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Steinau an der Straße: Säckeweise menschliche Leichenteile in Wohnung gefunden | Lebensgefährtin (34) verhaftet l Urteil

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Steinau an der Straße: Säckeweise menschliche Leichenteile in Wohnung gefunden | Lebensgefährtin (34) verhaftet l Urteil

#1

Ungelesener Beitrag von Salva » Mo, 11. Jun. 2018, 20:37

11.06.2018 | Steinau an der Straße Main-Kinzig-Kreis) – Die Polizei in Hessen hat mehrere Säcke mit Leichenteilen in einer Wohnung gefunden. Man gehe derzeit von einem Tötungsdelikt aus, erklärten die Staatsanwaltschaft Hanau und das Polizeipräsidium Südosthessen heute.
Laut den Ermittlern war auf einer Polizeistation zuvor ein Hinweis eingegangen. Man habe sofort die Anschrift in Steinau an der Straße überprüft und am Vormittag mehrere Säcke gefunden. Es handele es sich bei dem Inhalt um menschliche Leichenteile, die offenbar schon länger dort lagen.

Die Ermittler haben einen ersten Verdacht. Es werde nach einer «potenziell beschuldigten Person gesucht», sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hanau. Nähere Angaben dazu machte er nicht. Auch zu der Wohnung, der Identität des Opfers und dem Hinweisgeber machten die Ermittler keine genaueren Angaben. Der Abtransport der Säcke zur Gerichtsmedizin dauert noch an.
Quellen: e110 | Frankfurter Neue Presse
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Zuletzt geändert von sweetdevil31 am Mi, 30. Jan. 2019, 06:06, insgesamt 2-mal geändert.



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Steinau an der Straße: Säckeweise menschliche Leichenteile in Wohnung gefunden

#2

Ungelesener Beitrag von Salva » Di, 12. Jun. 2018, 21:02

12.06.2018: Bei den Leichenteilen handelte es sich um den 47-jährigen Mieter der Wohnung. Bei der Obduktion wurden mehrere Stichverletzungen im Bereich des Torsos festgestellt, die todesursächlich gewesen sein dürften. Der Tatverdacht richtete sich schnell gegen die Lebensgefährtin des Toten, die mit dem 47-Jährigen in der Wohnung lebte. Die Frau war zunächst flüchtig und konnte noch am Montagabend in Dortmund festgenommen werden. Die 34-Jährige soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft im Laufe des heutigen Dienstags einem Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle: Focus
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Steinau an der Straße: Säckeweise menschliche Leichenteile in Wohnung gefunden | Lebensgefährtin (34) verhaftet

#3

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 13. Jun. 2018, 02:51

12.06.2018 19:24
Eine 34-Jährige soll erst ihren Lebensgefährten mit mehr als 30 Messerstichen getötet und seine Leiche dann mit zwei Kettensägen in sechs Teile zerlegt haben.
(...) "Die Stiche müssen mit ganz erheblicher Wucht ausgeführt worden sein", berichtete der Hanauer Oberstaatsanwalt Dominik Mies am Dienstag. Er bezeichnete die Tat als "bemerkenswert". Nicht nur, weil die Leiche zerstückelt worden war, sondern auch, weil sich die Verdächtige selbst gestellt hatte.

Es sei ein Schreiben der 34-Jährigen bei der Polizei in Schlüchtern eingegangen, in dem sie die Messerattacke gebeichtet habe. Zudem soll sie eine Sprachnachricht mit ähnlichem Inhalt an eine Whatsapp-Gruppe ihres 47 Jahre alten Partners gesendet haben. Allerdings will die Frau den Deutschen aus Notwehr getötet haben.

Am Montag hatten Beamte im Badezimmer der gemeinsamen Wohnung Leichenteile des Opfers entdeckt, verpackt in Müllsäcken. Die sterblichen Überreste des Busfahrers lagen dort wohl gut eine Woche - die Bluttat soll sich der Verdächtigen zufolge bereits am 5. Juni ereignet haben. (...)

Die Leiche habe sie aus dem Moment heraus mit den Sägen zerstückelt: "Sie hat angegeben, dass sie Angst hatte vor Entdeckung, da sie unter laufender Bewährung stehe und dementsprechend in einer Kurzschlussreaktion die Leiche zerteilt habe, um die Tat zu verdecken."
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Steinau an der Straße: Säckeweise menschliche Leichenteile in Wohnung gefunden | Lebensgefährtin (34) verhaftet

#4

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mi, 30. Jan. 2019, 06:05

Freund in sechs Teile zerstückelt

29.01.2019 - 12:57 Uhr
Wandert Tanja B. lebenslänglich hinter Gitter? Wenn es nach der Staatsanwaltschaft geht ja.

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Der Vertreter der Anklage plädierte Dienstag auf eine lebenslange Freiheitsstrafe, Die Angeklagte habe ihren Freund Martin F. (47) im Juni 2018 in Steinau an der Straße (Main-Kinzig-Kreis) „grausam und bestialisch“ umgebracht, sagte er. Die 35-Jährige soll ihren Lebensgefährten mit 31 Messerstichen getötet und danach seine Leiche in sechs Teile zersägt haben.

Die Frau räumte vor Gericht die Tötung ein, berief sich aber auf Notwehr, weil ihr Partner sie angegriffen habe.

5. Juni: Tanja B. bringt ihren Partner Martin F. laut Anklage mit einem Küchenmesser um. 31 Mal soll sie „ohne ersichtlichen Grund“ wie von Sinnen auf ihn eingestochen haben.

Notwehr erzählt sie später Polizei und auch vor Gericht – Martin F. hätte sie zuerst angegriffen. 13 Stiche werden allein im Hals gezählt. Nach der Bluttat holt die 35-Jährige laut Oberstaatsanwalt Dominik Mies zwei Elektro-Motorsägen, zerteilt den Leichnam in sechs Stücke. (...)
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Steinau an der Straße: Säckeweise menschliche Leichenteile in Wohnung gefunden | Lebensgefährtin (34) verhaftet lProzess

#5

Ungelesener Beitrag von sweetdevil31 » Mo, 25. Nov. 2019, 17:21

Zerstückelungsprozess: Das Motiv bleibt unklar

01.02.19 03:15
„Leider können wir in Ihren Kopf nicht reinschauen“, sagte Dr. Peter Grasmück, Vorsitzender der ersten Großen Strafkammer am Hanauer Landgericht, nachdem er Tanja B. gestern wegen Mordes an ihrem Lebensgefährten Martin F. zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt hatte.
Nicht nur er, sondern auch die Angehörigen, Kollegen und Freunde des Opfers fragen sich auch nach sieben Prozesstagen, warum der Steinauer auf so grausame Art und Weise sterben musste. Mit insgesamt 31 Messerstichen, davon 13 im Hals- und Nackenbereich, hatte die 35-Jährige den Vater einer Tochter umgebracht. Anschließend zerteilte sie den Leichnam mit einer Elektro-Kettensäge in sechs Teile, die später von der Polizei in der gemeinsamen Wohnung gefunden wurden.

Statt eine Antwort auf die Frage nach dem Warum zu liefern, beharrte Tanja B. von der ersten polizeilichen Vernehmung bis zu ihren letzten Aussagen vor Gericht auf ihrer Darstellung der blutigen Geschehnisse am 5. Juni 2018 als Notwehr. Der 47-Jährige habe sie nach dem Verzehr eines Krauts zur Potenzsteigerung zunächst mit einem Küchenmesser bedroht und dann gewürgt, so ihre Schilderung. Doch nach Erkenntnissen der Gerichtsmedizin und den Spuren am Tatort zufolge, hatte sich alles ganz anders zugetragen. Von dem angeblichen Potenzmittel, das Martin F. zu sich genommen haben soll, war bei der toxikologischen Untersuchung und in der Wohnung keine Spur zu finden.

Ein konkretes Motiv oder einen Auslöser für den Beschluss, Martin F. zu töten, konnte das Gericht Tanja B. nicht nachweisen. Doch ihre Recherchen zu Giften und anderen Tötungsmethoden vor der Tat, seien Indiz, dass sie das Opfer in einem arglosen Zustand belassen wollte. Martin F. hatte in der Tat wohl nichts geahnt, als ihn im Schlaf die Messerstiche trafen. Den Spuren nach hatte er sich zwar noch gewehrt, doch der Blutverlust durch eine verletzte Halsschlagader war letztendlich zu groß. Ein Mord in Heimtücke. (…)
Quelle: OP-Online
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