei ihm aus der Hand geglitten.

Der drogenabhängige Vater schilderte unter Schluchzen im Gericht, wie ihn in der Situation die Panik ergriff.
Das Kind habe reglos gewirkt, sagt er - anscheinend wollte er es mit den Schlägen wieder munter machen. Aber der kleine Junge sei daraufhin noch apathischer gewesen als vorher.

Das Baby habe geröchelt und im Hals sei Blut zu sehen gewesen. Dieses habe er mit dem Finger entfernen wollen und habe dazu den Hals festgehalten. "Damit habe ich noch mehr Schaden angerichtet", erzählte der junge Mann weinend. Heulend habe er auf dem Wohnzimmersofa gesessen, das reglose Kind ins Handtuch eingewickelt.

Der junge Vater rief seine Großmutter und einen Krankenwagen. In einer Kinderklinik starb der kleine Junge am 22. Mai an seinen schweren Verletzungen. Die Ärzte stellten unter anderem zahlreiche Hämatome an dem kleinen Jungen fest. (...)
Tag24
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Osnabrück: Angebliche Hundeattacke auf Baby erlogen - Vater in Haft l Prozess

#5

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 12. Feb. 2019, 08:10

25. Januar 2019: Zwölf Jahre Haft für den Vater
Teilgeständig sei der Vater gewesen, sagte der Richter. Schließlich habe er die Schläge vor Gericht zugegeben und die Verantwortung dafür übernommen. Ja, das tat er. Aber nicht als Akt aggressiver Gewalt gegenüber einem wehrlosen Säugling, sondern um seinen Sohn nach dem vermeintlichen Sturz auf Waschbecken und Fußboden zu reanimieren.

Dabei ist klar: So war es nicht. Bis zuletzt stellte der 25-Jährige das Geschehen teilweise als Unfall dar, und so bleibt weiterhin unklar, was genau sich in der Wohnung abspielte, warum Liam sterben musste. Das weiß nur er, ein Schlag ins Gesicht für die Kindsmutter und Angehörigen.

Und nun hat er nicht einmal den Anstand, die unter diesen Umständen angemessenen zwölf Jahre zu akzeptieren und kündigt an, in die Revision zu gehen. Wie taktlos.
Quelle: Neue OZ
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